Darmverschluss: Symptome sind heftiges Erbrechen und Bauchschmerzen

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Typische Darmverschluss-Symptome sind heftiges Erbrechen mit krampfartigen Bauchschmerzen, Übelkeit, starke Blähungen oder fehlender Stuhlgang. Ein Darmverschluss bedarf einer sofortigen, ärztlichen Behandlung, weil er lebensbedrohlich ist.

 

Darmverschluss-Symptome können nach Ursache, Ort, Ausmaß variieren

Handelt es sich um einen mechanischen Darmverschluss, steht also ein Hindernis der natürlichen Darmpassage im Weg, so versucht der Darm, dieses Hindernis durch starke Kontraktionen der Darmmuskulatur zu überwinden. Die Folge sind heftige, krampfartige Schmerzen (Koliken), die Sekunden bis wenige Minuten andauern.

Hinzu kommen Darmverschluss-Symptome wie allgemeine Bauchschmerzen, Aufstoßen, Blähungen, fehlender Stuhlgang, Übelkeit und Erbrechen. Betroffene entwickeln zudem häufig Fieber und ihr Herzschlag ist beschleunigt.

Darmverschluss-Symptome Fieber
Darmverschluss-Symptome können neben starken Schmerzen auch Fieber und ein beschleunigter Puls sein © istock/Ridofranz
 

Bauchschmerzen: Darmverschluss-Symptome verteilen sich über den gesamten Bauchraum

Geht das mechanische Hindernis auf eine Strangulation des Darms zurück, so treten als Darmverschluss-Symptome starke, dauerhafte Schmerzen auf. Der Blutdruck sinkt, der Puls ist beschleunigt. Die Betroffenen müssen sich heftig erbrechen, bis hin zum Koterbrechen.

Darmverschluss-Symptome Bauchschmerzen
Heftige Bauchschmerzen sind eines der deutlichsten Darmverschluss-Symptome © istock/5432action

Bedingt eine Funktionsstörung oder eine Lähmung den Darmverschluss, so treten die Darmverschluss-Symptome verzögert auf, etwa nach 24 Stunden. Außerdem sind die Beschwerden zu Beginn weniger stark ausgeprägt.

Die Bauchschmerzen verteilen sich über den gesamten Bauchraum und bleiben dauerhaft bestehen. Betroffene haben starke Blähungen, ihnen ist übel und sie müssen sich erbrechen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kann es dazu kommen, dass flüssiger Darminhalt erbrochen wird.

 

Arzt unterscheidet zwischen einem hohen und einem tiefen Darmverschluss

Auch die Lage wirkt sich auf die Darmverschluss-Symptome aus. Grundsätzlich unterscheidet der Arzt zwischen einem hohen und einem tiefen Darmverschluss. Ein hoher Verschluss liegt im Dünndarm, während ein tiefer Verschluss im Dickdarm lokalisiert ist.

Hier gilt: Je höher eine Darmverschluss liegt, desto unmittelbarer und heftiger müssen Betroffene sich erbrechen. Je tiefer der Verschluss liegt, desto mehr stehen Beschwerden wie Blähbauch, Blähungen und fehlender Stuhlgang im Vordergrund. Erst zu einem späten Zeitpunkt der Erkrankung kommt es hier vor, dass sich Betroffene übergeben müssen.

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