Colitis ulcerosa: Chinesische Medizin vertrieb die Beschwerden

Akupunktur gegen Colitis ulcerosa
Für die Schulmedizin gilt Colitis ulcerosa als nicht heilbar – die chinesische Medizin sieht das anders © Fotolia

Als eine Colitis ulcerosa Ariane fast umbringt, entscheidet sie sich für die China-Medizin. Das ist ihre Rettung.

Schon immer war die Verdauung Arianes Schwachstelle. Plötzlich geht es ihr so schlecht wie nie: Sie hat blutige Durchfälle, Fieber, schlimme Krämpfe. „Wie Blinddarmentzündung und Magen-Darm-Grippe gleichzeitig", beschreibt es die 47-Jährige. Beim Arzt erfährt sie, was es wirklich ist: ein Schub der chronischen Darmerkrankung Colitis ulcerosa. Aus unbekannter Ursache entzündet sich dabei die Dickdarmschleimhaut. Obwohl am Ende ihrer Kraft, gönnt sich die Apothekerin keine Pause. Bis sie wegen eines Darm-Abszesses – eine typische Begleiterscheinung der Colitis ulcerosa – operiert werden soll. Die OP endet dramatisch. Die Ärzte entdecken, dass Arianes Darm durch die Entzündung teilweise zerstört ist. Ein künstlicher Ausgang wird gelegt, sie fällt ins Koma.

 

Colitis ulcerosa: Koma nach OP

Nachdem sie sich leidlich erholt hat, steht fest: Die Entzündung schreitet fort. Ariane soll Medikamente zur Immun-Unterdrückung bekommen. „Darin sah ich keinen Sinn. Die Mittel lindern zwar die Symptome, ich wollte aber die Ursachen angehen." Für die Schulmedizin gilt Colitis ulcerosa als unheilbar. Die chinesische Medizin sieht das anders. Ariane wendet sich daher an die auf China-Medizin spezialisierte Klinik am Steigerwald (www.tcmklinik.de). „Wir suchen nach den körperlichen und seelischen Wurzeln der Krankheit", sagt Chefarzt Dr. Christian Schmincke. „Nach unserer Auffassung entstehen entzündliche Darmerkrankungen durch Fehlsteuerungen des Immunsystems. Falsche Ernährung oder Bagatellinfekte lösen Schübe aus. Auch Stress spielt eine entscheidende Rolle." Ariane wird klar, dass sie sich im Jahr des Ausbruchs der Krankheit zu viel zugemutet hatte. Aufgrund von Puls- und Zungendiagnostik und vieler Fragen über Schlaf, Infekte oder Ausscheidungen erhält sie eigens für sie erstellte Pflanzen-Arzneien. Dazu macht sie Qigong, bekommt Akupunktur und Tipps zur Ernährungsumstellung. Sie isst seither überwiegend vegetarisch und meidet Milchprodukte. Die entzündeten Stellen heilen ab. Zu Hause sind ihre Ärzte erstaunt, wie gut es ihr geht und raten, den künstlichen Darmausgang rückzuverlegen. Ariane ist glücklich: „Ich bin wieder im normalen Leben angekommen und gebe nun mehr acht auf mich."

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