Darmträgheit: So stellt der Arzt die Diagnose

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei Verdacht auf Darmträgheit ist das eingehende Arzt-Patienten-Gespräch die Grundlage für die Diagnose.

Der Arzt wird wissen wollen, seit wann die Beschwerden bestehen, wie der Stuhl beschaffen ist und wie häufig Stuhldrang besteht. Zudem wird er Sie nach bekannten Vorerkrankungen sowie nach Art und Anzahl eingenommener Medikamente fragen. Er wird sich über Ernährungs- und Alltagsgewohnheiten genauso informieren wie über Art und Ausmaß täglicher Bewegung.

Der Arzt wird im Rahmen der Befragung sicherstellen, dass die Darmträgheit die Ursache für die auftretenden Verstopfungsbeschwerden ist und nicht andere Ursachen wie beispielsweise eine Entleerungsstörung. Hierzu wird er bei Darmträgheit zur Absicherung der Diagnose eine genaue körperliche Untersuchung durchführen. Er wird den Anal- und Enddarmbereich eingehender untersuchen und die Funktion des Schließmuskels überprüfen, um eine Entleerungsstörung als Ursache für die Verstopfungsbeschwerden auszuschließen.

Zusätzlich kann es bei Darmträgheit für die Diagnose wichtig sein, ein Stuhltagebuch zu führen, in dem Betroffene die Konsistenz des Stuhlgangs, die tägliche und wöchentliche Stuhlfrequenz sowie die Beschwerden dokumentieren. Falls keine weiteren Symptome auftreten, die für Darmträgheit und ihre Folgen untypisch sind, ist die Diagnose vorerst abgeschlossen. Der Arzt wird den Betroffenen im Anschluss je nach Art und Ausmaß der Beschwerden verschiedene Behandlungen empfehlen.

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