Impfstoff-Erfolg vom US-Konzern Moderna verkündet

Ines Fedder Medizinredakteurin

Nach den ersten positiven Impfstoff-Berichten des Unternehmens Biontech gibt nun ein zweites Unternehmen positive Rückmeldung. Der Impfstoff des US-Konzerns Moderna soll sogar eine noch höhere Wirksamkeit haben.

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Inhalt
  1. Unternehmen berichtet: Moderna-Impfstoff zu 94,5 Prozent wirksam
  2. EU-Kommission bereits in Verhandlungen mit dem US-Konzern Moderna
  3. Zweiter Impfstoff von Moderna: Wo liegen die Vorteile?
  4. Moderna: Impfstoff-Nebenwirkungen: Welche sind bekannt?

Die Impfstoff-Entwicklung schreitet weiter voran – und macht in den vergangenen Tagen entscheidende Fortschritte. Nachdem das deutsche Unternehmen Biontech gemeinsam mit dem US-Unternehmen Fiser unlängst einen Impfstoff-Erfolg vermeldete, folgt nun eine weitere, positive Nachricht. Der Pharmakonzern Moderna aus den USA hat ebenfalls einen wirkungsvollen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt. Maßgebliche Daten für den Impfstoff-Erfolg seien bereits vorgelegt, so heißt es. 

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Unternehmen berichtet: Moderna-Impfstoff zu 94,5 Prozent wirksam

Der Impfstoff habe eine nachweisbare Wirksamkeit von 94,5 Prozent, berichtet das Unternehmen am heutigen Montag gegenüber der Presse. Bei dem Impfstoff handelt es sich um einen RNA-Technologie basierten Impfstoff. So eine Art wurde bisher noch nie zugelassen oder verwendet, jedoch: Die Analyse der Daten von mehr als 30.000 freiwilligen Probanden ergab, dass der Impfstoff nahezu alle symptomatischen Fälle von COVID-19 verhinderte, berichtet das Unternehmen.

Im Laufe der Studie erkrankten nur fünf Personen von denen, die den Impfstoff erhielten, an COVID-19. Dies ergab eine Überprüfung durch ein unabhängiges Überwachungsgremium, berichtet die Welt. 

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EU-Kommission bereits in Verhandlungen mit dem US-Konzern Moderna

Die EU-Kommission stehe bereits in Verhandlungen mit dem Pharmaunternehmen Moderna. Verhandelt wird über 160 Millionen Impfdosen.

 

Zweiter Impfstoff von Moderna: Wo liegen die Vorteile?

Im Vergleich zum ersten Impfstoff-Erfolg des Unternehmens Biontech, der bereits vor einigen Tagen vermeldet wurde, hat das Produkt des Pharmakonzerns Moderna einen entscheidenden Vorteil: Der Impfstoff benötigt nicht (wie der von Biontech) spezielle extra Vorrichtung für die Kühlung, er müsse zwar ebenfalls gekühlt werden, sei aber circa 30 Tage lang bei Kühlschranktemperaturen wirksam. 

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Moderna: Impfstoff-Nebenwirkungen: Welche sind bekannt?

Schwerwiegende Nebenwirkungen bei der Testphase des Impfstoffs seien bisher nicht bekannt. Es ergaben sich keinerlei Sicherheitsbedenken, lediglich starke Müdigkeit, Muskelschmerzen, Gelenk- und Kopfschmerzen traten bei einigen Patienten auf, waren allerdings nur von kurzer Dauer. Zur Verabreichung wurde den Probanden alle vier Wochen zwei Impfstoffdosen verabreicht.

Eine möglichst baldige Immunisierung der Bevölkerung durch die Verabreichung von Impfstoffen ist somit wieder ein Stück näher gerückt.

Quelle:

US-Pharmakonzern Moderna meldet entscheidenden Erfolg mit Corona-Impfstoff, in: welt.de

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