Heilpflanzenlexikon

Brombeere - eine wohlschmeckende Heilpflanze

Die Volksmedizin setzt die Brombeere bei chronischen Hautkrankheiten, Durchfall sowie Mund- und Rachenentzündungen ein. Die Blätter haben eine adstringierende Wirkung.

Brombeeren am Strauch
Die Brombeere enthält Gerbstoffe (Gallotanine und dimere Ellagitannine), Flavonoide, Fruchtsäuren sowie etwas Vitamin C© Fotolia
 

Brombeere: Anwendung und Heilwirkung

Definition Brombeere

Bezeichnung: Rubus fruticosus Familie: Rosengewächse Art: Brombeere

Anwendungsgebiete der Pflanze sind äußerlich chronische Hauterkrankungen (in Form von Waschungen), innerlich Durchfall sowie Mund- und Rachenentzündungen. Die Blätter haben nach der Kommission E (BGA/BfArM) eine adstringierende Wirkung. Die Wirksamkeit der Wurzel ist dagegen nicht belegt.

 

In der Brombeere enthaltene Wirkstoffe

Gerbstoffe, Flavonoide, Fruchtsäuren

Brombeeren auf Tisch
Brombeeren werden zu Marmelade, Gelee, Sorbet, Saft, Wein und Likör verarbeitet oder einfach frisch verzehrt© Fotolia
 

Botanik

Die Brombeere erreicht eine Höhe von 2 bis 3 Metern. Die mit vielen Dornen versehenen Zweige des Strauchs sind bogig und überhängend. Die Blätter sind an der Unterseite weißfilzig, ihre Stiele verfügen über scharfe Stacheln. Die weiß bis rosafarbigen Brombeerblüten stehen in weitverzweigten, traubenförmigen Blütenständen.

Brombeeren sind schwarz glänzende süß schmeckende Sammelsteinfrüchte. Sie können im September und Oktober geerntet werden.

 

Verbreitung

Das Verbreitungsgebiet der Brombeere erstreckt sich über ganz Europa. Sie wächst an Waldrändern und anderen lichten Stellen.

 

Andere Namen für die Brombeere

Brambeeren, Brennbeeren

Wissenswertes über die Brombeere

Die reifen Brombeeren werden zu Marmelade oder anderen Süßspeisen verarbeitet, können aber auch einfach so gegessen werden.

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