Pterostilbene: So helfen sie beim Abnehmen

Redaktion PraxisVITA

Übergewicht ist in den Augen vieler Mediziner eine Volkskrankheit, die in Deutschland jedes Jahr zehntausende Tote fordert. Doch Diäten haben häufig keinen Erfolg oder wirken nur kurzfristig. Wissenschaftler haben in Studien entdeckt, dass Pterostilbene beim Abnehmen helfen können. Was sind Pterostilbene und welche Wirkung haben sie?

 

Was sind Pterostilbene?

Das Pterostilben ist eine Stilbenverbindung – ein Polyphenol, das zur gleichen Klasse der sekundären Pflanzenstoffe gehört wie das bekanntere Resveratrol (OPC). Es gehört zu den stärksten bekannten Antioxidantien. Pterostilben hat im Vergleich zu Resveratrol einen entscheidenden Vorteil: Es besitzt eine höhere Bioverfügbarkeit und kann vom Körper besser aufgenommen werden.

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Wo kommen Polyphenole genau vor?

Polyphenole sind sogenannte aromatische Verbindungen und gehören zur Klasse der sekundären Pflanzenstoffe. In Pflanzen kommen sie als bioaktive Substanzen – wie z.B. Farbstoffe, Geschmacksstoffe, Duftstoffe oder Gerbstoffe (Tannine) – vor und haben Aufgaben, wie z.B. Fressfeinde abzuschrecken oder Insekten zur Bestäubung anzulocken.

 

Was sagen Studien über Pterostilbene?

Mehrere Studien haben sich bereits über ihre Erfahrungen mit Pterostilbenen berichtet: Unter anderem haben Forscher der Universität Baskenland in Spanien belegt, dass mithilfe von Pterostilbenen die Ausbildung und Ansammlung von Körperfett verhindert werden kann.

 

Pterostilbene: So helfen sie beim Abnehmen

Nimmt man durch die Nahrung Pterostilbene auf, werden nachweislich wichtige Stoffwechselprozesse angeregt, wie zum Beispiel eine Verringerung der Produktion von Fettgewebe oder der Abbau von Fettsäuren. Die Untersuchung konnte damit erstmals nachweisen, dass phenolische Verbindungen einen direkten Einfluss auf die körpereigene Fetteinlagerung haben.

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Welche Wirkung haben Pterostilbene noch?

Pterostilbenen verhindern demnach nicht nur, dass wir zunehmen, sondern besitzen auch – ähnlich wie andere Polyphenole – eine entzündungshemmende und vor Tumoren schützende Wirkung. Nach Aussagen der Forscher kann man somit durch Nahrungsmittel wie Blaubeeren das Risiko von Diabetes und Krebs deutlich senken. Zudem sollen Pterostilbene eine gefäßschützende Wirkung haben, die Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren sowie Cholesterinspiegel und Blutdruck positiv beeinflussen.

 

In welchen Lebensmitteln finden sich Pterostilbene?

Pterostilbene können einfach über die Nahrung aufgenommen werden. Besonders hoch ist der Anteil des Pflanzenstoffes in Blaubeeren, Trauben, Erdnüssen oder Rotwein. Darüber hinaus können freiverkäufliche Pterostilben-Kapseln mit einer erhöhten Konzentration der gesunden Substanz eingenommen werden.

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Pterostilbene können also beim Abnehmen helfen – Experten empfehlen aber, vor allem auf Sport und eine ausgewogene Ernährung zu setzen, denn beides ist ebenso wichtig für einen gesunden Körper.

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