11 Gesundheits-Fakten zur Fußball-WM: Was Sie schon immer wissen wollten

Bringen Glücksbringer wirklich Glück?

Eine besonders häufig gestellte Frage ist, ob Fußballer sich nicht nur auf ihr Können und ihre körperliche Leistungsfähigkeit verlassen, sondern noch zusätzliche – zumeist geheime – Hilfsmittel besitzen? Und die Antwort ist ganz klar: Ja! Tatsächlich zeigt sich bei genauerem Hinsehen, dass viele Fußballprofis Glücksbringer oder seltsame Rituale besitzen, durch die sie an einen größeren Erfolg glauben. Medizinisch und psychologisch wird an dieser Stelle immer auf den placebo-ähnlichen Effekt der sogenannten Autosuggestion verwiesen. Das Prinzip der selbstverwirklichenden Prophezeiung kennt jeder – beispielsweise von Freitag dem 13., schlechte Omen oder persönlichen Pechtage. Der Glückbringer ist in diesem Sinne ein wissenschaftlich hochinteressantes Phänomen, da er nachweislich die Leistung und vor allem die Erfolgsquote steigert. Studien haben z.B. bewiesen, dass Menschen mit einem Glückbringer erfolgreicher bei Intelligenztests abschließen, als solche ohne. Im Fußball gibt es viele Beispiele für Glücksbringer. Ottmar Hitzfeld ist nicht nur einer der erfolgreichsten Vereinstrainer aller Zeiten und studierter Mathematiker, sondern auch abergläubisch. Man sagt ihm nach, dass er seinen berühmten Trenchcoat vor allem deswegen trug, da er ihn als Garant für Erfolg auf dem Spielfeld ansah. Gerd Müller, der sogenannte „Bomber der Nation“ und Weltmeister von 1974, trug auf dem Spielfeld nach Aussagen von Insidern stets zwei Paar Socken aus reinem Aberglauben. Auch die aktuellen Nationalspieler in Brasilien verfügen über so manchen Talisman. Abwehrspieler Mats Hummels z.B. bezeichnet seine Freundin als seinen persönlichen Glücksbringer und damit sie auch auf dem Platz ganz nah bei ihm sein – und Glück bringen – kann, ließ er sich ihren Namen auf seine Fußballschuhe nähen.

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