Andere Corona-Symptome: Das bewirkt die Corona-Mutation

Gaby Scheib

Laut einer britischen Studie treten bei der Corona-Mutation B.1.1.7 die Symptome etwas anders auf. Welche Anzeichen deuten auf die Virus-Variante hin, die zuerst in Großbritannien gefunden wurde?

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Inhalt
  1. Corona-Mutation B.1.1.7: Diese Symptome sind anders – Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns seltener
  2. Wo ist die Corona-Mutation bereits aktiv?
  3. Was bedeuten die Symptome der Corona-Mutation im Kampf gegen die Pandemie?

Die Pandemie hält die Welt in Atem – und dass das Virus jetzt mehrfach mutiert, macht es noch deutlich schwieriger. Jede neue Erkenntnis zu den grassierenden Varianten, unter anderem aus Großbritannien und Südafrika, ist daher wichtig. Vor allem auch, weil beide deutlich ansteckender sein sollen als die bisher bekannte Form. Jetzt wurde bekannt, dass bei der Corona-Mutation B.1.1.7 die Symptome etwas anders ausfallen sollen: Dies veröffentlichte die britische Statistikbehörde ONS (Office for National Statistics) und fügt damit ein weiteres Puzzleteil zu unserem Wissen über SARS-CoV-2 hinzu.

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Corona-Mutation B.1.1.7: Diese Symptome sind anders – Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns seltener

Laut Robert-Koch-Institut (RKI) leiden COVID-19-Patienten am häufigsten unter diesen Symptomen: 

• Husten (40 Prozent) 
• Fieber (27 Prozent)
• Schnupfen (28 Prozent)
• Störung des Geruchs- und/oder Geschmackssinns (21 Prozent)
• Lungenentzündung (1 Prozent)

In der britischen Studie wurden die Daten von 6.000 zufällig ermittelten Personen unter die Lupe genommen. Alle waren zuvor corona-positiv  getestet worden. Das Ergebnis: Die Symptome Husten, Müdigkeit, Glieder- und Halsschmerzen treten bei dieser Virusvariante offenbar etwas häufiger auf. Dagegen verlieren mit B.1.1.7 Infizierte den Geruchs- und Geschmackssinns seltener. Bei Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Durchfall oder Erbrechen gibt es keinen Unterschied, diese Symptome treten genauso oft auf.

Wer stark hustet, sich sehr müde fühlt oder Glieder- und Halsschmerzen hat, sollte also noch eher an Corona denken. Besonders die letzten beiden Symptome stehen bisher noch nicht ganz oben auf der Liste der Anzeichen, die auf eine COVID-19-Erkrankung hinweisen. Auch Ärzte sollten diesen Symptomen noch mehr Beachtung schenken.

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Wo ist die Corona-Mutation bereits aktiv?

In ihrem wöchentlichen epidemiologischen Bericht hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) neueste Zahlen veröffentlicht: Demnach ist B.1.1.7 inzwischen in 70 Ländern nachgewiesen worden – eine Woche zuvor waren es noch 60. Auch die südafrikanische Mutation breitet sich aus und ist inzwischen in 31 Ländern angekommen. Diese Zahlen zeigen: Die neuen Varianten verbreiten sich schnell. 

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Was bedeuten die Symptome der Corona-Mutation im Kampf gegen die Pandemie?

Je früher eine Ansteckung erkannt wird, desto eher kann die Infektionskette unterbrochen werden. Das ist angesichts der mutierten und hochansteckenden Varianten noch wichtiger als bisher – zudem noch nicht ganz klar ist, ob oder wie zuverlässig die zugelassenen Impfstoffe auch gegen die Mutationen wirken. Laut WHO gibt es Hinweise darauf, dass die in Südafrika festgestellte Variante B.1.351 weniger „empfänglich für eine Antikörper-Neutralisierung“ sei. Experten schlussfolgern daraus, dass sich Geimpfte vielleicht erneut infizieren könnten. Gesundheitsminister Jens Spahn warnte daher auch schon vor einer zweiten Pandemie. Dass bei der Corona-Mutation B.1.1.7 die Symptome etwas anders ausfallen, ist deshalb eine wertvolle Erkenntnis.

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Quellen:

Wie gefährlich sind die Corona-Mutationen? in: pta Forum
Epidemiologischer Steckbrief zu SARS-CoV-2 und COVID-19 in: rki.de
Weekly epidemiological update - 27 January 2021 in: who.int

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