9 Dinge, die bei Sommerkopfschmerzen helfen

Kopfschmerzen im Sommer können plötzlich auftreten und den Alltag besonders erschweren. Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Klimaanlagen oder Temperaturschwankungen können diese noch begünstigen. Diese 9 Dinge helfen bei Sommerkopfschmerzen!

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Schwüles Wetter, Temperaturstürze, Reisetrubel – im Sommer sind viele besonders anfällig für Kopfweh und Migräne. Erfahren Sie alles über die Symptome – und welche 9 Dinge bei Sommerkopfschmerzen besonders helfen.

Sosehr wir uns auch über die schönen Sommertage freuen, sie sind oft Stress pur für den Körper. Besonders für über zehn Millionen Menschen mit Migräne und anderen Kopfschmerzarten, wie etwa Spannungskopfschmerz, bringen gleißendes Licht und Wärme gehäufte Schmerzschübe. Bei richtiger Vorbeugung lassen sich die Attacken aber häufig vermeiden oder zumindest lindern.

9 Dinge, die bei Sommerkopfschmerzen helfen

Diese 9 Dinge helfen, lästige Sommerkopfschmerzen loszuwerden und vorzubeugen.

1. Kopfschmerzen und Klimaanlage: Langsam rantasten!

Kopfschmerzen durch eine Klimaanlage ausgelöst – dieses Phänomen kennen sicherlich viele. Aber warum eigentlich? Der plötzliche Warm-Kalt-Wechsel durch Klimaanlagen kann bei empfindlichen Menschen die Hirn-Durchblutung ändern.

Symptome: Einseitige Kopfschmerzen, gepaart mit Übelkeit, Lärm- und Lichtempfindlichkeit.

Was tun? Kältefallen entschärfen und Klima-Anlagen, z. B. im Auto, nicht auf Höchstleistung stellen. Zur Gewöhnung Temperatur nur langsam verringern.

2. Viel trinken bei Sommerkopfschmerzen!

Sommerhitze und Schweißausbrüche sorgen dafür, dass wir viel Wasser und Mineralstoffe verlieren. Giftstoffe werden langsamer als sonst ausgeschieden, die Gehirnhaut kann schmerzhaft anschwellen.

Symptome: Anhaltende, heftigste Kopfschmerzen, die sich über den ganzen Kopf verteilen.

Was tun? An heißen Tagen mindestens zwei bis drei Liter trinken, oft ist nämlich zusätzlich Wassermangel für Kopfschmerzen verantwortlich. Durch Schwitzen verlorenes Salz kann man u. a. mit Brühe oder Salzstangen wieder ausgleichen.

3. Ausreichend schlafen bei Migräne-Kopfschmerzen im Sommer

Im Sommer scheint die Sonne länger. Das verändert unseren Biorhythmus (innere Uhr) und damit die Ausschüttung von Nerven-Signal-Substanzen oder Hormonen. Die Gefahr und Intensität von Migräne-Anfällen steigt.

Symptome: Pochende und hämmernde Schmerzen auf einer Kopfseite.

Was tun? Auf regelmäßigen Schlaf achten, damit der Biorhythmus stabil bleibt. Migräne-Patienten sollten ihre verordneten Mittel rechtzeitig einnehmen!

4. Kopfschmerzen bei Sonnenschein: Besser im Schatten bleiben!

Erhöhte Ozonwerte und ein veränderter Blutdruck führen leicht zum Brummschädel. Kein Wunder also, dass viele im Sommer über ständige Kopfschmerzen klagen. Sonne und Kopfschmerzen – sie scheinen ein eingespieltes Team zu sein. Aber was kann man tun?

Symptome: Anhaltende Schmerzen über den ganzen Kopf. Dazu können noch Übelkeit und Schwindel kommen.

Was tun? In den Schatten gehen und Kopf kühlen (Coolpack aus dem Tiefkühler in ein Handtuch einschlagen und in den Nacken legen).

5. Kopfschmerz-Alarm: Extreme Kälte im Sommer meiden!

Ein Eis beim Italiener? Vorsicht: Der Kältereiz am hinteren Gaumen führt zur plötzlichen Engstellung der Gefäße. Da sind Kopfschmerzen vorprogrammiert.

Symptome: Intensive Schmerzen im vorderen Kopfbereich.

Was tun? Empfindliche Menschen sollten auf zu kalte Speisen und Getränke verzichten. Wird der Gaumen wieder warm, ist der Schmerz weg.

6. Vorsicht bei Duftstoffen, die Kopfschmerzen auslösen!

Bei Wärme entwickeln sich Duftstoffe stärker und können über die Nase das für Kopfweh zuständige Nervensystem aktivieren. Für viele bedeutet daher die starke Wärme im Sommer auch, dass die Kopfschmerz-Gefahr steigt.

Symptome: Ausstrahlende Schmerzen im gesamten Kopf.

Was tun? Schmerzempfindliche sollten in der heißen Jahreszeit lieber auf starke Parfums sowie parfümierte Seifen und Shampoos verzichten.

7. Spannungskopfschmerzen bei Sommer-Reisen: Locker bleiben!

Aufregungen und Hektik vor Reisebeginn (z. B. Stau, Verspätungen, Schlaf-Entzug) bringen Kreislauf, Hormone oder Blutzucker-Spiegel durcheinander. Da kann der Kopf schon einmal schmerzen.

Symptome: Heftige Schmerzattacken bei An- und Abreise.

Was tun? Auf eine gute Zeit-Planung achten, Pausen machen, in Ruhe essen und viel trinken. Gegen den Spannungskopfschmerz hilft es, Arznei-Minzöl (Apotheke) auf Schläfen und Stirn aufzutragen.

8. Höhenkrankheit Kopfschmerzen: Besser den Arzt fragen

Zum Klettern in die Alpen? Vorsicht! Höhenunterschiede ab 2.500 Meter führen zu Sauerstoffmangel und damit zur gefürchteten Höhen- oder Berg-Krankheit.

Symptome: Übelkeit, Erbrechen, Atemnot und heftiges Kopfweh.

Was tun? Bei Höhenwanderungen langsam aufsteigen. Und vorher den Arzt fragen, welches Präparat man für den eventuellen Notfall mitnehmen sollte.

9. Raus aus grellem Sonnen-Licht bei Kopfschmerzen

Helles, weißes Licht (weißer Sandstrand, Wüste) reizt über die Augen intensiv das Gehirn. So kann es am herrlichen Sandstrand einmal schnell zu Spannungskopfschmerzen kommen.

Symptome: Der ungewohnte Lichtreiz führt zu Spannungs-Kopfschmerzen oder Migräne.

Was tun? Beste Vorbeugung: Eine gute Sonnenbrille. Lassen Sie sich beim Optiker das richtige Modell anpassen.

Was hilft bei Sommerkopfschmerzen?

Kopfschmerzen im Sommer – zum Beispiel durch eine Klimaanlage, grelles Sonnenlicht oder starke Hitze – dieses Problem kennen sicherlich viele. Wenn Sie diese 9 Dinge beachten, gehören Sommerkopfschmerzen jedoch bald der Vergangenheit an.

Quellen:
  • Ruchalla, Elke, and Bad Dürrheim. "Höhenkrankheit: Hypoxie als Trigger migräneartiger Kopfschmerzen."
  • Weber, Sandra. "Kopfschmerzen & Migräne." (2013).
  • Herold, Joerg. "Sonnenstich und Hitzeschock." Der Internist 60.9 (2019): 1007-1008.