Blutkonserven werden knapp

Ein Mann spendet Blut
Das Deutsche Rote Kreuz ruft zum Blutspenden auf © Fotolia

Die Grippewelle und die Fastnachtstage haben zu einer Knappheit bei der Versorgung mit Blutkonserven geführt. Das Deutsche Rote Kreuz ruft jetzt zum Spenden auf.

Medienberichten zufolge werden in einigen Regionen Deutschlands die Blutkonserven so knapp, dass in der kommenden Woche möglicherweise Operationen verschoben werden müssen, um Reserveblut für Notfälle bereitstellen zu können. Besonders stark betroffen sind Hessen und Nordrhein-Westfalen.

 

Gründe der Blutkonserven-Knappheit

Zum einen erklären Experten den aktuellen Notstand mit der zurzeit grassierenden Grippewelle: Erkrankte dürfen bis zu ihrer vollständigen Genesung kein Blut spenden. Patienten mit Fieber oder Durchfall dürfen sogar für vier Wochen nicht spenden – dasselbe gilt für Menschen, die Antibiotika einnehmen mussten.

Dazu kommt, dass viele Blutspende-Termine ausfallen mussten, weil dafür vorgesehene Räumlichkeiten wie Turnhallen mit Karnevalsveranstaltungen belegt waren.

 

Aufruf zum Blutspenden

Das Deutsche Rote Kreuz ruft darum zum Blutspenden auf – besonders gefragt sind Spender mit der Blutgruppe 0 mit Rhesusfaktor negativ, weil dieses Blut für alle Menschen verträglich ist.

Hier finden Sie Blutspendedienste in Ihrer Nähe.

Hamburg, 23. Februar 2015

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