Bulimie-Therapie: ambulant oder stationär

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Die Bulimie ist eine Essstörung, die viele Betroffene ohne eine Therapie nicht in den Griff bekommen. Wenn Sie oder einer Ihrer Angehörigen unter Bulimie leidet, gilt: Je früher Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, desto besser, denn eine Essstörung kann sehr schnell chronisch werden. Das müssen Sie über die Bulimie-Therapie wissen.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten für eine Bulimie-Therapie. Experten empfehlen bestimmte Formen der Psychotherapie, die an eine kognitive Verhaltenstherapie (KVT) angelehnt sind. Dabei kann die Betreuung unterschiedlich intensiv sein:

  • Ambulante Therapie: regelmäßige Therapiesitzungen bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten bzw. einem entsprechenden Zentrum
  • Stationäre Therapie: Unterbringung in einer psychosomatischen Station/Klinik oder einer speziellen Klinik für Essstörungen
  • Teilstationäre Therapie: Behandlung in einer Tagesklinik, sodass der Patient abends nach Hause gehen kann
Bulimie-Therapie durch Psychologin
In den meisten Fällen ist eine ambulante Behandlung durch einen Psychotherapeuten der erste Ansatz zur Bulimie-Therapie© Fotolia
 

Bulimie-Therapie durch einen Psychotherapeuten

In den meisten Fällen ist eine ambulante Behandlung durch einen Psychotherapeuten der erste Ansatz zur Bulimie-Therapie. Hat der Betroffene allerdings noch andere psychische Erkrankungen, ein stark gestörtes Essverhalten oder zeigt eine ambulante Therapie wenig Erfolg,  macht dies einen Aufenthalt in einer Klinik für Essstörungen notwendig. Wichtig ist dann allerdings eine gute ambulante Nachbetreuung, da sonst das Risiko eines Rückfalls steigt.

 

Bulimie-Therapie mit Medikamenten

Der Hausarzt oder eine spezialisierte Beratungsstelle können dabei helfen, die richtige Therapieform zu finden. Manchmal sind bei der Bulimie-Therapie unterstützend auch Medikamente erfolgreich, zum Beispiel spezielle Antidepressiva (Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern). Diese verschreibt meist ein Psychiater oder Neurologe.

Vorbeugung
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