Trotz Impfung: Corona-Ausbruch in katholischer Kita

Ines Fedder Medizinredakteurin

In Nordrhein-Westfalen kam es zu einem größeren Corona-Ausbruch in einer katholischen Kindertagesstätte. Das Prekäre: Obwohl die Beschäftigten bereits gegen das Coronavirus geimpft waren, haben sie sich dennoch infiziert. Die Kita wurde geschlossen. Wie es jetzt weitergeht.

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+++06.05. Corona-Ausbruch in Düsseldorfer Kita – B.1.1.7 festgestellt+++

In der katholischen Kindertagesstätte „Mariensäule“ in Carlsstadt in Düsseldorf kam es zu einem größeren Corona-Ausbruch, der Fragen aufwirft. Denn nach Informationen der „Westdeutschen Zeitung“ waren die dortigen Angestellten bereits gegen das Coronavirus geimpft. Dennoch konnte bisher bei 10 Kindern und drei Beschäftigten das Coronavirus nachgewiesen werden. Bei sieben von ihnen wurde auch die britische Virus-Variante B1.1.7 festgestellt. 

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Fast 40 Kinder in Quarantäne

Nachdem die Stadt umgehend eine Kontaktnachverfolgung eingeleitet hat, wurden neben den 13 Betroffenen noch 28 weitere Kinder und sechs Beschäftigte ermittelt, für die eine Quarantäne angeordnet werden musste. Als Kontaktperson der Kategorie eins standen sie alle im direkten Kontakt mit den positiv getesteten Mitarbeitern und Kindern.

 

Warum waren die Kinder überhaupt in der Kita?

Im Gegensatz zu anderen Städten in NRW sind in Düsseldorf die Kindertagesstätten nicht im Notbetrieb, sondern haben regulär geöffnet. Da ein eingeschränkter Betrieb für Kitas erst ab einer Inzidenz von 165 laut Bundesnotbremse vorgesehen ist, dürfe man hier den normalen Betrieb noch aufrecht erhalten. 

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+++Knapp 22.000 Corona-Neuinfektionen am Donnerstag+++

Das Robert Koch-Institut meldet am Donnerstag, 06.05.2021, insgesamt 21.953 Corona-Neuinfektionen. Zudem wurden dem RKI insgesamt 250 weitere Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Sieben-Tage-Inzidenz fällt weiter und liegt aktuell bei 129,1 (Vortag 132,8.) Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt laut aktueller Datenlage weiterhin mit 0,83 konstant unter null. 

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+++Corona-Ausbruch in Reha-Klinik Selenter See +++

Die Reha-Klinik „Selenter See“ in Schleswig-Holstein muss bis einschließlich 25. Mai schließen und schickt bis Ende der Woche alle Patienten und Patientinnen nach Hause. Der Grund: ein größerer Corona-Ausbruch. Bei insgesamt fünf Familienmitgliedern und einer Mitarbeiterin sei bisher nach PCR-Testung Sars-COV-2 nachgewiesen worden. „Das zuständige Gesundheitsamt hat daraufhin präventiv auch die Abreise der anwesenden Patientengruppen angeordnet“, erklärt der Pressesprecher der Reha-Klinik, Bastian Bammert, gegenüber den „Kieler Nachrichten“

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Nach Schließung: Weitere Konsequenzen?

Weitere Konsequenzen drohen der Reha-Leitung aktuell keine. Es gibt ein ausgefeiltes Hygiene-Konzept. Mitarbeiter würden regelmäßig getestet werden, zudem gelte ein absolutes Besuchsverbot. Man habe eine Maskenpflicht in allen Bereichen und die Therapie-Betreuung sei in Kohorten aufgeteilt. Sämtliche Schritte habe man in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt getroffen, betont die Klinik noch einmal gegenüber den Medien.

 

Neue Patienten-Aufnahme erst Ende Mai

Aktuell ist die Klinik bis zum 25. Mai geschlossen. Ab dem 26. Mai können dann wieder neue Patienten aufgenommen werden. Betroffene, deren Reha-Termine abgesagt werden mussten, sollen schnellstmöglich Ersatztermine erhalten

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+++05.05. Erste Bundesländer stellen Pfingsturlaub in Aussicht+++

Zu Pfingsten 2021 wollen Bayern und Niedersachen touristische Reisen wieder möglich machen. Andere Bundesländer könnten nachziehen. Entscheidend bei den Lockerungen ist eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100. 

 

Pfingsturlaub in Bayern

Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte nach einer Kabinettssitzung an, touristische Reisen und Übernachtungen zu Beginn der Pfingstferien am 21. Mai wieder zu ermöglichen. Erlaubt sein soll dies in Regionen, deren Inzidenzwert unter 100 liegt. Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen dann wieder öffnen. Das berichtet unter anderem die „Tagesschau“.

Bereits am 10. Mai setzt Bayern die ersten Lockerungen um: In inzidenzniedrigen Regionen dürfen Außengastronomie, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos öffnen. Dabei gelten Hygienekonzepte sowie Masken- und Testpflicht.

 

Niedersachen: Touristen zu Pfingsten

Auch Niedersachsen lockert in zwei Schritten. Ab dem 10. Mai sind erste Öffnungen – darunter Einzelhandel und Gastronomie – geplant. Hotels, Ferienwohnungen & Co. dürfen zwar auch wieder Gäste empfangen, zunächst allerdings nur Einwohner aus Niedersachsen. In rund drei Wochen und damit pünktlich zu Pfingsten 2021 sollen dann auch Touristen wieder Übernachtungsmöglichkeiten buchen können. Kontaktnachverfolgungen, Zugangsbeschränkungen und Hygienekonzepte sind Voraussetzung für die geplanten Lockerungen. 

 

+++Corona in Deutschland: Die Zahlen sinken weiter+++

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut in den zurückliegenden 24 Stunden 18.034 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind rund 4.200 Infektionen weniger als vor genau einer Woche. Die Zahl der Todesfälle sank im Wochenvergleich von 312 auf 285. 
Seit Beginn der Pandemie haben sich hierzulande 3.451.550 Personen mit SARS-CoV-2 angesteckt, ingesamt 83.876 Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt ebenfalls weiterhin. Am Montag hatte der Wert noch bei 146,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gelegen. Heute gibt das RKI ihn mit 132,8 an. 

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+++04.05. Spargelhof wird Corona-Hotspot+++

Niedersachsen größter Spargelhof ist Zentrum eines schweren Corona-Ausbruchs. Die Folgen betreffen nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die Bewohner des Landkreises Diepholz, wo der Betrieb ansässig ist. 

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101 positive Corona-Fälle, Zahl könnte steigen

Am Wochenende hatte es erste Meldungen über den Corona-Ausbruch gegeben. Bis Sonntag hatten sich 87 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert. Aktuell ist die Zahl auf 101 gestiegen. Die Ergebnisse der PCR-Reihentestung von Montag (3. Mai) stehen noch aus. 

Wie unter anderem der „NDR“ berichtet, wurden ingesamt 1.011 Menschen auf das Coronavirus getestet. 

 

Arbeitsquarantäne für negativ Getestete

Die Produktion auf dem Spargelhof ist laut Betriebsleitung „zurückgefahren“, auch weil sich die positiv getesteten Mitarbeitenden in häuslicher Quarantäne befinden. Wer negativ auf COVID-19 getestet wurde, muss indes eine sogenannte Arbeitsquarantäne einhalten. Das bedeutet, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin auf dem Spargelhof arbeiten, in der übrigen Zeit ihre Wohnungen aber nicht verlassen dürfen. 

Sollten die Gegenmaßnahmen nicht zeitnah greifen, schließt der Diepholzer Landrat Cord Bockhop (CDU) nicht aus, den Betrieb vorübergehend zu schließen.  

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Landkreis zieht die Bundes-Notbremse

Der Corona-Ausbruch auf dem Spargelhof, auf dem auch Heidelbeeren, Erdbeeren und Bohnen angebaut werden, betrifft nicht nur den Betrieb selbst. Durch die zahlreichen Ansteckungsfälle schnellt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Diepholz nach oben. Am Montag lag sie bei 132,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche und damit den dritten Tag infolge über der kritischen Marke von 100. Heute gibt das RKI den Wert von 143,3 an

Damit greift die von der Politik beschlossene Bundes-Notbremse. Strengere Corona-Auflagen – wie Kontaktbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangsperre von 22 Uhr bis 5 Uhr – treten in Kraft. Die Auflagen gelten ab Mittwoch, den 5. Mai. 

 

+++Corona-Zahlen: 3.000 weniger Neuinfektionen im Wochenvergleich++++

Das Robert Koch-Institut verzeichnet heute 7.534 Neuinfektionen und 315 Todesfälle. Vor genau einer Woche hatten sich noch 3.442 Personen mehr – also 10.976 – neu mit Corona infiziert. 344 Menschen waren in Zusammenhang mit dem Virus verstorben. 

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt von 146,9 am Vortag auf 141,4. 

Im Impfmonitoring gibt das RKI an, dass inzwischen 23.492.053 Menschen in Deutschland (28,2%) die Erstimpfung erhalten haben. Zum zweiten Mal geimpft sind bisher 6.655.866 (8,0%). 

 

+++03.05. Söder plant Öffnung in Gastronomie- und Schulbereich ab nächster Woche+++

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder verkündete in einer heutigen Pressekonferenz, dass möglicherweise schon ab kommender Woche in Bayern die Außengastronomie, Kinos und Grundschulen wieder öffnen könnten. Auch Theater und Kinos sollen von den Lockerungen profitieren , wenn die Sieben-Tage-Inzidenz stabil einige Tage unter 100 liegt und man ausreichend Testungen sowie Terminbuchungen durchführen würde.

Ebenso deutete Söder an, dass bereits in den Pfingstferien auch wieder Hotels mit entsprechendem Hygiene-Konzept öffnen könnten. Weitere Details nannte der bayerische Ministerpräsident jedoch nicht.

Während in Bayern lediglich geplant wird, gibt es in Niedersachsen schon handfeste Pläne für Lockerungen. 

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+++ Erstes Bundesland plant weitreichende Lockerungen+++

Am 9. Mai läuft die geltende Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen aus. Die Landesregierung berät deshalb darüber, welche Lockerungen in welchem Bereich angemessen sind. Bereits ab dem 10. Mai könnten neue Corona-Bestimmungen in Kraft treten. Maßstab für den Stufenplan zu mehr Öffnungen sollen die Erfahrungen im Lebensmitteleinzelhandel sein.

 

Voraussetzung für Öffnungen: Inzidenz unter 100

Wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet, strebt die niedersächsische Landesregierung großzügige Öffnungen für jene Kreise, deren Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt, an. Die Corona-Verordnung des Landes soll dementsprechend angepasst werden.

Ab einer Inzidenz von 100 hat das Bundesland selbst keine Handhabe mehr. Es gilt die Bundes-Notbremse.

 

Öffnung von Einzelhandel & Co.

Wichtig für den Einzelhandel: ein mögliches Einkaufen ohne Termin. Hygienekonzepte sowie die Regelungen zur Kontaktnachverfolgung und Zugangsbegrenzung (pro Kunde 20 qm) bleiben dabei bestehen. Ein Test- oder Impfnachweis könnte allerdings entfallen.

Mit Blick auf die Gastronomie ist ebenfalls ein Hand-in-Hand zwischen Lockerungen und der weitergehenden Einhaltung von Corona-Maßnahmen geplant – laut „HAZ“ etwa das Beschränken von Plätzen im Innenbereich oder auch ein Negativ-Test-Nachweis für Restaurants

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Vorsichtiger Tourismus in Niedersachsen

Nicht nur das Shoppen und Essen in Restaurants soll in Niedersachsen wieder möglich gemacht werden. Den Berichten zufolge sollen auch Hotels, Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Campingplätze wieder Gäste empfangen dürfen. Genauere Auflagen in diesem Bereich sind nicht bekannt. Veranstaltungen könnten in Zukunft von lokalen Gesundheitsbehörden in Absprache mit dem Sozialministerium genehmigt werden.

 

Vorbild Lebensmitteleinzelhandel

Bereits am Dienstag (4. Mai) tagt das Kabinett über den neuen Stufenplan in Niedersachsen.

Laut „HAZ“ legen die Politiker*Innen ihren Vorstoß den Erfahrungen und Beobachtungen im Lebensmitteleinzelhandel zugrunde. Seit Beginn der Pandemie in Deutschland gebe es in diesem Bereich weder eine Testpflicht noch rigorose Schließungen. Trotzdem zählen Supermärkte & Co. nicht zu den Corona-Hotspots mit größeren Ausbruchsgeschehen. 

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+++Corona-Skandal in Schwerin+++

Eine Schweriner Chirurgie-Praxis soll Ausgangspunkt eines heftigen Corona-Ausbruchs sein, bei dem sich knapp 240 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert haben könnten. Die Testergebnisse stehen noch aus. Die Polizei hat ihre Ermittlungen allerdings bereits aufgenommen. 
 

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Praxisteam arbeitet trotz Corona-Symptomen

Ingesamt drei Personen des Praxisteams, darunter der Arzt, wurden den Berichten zufolge positiv auf Corona getestet. Zuvor sollen sie trotz Krankheitssymptomen gearbeitet und Patienten behandelt haben. Möglicherweise könnte es sogar eine Anweisung, auf einen Mund-Nasen-Schutz zu verzichten, gegeben haben, wie der Sozialdezernent der Stadt, Andreas Ruhl (SPD), gegenüber dem „NDR“ erklärte. 

 

Körperverletzung und Entschädigung stehen im Raum

Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, könnte die Staatsanwaltschaft den Skandal wegen vermeintlicher Körperverletzung untersuchen. In diesem Fall hätten die Patienten „einen Rechtsanspruch auf Entschädigung“, wie Dr. Andreas Crusius, Präsident der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, verdeutlichte. 

 

Corona-Verstöße länger bekannt

Der Corona-Ausbruch war ans Licht gekommen, nachdem eine Mitarbeiterin der Praxis in Schwerin positiv auf COVID-19 getestet worden war und bei der Kontaktermittlungen auffiel, dass sie noch „symptomatisch in der Praxis tätig war“. Bereits zuvor habe die Stadt Schwerin Hinweise darauf bekommen, dass die geltenden Corona-Regeln innerhalb der Praxis nicht eingehalten werden. In der Folge hätten eine sogenannte Gefährderansprache sowie Kontrollen des Ordnungsamtes stattgefunden. 

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Quarantäne-Aufforderung für 237 Patienten

Von dem Corona-Skandal betroffen sind alle Patienten, die sich zwischen dem 21. und 28. April länger als zehn Minuten in der Praxis in der Johannes-Brahms-Straße 59 aufgehalten haben. Die Stadt veröffentlichte online eine Quarantäne-Aufforderung, die eine zusätzliche Testpflicht beinhaltet. Rund 150 Personen sind der Aufforderung inzwischen nachgekommen. Die Ergebnisse der PCR-Tests werden für Anfang der Woche erwartet. 

Bisher konnten 237 Betroffene ermittelt werden. 175 Personen stammen aus Schwerin, der Rest aus den umliegenden Landkreisen. 

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+++Aktuelle Corona-Zahlen: 7-Tage-R weiter unter 0 +++

Dem RKI wurden in den vergangenen 24 Stunden 9.160 neue COVID-19-Infektionen und 84 Todesfälle gemeldet. Eine Woche zuvor waren es 11.907 Neuinfektionen und 60 Todesfälle gewesen. 
Die Zahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie in Deutschland steigt damit auf ingesamt 3.425.982. Mit oder an dem Virus gestorben sind 83.276 Menschen. 

Der bundesweite Inzidenzwert liegt zum Wochenstart bei 146,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Tags zuvor hatte der Wert 146,5 betragen. 

Im aktuellen Lagebericht gibt das RKI außerdem zwei R-Werte an, die aussagen, wie viele Mitmenschen ein Corona-Infizierter im Mittel ansteckt. Die 4-Tage-R, die sich auf Das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor bezieht, liegt demnach bei 1,01. Die stabilere 7-Tage-R, die das Infektionsgeschehen etwa acht bis 16 Tage zuvor abbildet und deswegen weniger tagesaktuellen Schwankungen unterworfen ist, liegt aktuell bei 0,92. Das bedeutet, dass 100 Infizierte im Mittel 92 Mitmenschen mit Corona anstecken. 

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+++30.04. Corona-Impf-Chaos in Brandenburg und Schwerin+++

In Brandenburg mussten wegen einer Impfpanne 15.000 Impftermine wieder abgesagt werden, die bereits mit den Patienten vereinbart worden waren. Das teilte der Hausärzteverband am Mittwoch mit. Wie kam es dazu? 

 

15.000 Impftermine bei Hausärzten entfallen

Insgesamt 150 Arztpraxen wurden zuvor angehalten, kurzfristig neue Impftermine zu vergeben. Es stünden 15.000 zusätzliche Impfdosen der Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna zur Verfügung. Doch nachdem bereits alle Termine vereinbart waren, wurden die Lieferungen an die Arztpraxen kurzfristig wieder storniert. Der Grund: „Die Kassenärztliche Vereinigung hat einzelnen Hausarztpraxen kurzfristig Impfstoffkontingente zur Bestellung angeboten, die gar nicht zur Verfügung standen", erläutert Ministeriumssprecher Martin Burmeister auf Anfrage von „RTL.de“.

Die vermeintliche Fehlerkette ist lang – über die Impfzentren bis hin zu den einzelnen Landkreisen und an letzter Stelle die Hausärzte – alle sollten zusätzliche Impfstoffe erhalten. Und am Ende war keiner mehr da. So wurden die 15.000 Impfdosen schlussendlich nicht an die Arztpraxen, sondern anderweitig eingeplant.

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+++Zwischenfall in Schwerin: Mann bekommt 5-fach-Dosis Corona-Impfstoff+++

In einem Impfzentrum in Schwerin kam es zu einem „bedauerlichen Zwischenfall“, wie ein Impfmanager gegenüber den Medien erklärte. Dort hatte ein Mann aus Versehen die 5-fache Dosis des Corona-Impfstoffs Biontech/Pfizer erhalten. Der Grund: Die Behälter mit verdünntem und unverdünntem Impfstoff wurden verwechselt. Der Betroffene wurde anschließend zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Er habe nach Angaben der Stadtverwaltung keine Beschwerden.

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+++Corona-Ausbrüche trotz Impfung in 13 Fällen allein in Stuttgart+++

Corona-Ausbruch trotz Impfung – diese Meldung hört man mit fortschreitender Durchimpfung in letzter Zeit immer häufiger. Allein in Stuttgart kam es in den letzten Wochen zu 13 Corona-Ausbrüchen in Pflegeheimen und Generationenzentren, wie unter anderem die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet. Die meisten der Infizierten hätten jedoch nur schwache Symptome gezeigt, so ein Sprecher der „Stuttgarter Nachrichten“.

 

41 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet

Laut Medienberichten haben sich bei den insgesamt 13 Ausbrüchen in unterschiedlichen Einrichtungen insgesamt 41 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Darunter 28 Bewohner sowie 13 Mitarbeiter der Einrichtungen. Einer der Betroffenen ist in Folge der Corona-Erkrankung verstorben, er sei jedoch vorerkrankt gewesen.

 

Immer mal wieder Vorfälle von Ausbrüchen trotz Impfung

Ein Sprecher des Sozialministeriums erklärte gegenüber den Medien, dass es immer mal wieder trotz Impfung Corona-Fälle gebe. Das Wichtigste sei jedoch, dass schwere Verläufe verhindert werden. 

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Auch der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar H. Wieler, äußerte sich am Donnerstag in einer Pressekonferenz zu derartigen Fällen. „Wir wissen, dass die Impfungen uns eine Grundimmunität geben. Das bedeutet, dass unser Körper das Virus effizient bekämpfen kann und wir gar nicht oder weniger krank werden. Aber sie verhindern nicht immer eine Infektion mit Sars-CoV-2. Das heißt, auch bei Geimpften besteht ein Restrisiko, dass sie sich infizieren und andere anstecken können.“

Weitere mögliche Gründe dafür, dass es trotz Impfung zu einer Ansteckung kommt:

  • Die Betroffenen haben nur eine Erstimpfung erhalten.
  • Der vollständige Immunschutz (nach circa 14 Tagen nach Zweitimpfung) ist noch nicht aktiviert.
  • Das Immunreaktion bei Älteren ist nicht stark genug, um ausreichend Antikörper zu bilden.
  • Die Betroffenen haben sich mit einer anderen Virus-Variante angesteckt, gegen die der Impfstoff nicht so gut wirkt.

Ein anderer Fall spielte sich in Sachsen-Anhalt hab – hier kam es zu einem Ausbruch mit Todesfolge, auch weil sich ein Großteil der Mitarbeiter nicht hat impfen lassen.

 

+++Sachsen-Anhalt: Corona-Ausbruch in Heim: 21 Infizierte und zwei Tote+++

In einem Seniorenheim in Lützen (Sachsen-Anhalt) ist es laut Informationen der „Bild“-Zeitung zu einem tragischen Corona-Ausbruch gekommen. In der Senioreneinrichtung „Drei Villen“ in Lützen sind in Folge eines Corona-Ausbruchs zwei Bewohner verstorben. 19 weitere Personen haben sich mit dem Coronavirus infiziert.  

 

Ungeimpfte Mitarbeiter schleppten das Virus ein

Offenbar hatten mehrere Mitarbeiter das Virus in die Einrichtung geschleppt. Das Tragische: 75 Prozent der Mitarbeiter waren nicht gegen das Coronavirus geimpft. Darunter befanden sich laut Medieninformationen auch sieben infizierte Pflegekräfte, die ein Impfangebot nicht angenommen haben.

 

+++Inzidenz-Wert sinkt weiter+++

Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut innerhalb eines Tages 24.329 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden dem RKI 306 Todesfälle gemeldet. Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert liegt aktuell bei 153,4 und sinkt somit weiter (Vortag: 154,9) Der Sieben-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,92

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+++Corona-Ausbruch in Fahrzeugwerk in Mecklenburg-Vorpommern+++

In Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern (Kreis Ludwigslust-Parchim) ist es zu einem massiven Corona-Ausbruch in einem Fahrzeugwerk gekommen, wie unter anderem die „Ostsee-Zeitung“ berichtet. Der Ausbruch gilt als einer der größten in der Region, der auch massive Folgen für die Wirtschaft hat. 

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Lübtheen: Jeder Zehnte betroffen

Insgesamt haben sich fast 200 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. 500 weitere Betroffene befinden sich derzeit in Quarantäne. Mit einer Einwohnerzahl von 4.900 ist somit jeder zehnte Bürger von Lübtheen betroffen.

Ute Lindenau (SPD), Bürgermeisterin von Lübtheen, richtete ihr Wort an die Bewohner vor Ort. Sie sind dazu angehalten, sich nun so streng wie möglich an die Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen zu halten. Das sei „dringend nötig“, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

„Es zeigt sich, dass die bisherigen Maßnahmen in der Fläche wirksam sind, aber hier haben wir es mit einem beträchtlichen alleinstehenden Ausbruchsgeschehen zu tun“, erklärt Landrat Stefan Sternberg (SPD) gegenüber der „Ostsee-Zeitung“. 

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Wirtschaftliche Einbußen: Produktion in Fahrzeugweg vorerst gestoppt

Inzwischen ist die Produktion in dem Werk vorerst für 14 Tage unterbrochen. Als Ausbruchsursache wird vermutet, dass Arbeiter, die über die Osterfeiertage ihre Familie in Osteuropa besuchten, das Virus mitgebracht haben. Zwar seien alle Rückkehrer vor Arbeitsantritt getestet worden, dafür sei es aber möglicherweise zu früh gewesen. Die Inkubationszeit beträgt bei Corona laut Medizinern durchschnittlich fünf bis sechs Tage, unter Umständen sogar bis zu 14 Tagen.

 

Wie konnten sich so viele Werksarbeiter so schnell anstecken?

Wie sich gleich so viele Arbeiter mit dem Coronavirus anstecken konnten? Dafür sei vermutlich die besonders ansteckende britische Virusvariante B1.1.7 verantwortlich.

Quelle:

Corona-Ausbruch in Fahrzeugwerk in Lübtheen: Schon 500 Menschen in Quarantäne, in: ostsee-zeitung.de 

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+++29.04. Heftige Impfpanne in Bayern: Dosis zu stark verdünnt+++

Im bayerischen Wertingen ist es zu einer Impfpanne gekommen, die für die Betroffenen unangenehme Konsequenzen hat. Im schwäbischen Impfzentrum in Wertingen sind die Corona-Impfstoffe zu stark verdünnt worden, wie ein Sprecher des Landratsamtes in Dillingen gegenüber den Medien erklärte. Der Fehler sei bei einer routinemäßigen Nachkontrolle aufgefallen. 

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Bürger müssen erneut geimpft werden

Weil man im Nachhinein festgestellt habe, dass in einigen Fällen zu wenig Wirkstoff in den Spritzen war, konnte man anschließend den Kreis von möglichen Betroffenen auf 42 Menschen eingrenzen. Die betroffenen Bürger müssen nun erneut geimpft werden. Anfang Juni sollen die Patienten zudem eine dritte Impfung erhalten. Im Falle, dass man trotz verdünnten Impfstoffs bei der Erstimpfung nach der Zweitimpfung dennoch genügend Antikörper gebildet habe, könne man die vorgesehene Drittimpfung auch auslassen, erklärten die Verantwortlichen.

 

Wie kam es überhaupt zu der Impfpanne in Bayern?

Bevor die Impfung durchgeführt werden kann, müssen die Wirkstoffe der unterschiedlichen Hersteller jeweils mit einer vorgegebenen Kochsalzlösung verdünnt werden. Erst dann werde das Serum durch die Impfspritze aufgezogen. In diesem Fall wurde das Vakzin zu stark verdünnt. Wie der Betreiber des Impfzentrums erklärte, sollen nun weitere Sicherheitsmaßnahmen erfolgen, die einen solchen Vorfall zukünftig verhindern sollen.

Erst in den vergangenen Tagen wurde von einem ähnlichen Vorfall berichtet. In diesem Fall habe jedoch eine Mitarbeiterin wissentlich den Impfstoff mit Kochsalz-Lösung ausgetauscht, da diese das Vakzin im Vorfeld fallengelassen habe. Auch hier müssen die Betroffenen nun noch einmal geimpft werden.

Quelle:

Dutzende erhielten zu stark verdünnten Impfstoff, in: t-online.de

 

+++Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf unter 160+++

Das Robert Koch-Institut meldet am heutigen Donnerstag insgesamt 24.736 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden dem RKI innerhalb 24 Stunden 264 neue Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Sieben-Tage-Inzidenz sinkt erstmals wieder unter 160 und liegt mit 154,9 deutlich unter dem Wert der vergangenen Woche. Auch der bundesweite R-Wert sinkt auf 0,90. 

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+++27.04. Zu wenig Impfstoff in Potsdam+++

Potsdam meldet eine Verzögerung bei den Impfstofflieferungen, die sich auf die Vergabe der Impftermine in der Landeshauptstadt auswirkt. So müssten Personen, die sich für spontan verfügbar werdende Impfstoffdosen auf der Impfwarteliste der Stadt eingetragen haben, mit einem Impfstopp für mehrere Wochen rechnen. 

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Impfstopp in Potsdam

„Leider wird die kommunale Impfstelle in den kommenden, voraussichtlich vier Wochen keinen Impfstoff für Erstimpfungen erhalten, sodass derzeit keine neuen Termine für Personen aus der Impfwarteliste gemacht werden können“, erklärte der Pressesprecher der Landeshauptstadt, Jan Brunzlow, auf Anfrage der „MAZ“.

Wie es nach Ablauf der angesetzten vier Wochen Impfstopp mit der Warteliste in Potsdam weitergeht, muss sich noch zeigen. Wer in der Liste eingetragen ist, hat aber weiterhin die Chance, an das Impfzentrum der KVBB in der Metropolishalle vermittelt zu werden. Dort werden täglich Restimpfstoffe an Freiwillige verimpft. 

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+++AstraZeneca-Impfung ohne Termin+++

Das Impfzentrum Greifswald im Landkreis Vorpommern-Greifswald hingegen nutzt die Möglichkeit, übrig gebliebene Impfstoffdosen zu verimpfen. Eingeladen sind Personen über 18 Jahre. Ein Termin wird nicht benötigt, die eigentliche Priorisierung vernachlässigt

Impfdosen sind begrenzt

Rund 100 Dosen des immer noch umstrittenen Impfstoffs (LINK Wirksamkeit von AstraZeneca: Experten äußern Zweifel an neuen Daten) können an Impfwillige verteilt werden. Das Kontingent stammt aus dem Deputat des Ärzteverbundes HaffNet, dem vom Landkreis für eine eigene Impfaktion ursprünglich 5.000 Dosen zur Verfügung gestellt worden war. 

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Service Thrombose-Fälle auch bei Biontech: So reagiert der Hersteller

 

+++27.04. Corona-Ausbruch in Ausbildungsinternat+++

Im Ausbildungsinternat des Thüringer Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) in Erfurt kam es zu einem größeren Corona-Ausbruch, der knapp 100 Azubis dazu zwingt, ihre Quarantäne im Wohnheim zu verbringen. 

Am geplanten Termin für die Abschlussprüfungen – zwei Tage nach Beendigung der Quarantäne – will man allerdings festhalten. 

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Quarantäne in Mehrbettzimmern

Vor knapp einer Woche wurden 28 Azubis des Dehoga-Kompetenzzentrums positiv auf Corona getestet und das Zentrum daraufhin geschlossen. Inklusive der Kontaktpersonen sind aktuell 90 Auszubildende in 14-tägiger Quarantäne. Diese müssen sie auf den Mehrbettzimmern ihres Wohnheims verbringen, wie „MDR Thüringen“ berichtet.  

Genauere Details zu Krankheits- und Quarantäneverläufen sind derzeit nicht bekannt. 

 

Verlegung gescheitert

Man habe versucht, den Azubis eine Quarantäne in naheliegenden Hotels und Pensionen zu ermöglichen, wo sie mehr Platz und Ruhe gehabt hätten. Die Betreiber der Unterkünfte hätten dem aber nicht zugestimmt, heißt es vonseiten des Dehoga. 

 

Abschlussprüfungen nach Quarantäne?

Bis zum 3. Mai müssen die jungen Leute in der Mehrbettzimmer-Quarantäne ausharren. Die Zeit sollten sie zum intensiven Lernen nutzen: Der Hotel- und Gaststättenverband will an dem Termin für die geplanten Abschlussprüfungen am 5. Mai festhalten.  

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+++Corona in Deutschland: Knapp 11.000 Neuinfektionen+++

In den zurückliegenden 24 Stunden wurden dem Robert Koch-Institut 10.976 Corona-Neuinfektionen und 344 Todesfälle gemeldet. Vor einer Woche waren es 9.609 Neuinfektionen und 297 Tote gewesen. 
Die Zahl der COVID-19-Infektionen steigt damit auf 3.310.301 Fälle ingesamt. Als genesen gelten aktuell 2.931.400 Personen – rund 21.200 mehr als am Vortag. Daraus ergeben sich rund 297.000 aktive COVID-19-Fälle. 81.968 Menschen sind seit Beginn der Pandemie an oder mit dem Virus gestorben. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt minimal von 169,3 am Vortag auf 167,6. 

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+++26.04. Krankenschwester sorgt für Impfskandal+++

200 Personen wurden im Impfzentrum Friesland am 21. April bis 13.00 Uhr geimpft. Sechs von ihnen erhielten allerdings keinen Impfstoff, sondern lediglich eine Kochsalzlösung. Der Fall aus Niedersachsen schlägt hohe Wellen. 

 

Ampulle fallengelassen

Einer etwa 40-jährigen Krankenschwester war vergangene Woche in der Frühschicht beim Vorbereiten der Impfspritzen eine Ampulle Biontech heruntergefallen. Statt das Missgeschick zu melden, vertuschte die Frau es und zog reine Kochsalzlösung in sechs Impfspritzen. Sie selbst impfte nicht, sondern bereitete die Spritzen lediglich vor.

Drei Tage später, am Samstag (24. April) erzählte die Krankenschwester einer Kollegin von dem Vorfall, die daraufhin unverzüglich ihren Vorgesetzten informierte. 

 

Ermittlungen wegen möglicher Körperverletzung

Die Beschuldigte machte eine umfassende Aussage und ist den Behörden zufolge „sehr betroffen“, wie unter anderem „Focus“ berichtet.   

Die Frau war beim DRK-Kreisverband Jeverland angestellt, der die Kündigung bereits ausgesprochen hat. Zusätzlich wurden Ermittlungen wegen eines möglichen Körperverletzungsdelikts eingeleitet. 

Das Impfzentrum Friesland hat außerdem das Vier-Augen-Prinzip eingeführt. „Niemand wird mehr mit einem Impfstoff allein gelassen, damit solche Vertuschungen nicht mehr möglich sind“, betonte Frieslands Landrat Sven Ambrosy bei einer Online-Pressekonferenz am Sonntag.

Nahaufnahme von Fläschchen und Spritze - Covid-19 Impfstoff
Service Thrombose-Fälle auch bei Biontech: So reagiert der Hersteller

 

200 Menschen müssen zum Antikörpertest

Nach Aussagen des Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes, Matthias Pulz, bestünde durch die Kochsalz-Impfungen keine Gesundheitsgefahr. Die Kochsalzlösung wird zum Verdünnen des Impfstoffs verwendet und ist auch unverdünnt unschädlich. 

Nichtsdestotrotz muss festgestellt werden, wer von den 200 vermeintlich geimpften Personen nun keinen Impfschutz hat. Am 5. Mai wird deswegen ein Antikörpertest bei allen infrage kommenden Patienten durchgeführt. Dieser wird offenlegen, wer den Biontech-Impfstoff und wer die Kochsalzlösung erhalten hat. 

Geteiltes Bild: Straßenzug in der Abenddämmerung / Spaziergänger im Park im Sonnenschein
Service Corona-Chaos: Ein Ort, zwei Inzidenzwerte!

 

+++Corona in Deutschland: Inzidenz kurz vor 170+++

Zu Wochenbeginn verzeichnet das RKI 11.907 Corona-Neuinfektionen und 60 neue Todesfälle innerhalb eines Tages. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 3.299.325 Personen mit COVID-19 infiziert, 81.624 Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. 

Die 7-Tage-Inzidenz, die angibt wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche registriert werden, steigt von 165,6 am Sonntag auf aktuell 169,3. 

Kleinunternehmerin desinfiziert Plexiglaswand
Service Corona-Notbremse: 289 Kreise überschreiten kritischen Inzidenzwert von 100

 

+++23.04. Ermittlungen wegen Totschlags gegen Oberarzt an Uni-Klinik Essen+++

Es sind schwerwiegende Vorwürfe, die gegen einen Oberarzt der Essener Uni-Klinik erhoben werden. Wie unter anderem die „Halterner Zeitung“ berichtet, muss sich der Mediziner in drei Fällen wegen Totschlags vor Gericht verantworten. Er habe insgesamt drei schwerkranken Corona-Patienten ein tödliches Medikament verabreicht, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft. Der 45-Jährige nennt seine Beweggründe. 

Junge mit Schutzmaske schreibt Zahlen an eine Schultafel
Service Wo jetzt Schulschließungen wegen der Bundes-Notbremse drohen

 

Arzt an Uni-Klinikum Essen angeklagt: „Leiden beenden“

Bereits im November soll der Mediziner drei Patienten aus Essen, Gelsenkirchen und den Niederlanden „unmittelbar lebensbeendende Arzneimittel“ verabreicht haben, erklärte die ermittelnde Staatsanwaltschaft. Nach der Festnahme des Arztes soll dieser gegenüber der Polizei ausgesagt haben, dass er dadurch das Leiden der Corona-Patienten beenden wollte. Es wird aktuell in drei Fällen ermittelt – ein 47-Jähriger, der bereits im November verstarb, ein 50-jähriger Mann und ein weiterer 65-jähriger Patient verstarben wohl als Folge der tödlichen Medikamenten-Einnahme. 

 

Weitere Ermittlungen gegen Oberarzt

Die Uniklinik Essen erklärte in einer Mitteilung, dass sich die Patienten bereits im „Sterbeprozess“ befunden hätten. Ob es noch weitere Fälle gab, dazu werde man wohl noch eine „lange Zeit ermitteln müssen“, erklärt Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens gegenüber den Medien.

Der mutmaßliche Täter hat erst im Februar an der Uni-Klinik in Essen angefangen zu arbeiten und war seit Juli 2020 auf der Intensiv-Station tätig. Er sitzt nun seit November in Untersuchungshaft. Eine weitere Stellungnahme zu den Vorwürfen habe der Angeklagte seit Verhaftung nicht mehr gemacht.

Quelle:

Anklage: Oberarzt verabreicht drei Corona-Patienten tödliches Medikament, in: halternerzeitung.de

 

Person zieht Impfampulle auf
Service Corona-Impfung für 80 Euro? Arzt soll in Scheune geimpft haben

 

+++Corona-Ausbruch trotz Durchimpfung mit Todesfolge+++

Erneut ist es in einem Pflegeheim zu einem Corona-Ausbruch gekommen – obwohl die Bewohner und Mitarbeiter bereits gegen das Virus geimpft waren. Wie unter anderem „infranken.de“ berichtet, ereignete sich der Ausbruch bereits in den vergangenen Tagen im Helene-Schultheiß-Altenheim im bayerischen Zirndorf. Insgesamt haben sich dort 24 Senioren mit dem Coronavirus infiziert, die überwiegend zuvor mit dem Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer geimpft worden waren. 

Nahaufnahme von Fläschchen und Spritze - Covid-19 Impfstoff
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Zirndorf: Verantwortliche rätseln über Ursache des Ausbruchs

„Wir haben keine Erkenntnis darüber, wie Corona in unser Haus gekommen ist", erklärt der Leiter der Einrichtung, Frank Bauer, gegenüber „infranken.de“. Die Anzahl der betroffenen Bewohner sei „derzeit fließend“, die Fälle gingen aber insgesamt aktuell wieder zurück. Von den zuvor 24 positiv getesteten Personen sind aktuell noch 12 Senioren corona-positiv.

Infizierte Senioren sind isoliert

Die betroffenen Bewohner seien in zwei Flügeln der Einrichtung isoliert worden. „Die Menschen sind da abgeriegelt“, so Einrichtungsleiter Bauer gegenüber „infranken.de“.

 

Infizierte Bewohner vollständig geimpft?

Warum es zu dem Ausbruch gekommen ist, darüber rätseln auch die Verantwortlichen. Denn der Großteil der Infizierten war bereits doppelt geimpft. Unter den 24 positiv getesteten gab es Bewohner, die gar nichts von der Infektion gemerkt haben, aber auch weitaus tragischere Fälle.

 

5 Todesfälle nach Ausbruch in bayerischer Pflegeeinrichtung

So seien auch insgesamt 5 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch verzeichnet worden. Darunter seien auch einige wenige Bewohner gewesen, die sich nicht haben impfen lassen. Ein Bewohner sei zwar geimpft, brachte aber zahlreiche Vorerkrankungen mit – auch er verstarb im Zuge der Corona-Erkrankung. 

Mann mit Maske sitzt auf dem Sofa, ein Kissen im Arm, und hält sich den Kopf
Krankheiten & Behandlung Schützt die Corona-Impfung vor Long-COVID?

 

Warum infizieren sich trotz Impfung dennoch Personen mit Corona?

Es ist nicht der erste Corona-Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung, der trotz Impfung zahlreiche Infizierte und Todesopfer fordert. Dafür gibt es verschiedene Erklärungen. Zum einen sei die Immunantwort bei Älteren einfach schwächer, sodass in einigen Fällen kein vollständiger Impfschutz gewährleistet ist.

Zudem kommt es auch darauf an, ob die Bewohner bereits eine doppelte Impfdosis erhalten haben und wie viel Zeit bis zum Ausbruch verstrichen ist. Denn in der Regel bedarf es circa 14 Tage, bis der Körper ausreichend Antikörper gebildet hat. Ein weiterer Faktor könnte eine andere Virus-Variante sein, gegen die der Impfstoff nicht gut wirkt. 

Illustration des Mutationsprozesses des Coronavirus
Service Britische Corona-Mutante ist mutiert: E484K könnte resistenter gegen Impfstoffe sein

Fest steht, dass es wohl auch in Zukunft noch häufiger zu Corona-Ausbrüchen trotz Impfung kommen wird. Unter anderem zeigen jedoch die sinkenden Todeszahlen und Berichte von Betroffenen, dass diese weitaus weniger tödlich und häufig eher mit einem milden Corona-Verlauf einhergehen.

Quelle:

Corona-Ausbruch in Altenheim: Viele geimpfte Bewohner infiziert, in: infranken.de

 

+++Robert Koch-Institut meldet wieder mehr Neuinfektionen+++

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am heutigen Freitag, 23. April, erneut einen Anstieg der Neuinfektionen gemeldet. Innerhalb eines Tages haben sich 27.543 Personen mit dem Coronavirus infiziert und worden von den Gesundheitsämtern gemeldet. 265 Menschen sind verstorben. Sie Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 161,1 auf 164. Der bundesweite R-Wert liegt derzeit bei 1,01. 

Corona-Pandemie: 5 Gründe, warum Herdenimmunität unmöglich ist
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+++22.04. Mecklenburg-Vorpommern will Bundes-Notbremse nicht umsetzen+++

An der Änderung der Infektionsschutzgesetzes wird herbe Kritik geübt, darunter auch von Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns. Im ZDF-Morgenmagazin erklärte sie, dass das Infektionsschutzgesetz nicht weit genug gehe. Weil es den „Menschen nicht hilft“, werde sie die Bundes-Notbremse nicht umsetzen – obwohl diese ab einer Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 innerhalb einer Woche für alle Städte und Landkreise verpflichtend gelten soll.

Frau hält sich den schmerzenden Kopf
Krankheiten & Behandlung Long COVID: Diese Gruppe ist zunehmend betroffen

Schwesig will strengere Regeln und kritisiert, dass das Bundesgesetz für Schulschließungen einen Grenzwert von 165 vorsieht. Auf der Ministerpräsidentenkonferenz wurde hierfür hingegen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 150 festgelegt. Anstatt dass sich die Infektionszahlen auf „hohem Niveau einpendeln“, sollen sie in Mecklenburg-Vorpommern „streng, konsequent [und] schnell“ gesenkt werden, so Schwesig.

Außerdem halte es die Landesregierung in Bezug auf die Sieben-Tage-Inzidenz für problematisch, „dass sich schon nach drei Tagen über 100 und nach fünf Tagen unter dieser Grenze die Regeln ändern“. Trotzdem würden etwa die Ausgangssperre ab 22 Uhr und die Testpflicht an Schulen, die mit dem neuen Infektionsschutzgesetz bundeseinheitlich eingeführt werden sollen, umgesetzt.

Ärztin in Schutzkleidung spricht mit männlichem Patienten im Krankenhausbett
Service Krebspatient durch Corona geheilt?

Unmut über die hohen Grenzwerte äußert auch der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU). So werden in dem Bundesland die Schulen bereits ab einem Inzidenzwert von 100 geschlossen. Man müsse daher nun darüber nachdenken, strengere Regelungen an das Infektionsschutzgesetz „anzupassen“.

 

+++22.04. Bundesländer heben Impfpriorisierung für AstraZeneca auf+++

In drei Bundesländern können sich Freiwillige nun auch unabhängig von der vorgegebenen Impfpriorisierung mit dem Vakzin von AstraZeneca impfen lassen. In Sachsen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern ist der Impfstoff für alle Altersgruppen freigegeben. 

Impfstofflaschen von vier verschiedenen Herstellern in einer Reihe
Service Corona: Biontech, Moderna, Astrazeneca – Unterschiede und Wirksamkeit

Eine Voraussetzung gibt es aber dennoch: Bei Menschen unter 60 Jahren muss im Vorfeld eine ausführliche Beratung durch den Arzt erfolgen, der die Impfung durchführt.

Harry Glawe, Gesundheitsminister von Mecklenburg-Vorpommern, erklärte gegenüber der „Tagesschau“: "Die Freigabe ist ein Angebot, dass diejenigen, die keine oder wenige Vorbehalte gegen den Impfstoff haben, die Möglichkeit nutzen können, sich gegen das Coronavirus auch impfen zu lassen.“ In den Impfzentren sind in den vergangenen Tagen immer mehr Impfstoffe von AstraZeneca liegen geblieben. So habe man die Möglichkeit, das Vakzin einer breiteren Masse anbieten zu können.

Das Vakzin von AstraZeneca wird in Deutschland wegen des Auftretens von seltenen „Hirnvenen-Thrombosen vor allem bei Jüngeren für die Altersgruppe über 60 Jahren empfohlen. Nach ärztlicher Absprache kann und darf der Impfstoff aber auch an jüngere Personen verimpft werden.

 

+++59 Hirnvenenthrombosen seit Impfstart in Deutschland gemeldet+++

In Deutschland sind seit Impfstart bis Mitte April insgesamt 59 Fälle von Sinus- und Hirnvenenthrombosen nach einer Impfung mit dem Vakzin AstraZeneca dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet worden. 12 Personen seien in Folge verstorben, darunter sechs Männer und sechs Frauen. Das RKI meldet, dass bisher (einschließlich 15. April) rund 4,2 Millionen Erstdosen AstraZeneca verimpft worden. 

Frau hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Kopf
Service Thrombose-Ursache bei AstraZeneca-Impfstoff entdeckt!

 

+++ RKI meldet steigende Inzidenz+++

Das Robert Koch-Institut meldet heute insgesamt 29.518 Neuinfektionen. 259 Menschen sind in Folge einer Corona-Erkrankung verstorben. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht von 160,1 auf 161,1. Laut Informationen des Robert Koch-Instituts ist bei mehr als 90 Prozent der Corona-Fälle die britische Corona-Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden.

 

+++21.04 Bundesweite Corona-Notbremse beschlossen+++

342 Abgeordnete stimmten für die Änderung des Infektionsschutzgesetzes, 250 votierten dagegen, 64 Abgeordnete enthielten sich. Damit ist die bundesweite Corona-Notbremse beschlossen. Anders als bisher muss nun in den Kreisen und Städten ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 die Notbremse verpflichtend eingesetzt werden.

Corona-Intensivpatient in einem Krankenhausbett, umgeben von Ärzten in Schutzkleidung
Service Triage droht in diesen Städten: Mediziner warnen vor Notlage

Unter anderem greifen dann nächtliche Ausgangsbeschränkungen, die nach Beratungen der CDU und SPD entschärft werden und so erst ab 22 Uhr gelten sollen. Der Weg zur Arbeit und zum Arzt sind von der Ausgangsbeschränkung ausgenommen. Auch Spaziergänge und Joggen sollen alleine bis Mitternacht möglich sein.

Zudem soll trotz Notbremse "Click & Collect", also das Abholen bestellter Ware im Einzelhandel, weiterhin erlaubt sein. Für Schulen wurde ein Inzidenzwert von 165 festgelegt. Ab diesem Wert ist der Distanzunterricht verpflichtend. Außerdem dürfen Kinder unter 14 auch bei hohen Inzidenzen Sport in Gruppen betreiben.

Das neue Infektionsschutzgesetz soll spätestens nächste Woche inkrafttreten. Die Maßnahmen werden zunächst bis zum 30. Juni befristet.

 

+++21.04. Bundesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt+++

Das RKI zählt aktuell 160,1 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist damit ein weiteres Mal gesunken. Am Sonntag (18. April) lag der Wert noch bei 165, am Montag und Dienstag bewegte er sich um 162. 
Ingesamt wurden dem RKI in den vergangenen 24 Stunden 24.884 Corona-Neuinfektionen und 331 neue Todesfälle gemeldet. Vor einer Woche waren es 21.693 neue COVID-19-Infektionen und 342 Tote gewesen. 

Die aktuellen Zahlen sind allerdings nur schwer interpretierbar. Schuld daran sind erhebliche Meldeverzögerungen aus Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland. 

 

Unvollständige Zahlen aus NRW

Bereits gestern räumte eine Sprecherin des Landeszentrum Gesundheit (LZG.NRW) in Bochum ein, dass Nordrhein-Westfalen derzeit keine verlässlichen Corona-Zahlen liefern könne:
„Seit gestern Abend bestehen erhebliche Störungen im Landesverwaltungsnetz. Die angegebenen Werte sind daher leider unvollständig, wir bitten um Verständnis.“

Große NRW-Städte wie Köln, Duisburg oder Düsseldorf konnten demnach keinen einzigen neuen Corona-Fall melden. Der Grund für die Störung ist nicht bekannt, Techniker der LZG arbeiten allerdings bereits an der Behebung. 

Frau hält sich den schmerzenden Kopf
Krankheiten & Behandlung Long COVID: Diese Gruppe ist zunehmend betroffen

 

+++Impfmonitoring: Knapp 400.000 Impfungen an einem Tag+++

Seit Beginn der Pandemie in Deutschland haben sich laut RKI 3.188.192 Menschen nachweislich mit COVID-19 infiziert. Rund 2.824.100 Personen gelten als genesen. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle steigt um 4.100 auf 283.500. Mit oder an dem Virus gestorben sind 80.634 Menschen. 

Im täglichen Impfmonitoring gibt das RKI an, dass inzwischen 16.795.784 Menschen in Deutschland (20,2%) die Erstimpfung erhalten haben. In den vergangenen 24 Stunden wurden 323.200 Personen zum ersten Mal geimpft. Die Anzahl der Zweitimpfungen stieg um 57.895 auf 5.582.992 Personen (6,7%).

 

+++20.04. Einreiseverbote in Mecklenburg-Vorpommern+++

Die Mecklenburgische Seenplatte und die Insel Usedom dürfen nicht mehr ohne triftigen Grund besucht werden. Bis voraussichtlich zum 11. Mai gelten Einreiseverbote, die nicht nur Tagestouristen, sondern auch Menschen mit einem Zweitwohnsitz in den betroffenen Regionen fernhalten sollen. Grund hierfür sind die steigenden Infektionszahlen. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald hatte die Inzidenz vergangene Woche an mehreren Tagen die 200er-Marke überschritten. Aktuell liegt sie laut RKI bei 193,1. 
 

COVID-19 Impfstoff und Spritze sitzen über blauem Finanzdiagramm
Service Freiheiten für Corona-Geimpfte: Bundesjustizministerin will nicht bis Sommer warten

 

Usedom empfiehlt Dringlichkeitsnachweise mitzuführen

Auf Usedom, Deutschlands zweitgrößter Insel, gilt das Einreiseverbot seit vergangener Woche. Konkret untersagt sind Urlaubsreisen und Tagesausflüge. Auch Personen mit Zweitwohnsitz auf Usedom dürfen nicht einfach übersetzen. Online informiert die Kreisverwaltung des Landkreises Vorpommern-Greifswald über die Berechtigungen für eine Anreise: 
 

„Die Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern und auf die Insel Usedom aus anderen Bundesländern ist nur aus triftigem Grund erlaubt. Es empfiehlt sich einen Nachweis über den dringlichen Grund der Anreise mitzuführen. Besitzer einer Zweitwohnung dürfen sich nicht auf Usedom aufhalten.“

Zu triftigen Gründen für eine Einreise zählen berufliche Tätigkeiten sowie der Besuch der Kernfamilie. 

 

Mecklenburgische Seenplatte: Einreiseverbote und Ausgangssperre

Ebenfalls bis zum 11. Mai gilt das Einreiseverbot im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Online fasst die Verwaltung zusammen:
 

„Die Einreise in das Gebiet des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ist ohne triftigen Grund untersagt. Triftige Gründe sind die Ausübung der beruflichen Tätigkeit, der Besuch bei der Kernfamilie, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts. Außerdem ist die Inanspruchnahme von Pflegeeinrichtungen, medizinischen, psychosozialen und veterinärmedizinische Einrichtungen zulässig. Der Besuch der Zweitwohnung aus nichtberuflichen Gründen sowie tagestouristische Ausflüge sind explizit keine triftigen Gründe.“

Corona-Selbsttest für zu Hause
Service Corona-Selbsttest kaufen: Hier online und im Markt verfügbar
 

 

Aktuelle Corona-Zahlen: Inzidenz sinkt minimal 

Dem RKI wurden in den vergangenen 24 Stunden 9.609 Corona-Neuinfektionen und 297 neue Todesfälle gemeldet. Vor einer Woche waren es 10.810 Neuinfektionen und 294 Todesfälle gewesen. 
Damit haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 3.163.308 Personen mit SRS-CoV-2 infiziert. 80.303 Menschen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt im Vergleich zum Vortag minimal von 165,3 auf 162,4. Der Wert spiegelt wieder, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche registriert werden. 

Im aktuellen Impfmonitoring gibt das RKI an, dass inzwischen 16.428.425 Menschen in Deutschland (19,8%) die Erstimpfung erhalten haben. Das sind 218.490 mehr als am Tag zuvor. Zum zweiten Mal geimpft sind 5.517.282 Personen (6,6%) – 37.593 mehr als gestern. 

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+++19.04. Corona-Party unter Medizinern in Köln aufgelöst+++

Das Ordnungsamt und die Polizei haben am Wochenende eine Corona-Party der besonderen Art aufgelöst. Rund 35 angehende Mediziner haben sich trotz Corona-Beschränkungen und Ausgangssperre zu einer illegalen Techno-Party verabredet. Wie unter anderem der Kölner Express berichtet, habe die Party in einer Barackensiedlung in Westhoven nahe der Rodenkirchener Brücke stattgefunden. Die Polizei griff gegen ein Uhr in der Nacht zu Sonntag, dem 18. April, ein.  

Als die Beamten eintrafen, habe man feststellen können, dass es sich in einer der Lauben dort um eine Examens-Abschiedsparty gehandelt habe. Einige Party-Gäste versuchten, die Flucht zu ergreifen. Nachdem das Ordnungsamt zunächst alleine vor Ort war, wurde anschließend die Polizei zur Unterstützung gerufen. 

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Ordnungsamt erhielt Hinweis auf Party

Man habe im Vorfeld Hinweise zu der Party bekommen, heißt es aus Kreisen des Ordnungsamtes. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigte sich bestürzt über ein derartiges Verhalten: „In unserer jetzigen Situation in der Pandemie eine Party mit vielen Menschen zu feiern ist unverantwortlich – besonders, weil die Feiernden, bei denen es sich angeblich um angehende Mediziner*innen gehandelt hat, es hätten besser wissen müssen“, so Reker gegenüber den Medien. Auf die Partygäste kommt nun eine Ordnungsstrafe zu.

 

+++Kirner Land kämpft mit dem Infektionsgeschehen+++

Die Verbandsgemeinde Kirner Land im Landkreis Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) verzeichnet in den vergangenen Tagen einen drastischen Anstieg von Corona-Neuinfektionen. Ende letzter Woche lag der Inzidenzwert bei 511, wie Bürgermeister Thomas Jung (parteilos) und die Corona-Stabstelle des Landkreises bestätigten. 

 

Schulschließungen nach Corona-Ausbrüchen

Von den zahlreichen Ansteckungen in der 8.500-Seelen-Gemeinde betroffen sind unter anderem eine baptistische Religionsgemeinschaft sowie mehrere Großfamilien. Auch ein Corona-Ausbruch in einer Kita wurde gemeldet. Ingesamt befinden sich rund 1.000 (Kontakt-)Personen in Quarantäne.  

In der Folge schließen ab Dienstag (20. April) zwei Schulen und zwei Kindertagesstätten für zunächst vier Tage. Eine Notbetreuung ist zwar gewährleistet. Die Eltern werden dennoch gebeten, ihre Kinder nur im äußersten Notfall in die Schulen bzw. Kitas zu schicken. 

 

+++Politiker fordern Maßnahme gegen Schulschließungen+++

Der Fall im Kirner Land zeigt, dass Schulen und Kitas zu den Corona-Hotspots gehören. In Innenräumen ist das Ansteckungsrisiko höher als im Freien. 

Auch deswegen fordern Politiker unterschiedlicher Fraktionen nun eine spezielle Maßnahme, die das Infektionsrisiko in Schulen mindern soll: Unterricht im Freien. 

 

Unterricht im Freien

Laut bundesweiter Corona-Notbremse sollen Schulen und Kitas ab einer Inzidenz von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen geschlossen werden. Es gebe allerdings auch andere Möglichkeiten, wie unter anderem Marcus Weinberg, der familienpolitische Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag, in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung betonte:
„Unterricht im Freien oder die weitere Reduzierung der Lerngruppengrößen sind zu durchdenken, bevor Schulen geschlossen werden.“

Auch die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Bärbel Bas sieht Unterricht im Freien als Option. Sie sagte der Zeitung:

„Durch die Wissenschaft ist belegt, dass Aktivitäten unter freiem Himmel sicherer sind als in geschlossenen Räumen. Daher klingt die Möglichkeit, Schulunterricht im Freien möglich zu machen, erstmal gut und wird von manchen Schulen bei gutem Wetter auch spontan genutzt.“

 

+++Corona-Zahlen: Erstmals über 80.000 Tote+++

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat Deutschland die Marke von 80.000 Corona-Toten überschritten. Dem RKI wurden in den vergangenen 24 Stunden 92 neue Todesfälle gemeldet. Damit sind insgesamt 80.006 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. 

Die Zahl der Neuinfektionen beläuft sich auf 11.437 Fälle. Seit Beginn der Pandemie haben sich nachweislich 3.153.699 Personen mit COVID-19 infiziert. 2.787.200 Menschen gelten als genesen. Das sind in etwa 12.000 mehr als am Vortag. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle sank um 600 auf 286.500. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz steigt indes weiter. Am Montagmorgen schätzte das RKI den Wert auf 165,3. Am Sonntag hatte die Inzidenz noch bei 162,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gelegen. 

Kleinunternehmerin desinfiziert Plexiglaswand
Service Corona-Notbremse: 289 Kreise überschreiten kritischen Inzidenzwert von 100

 

+++Corona-Ausbruch bei Rewe in Bayreuth: Filialschließung und Quarantäne+++

In Bayreuth kam es in einem Rewe-Supermarkt zu einem größeren Corona-Ausbruch, wie unter anderem „BR24“ berichtet. Wie das Landratsamt mitteilte, haben sich insgesamt 18 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Die Belegschaft befindet sich aktuell in Quarantäne. Der Markt in der Spinnereistraße wurde geschlossen.

 

Rewe-Markt in Bayreuth wegen Corona geschlossen

Bisher sei noch unklar, ob zu den bisher 18 bestätigten Fällen unter den Rewe-Mitarbeitern noch weitere Infizierte hinzukommen. Zudem sei ebenfalls noch ungewiss, wann der Markt wieder öffnen kann. Die Filiale sei gereinigt und desinfiziert worden, zitiert „BR24“ ein Statement der Unternehmenszentrale in Köln.

Ärztin in Schutzkleidung spricht mit männlichem Patienten im Krankenhausbett
Service Krebspatient durch Corona geheilt?

 

Kunden wurden nicht über Ausbruch informiert

Kurios wird es allerdings, wenn es darum geht, wie man die Kunden über den Ausbruch informiert hat. Denn diese wurden angeblich nicht über den Corona-Ausbruch in Kenntnis gesetzt. Lediglich am Eingang der betroffenen Filiale wurde laut Medienberichten auf ein Schild verwiesen, welches mit dem Hinweis „Wegen eines Systemfehlers bis auf Weiteres geschlossen“ versehen war. Der Filial-Betreiber wolle sich auf Nachfrage nicht zu dem „Systemfehler“ äußern, heißt es bei „br24“. 

Grafische Darstellung von Coronaviren.
Service Corona-Hotspots: 500er-Inzidenz im Saale-Orla-Kreis

 

Keine Informationspflicht bei Corona

Warum der Rewe-Markt seine Kunden nicht informierte? Es besteht wohl keine Pflicht, im Falle eines Corona-Ausbruchs darüber zu informieren, so das Landratsamt. Der Grund für eine Schließung müsse demnach nicht publik gemacht werden.

Ob sich auch Kunden mit dem Coronavirus angesteckt haben, ist indes nicht bekannt. Man gehe aber davon aus, dass aufgrund der Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen kein erhöhtes Risiko bestehe.

Quelle:

Rewe-Supermarkt in Bayreuth nach Corona-Ausbruch geschlossen, in: br.de

 

+++16.04. Corona-Urlaub an der Ostsee in Eckernförde wieder möglich+++

Corona-Urlaub an der Ostsee rückt für viele zum Greifen nahe. Denn nach einem halben Jahr Lockdown sehnen sich viele nach Erholung und Normalität – den Kaffee draußen beim Bäcker, oder einen entspannten Spaziergang am Strand. Das kann hier in Eckernförde an der Ostsee ab Montag wahr werden. Dann nämlich macht Eckernförde endlich wieder auf. Was heißt das im Detail?

  • Hotels werden wieder geöffnet.
  • Ferienhäuser und Campingplätze können besucht werden.
  • Restaurants im Außen- und sogar im Innenbereich dürfen den Betrieb wieder aufnehmen.
 

Negativer Corona-Test und Öffnung in der Nebensaison

Die Lockerungen in Eckernförde haben jedoch eine Bedingung: Urlauber dürfen nur anreisen, wenn sie einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen können.

„Da wir ja außerhalb der eigentlichen Ferienzeit diese ersten Öffnungsschritte machen, glauben wir, dass wir jetzt Stück für Stück die ersten Schritte behutsam machen können, bevor dann im Sommer wirklich der hoffentlich große Öffnungsschritt erfolgen kann“, erklärt Thilo Rohlfs, Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums Schleswig-Holstein gegenüber „RTL“

 

Modellregionen machen es möglich

Wie es zu den Lockerungen hier am Küstenort kam, obwohl doch die bundesweite Tagesinzidenz immer noch beunruhigend hoch ist? Eckernförde gehört zu den sogenannten Modell-Regionen. In diesen können Lockerungen der Corona-Maßnahmen vorgenommen werden, wenn es ausreichend Testkapazitäten gibt und sich die Inzidenz vor Ort in einem niedrigen Bereich befindet.

So auch in Eckernförde. Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 steigen, muss in Eckernförde jedoch wieder geschlossen werden.

 

Urlaubsregion mit Inzidenz von unter 50

Aktuell liegt die Inzidenz in Eckernförde noch unter 50 (47,8). In gesamten Bundesland Schleswig-Holstein beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz 76,2. Also noch unter 100, der Wert, der als richtungsweisend für die Rücknahme von Corona-Lockerungen (Notbremse) gilt. Die Öffnung für den Tourismus in Eckernförde ist bis einschließlich 15. Mai genehmigt. Wenn die Infektionszahlen konstant niedrig bleiben, kann das Modellprojekt jedoch verlängert werden.

Auch weitere Regionen im Norden wollen für den Tourismus öffnen. So haben auch Sylt, Nordfriesland, Büsum und die Lübecker Bucht Interesse an den sogenannten Modell-System gezeigt.

 

+++Corona-Zahlen am Freitag, 16. April: Inzidenz weiterhin konstant hoch+++

Auch am Freitag, 16. April, bleiben die Corona-Zahlen konstant hoch. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut 25.831 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Zudem wurden dem RKI 247 Todesfälle gemeldet. Der Inzidenz-Wert liegt bundesweit bei 160,1. Und auch der bundesweite R-Wert steigt weiter an von 1,11 auf aktuell 1,18. 

 

+++15.04. Corona-Ausbruch trotz Impfung in Altenheim: Mediziner alarmiert+++

In einem Altenheim in Leichlingen in Nordrhein-Westfalen kam es zu einem größeren Corona-Ausbruch in einem Altenheim. Nach Angaben des Geschäftsführers haben sich insgesamt 17 Bewohner sowie Pflegekräfte mit dem Corona-Virus infiziert. Das Rätselhafte: Sie waren bereits im Januar doppelt durchgeimpft worden.

 

Positiv getestet, aber nur leichte Symptome

Der Geschäftsführer des Heims, Joachim Noß erklärte gegenüber den Medien, dass die positiv getesteten Bewohner und Mitarbeiter derzeit nur schwache Symptome aufweisen würden. „Es muss bisher niemand ins Krankenhaus, die Bewohner befinden sich auf ihren Zimmern“, so Noß gegenüber der „Bild“-Zeitung. Aber wie kam es überhaupt dazu, dass man die Infektionen feststellte?

Zunächst wurden im Haus flächendeckend Schnelltests durchgeführt, erläutert Geschäftsführer Noß. Das Ergebnis: 17 positive Fälle. Anschließende PCR-Tests bestätigten bereits einige der Ergebnisse – einige stehen noch aus.

Mediziner sind alarmiert. Auch zuvor hat es bereits häufiger Corona-Ausbrüche unter Geimpften gegeben. In diesen Fällen waren die Betroffenen jedoch in der Regel nur teilimmunisiert, hatten erst eine Impfdosis erhalten oder kurz nach der Impfung noch keinen vollständigen Schutz erreicht. In diesem Fall liegt die Durchimpfung jedoch schon Monate zurück. 

 

Mediziner: Alter könnte ein Faktor sein

Virologen der Uni-Klinik in Düsseldorf untersuchen den Sonderfall jetzt. Es sei wichtig, dass man das aufarbeitet, erklärt Professor Ortwin Adams der Universitätsklinik in Düsseldorf. Einzelne Impfdurchbrüche wären bekannt. Ein größerer Ausbruch sei jedoch ungewöhnlich, so der Experte.

Ein entscheidender Faktor könnte hier das Alter der Betroffenen sein. Ältere Menschen zeigen häufiger eine schwächere Immunantwort, auch bei Impfungen. Zudem müsse nun untersucht werden, ob es sich bei dem Virus möglicherweise um eine Variante handeln könnte, bei der bestimmte Impfstoffe weniger wirksam sind.

Quellen:

Sie wurden bereits vor Monaten geimpft: 14 Bewohner und Pfleger eines Altenheims positiv auf Corona getestet, in: merkur.de 

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 +++Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an – 29.426 Neuinfektionen++++

Die Corona-Zahlen in Deutschland steigen weiter an. Am Donnerstag, 15. April, melden die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut insgesamt 29.426 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Innerhalb 24 Stunden wurden zudem 294 Neuinfektionen dem RKI bestätigt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt ebenfalls an auf 160,1 (Vortag 153,2). Vor vier Wochen noch lag sie bei 90,4. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt bei 1,11 und bestätigt somit ein exponentielles Wachstum. 

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Service Corona-Notbremse: 289 Kreise überschreiten kritischen Inzidenzwert von 100

 

+++14.04. Corona-Ausbruch bei McDonald’s+++

In einer McDonald’s-Filiale in Franken wurden mehrere Mitarbeiter positiv auf Corona getestet. Das Unternehmen reagierte umgehend. Betroffen ist die Geschäftsstelle in der Emil-Kemmer-Straße im fränkischen Hallstadt (Landkreis Bamberg). 

Nahaufnahme eines Impfpass mit Spritze und Pflaster und angekreuzter Covid19 Impfung
Service Wie funktioniert der Corona-Impfpass?

 

Mitarbeiter in Quarantäne

„In dem Restaurant in Hallstadt gab es vergangene Woche Mitarbeiter, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden“, bestätigte eine Sprecherin am McDonald's-Hauptsitz in München gegenüber „inFranken.de“, ohne eine genaue Zahl zu nennen. 

Das Unternehmen ordnete umgehend eine Quarantäne sowohl für die Infizierten selbst auch für deren Kontaktpersonen an. „Von dieser Maßnahme sind hier aktuell insgesamt 21 Mitarbeiter betroffen“, so die Sprecherin. 

 

Filiale vorübergehend geschlossen

Vorsorglich wurde die McDonald’s-Filiale in der Emil-Kemmer-Straße geschlossen. „Unsere internen Vorgaben sehen in solch einem Fall vor, dass wir kurzzeitig das Restaurant schließen, um eine Desinfektion und umfangreiche Reinigung durchzuführen“, erklärte die Sprecherin diesen Schritt. 

Öffnen darf die Geschäftsstelle erst wieder, wenn sämtliche Mitarbeiter getestet wurden und die Ergebnisse vorliegen. Da dies aktuell nicht der Fall ist, werden im Laufe dieser Woche weitere Reihentestungen durchgeführt.  

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+++Corona in Deutschland: Inzidenz überschreitet 150+++

Das RKI meldet heute eine 7-Tage-Inzidenz von 153,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit macht der Wert im Vergleich zum Vortag, wo er bei 140,9 gelegen hatte, einen Riesensprung. 

Laut Datenlage haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 3.044.016 Personen mit COVID-19 infiziert – 21.693 Fälle kamen in den vergangenen 24 Stunden dazu. Die Zahl der Todesopfer steigt um 342 neue Fälle auf insgesamt 79.088 Menschen. 
Das RKI macht online allerdings immer noch darauf aufmerksam, dass die aktuellen Zahlen aufgrund der verzögerten Meldungen und Testungen an den Osterfeiertagen nicht interpretierbar seien. Erst Ende dieser Woche sollen sich die Verzögerungen ausgeglichen haben. 

 

+++13.04. Sonderrechte für Geimpfte+++

Die ersten Bundesländer folgen der aktuellen Empfehlung des Robert Koch-Instituts und lockern die Corona-Regelungen für Menschen mit vollständigem Impfschutz. Zu den Sonderrechten für Geimpfte gehört das Entfallen der Quarantänepflicht unter bestimmten Voraussetzungen.

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Baden-Württemberg: Sonderrechte ab 19. April

Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) bestätigte den Beschluss von Corona-Erleichterungen für vollständig Geimpfte in Baden-Württemberg. Demnach entfällt ab 19. April die Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte, selbst wenn Kontakt zu einer coronapositiven Person bestand sowie bei der Einreise aus sämtlichen Risikogebieten im Ausland.

Damit die Sonderrechte greifen, müssen die Geimpften zwei Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie müssen symptomfrei sein
  • Die letzte vorgeschriebene Impfdosis muss mindestens 14 Tage zurückliegen

Mit welchem Impfstoff die Personen geimpft wurden, spielt keine Rolle. Auch für Menschen, die eine COVID-19-Infektionen überstanden und bereits ihre erste Impfung erhalten haben, gelten die Sonderrechte in Baden-Württemberg.

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Rheinland-Pfalz: Es muss nicht allen „gleich schlecht“ gehen

Rheinland-Pfalz hat ebenfalls beschlossen, Einschränkungen für vollständig Geimpfte zurückzunehmen. Zunächst gilt dies bis zum 10. Mai. Die neuen Regelungen sind denen in Baden-Württemberg ähnlich. So entfällt die Quarantänepflicht für Einreisende aus Risikogebieten und für Erstkontakt-Personen, sofern diese symptomfrei sind und ihre letzte Pflichtimpfung mindesten 14 Tage zuvor erhalten haben. „Ich halte es für richtig“, kommentierte der rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Mertin (FDP) die Entscheidung in seinem Bundesland gegenüber dem „SWR“ (https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/corona-quarantaene-geimpfte-100.html). „Es besteht kein Grundrecht darauf, dass es allen gleich schlecht geht.“ Für Einreisen aus Gebieten, in denen die aktuell grassierenden Corona-Mutante (LINK) vorherrschen, gelten die Sonderrechte allerdings nicht.

Bereits am Sonntag (11. April) war die Testpflicht für vollständig Geimpfte in Rheinland-Pfalz entfallen. Wer beispielsweise zum Friseur gehen will, kann seinen Impfpass statt eines negativen Corona-Tests vorlegen.

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Quellen:

Täglicher Lagebericht des RKIzur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)  12.04.2021, in: rki.de
Für Geimpfte Ausnahmen von Test- und Absonderungspflicht, in: corona.rlp.de
Nach Kontakt oder Einreise: Keine Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte in Baden-Württemberg, in: swr.de

 

+++13.04. Bundesweite Corona-Notbremse beschlossen+++

Das Bundeskabinett gibt grünes Licht für die bundesweite Corona-Notbremse. Ab einer Inzidenz von 100 gelten dann einheitliche Corona-Maßnahmen, darunter nächtliche Ausgangssperren und teilweise Schließungen des Einzelhandels, der Gastronomie und Kultureinrichtungen. Auch die Möglichkeiten, Sport zu treiben, werden durch die Corona-Notbremse eingeschränkt. 

 

+++Corona in Deutschland: Inzidenz steigt auf über 140+++

Das RKI meldet heute eine bundesweite Inzidenz von 140,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Der Wert steigt stetig in den vergangenen Tagen und lag gestern noch bei 136,4. Vor genau einer Woche hatte die 7-Tage-Inzidenz 123 betragen.

Die Zahl der COVID-19-Infektionen stieg in den vergangenen 24 Stunden um 10.810 neue Fälle auf ingesamt 3.022.323. Zusätzlich wurden dem RKI 294 Todesopfer gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 78.746 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. 

 

+++12.04. Bildungsministerium zweifelt Urteil von Weimar an+++

Ein am Sonntag bekannt gewordener Urteilsbeschluss sorgt derzeit für erhitzte Gemüter. Am Amtsgericht Weimar hatte ein Familienrichter eine einstweilige Anordnung erlassen, die Maskenpflicht, Abstandsregeln und Schnelltests an zwei Schulen in Thüringen untersagt. Ausgangspunkt der Entscheidung ist die Klage einer Mutter (Az.: 9 F 148/21), deren zwei Kinder die betreffenden Schulen besuchen. Angeführt wurde die Kindeswohlgefährdung.  

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Beschluss hat keine Auswirkungen

Kurz nach Bekanntwerden reagiert das Bildungsministerium Thüringen und kritisiert das Urteil von Weimar in aller Schärfe. „Beschluss des Familiengerichts Weimar hat keine Auswirkungen für Thüringen“ heißt es unmissverständlich in einer Erklärung des Ministeriums, die online eingesehen werden kann.

Im Nachfolgenden werden mehrere Punkte des Urteils beanstandet, allen voran die fehlende „ordnungsgemäße Bekanntgabe“. Des weiteren weist das Bildungsministerium Thüringen darauf hin, dass ein Urteil nur für an der Klage beteiligten Personen gefällt werden kann. „Vorliegend sind das zwei Schüler. Der Beschluss hat keine Auswirkungen auf die Infektionsschutzmaßnahmen, die für die Thüringer Schulen insgesamt angeordneten wurden. Sie bleiben rechtmäßig in Kraft.“

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„Gravierende verfahrensrechtliche Zweifel“

Ob das Urteil von Weimar überhaupt eine rechtliche Wirkung habe könne, zweifelt das Bildungsministerium an. Schließlich seien die Familiengerichte im Fall von Infektionsschutzmaßnahmen und Rechtsverordnungen der Landesregierung nicht zuständig.
 

„Der Beschluss wirft gravierende verfahrensrechtliche Zweifel auf. So beschränkt sich die Zuständigkeit des Familiengerichts in Sorgerechtsverfahren auf Fragen des Sorgerechts; die Überprüfung von Infektionsschutzmaßnahmen oder Rechtsverordnungen der Landesregierung obliegt dagegen den Verwaltungsgerichten.“

Eine obergerichtliche Prüfung solle „schnellstens“ durchgeführt werden. 

 

+++Corona in Deutschland: Inzidenz steigt weiter+++

Das RKI meldet am Montag 13.245 Corona-Neuinfektionen und 99 Todesfälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Eine Woche zuvor hatte die Zahl der Neuinfektionen 8.497 betragen und 50 Menschen waren mit oder an dem Virus gestorben. 
Damit sind seit Beginn der Pandemie in Deutschland 3.011.513 Menschen an COVID-19 erkrankt. 78.452 Personen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz steigt weiter: von 129,2 am Vortag auf aktuell 136,4. Am vergangenen Montag hatte der Wert bei 128 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gelegen. 

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+++Corona-Ausbruch in Bahn auf den Weg nach Hamburg+++

Auf dem Weg von Sylt nach Hamburg kam es für Fahrgäste der Deutschen Bahn zu einem heftigen Zwischenfall. Der Zug, der in Westerland startete und über Sylt zurück in Richtung Hamburg unterwegs war, musste aufgrund einer Person, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, gesperrt und evakuiert werden. 

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Fahrgast in Klinik gebracht und positiv gestestet

Bei der positiv getesteten Person handelt es sich laut Medienberichten um einen 42-jährigen Mann aus Itzehoe, der im Zuge der Zugkontrolle als „Schwarzfahrer“ ertappt wurde. Als der Mann sich auf dem Bahnsteig übergab, alarmierten die Beamten vor Ort die Rettungskräfte. Der 42-Jährige wurde laut Medienberichten umgehend in eine Klinik gebracht. Dort fand man auch heraus, dass der Fahrgast sich mit dem Coronavirus infiziert hatte.

Der Zug, der indes in Richtung Sylt weiter gefahren war, wurde anschließend gestoppt. Weitere Reisende des Zuges mussten evakuiert werden. Wie viele von dem Vorfall betroffen waren, ist aktuell nicht bekannt.

Der leere Zug wurde anschließend nach Husum zur Reinigung und Desinfektion gebracht, erklärte ein Sprecher der Deutschen Bahn gegenüber den Medien. 

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+++09.04. Corona-Gipfel wird wohl verschoben+++

Nachdem beim letzten Bund-Länder-Treffen nach stundenlanger Debatte am Ende ein Ergebnis stand, welches am nächsten Tag direkt wieder zurückgenommen wurde, warten nun viele sehnsüchtig auf das nächste Gipfeltreffen, welches ursprünglich für den kommenden Montag angedacht war - vergebens! Denn der kommende Bund-Länder-Gipfel ist nun abgesagt, wie unter anderem die Nachrichten-Agentur Reuters und die ARD berichten.  

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Dass der Termin am Montag nicht stattfindet, hatten bereits mehrere Minister gegenüber den Medien angedeutet. So erklärte Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes, in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“: „Das wird nicht am Montag sein. Im Moment spricht viel dafür, das nicht am Montag zu machen. Ich halte die Ministerpräsidentenkonferenz aber generell für sehr sinnvoll“, so der CDU-Politiker. 

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Neuer Gesetzesentwurf: Einheitliche Regeln für Ausgangssperren und Distanzunterricht

Aber warum soll das Gipfeltreffen überhaupt abgesagt werden? Der Grund dafür wurde im Laufe des Tages bekannt. Schon am kommenden Dienstag soll ein neuer Gesetzesentwurf verabschiedet werden, der eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes nach sich zieht. 

So sollen dem Bund künftig mehr Kompetenzen verleiht, um zum Beispiel einen bundesweit einheitlichen Lockdown oder weitere Corona-Regeln zu erlassen. Nach Reuters-Informationen soll schon in der kommenden Woche ein Gesetzesentwurf aud den Weg gebracht werden, "der eine direkt verbindliche und umfassende Notbremse für Kreise ab einer Inzidenz von 100 vorsieht". Unterhalb einer Inzidenz von 100 sollen die Beschlüsse der Ministerkonferenzen fortgelten und die Länder dahingehend ihre Zuständigkeit behalten. 

Ebenfalls in dem Gesetzesentwurf geregelt: Der Schulunterricht. So sollen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200 alle Schüler bundesweit in den Distanzunterricht wechseln. Bund und Ländern müssen sich nun darum bemühen, die anvisierte Neuregelung „so schnell wie möglich umzusetzen“, heißt es seitens der Regierung.

Quellen:

Corona-Gipfel am Montag steht auf der Kippe, in: ntv.de
Paukenschlag! Corona-Gipfel offenbar tatsächlich abgesagt - Neues mögliches Datum durchgesickert, in: merkur.de
Lockdown-Streit eskaliert: Bund-Länder-Gipfel für neue Corona-Regeln am Montag geplatzt, in: businessinsider.de
Streit um neuen Lockdown, in: sueddeutsche.de

 

+++09.04. Zahl der Neuinfektionen steigt wieder an+++

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt wieder an. Das Robert Koch-Institut meldet am Freitag 25.464 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Zudem wurden 296 Todesfälle dem RKI gemeldet. Der Inzidenz-Wert steigt erneut auf 110,4. Der Sieben-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,80 (Vortag 0,76)

 

+++08.04. Corona-Ausbruch mit südafrikanischer Variante in Kita+++

Es ist ein alarmierender Corona-Ausbruch, der sich in Reutti, einem Stadtteil von Neu-Ulm im bayerischen Bezirk Schwaben ereignet hat. Insgesamt acht Kinder des Kinderhauses „Unterm Himmelszelt“ wurden positiv auf die hochansteckende Corona-Mutation aus Südafrika B.1.351 getestet

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Corona-Mutation aus Südafrika: Keine Immunität?

Das verheerende daran: Bisher ist die Mutante verhältnismäßig selten in Deutschland vorgekommen. Sie zählt zu den sogenannten „Escape Varianten“ des Corona-Virus, die noch ansteckender sein sollen als die hierzulande dominante Variante aus England B.1.1.7. Das größere Problem: Die südafrikanische Virus-Variante führt vermehrt zu Reinfektionen, sodass eine Immunität nach einer einmal durchgemachten Corona-Erkrankung nicht mehr gewährleistet ist.

Wie das Universitätsklinikum in Ulm bereits im März mitteilte, seien in dieser Region mehrere Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen worden. Das bestätigt auch das Landratsamt.

Drei der vier Kita-Gruppen der betroffenen Kindertagesstätte befinden sich bereits in einer 14-tägigen Quarantäne. Kinder, die seit dem 30. März nicht mehr in der Einrichtung waren, sind von der Isolation ausgenommen, so heißt es gegenüber den Medien. Die Einrichtungsleitung hat noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob die Kita vollständig geschlossen werden muss.

 

+++RKI meldet über 20.000 Neuinfektionen +++

Das Robert Koch-Institut meldet am heutigen Donnerstag 20.407 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Zudem wurden dem RKI 306 Todesfälle gemeldet. Da über die Osterfeiertage jedoch weniger getestet wurde, geht man davon aus, dass die Zahlen immer noch leicht verzerrt sind.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bundesweit derzeit bei 105,7. Der aktuelle R-Wert sinkt von 0,81 auf aktuell 0,76. 

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+++06.04. Corona-Ausbrüche in Altenheimen, Rückgang der Corona-Zahlen+++

Sowohl das Altenpflegeheim Nodus Vitalis in Dessau, Sachsen-Anhalt, als auch das Caritas-Pflegeheim im niedersächsischen Bohmte-Hunteburg (Landkreis Osnabrück) kämpfen aktuell mit Ausbrüchen des Coronavirus. Insgesamt liegen 31 bestätigte Fälle vor. Es besteht der Verdacht auf B.1.1.7-Infektionen. 

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Corona-Ausbruch in Dessau: 17 Infektionen

Das Gesundheitsamt Dessau-Roßlaus bestätigte den Corona-Ausbruch im Altenpflegeheim Nodus Vitalis. Wie unter anderem die „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtet, sind bis Ostermontag 17 Bewohner der Pflegeeinrichtung im Stadtteil Alten positiv auf das Coronavirus getestet worden. 

 

Verdacht auf britische Corona-Mutante

Die erkrankten Männer und Frauen sind zwischen 67 bis 94 Jahre alt. Bei zwei Fällen besteht der Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Corona-Mutante B.1.1.7.  Bereits am Karfreitag hatte es zehn bestätigte Krankheitsfälle im Altenpflegeheim Nodus Vitalis gegeben. Weitere Corona-Tests sollen helfen, die Situation unter Kontrolle zu bekommen. 

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Corona-Ausbruch im Kreis Osnabrück: Auch Mitarbeitende infiziert

In einem Pflegeheim der Caritas in Bohmte-Hunteburg (Landkreis Osnabrück) sind sowohl Bewohner als auch Mitarbeitende von dem Corona-Ausbruch betroffen. Wie der „NDR“ berichtet, wurden bei Schnelltests zunächst elf Bewohner*Innen und drei Mitarbeiter*Innen positiv auf das Coronavirus getestet. 

 

Weitere Test stehen an

Um die Befunde der Schnelltests zu verifizieren, wurden umgehend PCR-Tests durchgeführt. Deren Ergebnisse stehen in einigen Fällen noch aus. Trotzdem sind für den heutigen Dienstag bereits weitere Tests anberaumt. 

Die Heimleitung informierte darüber, dass sämtliche Krankheitsverläufe bisher milde ausfallen. 

 

+++Corona in Deutschland: Meldeverzögerungen an Ostern+++

Das Robert Koch-Institut meldet am 6. April 6.885 Neuinfektionen und 90 Todesfälle binnen 24 Stunden. Vor einer Woche waren es noch 9.549 Neuinfektionen und 180 neue Todesfälle gewesen. Berücksichtigt werden müssen allerdings die Meldeverzögerungen, die über die Osterfeiertage entstanden sind. Auf dem RKI-Dashboard informiert die Behörde: 

„Rund um die Osterfeiertage ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.“


Stand heute haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 2.900.768 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert und 77.103 sind mit oder an dem Virus gestorben. Rund 2.597.100 Personen haben COVID-19 bereits überstanden – etwa 15.500 mehr als tags zuvor. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Land sank um circa 8.700 auf 226.600. 

Die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag etwas gesunken: von 128 auf 123 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. 

Grafische Darstellung des Gehirns.
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+++01.04. Schuhgeschäfte in Bayern dürfen geöffnet bleiben+++

Der Einzelhandel ist bundesweit stark heruntergefahren. Nur in Regionen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt, darf der Einzelhandel weitere Öffnungen vornehmen. Dies ist in weiten Teilen Bayerns aktuell nicht der Fall. Dennoch hat das Verwaltungsgericht im Freistaat nun im Eilverfahren eine Kursänderung vorgenommen. Ab sofort dürfen Schuhgeschäfte in Bayern wieder öffnen.

Ein Händler aus Schweinfurt hatte bereits im Februar gegen die bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie geklagt und beantragt, dass sie für die Schuhbranche außer "Vollzug" gesetzt wird, wie unter anderem der "Spiegel" berichtet.

Zwar lehnten die Richter diesen Antrag ab, jedoch: Schuhgeschäfte fallen laut dem Urteil unter die Kategorie "unverzichtbares Ladengeschäft für die tägliche Versorung" und dürfen folglich nun wieder öffnen. Zudem fügten die zuständigen Richter an, dass mitllerweile in Bayern auch Bau- und Gartenmärkte geöffnet seien, die ebenfalls unter die Kategorie "unverzichtbar" fallen. Die Versorung mit Schuhen sei ein "Grundbedürfnis", welches Voraussetzung für das Ausüben zahlreicher Berufe oder sportliche Betätigungen im Freien sei. 

Obwohl die Begründung der Richter mit dem Urteil durchaus plausibel erscheint, betrifft die neue Regelung in Bayern nur den Schuh-Handel. Ob es zu weiteren Öffnungen in anderen Bundesland kommt, ist nicht abzusehen.

 

+++Corona-Zahlen steigen weiter: RKI meldet über 24.000 Neuinfektionen+++

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Donnerstagmorgen erneut hohe Zahlen bei den gemeldeten Corona-Neuinfektionen. Innerhalb eines Tages wurden dem Institut 24.300 neue Corona-Fälle in Deutschland gemeldet. Vor einer Woche waren es noch 22.657 Fälle. Zudem wurden dem RKI 201 Todesfälle gemeldet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bundesweit aktuell bereits bei 134,2 und steigt damit erneut etwas an (Vortag: 132,3). Nach Ansicht des RKI werden sich die Zahlen in den kommenden Tagen sogar noch verschlechtern. 

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Service Nach Corona-Ausbruch in Klinik: Chefarzt liegt auf der Intensivstation

 

+++Horror-Szenario: RKI rechnet mit Inzidenz von über 300 nach Ostern+++

In einem Bericht des RKI, der sich mit dem Mutationsgeschehen in Deutschland beschäftigt, stellt das Robert Koch-Institut eine düstere Prognose an. Man rechne in der Woche nach Ostern bundesweit bereits mit einer Inzidenz von über 300! Man gehe davon aus, dass nach den Osterfeiertagen ein deutlich höheres Niveau der Corona-Zahlen erreicht sei als zur Weihnachtszeit.

Der Grund für die hohen Zahlen sei die zunehmende Verbreitung von Mutationen in Deutschland. Die britische Corona-Variante habe derzeit in Deutschland bereits einen Anteil von über 70 Prozent aller gemeldeten Neuinfektionen erreicht.

 

+++Zu hohe Zahlen: Norden verschärft Corona-Maßnahmen+++

Im nördlichsten Bundesland in Deutschland, Schleswig-Holstein, werden derweil die Corona-Maßnahmen aufgrund der hohen Infektionszahlen weiter verschärft. Der Landkreis Pinneberg und Segeberg ziehen aufgrund des zu hohen Infektionsgeschehens die Notbremse. Auch die Stadt Flensburg muss verschärfen.

Notbremse im Landkreis Pinneberg

Der Landkreis Pinneberg liegt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 114,8 deutlich über der 100. Ab Donnerstag werden daher hier die Corona-Schutzmaßnahmen verschärft.

Notbremse auch in Flensburg und Landkreis Segeberg

Auch der Landkreis Segeberg mit einer aktuellen Inzidenz von 132,0 verschärft die Corona-Regeln wieder. Auch hier wird ab Donnerstag (1.04.) die Notbremse gezogen sowie in der Stadt Flensburg, bei der das Infektionsgeschehen schwankend über 100 liegt. 

Münchner Marienplatz menschenleer
Service Ausgangssperren und Notbremsen: Diese Regionen in Deutschland sind betroffen

Folgende Maßnahmen werden ergriffen:

  • Kontaktbeschränkungen auf einen Haushalt und eine weitere Person sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich. Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen.
  • Kitas müssen zurück in die Notbetreuung.
  • Der Einzelhandel muss zurück zum „Click-and-Collect“, ausgenommen Läden des täglichen Bedarfs, Wochenmärkte und Baumärkte.
  • Bei Dienstleistungen mit Körperkontakt, etwa Friseur- und Kosmetik-Studios muss ein negativer Corona-Test vorliegen.

Am Tag zuvor hatte bereits Hamburg die aktuellen Corona-Maßnahmen drastisch verschärft und sogar eine Ausgangssperre verhängt. 

Polizisten gehen durch leere Straßen
Service Ausgangssperre mit Ausnahmen: Hamburger Senat greift durch

 

+++Corona-Verschärfungen in Dresden: Geschäfte müssen wieder schließen+++

Nicht nur der Norden, sondern auch der Osten verschärft die Corona-Maßnahmen. In Dresden wurden ebenfalls Lockerungen wieder rückgängig gemacht. Wie unter anderem „RTL“ berichtet, gelten ab sofort folgende Regeln:

  • Angehörige des Hausstands dürfen sich nur noch mit einer weiteren Person treffen.
  • Das Verlassen der eigenen Unterkunft ist nur aus einem triftigen Grund erlaubt (Einkäufe, Arbeitswege).
  • Im Einzelhandel muss alles, was über den Grundbedarf hinausgeht, wieder schließen.
  • Friseure, Fußpflege, Blumenläden, Bücherläden, Bibliotheken und Fahrschulen bleiben geöffnet.
  • Es gilt ein Alkoholverbot in Teilen der Innenstadt
  • Individualsport zu zweit oder in Gruppen mit 20 Teilnehmern draußen ist ebenfalls untersagt.

Immer wieder wird Deutschland von heftigen Corona-Ausbrüchen erschüttert. In Nordrhein-Westfalen kam es nun zu einem besonders schweren Ausbruch. 

Richterhammer und Gesetzbücher 2021
Service Gesetzesänderungen im April 2021: Corona-Impfungen beim Hausarzt, Mindestlohn und mehr

 

+++29.03. Corona-Ausbruch bei dm: 800 Mitarbeiter in Quarantäne+++

Im Verteilerzentrum Weilerstwist im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen ist es zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. 800 Mitarbeiter wurden nach zahlreichen positiven Testungen in Quarantäne geschickt, wie unter anderem der „Generalanzeiger“ berichtet.

Bereits am vergangenen Mittwoch wurden im Drogeriemarkt-Zentrum unter den Mitarbeitern insgesamt 94 positive Corona-Fälle gegenüber der Presse bestätigt. Bei allen positiven Fällen wurde die britische Corona-Variante festgestellt.

800 Mitarbeiter in Quarantäne

Nachdem zunächst 200 Mitarbeiter für 14 Tage in Quarantäne geschickt wurden, hat sich die Anzahl der Mitarbeiter, die sich in Isolation begeben müssen, noch einmal erhöht. Nach einer „Neubewertung der Lage“ sei entschieden worden, dass 600 weitere Mitarbeiter in Quarantäne müssen.

 

Corona-Ausbruch bei dm: Was bedeutet das für die Drogerie-Mäkte?

Christian Bodi, dm-Geschäftsführer im Bereich Logistik, erklärte gegenüber der Presse: „Wir haben sofort reagiert und Maßnahmen ergriffen, um die Verfügbarkeit von Produkten in unseren dm-Märkten sicherzustellen.“ Eine Versorgung der Drogerie-Märkte bundesweit sei also gesichert.

Die Behörden haben das Ausbruchsgeschehen untersucht und bestätigten, dass das Unternehmen alle Hygienestandards vorbildlich eingehalten habe.

Quelle:

Wieder Quarantäne für dm-Drogeriemarkt in Weilerswist, in: wdr.de

 

+++26.03. Virusmutation bei Corona-Ausbruch nachgewiesen+++

In Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg) wurde erstmals die südafrikanischen Virusvariante B.1.351 bei einem größeren Corona-Ausbruch nachgewiesen. Das bestätigten Stadtverwaltung und Gesundheitsamt am späten Donnerstagnachmittag, wie die „Badische Zeitung“ berichtet.

Kranke Frau liegt zudeckt auf dem Sofa, eine Hand auf dem Kopf
Symptome & Beschwerden Andere Corona-Symptome: Das bewirkt die Corona-Mutation

 

Infektionen in Jugendhilfeeinrichtung

Betroffen ist eine Jugendhilfeeinrichtung eines freien Trägers. Zum Schutz der überwiegend jungen Betroffenen wurde nicht bekanntgegeben, um welche Einrichtung genau es sich handelt

 

111 Personen in Quarantäne

Nachweislich infiziert sind 19 Personen – Erzieher*innen und Kinder. Um den Ausbruch mit der seltenen südafrikanischen Mutante so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bringen, verhängte das Gesundheitsamt Quarantäne-Anordnungen für ingesamt 111 Menschen. Die infizierten Kinder hatten eine Kita, einen Hort sowie eine Grundschule mit Hort besucht. 

Person infiziert Kinderstuhl
Service Corona-Lockerungen áde? Kitas schließen bis Ostern

 

+++Corona in Deutschland: Neuinfektionen steigen, Todesfälle sinken+++

In den vergangenen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut 21.573 Corona-Neuinfektionen sowie 183 Todesfälle. Im Vergleich zur Vorwoche steigt die Zahl der neuen Fälle damit einmal mehr, während die Todesfälle sinken. Am 19. März waren dem RKI binnen eines Tages 17.482 Neuinfektionen und 226 Todesfälle bestätigt worden. 

Ingesamt haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 2.734.753 Personen mit COVID-19 infiziert, 75.623 Menschen sind daran gestorben. Als genesen gelten aktuell rund 2.467.600 Personen. Das sind 11.400 mehr als tags zuvor. Das RKI schätzt die Zahl der aktiven Corona-Infektionen auf 191.500 Fälle.

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz, die angibt, wie viele Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gerechnet in einer Woche verzeichnet werden, liegt aktuell bei 119,1. Der Wert steigt seit Tagen stetig an. Mitte der Woche hatte die Inzidenz noch bei 108,1 gelegen, gestern dann bei 113,3.

Im Impfmonitoring gibt das RKI zudem an, dass bisher 8.150.256 Menschen in Deutschland (9,8%) die Erstimpfung erhalten haben. 3.603.639 (4,3%) wurden bereits das zweite Mal geimpft.

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