Bluterguss: Häufig bei Frauen!

Frauen bekommen schneller einen Bluterguss
Frauen bekommen schneller einen Bluterguss, weil ihr Bindegewebe durchlässiger ist als bei Männern © Fotolia

Praxisvita erklärt, warum Frauen schneller einen Bluterguss bekommen und welche Maßnahmen am besten helfen.

Autsch! Knie gestoßen, Finger gequetscht – und schon ist der blaue Fleck da! Vor allem Frauen bekommen schnell einen Bluterguss, selbst wenn sie sich nur leicht stoßen. Bei ihnen ist das Bindegewebe unter der Haut etwas lockerer als bei Männern. Plötzlicher Druck kann eher bis zu den feinen Äderchen durchdringen.

 

Im Akutfall sofort kühlen

Folge: Sie platzen, das Blut fließt in das umliegende Gewebe aus. Die Stelle schwillt an und färbt sich zunächst rot, später blau. Je näher sich ein Bluterguss unter der Haut befindet, desto deutlicher ist er zu sehen. Im Akutfall hilft ein kalter Waschlappen oder ein Eisbeutel. Durch die Kälte ziehen sich die Gefäße zusammen, die Blutung ins Gewebe wird gestoppt, empfehlen Sportmediziner

Tragen Sie Arnika-Salbe auf. Auch Salben mit dem Wirkstoff Heparin lassen einen Bluterguss schneller abheilen. Ein blauer Fleck verschwindet in der Regel nach zwei bis drei Wochen von alleine.

 

Wann zum Arzt?

Manchmal kann eine schnelle Fleckenbildung auf ernstere Probleme hinweisen. Gehen Sie zu Ihrem Arzt, wenn Sie folgende Symptome an sich bemerken: eine plötzliche Zunahme der blauen Flecken sowie besonders große oder schmerzhafte Verfärbungen. Diese Symptome können möglicherweise auf eine Blutkrankheit hindeuten.

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