Coronavirus: Dieses Hausmittel hilft bei leichten Symptomen

Daphne Sekertzi

Das Coronavirus breitet sich aus, immer mehr Menschen stecken sich. Bei vielen nimmt die Infekion einen milden Verlauf. Ein Hausmittel kann dabei helfen, leichte Symptome bei einer Infektion mit dem Coronavirus abzumildern. 

Trockener Husten und Halskratzen sind die Hauptsymptome einer milde verlaufenden Coronavirus-Infektion. Neben ärztlich verschriebenen Medikamenten gibt es ein bewährtes Hausmittel, das effektiv ist bei der Bekämpfung der Coronavirus-Symptome. 

Coronavirus: Hohe Ansteckungsgefahr

Bei dem Coronavirus handelt sich es um einen leicht übertragbaren Erreger, der überwiegend durch Tröpfcheninfektion verbreitet wird. In vielen Fällen geht der Krankheitsausbruch mit nur leichten Symptomen einher. Erkrankte haben dann meist einen trockenen Husten, eine verstopfte Nase und leichtes Fieber. Eine Inhalation mit einer Natriumchlorid-Lösung kann dabei helfen, leichte Symptome abzumildern.

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Mit Kochsalzinhalation gegen Viren und Entzündungen

Bei allen Infektionskrankheiten dringen die Keime in die Atemwege ein und schädigen dort die Schleimhäute. Die Inhalation mit einer Natriumchlorid-Lösung hält die Atemwege feucht, was die körpereigene Reinigungsfunktion aktiviert. Die Krankheitserreger bleiben an dem feuchten Schutzfilm haften, der durch die Flimmerhärchen in Richtung Rachen entfernt wird.

Das Inhalieren mit Kochsalzlösung soll nicht nur das Ansteckungsrisiko bei Erkältungskrankheiten senken. Es kommt auch als bewährtes Hausmittel bei chronischer Bronchitis, Lungenentzündungen und –krankheiten zum Einsatz. Der Grund: Die Befeuchtung der Atemwege lindert trockenen Husten, löst den Schleim und wirkt desinfizierend.

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Wie funktioniert die Inhalation?

Um die Symptome bei einem leichten Verlauf einer Infektion mit dem Coronavirus abzumildern, genügen bereits wenige Minuten der Inhalation mit einer 0,9-prozentigen isotonischen Kochsalzlösung. Besonders effektiv sind spezielle Vernebler aus der Apotheke. Denn sie zerstäuben die enthaltene Natriumchlorid-Flüssigkeit in Tröpfchen, die tief in die Atemwege gelangen. Je kleiner die Tröpfchen sind, desto besser erreichen sie die Bronchien und die Lungen.

Für die Inhalation benötigt man nicht unbedingt einen Vernebler. Auch über Wasserdampf lassen sich die Schleimhäute mit Kochsalzlösung benetzen.

So geht’s: Ein großes Gefäß mit heißem Wasser füllen und Salz darin auflösen. Anschließend mit einem Handtuch über dem Kopf über das Gefäß beugen und den aufsteigenden Wasserdampf mit tiefen Zügen einatmen.

Zwar kann man für die Inhalation einfaches Kochsalz ohne Jod verwenden, wirksamer sind jedoch andere Salze: Meersalz und spezielles Inhalationssalz aus der Apotheke sollen als Hausmittel bei Tröpfcheninfektionen am besten helfen.

Ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt, kann nur ein Arzt mit einem Test ermitteln. Bei den geringsten Symptomen sollte man in jedem Fall zuhause bleiben und den Hausarzt oder das örtliche Gesundheitsamt anrufen.

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Quellen

Inhalieren. In: HNO Ärzte im Netz

Mers-Coronaviren. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 

Atemwegsinfektionen. In: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 

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