Blindheit: Symptome variieren je nach Form der Erblindung

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei Blindheit können die Symptome sich je nach Ursache unterschiedlich entwickeln. Grundsätzlich ist allen Formen von Blindheit gemeinsam, dass das Sehvermögen praktisch oder tatsächlich komplett ausfällt.

Oft ist dies eine schleichende Entwicklung, wie etwa bei einem Grünen Star (Glaukom) oder bei einer Altersbedingten Makuladegeneration (AMD), den beiden häufigsten Ursachen einer Erblindung. Verschließt sich hingegen ein wichtiges Blutgefäß, das die Netzhaut oder den Sehnerv versorgt, kann das Sehvermögen auch binnen Sekunden ausfallen. Dies betrifft aber meist nur eines der Augen.

 

Symptome: Augenkrankheiten, die zu Erblindung führen

Ein Blindenhund kann blinden Personen den Alltag erleichtern
Blindenhunde erleichtern blinden Personen den Alltag © Shutterstock

Eine Netzhautablösung kündigt sich oft durch Sehstörungen wie „fliegende Mücken“ (Mouches volantes) an, während sich bei einem Grünen Star (Glaukom) eher das Gesichtsfeld einschränkt. Bei einem Grauen Star (Katarakt) ist die Sicht unterdessen eher trüb und verschwommen. Eine Altersbedingte Makuladegeneration kann sich auch darin äußern, dass gerade Linien plötzlich „kippen“ und Muster verzerrt wirken. Demnach kann eine nahende Blindheit sich durch sehr unterschiedliche Symptome ankündigen, die Sie jeweils zeitnah von einem Augenarzt abklären lassen sollten.

 

Blindheit bei Neugeborenen und Babys

Neugeborene und Babys können sich natürlich noch nicht darüber äußern, wenn etwas in ihrem Gesichtsfeld nicht stimmt. Bei ihnen zeigen sich Sehbehinderungen und Blindheit oft anhand anderer Symptome. Vor allem scheint dem Baby jeweils das visuelle Interesse an seiner Umwelt zu fehlen, es sieht sich wenig um und hat Probleme, Gesichter oder optische Reize wie ein Mobile zu fixieren. Je nach Grad der Sehbehinderung blinzelt das Baby auch nicht, wenn Licht in seine Augen fällt. Die Blindheit kann auch dazu führen, dass es vermehrt mit den Fingern an den Augen reibt und bohrt. Je nach auslösender Erkrankung können die Augen auch zittern, auffällig trüb oder hell aussehen, schielen oder tief in den Höhlen liegen.

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