Corona-Ausbruch im Supermarkt: Kunden nicht informiert!

Ines Fedder Medizinredakteurin

In einem Supermarkt kam es zu einem größeren Corona-Ausbruch. Die Verantwortlichen sprechen von einem „Systemfehler“ und sorgen für einen Skandal. Ob sich neben den vielen Mitarbeitern auch Kunden angesteckt haben und was jetzt folgt; alle Infos hier.

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+++Corona-Ausbruch bei Rewe in Bayreuth: Filialschließung und Quarantäne+++

In Bayreuth kam es in einem Rewe-Supermarkt zu einem größeren Corona-Ausbruch, wie unter anderem „BR24“ berichtet. Wie das Landratsamt mitteilte, haben sich insgesamt 18 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Die Belegschaft befindet sich aktuell in Quarantäne. Der Markt in der Spinnereistraße wurde geschlossen.

 

Rewe-Markt in Bayreuth wegen Corona geschlossen

Bisher sei noch unklar, ob zu den bisher 18 bestätigten Fällen unter den Rewe-Mitarbeitern noch weitere Infizierte hinzukommen. Zudem sei ebenfalls noch ungewiss, wann der Markt wieder öffnen kann. Die Filiale sei gereinigt und desinfiziert worden, zitiert „BR24“ ein Statement der Unternehmenszentrale in Köln.

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Service Krebspatient durch Corona geheilt?

 

Kunden wurden nicht über Ausbruch informiert

Kurios wird es allerdings, wenn es darum geht, wie man die Kunden über den Ausbruch informiert hat. Denn diese wurden angeblich nicht über den Corona-Ausbruch in Kenntnis gesetzt. Lediglich am Eingang der betroffenen Filiale wurde laut Medienberichten auf ein Schild verwiesen, welches mit dem Hinweis „Wegen eines Systemfehlers bis auf Weiteres geschlossen“ versehen war. Der Filial-Betreiber wolle sich auf Nachfrage nicht zu dem „Systemfehler“ äußern, heißt es bei „br24“. 

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Keine Informationspflicht bei Corona

Warum der Rewe-Markt seine Kunden nicht informierte? Es besteht wohl keine Pflicht, im Falle eines Corona-Ausbruchs darüber zu informieren, so das Landratsamt. Der Grund für eine Schließung müsse demnach nicht publik gemacht werden.

Ob sich auch Kunden mit dem Coronavirus angesteckt haben, ist indes nicht bekannt. Man gehe aber davon aus, dass aufgrund der Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen kein erhöhtes Risiko bestehe.

Quelle:

Rewe-Supermarkt in Bayreuth nach Corona-Ausbruch geschlossen, in: br.de

Corona Mutation Symbolbild
Service Osttiroler Mutante: Neue Fluchtmutation entdeckt?

 

+++16.04. Corona-Urlaub an der Ostsee in Eckernförde wieder möglich+++

Corona-Urlaub an der Ostsee rückt für viele zum Greifen nahe. Denn nach einem halben Jahr Lockdown sehnen sich viele nach Erholung und Normalität – den Kaffee draußen beim Bäcker, oder einen entspannten Spaziergang am Strand. Das kann hier in Eckernförde an der Ostsee ab Montag wahr werden. Dann nämlich macht Eckernförde endlich wieder auf. Was heißt das im Detail?

  • Hotels werden wieder geöffnet.
  • Ferienhäuser und Campingplätze können besucht werden.
  • Restaurants im Außen- und sogar im Innenbereich dürfen den Betrieb wieder aufnehmen.
 

Negativer Corona-Test und Öffnung in der Nebensaison

Die Lockerungen in Eckernförde haben jedoch eine Bedingung: Urlauber dürfen nur anreisen, wenn sie einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen können.

„Da wir ja außerhalb der eigentlichen Ferienzeit diese ersten Öffnungsschritte machen, glauben wir, dass wir jetzt Stück für Stück die ersten Schritte behutsam machen können, bevor dann im Sommer wirklich der hoffentlich große Öffnungsschritt erfolgen kann“, erklärt Thilo Rohlfs, Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums Schleswig-Holstein gegenüber „RTL“

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Service Triage droht in diesen Städten: Mediziner warnen vor Notlage

 

Modellregionen machen es möglich

Wie es zu den Lockerungen hier am Küstenort kam, obwohl doch die bundesweite Tagesinzidenz immer noch beunruhigend hoch ist? Eckernförde gehört zu den sogenannten Modell-Regionen. In diesen können Lockerungen der Corona-Maßnahmen vorgenommen werden, wenn es ausreichend Testkapazitäten gibt und sich die Inzidenz vor Ort in einem niedrigen Bereich befindet.

So auch in Eckernförde. Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 steigen, muss in Eckernförde jedoch wieder geschlossen werden.

 

Urlaubsregion mit Inzidenz von unter 50

Aktuell liegt die Inzidenz in Eckernförde noch unter 50 (47,8). In gesamten Bundesland Schleswig-Holstein beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz 76,2. Also noch unter 100, der Wert, der als richtungsweisend für die Rücknahme von Corona-Lockerungen (Notbremse) gilt. Die Öffnung für den Tourismus in Eckernförde ist bis einschließlich 15. Mai genehmigt. Wenn die Infektionszahlen konstant niedrig bleiben, kann das Modellprojekt jedoch verlängert werden.

Auch weitere Regionen im Norden wollen für den Tourismus öffnen. So haben auch Sylt, Nordfriesland, Büsum und die Lübecker Bucht Interesse an den sogenannten Modell-System gezeigt. 

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+++Corona-Zahlen am Freitag, 16. April: Inzidenz weiterhin konstant hoch+++

Auch am Freitag, 16. April, bleiben die Corona-Zahlen konstant hoch. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut 25.831 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Zudem wurden dem RKI 247 Todesfälle gemeldet. Der Inzidenz-Wert liegt bundesweit bei 160,1. Und auch der bundesweite R-Wert steigt weiter an von 1,11 auf aktuell 1,18. 

Corona-Station im Krankenhaus
Krankheiten & Behandlung Weitere Corona-Risikogruppe: Diese Menschen sind auch betroffen

 

+++15.04. Corona-Ausbruch trotz Impfung in Altenheim: Mediziner alarmiert+++

In einem Altenheim in Leichlingen in Nordrhein-Westfalen kam es zu einem größeren Corona-Ausbruch in einem Altenheim. Nach Angaben des Geschäftsführers haben sich insgesamt 17 Bewohner sowie Pflegekräfte mit dem Corona-Virus infiziert. Das Rätselhafte: Sie waren bereits im Januar doppelt durchgeimpft worden.

 

Positiv getestet, aber nur leichte Symptome

Der Geschäftsführer des Heims, Joachim Noß erklärte gegenüber den Medien, dass die positiv getesteten Bewohner und Mitarbeiter derzeit nur schwache Symptome aufweisen würden. „Es muss bisher niemand ins Krankenhaus, die Bewohner befinden sich auf ihren Zimmern“, so Noß gegenüber der „Bild“-Zeitung. Aber wie kam es überhaupt dazu, dass man die Infektionen feststellte?

Zunächst wurden im Haus flächendeckend Schnelltests durchgeführt, erläutert Geschäftsführer Noß. Das Ergebnis: 17 positive Fälle. Anschließende PCR-Tests bestätigten bereits einige der Ergebnisse – einige stehen noch aus.

Mediziner sind alarmiert. Auch zuvor hat es bereits häufiger Corona-Ausbrüche unter Geimpften gegeben. In diesen Fällen waren die Betroffenen jedoch in der Regel nur teilimmunisiert, hatten erst eine Impfdosis erhalten oder kurz nach der Impfung noch keinen vollständigen Schutz erreicht. In diesem Fall liegt die Durchimpfung jedoch schon Monate zurück. 

Corona-Station im Krankenhaus
Krankheiten & Behandlung Weitere Corona-Risikogruppe: Diese Menschen sind auch betroffen

 

Mediziner: Alter könnte ein Faktor sein

Virologen der Uni-Klinik in Düsseldorf untersuchen den Sonderfall jetzt. Es sei wichtig, dass man das aufarbeitet, erklärt Professor Ortwin Adams der Universitätsklinik in Düsseldorf. Einzelne Impfdurchbrüche wären bekannt. Ein größerer Ausbruch sei jedoch ungewöhnlich, so der Experte.

Ein entscheidender Faktor könnte hier das Alter der Betroffenen sein. Ältere Menschen zeigen häufiger eine schwächere Immunantwort, auch bei Impfungen. Zudem müsse nun untersucht werden, ob es sich bei dem Virus möglicherweise um eine Variante handeln könnte, bei der bestimmte Impfstoffe weniger wirksam sind.

Quellen:

Sie wurden bereits vor Monaten geimpft: 14 Bewohner und Pfleger eines Altenheims positiv auf Corona getestet, in: merkur.de 

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Service Brasilianische Variante erstmals in Dortmund! Weitere Risikogebiete

 

 +++Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an – 29.426 Neuinfektionen++++

Die Corona-Zahlen in Deutschland steigen weiter an. Am Donnerstag, 15. April, melden die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut insgesamt 29.426 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Innerhalb 24 Stunden wurden zudem 294 Neuinfektionen dem RKI bestätigt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt ebenfalls an auf 160,1 (Vortag 153,2). Vor vier Wochen noch lag sie bei 90,4. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt bei 1,11 und bestätigt somit ein exponentielles Wachstum. 

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+++14.04. Corona-Ausbruch bei McDonald’s+++

In einer McDonald’s-Filiale in Franken wurden mehrere Mitarbeiter positiv auf Corona getestet. Das Unternehmen reagierte umgehend. Betroffen ist die Geschäftsstelle in der Emil-Kemmer-Straße im fränkischen Hallstadt (Landkreis Bamberg). 

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Service Wie funktioniert der Corona-Impfpass?

 

Mitarbeiter in Quarantäne

„In dem Restaurant in Hallstadt gab es vergangene Woche Mitarbeiter, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden“, bestätigte eine Sprecherin am McDonald's-Hauptsitz in München gegenüber „inFranken.de“, ohne eine genaue Zahl zu nennen. 

Das Unternehmen ordnete umgehend eine Quarantäne sowohl für die Infizierten selbst auch für deren Kontaktpersonen an. „Von dieser Maßnahme sind hier aktuell insgesamt 21 Mitarbeiter betroffen“, so die Sprecherin. 

 

Filiale vorübergehend geschlossen

Vorsorglich wurde die McDonald’s-Filiale in der Emil-Kemmer-Straße geschlossen. „Unsere internen Vorgaben sehen in solch einem Fall vor, dass wir kurzzeitig das Restaurant schließen, um eine Desinfektion und umfangreiche Reinigung durchzuführen“, erklärte die Sprecherin diesen Schritt. 

Öffnen darf die Geschäftsstelle erst wieder, wenn sämtliche Mitarbeiter getestet wurden und die Ergebnisse vorliegen. Da dies aktuell nicht der Fall ist, werden im Laufe dieser Woche weitere Reihentestungen durchgeführt.  

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+++Corona in Deutschland: Inzidenz überschreitet 150+++

Das RKI meldet heute eine 7-Tage-Inzidenz von 153,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit macht der Wert im Vergleich zum Vortag, wo er bei 140,9 gelegen hatte, einen Riesensprung. 

Laut Datenlage haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 3.044.016 Personen mit COVID-19 infiziert – 21.693 Fälle kamen in den vergangenen 24 Stunden dazu. Die Zahl der Todesopfer steigt um 342 neue Fälle auf insgesamt 79.088 Menschen. 
Das RKI macht online allerdings immer noch darauf aufmerksam, dass die aktuellen Zahlen aufgrund der verzögerten Meldungen und Testungen an den Osterfeiertagen nicht interpretierbar seien. Erst Ende dieser Woche sollen sich die Verzögerungen ausgeglichen haben. 

 

+++13.04. Sonderrechte für Geimpfte+++

Die ersten Bundesländer folgen der aktuellen Empfehlung des Robert Koch-Instituts und lockern die Corona-Regelungen für Menschen mit vollständigem Impfschutz. Zu den Sonderrechten für Geimpfte gehört das Entfallen der Quarantänepflicht unter bestimmten Voraussetzungen.

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Service Wie funktioniert der Corona-Impfpass?

 

Baden-Württemberg: Sonderrechte ab 19. April

Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) bestätigte den Beschluss von Corona-Erleichterungen für vollständig Geimpfte in Baden-Württemberg. Demnach entfällt ab 19. April die Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte, selbst wenn Kontakt zu einer coronapositiven Person bestand sowie bei der Einreise aus sämtlichen Risikogebieten im Ausland.

Damit die Sonderrechte greifen, müssen die Geimpften zwei Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie müssen symptomfrei sein
  • Die letzte vorgeschriebene Impfdosis muss mindestens 14 Tage zurückliegen

Mit welchem Impfstoff die Personen geimpft wurden, spielt keine Rolle. Auch für Menschen, die eine COVID-19-Infektionen überstanden und bereits ihre erste Impfung erhalten haben, gelten die Sonderrechte in Baden-Württemberg.

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Rheinland-Pfalz: Es muss nicht allen „gleich schlecht“ gehen

Rheinland-Pfalz hat ebenfalls beschlossen, Einschränkungen für vollständig Geimpfte zurückzunehmen. Zunächst gilt dies bis zum 10. Mai. Die neuen Regelungen sind denen in Baden-Württemberg ähnlich. So entfällt die Quarantänepflicht für Einreisende aus Risikogebieten und für Erstkontakt-Personen, sofern diese symptomfrei sind und ihre letzte Pflichtimpfung mindesten 14 Tage zuvor erhalten haben. „Ich halte es für richtig“, kommentierte der rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Mertin (FDP) die Entscheidung in seinem Bundesland gegenüber dem „SWR“ (https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/corona-quarantaene-geimpfte-100.html). „Es besteht kein Grundrecht darauf, dass es allen gleich schlecht geht.“ Für Einreisen aus Gebieten, in denen die aktuell grassierenden Corona-Mutante (LINK) vorherrschen, gelten die Sonderrechte allerdings nicht.

Bereits am Sonntag (11. April) war die Testpflicht für vollständig Geimpfte in Rheinland-Pfalz entfallen. Wer beispielsweise zum Friseur gehen will, kann seinen Impfpass statt eines negativen Corona-Tests vorlegen.

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Quellen:

Täglicher Lagebericht des RKIzur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)  12.04.2021, in: rki.de
Für Geimpfte Ausnahmen von Test- und Absonderungspflicht, in: corona.rlp.de
Nach Kontakt oder Einreise: Keine Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte in Baden-Württemberg, in: swr.de

 

+++13.04. Bundesweite Corona-Notbremse beschlossen+++

Das Bundeskabinett gibt grünes Licht für die bundesweite Corona-Notbremse. Ab einer Inzidenz von 100 gelten dann einheitliche Corona-Maßnahmen, darunter nächtliche Ausgangssperren und teilweise Schließungen des Einzelhandels, der Gastronomie und Kultureinrichtungen. Auch die Möglichkeiten, Sport zu treiben, werden durch die Corona-Notbremse eingeschränkt. 

 

+++Corona in Deutschland: Inzidenz steigt auf über 140+++

Das RKI meldet heute eine bundesweite Inzidenz von 140,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Der Wert steigt stetig in den vergangenen Tagen und lag gestern noch bei 136,4. Vor genau einer Woche hatte die 7-Tage-Inzidenz 123 betragen.

Die Zahl der COVID-19-Infektionen stieg in den vergangenen 24 Stunden um 10.810 neue Fälle auf ingesamt 3.022.323. Zusätzlich wurden dem RKI 294 Todesopfer gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 78.746 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. 

 

+++12.04. Bildungsministerium zweifelt Urteil von Weimar an+++

Ein am Sonntag bekannt gewordener Urteilsbeschluss sorgt derzeit für erhitzte Gemüter. Am Amtsgericht Weimar hatte ein Familienrichter eine einstweilige Anordnung erlassen, die Maskenpflicht, Abstandsregeln und Schnelltests an zwei Schulen in Thüringen untersagt. Ausgangspunkt der Entscheidung ist die Klage einer Mutter (Az.: 9 F 148/21), deren zwei Kinder die betreffenden Schulen besuchen. Angeführt wurde die Kindeswohlgefährdung.  

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Beschluss hat keine Auswirkungen

Kurz nach Bekanntwerden reagiert das Bildungsministerium Thüringen und kritisiert das Urteil von Weimar in aller Schärfe. „Beschluss des Familiengerichts Weimar hat keine Auswirkungen für Thüringen“ heißt es unmissverständlich in einer Erklärung des Ministeriums, die online eingesehen werden kann.

Im Nachfolgenden werden mehrere Punkte des Urteils beanstandet, allen voran die fehlende „ordnungsgemäße Bekanntgabe“. Des weiteren weist das Bildungsministerium Thüringen darauf hin, dass ein Urteil nur für an der Klage beteiligten Personen gefällt werden kann. „Vorliegend sind das zwei Schüler. Der Beschluss hat keine Auswirkungen auf die Infektionsschutzmaßnahmen, die für die Thüringer Schulen insgesamt angeordneten wurden. Sie bleiben rechtmäßig in Kraft.“

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„Gravierende verfahrensrechtliche Zweifel“

Ob das Urteil von Weimar überhaupt eine rechtliche Wirkung habe könne, zweifelt das Bildungsministerium an. Schließlich seien die Familiengerichte im Fall von Infektionsschutzmaßnahmen und Rechtsverordnungen der Landesregierung nicht zuständig.
 

„Der Beschluss wirft gravierende verfahrensrechtliche Zweifel auf. So beschränkt sich die Zuständigkeit des Familiengerichts in Sorgerechtsverfahren auf Fragen des Sorgerechts; die Überprüfung von Infektionsschutzmaßnahmen oder Rechtsverordnungen der Landesregierung obliegt dagegen den Verwaltungsgerichten.“

Eine obergerichtliche Prüfung solle „schnellstens“ durchgeführt werden. 

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+++Corona in Deutschland: Inzidenz steigt weiter+++

Das RKI meldet am Montag 13.245 Corona-Neuinfektionen und 99 Todesfälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Eine Woche zuvor hatte die Zahl der Neuinfektionen 8.497 betragen und 50 Menschen waren mit oder an dem Virus gestorben. 
Damit sind seit Beginn der Pandemie in Deutschland 3.011.513 Menschen an COVID-19 erkrankt. 78.452 Personen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz steigt weiter: von 129,2 am Vortag auf aktuell 136,4. Am vergangenen Montag hatte der Wert bei 128 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gelegen. 

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+++Corona-Ausbruch in Bahn auf den Weg nach Hamburg+++

Auf dem Weg von Sylt nach Hamburg kam es für Fahrgäste der Deutschen Bahn zu einem heftigen Zwischenfall. Der Zug, der in Westerland startete und über Sylt zurück in Richtung Hamburg unterwegs war, musste aufgrund einer Person, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, gesperrt und evakuiert werden. 

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Fahrgast in Klinik gebracht und positiv gestestet

Bei der positiv getesteten Person handelt es sich laut Medienberichten um einen 42-jährigen Mann aus Itzehoe, der im Zuge der Zugkontrolle als „Schwarzfahrer“ ertappt wurde. Als der Mann sich auf dem Bahnsteig übergab, alarmierten die Beamten vor Ort die Rettungskräfte. Der 42-Jährige wurde laut Medienberichten umgehend in eine Klinik gebracht. Dort fand man auch heraus, dass der Fahrgast sich mit dem Coronavirus infiziert hatte.

Der Zug, der indes in Richtung Sylt weiter gefahren war, wurde anschließend gestoppt. Weitere Reisende des Zuges mussten evakuiert werden. Wie viele von dem Vorfall betroffen waren, ist aktuell nicht bekannt.

Der leere Zug wurde anschließend nach Husum zur Reinigung und Desinfektion gebracht, erklärte ein Sprecher der Deutschen Bahn gegenüber den Medien. 

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+++09.04. Corona-Gipfel wird wohl verschoben+++

Nachdem beim letzten Bund-Länder-Treffen nach stundenlanger Debatte am Ende ein Ergebnis stand, welches am nächsten Tag direkt wieder zurückgenommen wurde, warten nun viele sehnsüchtig auf das nächste Gipfeltreffen, welches ursprünglich für den kommenden Montag angedacht war - vergebens! Denn der kommende Bund-Länder-Gipfel ist nun abgesagt, wie unter anderem die Nachrichten-Agentur Reuters und die ARD berichten.  

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Dass der Termin am Montag nicht stattfindet, hatten bereits mehrere Minister gegenüber den Medien angedeutet. So erklärte Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes, in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“: „Das wird nicht am Montag sein. Im Moment spricht viel dafür, das nicht am Montag zu machen. Ich halte die Ministerpräsidentenkonferenz aber generell für sehr sinnvoll“, so der CDU-Politiker. 

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Neuer Gesetzesentwurf: Einheitliche Regeln für Ausgangssperren und Distanzunterricht

Aber warum soll das Gipfeltreffen überhaupt abgesagt werden? Der Grund dafür wurde im Laufe des Tages bekannt. Schon am kommenden Dienstag soll ein neuer Gesetzesentwurf verabschiedet werden, der eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes nach sich zieht. 

So sollen dem Bund künftig mehr Kompetenzen verleiht, um zum Beispiel einen bundesweit einheitlichen Lockdown oder weitere Corona-Regeln zu erlassen. Nach Reuters-Informationen soll schon in der kommenden Woche ein Gesetzesentwurf aud den Weg gebracht werden, "der eine direkt verbindliche und umfassende Notbremse für Kreise ab einer Inzidenz von 100 vorsieht". Unterhalb einer Inzidenz von 100 sollen die Beschlüsse der Ministerkonferenzen fortgelten und die Länder dahingehend ihre Zuständigkeit behalten. 

Ebenfalls in dem Gesetzesentwurf geregelt: Der Schulunterricht. So sollen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200 alle Schüler bundesweit in den Distanzunterricht wechseln. Bund und Ländern müssen sich nun darum bemühen, die anvisierte Neuregelung „so schnell wie möglich umzusetzen“, heißt es seitens der Regierung.

Quellen:

Corona-Gipfel am Montag steht auf der Kippe, in: ntv.de
Paukenschlag! Corona-Gipfel offenbar tatsächlich abgesagt - Neues mögliches Datum durchgesickert, in: merkur.de
Lockdown-Streit eskaliert: Bund-Länder-Gipfel für neue Corona-Regeln am Montag geplatzt, in: businessinsider.de
Streit um neuen Lockdown, in: sueddeutsche.de

 

+++09.04. Zahl der Neuinfektionen steigt wieder an+++

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt wieder an. Das Robert Koch-Institut meldet am Freitag 25.464 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Zudem wurden 296 Todesfälle dem RKI gemeldet. Der Inzidenz-Wert steigt erneut auf 110,4. Der Sieben-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,80 (Vortag 0,76)

 

+++08.04. Corona-Ausbruch mit südafrikanischer Variante in Kita+++

Es ist ein alarmierender Corona-Ausbruch, der sich in Reutti, einem Stadtteil von Neu-Ulm im bayerischen Bezirk Schwaben ereignet hat. Insgesamt acht Kinder des Kinderhauses „Unterm Himmelszelt“ wurden positiv auf die hochansteckende Corona-Mutation aus Südafrika B.1.351 getestet

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Corona-Mutation aus Südafrika: Keine Immunität?

Das verheerende daran: Bisher ist die Mutante verhältnismäßig selten in Deutschland vorgekommen. Sie zählt zu den sogenannten „Escape Varianten“ des Corona-Virus, die noch ansteckender sein sollen als die hierzulande dominante Variante aus England B.1.1.7. Das größere Problem: Die südafrikanische Virus-Variante führt vermehrt zu Reinfektionen, sodass eine Immunität nach einer einmal durchgemachten Corona-Erkrankung nicht mehr gewährleistet ist.

Wie das Universitätsklinikum in Ulm bereits im März mitteilte, seien in dieser Region mehrere Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen worden. Das bestätigt auch das Landratsamt.

Drei der vier Kita-Gruppen der betroffenen Kindertagesstätte befinden sich bereits in einer 14-tägigen Quarantäne. Kinder, die seit dem 30. März nicht mehr in der Einrichtung waren, sind von der Isolation ausgenommen, so heißt es gegenüber den Medien. Die Einrichtungsleitung hat noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob die Kita vollständig geschlossen werden muss.

 

+++RKI meldet über 20.000 Neuinfektionen +++

Das Robert Koch-Institut meldet am heutigen Donnerstag 20.407 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Zudem wurden dem RKI 306 Todesfälle gemeldet. Da über die Osterfeiertage jedoch weniger getestet wurde, geht man davon aus, dass die Zahlen immer noch leicht verzerrt sind.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bundesweit derzeit bei 105,7. Der aktuelle R-Wert sinkt von 0,81 auf aktuell 0,76. 

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+++06.04. Corona-Ausbrüche in Altenheimen, Rückgang der Corona-Zahlen+++

Sowohl das Altenpflegeheim Nodus Vitalis in Dessau, Sachsen-Anhalt, als auch das Caritas-Pflegeheim im niedersächsischen Bohmte-Hunteburg (Landkreis Osnabrück) kämpfen aktuell mit Ausbrüchen des Coronavirus. Insgesamt liegen 31 bestätigte Fälle vor. Es besteht der Verdacht auf B.1.1.7-Infektionen. 

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Corona-Ausbruch in Dessau: 17 Infektionen

Das Gesundheitsamt Dessau-Roßlaus bestätigte den Corona-Ausbruch im Altenpflegeheim Nodus Vitalis. Wie unter anderem die „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtet, sind bis Ostermontag 17 Bewohner der Pflegeeinrichtung im Stadtteil Alten positiv auf das Coronavirus getestet worden. 

 

Verdacht auf britische Corona-Mutante

Die erkrankten Männer und Frauen sind zwischen 67 bis 94 Jahre alt. Bei zwei Fällen besteht der Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Corona-Mutante B.1.1.7.  Bereits am Karfreitag hatte es zehn bestätigte Krankheitsfälle im Altenpflegeheim Nodus Vitalis gegeben. Weitere Corona-Tests sollen helfen, die Situation unter Kontrolle zu bekommen. 

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Corona-Ausbruch im Kreis Osnabrück: Auch Mitarbeitende infiziert

In einem Pflegeheim der Caritas in Bohmte-Hunteburg (Landkreis Osnabrück) sind sowohl Bewohner als auch Mitarbeitende von dem Corona-Ausbruch betroffen. Wie der „NDR“ berichtet, wurden bei Schnelltests zunächst elf Bewohner*Innen und drei Mitarbeiter*Innen positiv auf das Coronavirus getestet. 

 

Weitere Test stehen an

Um die Befunde der Schnelltests zu verifizieren, wurden umgehend PCR-Tests durchgeführt. Deren Ergebnisse stehen in einigen Fällen noch aus. Trotzdem sind für den heutigen Dienstag bereits weitere Tests anberaumt. 

Die Heimleitung informierte darüber, dass sämtliche Krankheitsverläufe bisher milde ausfallen. 

 

+++Corona in Deutschland: Meldeverzögerungen an Ostern+++

Das Robert Koch-Institut meldet am 6. April 6.885 Neuinfektionen und 90 Todesfälle binnen 24 Stunden. Vor einer Woche waren es noch 9.549 Neuinfektionen und 180 neue Todesfälle gewesen. Berücksichtigt werden müssen allerdings die Meldeverzögerungen, die über die Osterfeiertage entstanden sind. Auf dem RKI-Dashboard informiert die Behörde: 

„Rund um die Osterfeiertage ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.“


Stand heute haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 2.900.768 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert und 77.103 sind mit oder an dem Virus gestorben. Rund 2.597.100 Personen haben COVID-19 bereits überstanden – etwa 15.500 mehr als tags zuvor. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Land sank um circa 8.700 auf 226.600. 

Die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag etwas gesunken: von 128 auf 123 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. 

Grafische Darstellung des Gehirns.
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+++01.04. Schuhgeschäfte in Bayern dürfen geöffnet bleiben+++

Der Einzelhandel ist bundesweit stark heruntergefahren. Nur in Regionen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt, darf der Einzelhandel weitere Öffnungen vornehmen. Dies ist in weiten Teilen Bayerns aktuell nicht der Fall. Dennoch hat das Verwaltungsgericht im Freistaat nun im Eilverfahren eine Kursänderung vorgenommen. Ab sofort dürfen Schuhgeschäfte in Bayern wieder öffnen.

Ein Händler aus Schweinfurt hatte bereits im Februar gegen die bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie geklagt und beantragt, dass sie für die Schuhbranche außer "Vollzug" gesetzt wird, wie unter anderem der "Spiegel" berichtet.

Zwar lehnten die Richter diesen Antrag ab, jedoch: Schuhgeschäfte fallen laut dem Urteil unter die Kategorie "unverzichtbares Ladengeschäft für die tägliche Versorung" und dürfen folglich nun wieder öffnen. Zudem fügten die zuständigen Richter an, dass mitllerweile in Bayern auch Bau- und Gartenmärkte geöffnet seien, die ebenfalls unter die Kategorie "unverzichtbar" fallen. Die Versorung mit Schuhen sei ein "Grundbedürfnis", welches Voraussetzung für das Ausüben zahlreicher Berufe oder sportliche Betätigungen im Freien sei. 

Obwohl die Begründung der Richter mit dem Urteil durchaus plausibel erscheint, betrifft die neue Regelung in Bayern nur den Schuh-Handel. Ob es zu weiteren Öffnungen in anderen Bundesland kommt, ist nicht abzusehen.

 

+++Corona-Zahlen steigen weiter: RKI meldet über 24.000 Neuinfektionen+++

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Donnerstagmorgen erneut hohe Zahlen bei den gemeldeten Corona-Neuinfektionen. Innerhalb eines Tages wurden dem Institut 24.300 neue Corona-Fälle in Deutschland gemeldet. Vor einer Woche waren es noch 22.657 Fälle. Zudem wurden dem RKI 201 Todesfälle gemeldet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bundesweit aktuell bereits bei 134,2 und steigt damit erneut etwas an (Vortag: 132,3). Nach Ansicht des RKI werden sich die Zahlen in den kommenden Tagen sogar noch verschlechtern. 

Ärzte beatmen Corona-Patienten
Service Nach Corona-Ausbruch in Klinik: Chefarzt liegt auf der Intensivstation

 

+++Horror-Szenario: RKI rechnet mit Inzidenz von über 300 nach Ostern+++

In einem Bericht des RKI, der sich mit dem Mutationsgeschehen in Deutschland beschäftigt, stellt das Robert Koch-Institut eine düstere Prognose an. Man rechne in der Woche nach Ostern bundesweit bereits mit einer Inzidenz von über 300! Man gehe davon aus, dass nach den Osterfeiertagen ein deutlich höheres Niveau der Corona-Zahlen erreicht sei als zur Weihnachtszeit.

Der Grund für die hohen Zahlen sei die zunehmende Verbreitung von Mutationen in Deutschland. Die britische Corona-Variante habe derzeit in Deutschland bereits einen Anteil von über 70 Prozent aller gemeldeten Neuinfektionen erreicht.

 

+++Zu hohe Zahlen: Norden verschärft Corona-Maßnahmen+++

Im nördlichsten Bundesland in Deutschland, Schleswig-Holstein, werden derweil die Corona-Maßnahmen aufgrund der hohen Infektionszahlen weiter verschärft. Der Landkreis Pinneberg und Segeberg ziehen aufgrund des zu hohen Infektionsgeschehens die Notbremse. Auch die Stadt Flensburg muss verschärfen.

Notbremse im Landkreis Pinneberg

Der Landkreis Pinneberg liegt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 114,8 deutlich über der 100. Ab Donnerstag werden daher hier die Corona-Schutzmaßnahmen verschärft.

Notbremse auch in Flensburg und Landkreis Segeberg

Auch der Landkreis Segeberg mit einer aktuellen Inzidenz von 132,0 verschärft die Corona-Regeln wieder. Auch hier wird ab Donnerstag (1.04.) die Notbremse gezogen sowie in der Stadt Flensburg, bei der das Infektionsgeschehen schwankend über 100 liegt. 

Münchner Marienplatz menschenleer
Service Ausgangssperren und Notbremsen: Diese Regionen in Deutschland sind betroffen

Folgende Maßnahmen werden ergriffen:

  • Kontaktbeschränkungen auf einen Haushalt und eine weitere Person sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich. Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen.
  • Kitas müssen zurück in die Notbetreuung.
  • Der Einzelhandel muss zurück zum „Click-and-Collect“, ausgenommen Läden des täglichen Bedarfs, Wochenmärkte und Baumärkte.
  • Bei Dienstleistungen mit Körperkontakt, etwa Friseur- und Kosmetik-Studios muss ein negativer Corona-Test vorliegen.

Am Tag zuvor hatte bereits Hamburg die aktuellen Corona-Maßnahmen drastisch verschärft und sogar eine Ausgangssperre verhängt. 

Polizisten gehen durch leere Straßen
Service Ausgangssperre mit Ausnahmen: Hamburger Senat greift durch

 

+++Corona-Verschärfungen in Dresden: Geschäfte müssen wieder schließen+++

Nicht nur der Norden, sondern auch der Osten verschärft die Corona-Maßnahmen. In Dresden wurden ebenfalls Lockerungen wieder rückgängig gemacht. Wie unter anderem „RTL“ berichtet, gelten ab sofort folgende Regeln:

  • Angehörige des Hausstands dürfen sich nur noch mit einer weiteren Person treffen.
  • Das Verlassen der eigenen Unterkunft ist nur aus einem triftigen Grund erlaubt (Einkäufe, Arbeitswege).
  • Im Einzelhandel muss alles, was über den Grundbedarf hinausgeht, wieder schließen.
  • Friseure, Fußpflege, Blumenläden, Bücherläden, Bibliotheken und Fahrschulen bleiben geöffnet.
  • Es gilt ein Alkoholverbot in Teilen der Innenstadt
  • Individualsport zu zweit oder in Gruppen mit 20 Teilnehmern draußen ist ebenfalls untersagt.

Immer wieder wird Deutschland von heftigen Corona-Ausbrüchen erschüttert. In Nordrhein-Westfalen kam es nun zu einem besonders schweren Ausbruch. 

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+++29.03. Corona-Ausbruch bei dm: 800 Mitarbeiter in Quarantäne+++

Im Verteilerzentrum Weilerstwist im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen ist es zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. 800 Mitarbeiter wurden nach zahlreichen positiven Testungen in Quarantäne geschickt, wie unter anderem der „Generalanzeiger“ berichtet.

Bereits am vergangenen Mittwoch wurden im Drogeriemarkt-Zentrum unter den Mitarbeitern insgesamt 94 positive Corona-Fälle gegenüber der Presse bestätigt. Bei allen positiven Fällen wurde die britische Corona-Variante festgestellt.

800 Mitarbeiter in Quarantäne

Nachdem zunächst 200 Mitarbeiter für 14 Tage in Quarantäne geschickt wurden, hat sich die Anzahl der Mitarbeiter, die sich in Isolation begeben müssen, noch einmal erhöht. Nach einer „Neubewertung der Lage“ sei entschieden worden, dass 600 weitere Mitarbeiter in Quarantäne müssen.

 

Corona-Ausbruch bei dm: Was bedeutet das für die Drogerie-Mäkte?

Christian Bodi, dm-Geschäftsführer im Bereich Logistik, erklärte gegenüber der Presse: „Wir haben sofort reagiert und Maßnahmen ergriffen, um die Verfügbarkeit von Produkten in unseren dm-Märkten sicherzustellen.“ Eine Versorgung der Drogerie-Märkte bundesweit sei also gesichert.

Die Behörden haben das Ausbruchsgeschehen untersucht und bestätigten, dass das Unternehmen alle Hygienestandards vorbildlich eingehalten habe.

Quelle:

Wieder Quarantäne für dm-Drogeriemarkt in Weilerswist, in: wdr.de 

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+++26.03. Virusmutation bei Corona-Ausbruch nachgewiesen+++

In Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg) wurde erstmals die südafrikanischen Virusvariante B.1.351 bei einem größeren Corona-Ausbruch nachgewiesen. Das bestätigten Stadtverwaltung und Gesundheitsamt am späten Donnerstagnachmittag, wie die „Badische Zeitung“ berichtet.

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Infektionen in Jugendhilfeeinrichtung

Betroffen ist eine Jugendhilfeeinrichtung eines freien Trägers. Zum Schutz der überwiegend jungen Betroffenen wurde nicht bekanntgegeben, um welche Einrichtung genau es sich handelt

 

111 Personen in Quarantäne

Nachweislich infiziert sind 19 Personen – Erzieher*innen und Kinder. Um den Ausbruch mit der seltenen südafrikanischen Mutante so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bringen, verhängte das Gesundheitsamt Quarantäne-Anordnungen für ingesamt 111 Menschen. Die infizierten Kinder hatten eine Kita, einen Hort sowie eine Grundschule mit Hort besucht. 

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+++Corona in Deutschland: Neuinfektionen steigen, Todesfälle sinken+++

In den vergangenen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut 21.573 Corona-Neuinfektionen sowie 183 Todesfälle. Im Vergleich zur Vorwoche steigt die Zahl der neuen Fälle damit einmal mehr, während die Todesfälle sinken. Am 19. März waren dem RKI binnen eines Tages 17.482 Neuinfektionen und 226 Todesfälle bestätigt worden. 

Ingesamt haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 2.734.753 Personen mit COVID-19 infiziert, 75.623 Menschen sind daran gestorben. Als genesen gelten aktuell rund 2.467.600 Personen. Das sind 11.400 mehr als tags zuvor. Das RKI schätzt die Zahl der aktiven Corona-Infektionen auf 191.500 Fälle.

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz, die angibt, wie viele Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gerechnet in einer Woche verzeichnet werden, liegt aktuell bei 119,1. Der Wert steigt seit Tagen stetig an. Mitte der Woche hatte die Inzidenz noch bei 108,1 gelegen, gestern dann bei 113,3.

Im Impfmonitoring gibt das RKI zudem an, dass bisher 8.150.256 Menschen in Deutschland (9,8%) die Erstimpfung erhalten haben. 3.603.639 (4,3%) wurden bereits das zweite Mal geimpft.

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