Cranberry: Das saure Superfood

Alexander Scherb

Cranberry (auch Kranbeere, Moosbeere oder Kulturpreiselbeere)  ist als Superfood in Form von Saft, Pulver oder als getrocknete Beere sehr beliebt. Das sind ihre Vorteile für die Gesundheit im Überblick. 

Frau hält Cranberries in den Händen
Das Superfood Cranberry ist nicht nur lecker, sondern enthält auch viele Vitamine Foto:  iStock/Hydromet
Inhalt
  1. Diese Vitamine und Nährstoffe stecken in der Cranberry
  2. Cranberry: Wirkung
  3. Wie schmecken Cranberries?
  4. Welche Nachteile haben Cranberries?
  5. Ursprung der Beere
 

Diese Vitamine und Nährstoffe stecken in der Cranberry

Die Cranberry gilt als wahres Füllhorn an Vitaminen und Mineralien. So enthalten 100 Gramm Cranberrys 60 Milligramm Vitamin A. Zum Vergleich: Bei der Erdbeere sind es gerade einmal 0,015 Milligramm. Auch Vitamin C, Kalium, Natrium, Magnesium, Polyphenole Phosphor und Antioxidantien stecken in der Beere. Das hat der Cranberry den Ruf des Superfoods eingebracht.

 

Cranberry: Wirkung

Die Cranberry ist hauptsächlich dafür bekannt, Harnwegserkrankungen vorzubeugen (z.B. vorbeugend als Hausmittel gegen Blasenentzündung). Sie wirkt entwässernd und soll bei Gicht, Rheuma, Magengeschwüre, Fieber und Darmerkrankungen helfen. 

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Wie schmecken Cranberries?

Frisch vom Strauch ist die Cranberry extrem sauer und beinahe ungenießbar. Lässt man sie allerdings trocknen verliert die Cranberry ihre Flüssigkeit und die Süße nimmt zu. Trotzdem behält die rote Beere auch getrocknet noch ihre säuerlichen Note. 

Gerade Cranberrysaft ist sehr beliebt. Aber natürlich kann die Frucht auch anders konsumiert werden. Denn durch ihren säuerlichen Geschmack bietet sie einen großartigen Kontrast zu süßen Speisen. 

 

Welche Nachteile haben Cranberries?

So gesund die Cranberry ist, so schlecht ist ihr ökologischer Fußabdruck. Cranberrys werden größtenteils aus den USA importiert, was lange Wege mit dem Flugzeug nötig macht. Ebenso ist die Bewässerung von Cranberry-Plantagen problematisch. Durch den enormen Bedarf der Pflanze an Wasser müssen ganze Felder unter Wasser gesetzt werden, was den Wasserverbrauch in die Höhe schraubt. Wer deswegen nach Alternativen sucht, ist mit Heidelbeeren, Preiselbeeren und Holunder gut beraten. Diese Beeren bieten nicht nur einen ähnlichen Geschmack, sondern liefern auch einen hohen Wert an Nährstoffen und Vitaminen.  

 

Ursprung der Beere

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Cranberry liegt im Osten der USA. Mittlerweile wird sie aber auch in Deutschland, Holland und England angebaut. Die kleine Frucht mag es sehr feucht und braucht viel Wasser, weshalb sie hauptsächlich in Mooren und Sumpfgebieten wächst. Heutzutage werden Cranberry-Felder großflächig unter Wasser gesetzt, um der Pflanze die Grundlage zu geben, die sie benötigt.

 

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