Breitwegerich - eine robuste Heilpflanze der Antike

Breitwegerich kann Husten, Schleimhautentzündungen und Atemwegsinfektionen lindern. Äußerlich wird es eingesetzt, um die Wundheilung zu unterstützen.

Breitwegerich ist eine robuste Pflanze und findet fast überall einen Weg, um zu wachsen
Breitwegerich ist eine robuste Pflanze und findet fast überall einen Weg, um zu wachsen© Fotolia
 

Breitwegerich: Anwendung und Heilwirkung

Definition Breitwegerich

Bezeichnung: Plantago major Familie: Wegerichgewächse                 Gattung: Wegeriche (Plantago)

Breitwegerich wird als traditionelles volkstümliches Heilmittel innerlich in Form von Brei oder Tee zur Behandlung von Husten, Schleimhautentzündungen sowie Atemwegsinfektionen angewandt. Er soll auch bei Durchfall helfen. Die äußerliche Anwendung erfolgt aufgrund der entzündungshemmenden Wirkung der Blätter und des Krauts zur Wundheilung.

 

Im Breitwegerich enthaltene Wirkstoffe

Schleimstoffe, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Aucubin

 

Botanik

Tee aus Breitwegerich lindert Husten und Halsschmerzen
Tee aus Breitwegerich lindert Husten und Halsschmerzen© Fotolia

Der Breitwegerich ist eine mehrjährige bis zu 25 Zentimeter hohe Pflanze. Seine Blätter sind in Rosetten angeordnet. Die Blüten des Breitwegerichs sind klein, gelbgrün und in ährenartigen Blütenständen angeordnet.

 

Verbreitung

Die Heimat des Breitwegerichs ist Europa. Heute wächst er allerdings auch in Nordamerika, Asien und Nordafrika.

 

Andere Namen für den Breitwegerich

Großer Wegerich, Breitblättriger Wegerich

Wissenswertes über den Breitwegerich

Wegerich-Arten sind seit über zweitausend Jahren als Heilpflanze bekannt. Sie zählten bereits im antiken Griechenland und in Rom zu den beliebtesten Heilpflanzen.

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