COPD-Behandlung: So können Sie wieder richtig durchatmen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei der COPD stehen verschiedene Möglichkeiten für eine Therapie zur Verfügung. Welche angewendet werden, hängt davon ab, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist. Grundsätzlich lassen sie sich unterscheiden in Regeln für eine gesündere Lebensweise und medizinische Maßnahmen. Was immer wichtig ist: der Rauch-Stopp.

Bei der COPD stehen verschiedene Möglichkeiten für eine Therapie zur Verfügung. Welche angewendet werden, hängt davon ab, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist. Grundsätzlich lassen sie sich unterscheiden in Regeln für eine gesündere Lebensweise und medizinische Maßnahmen.

Auf diese Weise sollte bei einer COPD-Behandlung die Lebensweise verändert werden:

  • hören Sie auf zu rauchen
  • vermeiden Sie, wenn es geht, schadstoffreiche Luft (z. B. Sommersmog in der Innenstadt)
  • Schützen Sie sich bei Ihrer Arbeit vor hoher Staubbelastung
  • Bewegen Sie sich
  • informieren Sie sich über den Umgang mit der Krankheit bei alltäglichen Belastungen
  • lassen Sie sich über Ernährung beraten, um Gewichtsverlust zu verhindern
 

Medizinische Maßnahmen bei einer COPD-Behandlung

  • Schutzimpfungen (z. B. Grippeviren, Pneumokokken), um Infekten vorzubeugen und zu verhindern, dass sich die COPD verschlimmert
  • medikamentöse Therapie, bei der in der Regel verschiedene Präparate kombiniert werden, um die Bronchien zu erweitern, Schleim zu lösen und Entzündungen zu bekämpfen (Wirkstoffgruppen z. B. Beta-2-Sympathomimetika, Anticholinergika, Kortison, Theophyllin und Mukolytika)
  • Atemphysiotherapie
  • Langzeitsauerstofftherapie
  • in Extremfällen Lungenoperation oder Lungentransplantation
 

COPD-Behandlung: Rauch-Stopp

Eine Frau wird von einem Arzt geimpft
Eine Grippe-Impfung ist für COPD-Erkrankte besonders wichtig, da die Krankheit bei ihnen besonders schwere Folgen hat© Shutterstock

Der wichtigste Punkt der COPD-Behandlung ist für die meisten Patienten am schwersten umzusetzen: Nikotinentzug. Es ist jedoch sehr wichtig, den Zigaretten vollständig zu entsagen, wenn die Krankheit am Fortschreiten gehindert werden soll. Ein bloßes Reduzieren des Konsums hat einen kaum messbaren Effekt.

Gleichzeitig zeigen Statistiken, dass COPD-Erkrankte in der Regel unter einer besonders starken Nikotin-Abhängigkeit leiden. Sie sollten daher an einem Programm zur Raucherentwöhnung teilnehmen, das von einem Arzt begleitet wird. Psychosoziale und medikamentöse Maßnahmen unterstützen die Therapie.

 

Tabakentwöhnung bei einer COPD-Therapie: Das ist wichtig!

  • regelmäßige Untersuchungen und Beratungstermine beim begleitenden Arzt
  • Nikotinersatztherapie (z. B. Pflaster, Kaugummis, Tabletten, Nasenspray)
  • spezielle Gruppen- oder Einzeltherapie zur Raucherentwöhnung bei einem Psychotherapeuten
  • unterstützende Psychopharmaka (z. B. Bupropion, Vareniclin)

Je früher es Betroffenen gelingt, mit dem Rauchen aufzuhören, desto besser ist die Prognose für den Verlauf der COPD.

Vorbeugung
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