Damenbart kann auf Zysten hinweisen

Ein Damenbart kann auf Hormonstörungen oder Zysten hinweisen. Mit speziellen Kaltwachsstreifen für das Gesicht lässt er sich schnell entfernen © Fotolia

Ein Damenbart ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Er kann auch auf harmlose Zysten hinweisen. Kaum einer spricht darüber, aber die Härchen sind doch so lästig. Nichts wie weg damit!

Haare sind schön, aber nicht an der falschen Stelle. Deshalb entfernen über 70 Prozent der europäischen Frauen den Flaum an Oberlippe oder Kinn. Dabei ist die übermäßige Gesichtsbehaarung oft mehr als nur ein ästhetisches Problem. Sie kann auch auf Hormonstörungen oder Zysten in den Eierstöcken hinweisen. Klarheit bringt im Zweifel eine Untersuchung beim Hausarzt oder Gynäkologen.

 

Schluss mit Haarstress durch Zysten

Bei Verdacht auf eine Grunderkrankung kann dann eine medikamentöse Therapie vom Arzt eingeleitet werden. Im Einzelfall können auch Cremes mit dem Wirkstoff Eflornithin verordnet werden, die den Haarwuchs bremsen sollen. Darüber hinaus gibt es viele Möglichkeiten, dem Damenbart den Garaus zu machen. Einfach ausprobieren, dann finden Sie Ihren Favoriten:

  • Blondieren: Ratsam für besonders Schmerzempfindliche. Am besten bei feinem Flaum, nach 2- 3 Wochen wird nachgefärbt. Kann eventuell zu Hautreaktionen führen.
  • Rasieren: Geht schnell, tut nicht weh und die Haare wachsen dadurch auch nicht schneller nach als normal. Nachteil: Da der Damenbart nur oberflächlich entfernt wird, dauert es auch nur ein paar Tage, bis er wieder da ist. Dann heißt es nachrasieren.
  • Zupfen: Die Prozedur am besten von einer Kosmetikerin durchführen lassen, dann tut's nicht so weh. Hält ca. 2-3 Wochen.
  • Wachsen: Mehr als nur ein paar Härchen? Dann sind spezielle Kaltwachsstreifen fürs Gesicht einen Versuch wert. Hält etwa sechs Wochen. Schmerzt aber!
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