Burnout-Symptome beginnen mit Müdigkeit

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Burnout-Symptome können sehr unterschiedlich sein. Das Krankheitsbild ist aber durch verschiedene Kernsymptome gekennzeichnet, die in unterschiedlicher Schwere auftreten können.

 

Burnout-Symptome

  • Gefühl von Hilflosigkeit, Depression und Erschöpfung
  • Über- oder Unteraktivität
  • Innere Unruhe
  • Reduziertes Selbstwertgefühl
  • Sich verschlechternde oder bereits verschlechterte soziale Beziehungen
Burn-out: überarbeitete Frau im Büro
Chronische Müdigkeit ist meist das erste der Burnout-Symptome© Imago

Die Burnout-Symptome entwickeln sich typischerweise in einem schleichenden und langwierigen Prozess. Vor allem in der Anfangsphase nehmen Betroffene die Veränderungen meist nicht wahr. Erstes Burnout-Symptom ist häufig eine chronische Müdigkeit, die schon beim Gedanken an die Arbeit auftreten kann. Diese führt dazu, dass ein höherer Einsatz gezeigt werden muss, um die normale Leistung zu erreichen.

 

Mögliche begleitende Burnout-Symptome

In der Folge kommt es häufig zu einer Frustration, die von Unzufriedenheit und Ärger begleitet ist. Betroffene sind oft gereizt gegenüber Freunden und Kollegen, zeigen einen ausgeprägten Zynismus und eine starke Ungeduld.

Burnout-Symptome
Ständige Gereiztheit Kollegen und Freunden gegenüber ist eines der typischsten Burnout-Symptome© iStock
 

Letzte Phase der Burnout-Symptome

Die letzte Phase der Burnout-Symptome ist oft von einem sozialen Rückzug begleitet. Betroffene reduzieren ihr Leben auf die Arbeit und dort nur auf das Allernotwendigste – das Familienleben leidet. Sozialer Kontakt besteht nur noch zu Arbeitskollegen, Freundschaften werden vernachlässigt. Es kommt zu einer Gleichgültigkeit gegenüber der Umgebung, die allgemeine Motivation sinkt massiv. Erschöpfung tritt schon bei kleinsten Anforderungen auf, ein Gefühl der Sinnlosigkeit und ein Widerwillen gegenüber sich selbst und allem anderen stellen sich ein. Ein Zustand der Entspannung kann häufig nur noch mithilfe von Alkohol oder Beruhigungsmitteln erreicht werden. Psychosomatische Beschwerden wie Schmerzen nehmen zu. Sehr stark ausgeprägte Burnout-Symptome sind von einer starken Depression nicht mehr zu unterscheiden.

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