Dankbarkeit schützt das Herz

Redaktion PraxisVITA
Dankbar sein
Dankbar sein und positive Momente des Lebens wertschätzen – so können wir unser Herz schützen © Fotolia

Die Gemütslage scheint einen größeren Einfluss auf unseren Körper zu haben, als wir bislang dachten. Lesen Sie hier, wie Sie mit positivem Denken Ihr Herzinfarktrisiko verringern können.

Positive Momente des Lebens wahrnehmen und wertschätzen, ist nicht nur gut für die Seele, es schützt sogar ganz konkret das Herz. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die von der American Psychological Association im Journal Spirituality in Clinical Practice veröffentlicht wurde.

Die Wissenschaftler beobachteten 186 Patienten mit Herzproblemen über einen Zeitraum von drei Monaten. Alle Patienten hatten zuvor Schädigung des Herzens erlitten, zum Beispiel einen Infarkt. Mithilfe psychologischer Tests maßen die Forscher generelle Dankbarkeit, Lebenszufriedenheit und seelisches Wohlbefinden der Probanden. Die Ergebnisse verglichen sie mit Entzündungsmarkern im Blut, die Herzprobleme oft verschlimmern, und mit anderen psychologischen Faktoren.

„Wir fanden heraus, dass eine größere Dankbarkeit der Patienten mit einer besseren Stimmung, besserem Schlaf und niedrigeren Entzündungsmarkern im Blut einherging“, so der Leiter der Studie Professor Paul J. Mills.

Um ihren Versuch zu erweitern, baten die Forscher einen Teil der Patienten jeden Tag drei Dinge aufzuschreiben, für die diese dankbar sind. Beide Gruppen wurden während dieser Zeit weiterhin medizinisch betreut.

„Die tagebuchführenden Patienten, zeigten stark reduzierte Werte bei verschiedenen wichtigen Entzündungsmarken. Auch verbesserte sich die Herzfrequenzvariabilität, ein wichtiges Maß für das Herzinfarktrisiko“, so Miller.

 

Dankbarkeit und innerer Frieden: Die besten fünf Tipps für den Alltag

Freundschaften Pflegen

Soziale Beziehungen und allen voran Freundschaften sind das wertvollste Gut, um glücklich zu sein. Denn viele Studien belegen: Einsamkeit macht krank. Dabei zählt nicht die Anzahl der Freunde, sondern die Qualität des Miteinanders. Ein guter Grund, seine Freundschaften zu pflegen.

Lassen Sie los

Da gibt es jemanden, der Sie enttäuscht hat? Verzeihen Sie und lassen Sie negative Gedanken los. Packen Sie sie auf eine Wolke, die am Himmel davonschwebt. Bis sie nicht mehr zu erkennen ist. Loslassen befreit.

Helfen Sie anderen

Jemandem die Tür aufhalten, der Kollegin unter die Arme greifen. Wer hilft, stärkt sein Selbstwertgefühl und fühlt sich besser. Oder wie schon die alten Chinesen sagten: Willst du eine Stunde glücklich sein, mach ein Nickerchen. Willst du dein Leben lang glücklich sein, hilf anderen.

Ruf doch mal an!

Klingeln Sie bei einem Menschen durch, den Sie lange nicht gesehen haben. Seine Freude macht ähnlich glücklich, als wenn Sie selbst der Angerufene wären.

Weniger ist mehr!

10.000 Gegenstände besitzt der Durchschnitts-Europäer. Viel zu viele, um glücklich zu sein. Dinge, die man nicht benutzt, belasten nur. Also weg damit! Am besten: Verschenken.

Hamburg, 10. April 2015

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