Das Todmüde-Frühstück

Stephanie Pingel Medizinredakteurin
Honig
Manche Lebensmittel machen uns müde – daher sollten Sie zum Frühstück nicht gegessen werden. Erfahren Sie hier, welche Lebensmittel Sie morgens meiden sollten © iStock

Bestimmte Lebensmittel sorgen dafür, dass wir morgens einfach nicht in die Gänge kommen. PraxisVITA erklärt, welche Lebensmittel Sie zum Frühstück besser meiden sollten – und welche Alternativen es gibt.

Egal ob Brötchen, Müsli oder Obstsalat – ein gutes Frühstück ist der beste Start in den Tag. Doch damit Sie dadurch wirklich die Energie bekommen, die Sie brauchen, sollten Sie darauf achten, was auf ihrem Teller oder in der Schüssel landet! Denn bestimmte Lebensmittel fungieren morgens als Energieräuber, die eher müde als wach machen. Wir verraten Ihnen hier, auf welche Lebensmittel Sie morgens besser verzichten sollten und welche Alternativen Sie schnell fit und wach machen.

 

Bananen

Viele Menschen schneiden sich morgens gern Bananen ins Müsli – dabei eignet sich das leckere Obst eher abends als Snack vor dem Schlafengehen. Denn Bananen enthalten viel Magnesium, das die Muskelentspannung fördert. Zusätzlich stecken sie voller schlaffördernder Hormone wie Serotonin und Melatonin.

 

Honig

Schon ein Teelöffel Honig kann müde machen! Denn Honig enthält jede Menge Glukose – und diese bringt das Gehirn dazu, die Produktion des Hormons Orexin einzuschränken. Orexin wiederum wirkt sich direkt auf unser Schlaf-Wach-Verhalten aus, indem es unter anderem unsere Aufmerksamkeit erhöht.

Bananen
Bananen enthalten viel Magnesium und die Schlafhormone Serotonin und Melatonin. Essen Sie das leckere Obst daher besser abends als morgens© iStock
 

Mandeln

Auch Mandeln sind häufiger Bestandteil in einem Müsli. Für das Frühstück eignen sie sich jedoch nicht, denn in Mandeln stecken viel Magnesium und Tryptophan. Während das Magnesium auch hier die Muskelentspannung fördert, wirkt Tryptophan zusätzlich beruhigend und kann die Herzfrequenz senken.

 

Truthahn

Besonders wenn man abnehmen will, greift man für das Frühstücksbrötchen oft eher zu magerem Geflügelaufschnitt wie Hühnchen oder Truthahn. Auf letzteres sollten Sie morgens aber besser verzichten! Denn auch in Truthahnprodukten steckt jede Menge beruhigendes Tryptophan, weshalb sie sich eher für den abendlichen Verzehr eignen.

 

Hafer

Auch Haferbrei sollte vom Frühstücksplan besser gestrichen werden. Denn er sorgt zwar dafür, dass schnell viel Insulin produziert wird, was den Blutzuckerspiegel erhöht und uns kurzfristig Energie verleiht. Aber schon nach kurzer Zeit fällt der Blutzuckerspiegel rasant wieder ab und wir fühlen uns schlapp und müde. Zusätzlich steckt in Haferbrei jede Menge des Schlafhormons Melatonin.

Aber was ist dann das perfekte Frühstück, mit dem man fröhlich und energiegeladen in den Tag starten kann? In unserer Bildergalerie „Die besten Frühstücksrezepte“ können Sie sich leckere und gesunde Anregungen holen.

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