Braun werden: 7 Wege, mit denen Sie Hautkrebs vorbeugen

Frau liegt in der Sonne
Mediziner raten dazu, sich je nach Hauttyp nicht länger als zehn bis 15 Minuten ungeschützt in der Mittagssonne aufzuhalten © Fotolia

Endlich Frühling, endlich Sonne! Die Temperaturen locken Sonnenanbeter nach draußen. Doch wer seine Haut jetzt ungeschützt der Frühlingssonne aussetzt, riskiert nicht nur einen Sonnenbrand. Wir verraten daher 7 Wege, mit denen Sie sicher braun werden.

Die warmen Frühlingsstrahlen empfinden die meisten Menschen als besonders wohltuend. Doch so verlockend das schöne Wetter auch ist, die Haut kann schon in den Strahlen der ersten Frühlingssonne verbrennen. Grund dafür ist die besonders dünne Ozonschicht. Im schlimmsten kann dadurch die Zelle entarten – es entsteht Hautkrebs. Hautkrebs ist die häufigste Krebsart in Deutschland. Jedes Jahr erkranken etwa 18.000 Menschen an einem sogenannten malignen Melanom (schwarzer Hautkrebs).

Wer sich nicht schützt und sich dadurch einen Sonnenbrand einhandelt, schadet seiner Gesundheit als nicht nur kurzfristig. Praxisvita nennt Ihnen 7 Mittel, mit denen Sie die Frühlingssonne guten Gewissens genießen können und trotz Sonnenschutz braun werden.

Braun werden
Es gibt sichere und gesunde Wege, mit denen Sie braun werden können – auch, ohne die ganze Zeit in der Sonne zu liegen© iStock
 

Beta-Carotin

Wer schonend braun werden will, sollte sich im Schatten aufhalten, dafür aber drei bis vier Karotten am Tag essen –  das unterstützt eine Färbung der Haut. Grund dafür ist der natürliche Farbstoff Beta-Carotin. Dieser lagert sich in die Haut ein und verursacht eine gelblich-braune Verfärbung. Karotten haben einen ähnlichen Effekt wie Selbstbräuner und liefern wichtige Vitamine, z.B. für die Augen. 

 

Braun werden mit Bräunungscremes

Eine schonende Alternative sind Cremes, die die Haut nach und nach mit Bräunungswirkstoffen versorgen. Machen Sie, bevor Sie den Selbstbräuner auftragen, auf jeden Fall ein Haut-Peeling. Besonders an Fersen, Knien und Ellenbogen ist die Haut rau. Hier besonders gründlich rubbeln, um unschöne Flecken zu vermeiden. Wichtig: Vor dem schädlichen UV-Licht schützt eine Bräunungscreme allerdings nicht. Nur die auf natürliche Weise gebräunte Haut reagiert unempfindlicher auf die Strahlung als blasse Haut. Die Bräune aus der Tube hingegen verändert diesen Eigenschutz des Körpers nicht. Und da sich die Haut ständig erneuert, hält Selbstbräuner maximal fünf Tage.

 

Feuchtigkeit

Die Haut braucht vor allem bei warmen Temperaturen die richtige Pflege und Feuchtigkeit. Eine ausreichend versorgte Haut reagiert biochemisch besser auf die Sonneneinstrahlung. Bei passender Dosierung bräunt sich so gut versorgte Haut schneller. Aber: Vergessen Sie trotzdem die Sonnencreme nicht, um gesund braun werden zu können.

 

So viel Sonne tut uns gut

Hautärzte raten dazu, uns je nach Hauttyp nicht länger als zehn bis 15 Minuten ungeschützt in der Mittagssonne zu bewegen. Bleiben wir dem UV-Licht nämlich länger ausgesetzt, kann sich unser Hautkrebsrisiko erhöhen.

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Mittags ist das Sonnenlicht am stärksten. Um sich vor UV-Strahung zu schützen, sollten Sie in der Mittagszeit maximal 15 Minuten ohne Sonnenschutz draußen verbringen© iStock
 

Richtiger Lichtschutzfaktor

Wer plant, sich länger in der Sonne aufzuhalten, sollte seine Haut unbedingt mit Sonnencreme schützen. Um den Sonnenschutz-Faktor zu erreichen, der auf der Flasche steht, müssen Sie sich pro Anwendung im Schnitt mit etwa 40 g eincremen. Der richtige Lichtschutzfaktor hängt von Ihrem Hauttyp und dem Urlaubsziel ab. Grundsätzlich gilt: Je heller die Haut, je sonniger das Reiseziel und je näher es am Äquator liegt, desto höher sollte Ihr Lichtschutz ausfallen. Ist die Haut nicht vorgebräunt, sollten Sie einen hohen UV-Schutz (LSF 30 bis 50+) verwenden. Später können dunkle, unempfindliche Hauttypen auf mittleren Schutz (LSF 15 bis 25) umsteigen.

 

Nachcremen

Alle ein bis zwei Stunden – auch wenn sich die Eigenschutzzeit Ihrer Haut dadurch nicht verlängert. Denn durch Schwitzen oder Baden geht der Sonnenschutz nach und nach ab. Wasserratten sollten nach jedem Schwimmen nachcremen. Denn auch bei wasserfesten Produkten geht durch Wellengang, Sand oder das Abrubbeln mit dem Handtuch Sonnenschutz verloren. Nasse Haut ist außerdem sonnenempfindlicher als trockene. Auch wenn oft angenommen wird, dass man durch Sonnencreme weniger braun wird – das stimmt nicht.

 

Pralle Mittagssonne vermeiden

Nach einer halben Stunde wird insbesondere die starke Mittagssonne zu einer Gefahr: Das UV-Licht kann die Erbgutsubstanz (DNS) in den Hautzellen schädigen. Das passiert sogar noch, bevor sich die Haut rötet. Besser ist es, die Mittagspause etwa unter einem Sonnenschirm oder im Schatten eines Baumes zu genießen.

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