Bienengift gegen Rheuma

Redaktion PraxisVITA

Honig wirkt schmerzlindernd, ist bei Erkältung oft besser als Hustensaft und ist gut für die Wundheilung. Mehr als 180 medizinisch wirksame Inhaltsstoffe haben Forscher bereits nachgewiesen. Doch kann Bienengift gegen Rheuma helfen?

Doch auch in anderen Bienenprodukten stecken heilende Wirkstoffe – deshalb sprechen Mediziner heute bei allem, was mit Bienen und Gesundheit zu tun hat, von der „Api-Therapie“ (von lateinisch „apis“ – Biene). Beispielsweise wurde untersucht, ob Bienengift gegen Rheuma helfen kann.

 

Wie Bienengift gegen Rheuma hilft

Wie Bienengift gegen Rheuma helfen kann, zeigt Ihnen unsere Bildergalerie.

 

Was ist eigentlich Rheuma?

Eigentlich ist Rheuma ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, die meistens zu schmerzhaften Einschränkungen des Bewegungsapparats führen. Meistens wird der Begriff „Rheuma“ aber für die sogenannte rheumatoide Arthritis verwendet, die man früher noch als chronische Polyarthritis bezeichnete. Der Name steht für die Symptome der Erkrankung, bei der sich mehrere Gelenke über eine lange Zeitdauer hinweg gleichzeitig entzünden.

Bienengift gegen Rheuma
Die Beschwerden beginnen oft mit Morgensteifigkeit der Finger – Bienengift gegen Rheuma könnte die Schmerzen lindern© iStock /StanRohrer

 Rheuma erkennen und behandeln

Durch eine Blutuntersuchung kann der Arzt feststellen, ob eine Entzündung vorliegt. Mithilfe eines Ultraschalls kann dann bestimmt werden, ob es Schäden an der Gelenkinnenhaut und den Sehnen gibt. Wenn sich die Beschwerden nicht auf Rheuma zurückführen lassen, können aber auch Bakterien Auslöser für die typischen Symptome sein. Bisher ist Rheuma nicht heilbar – der fortschreitende Krankheitsverlauf kann aber durch Medikamente verzögert werden. So stießen die Forscher auch auf die Möglichkeit, Bienengift gegen Rheuma einzusetzen.


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