Brustschmerzen – Was dahinterstecken kann

Brustschmerzen müssen nicht immer auf Brustkrebs hindeuten
Brustschmerzen müssen nicht immer auf Brustkrebs hindeuten. Oftmals kann auch eine gutartige Geschwulst, ein sogenanntes Fibroadenom, für die Beschwerden verantwortlich sein © Fotolia

Wenn der Busen auf einmal spannt und wehtut, denken viele Frauen gleich das Schlimmste. Kein Wunder: Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Erfahren Sie hier, wieso Brustschmerzen meist harmlos und welche Ursachen dahinter stecken können.

Gutartige Tumore, sogenannte Fibroadenome, fühlen sich höckerig an und können bis zu 4 cm groß werden. Sie treten oft zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr auf. Tun sie weh und wachsen sie schnell, müssen sie operativ entfernt werden.

Hormonanstieg: Die Brust spannt und jede Berührung tut weh. Schuld sind die Hormone Östrogen und Gestagen, die vor der Regelblutung stark ansteigen. Wasser lagert sich in der Brust ab, das Gewebe quillt auf und schmerzt. Nach der Regel ist der (harmlose) Spuk schnell wieder vorbei. Kühle Kompressen und Mönchspfeffer (in Apotheken) lindern das Spannungsgefühl.

Zysten: Die ungefährlichen Knoten sind mit Wasser vollgesogenes Gewebe. Sie werden durch einen Östrogenüberschuss verursacht. Meist verschwinden die kleinen Störenfriede von selbst. Hartnäckige Zysten kann Ihr Arzt punktieren.

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