Verbranntes, Kräuter und Alufolie - 10 Wahrheiten für den gesunden Grillgenuss

Das beste Grillgerät

Die Wahl des Grillgeräts ist bei Grillfans oft eine echte Glaubenssache. Die meisten Griller schwören auf den bewährten Kohlegrill. 80 Prozent der Deutschen bereiten ihr Grillfleisch über glühenden Kohlen oder Briketts zu, 15 Prozent nutzen Gas und gerade mal 5 Prozent setzen auf Elektrogrills. Immer wieder wird mit Verweis auf gesundheitliche Risiken von Kohlegrills abgeraten. Doch Untersuchungen haben gezeigt, dass bei einer korrekten Benutzung von Kohlegrills, keine erhöhte Gesundheitsgefahr ausgeht – weder durch das Essen noch durch Unfälle. Doch liegt bei dem Punkt der korrekten Bedienung schon oft das Problem. Experten empfehlen deswegen besonders unerfahrenen Grillern die Verwendung von Gas- Elektrogrillgeräten, da hier die Temperatur besser kontrollierbar ist. Zudem gibt es keine Flammen, nur wenig Rauch und der statistisch gefährlichste Akt beim Grillen – das Anzünden der Kohlen – entfällt. Profigriller Johann Lafer hat in einer Blindverkostung bewiesen, dass es keine geschmacklichen Unterschiede zwischen den einzelnen Grillvarianten gibt. Wer aber auf einen E-Grill aus Gründen des Umweltschutzes umsteigen will, der sollte bedenken, dass das durchschnittliche Elektrogrillgerät mit 2,5 Kilowatt pro Stunde läuft. Das kostet nicht nur rund 50 Cent in der Stunde. Der Strom muss auch erzeugt werden und das geschieht häufig über nicht sonderlich klimafreundliche Kraftwerke.

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