Bestrahlungsfolgen: Bei trockenem Mund hilft die Akupunktur

Bei Mundtrockenheit hilft Akupunktur
Patienten, die unter Mundtrockenheit leiden, haben das Gefühl, dass ihr Mund nach einer Akupunkturbehandlung weniger trocken ist © Fotolia

Im Kampf gegen Krebs geht es oft nicht ohne Einsatz hochdosierter Medikamente. Akupunktur kann die Symptome von Mundtrockenheit nach einer Strahlentherapie im Kopf- und Nackenbereich lindern.

Bei der Behandlung von Krebs ist die Strahlentherapie eine feste Säule. Dabei stoppen die Strahlen das Wachstum und die Verbreitung von Tumorzellen, was die Chancen auf eine dauerhafte Heilung erhöht. Leider hat diese Therapie auch Nebenwirkungen. Dazu zählen Mundtrockenheit, Müdigkeit und Übelkeit. Wer bestrahlt wird, sollte deshalb seinen Arzt auf eine zusätzliche Akupunktur-Behandlung ansprechen. Denn aktuelle Studien besagen, dass die begleitende „Nadelkur" den Speichelfluss wieder anregen kann und so einen trockenen Mund verhindert. Die Behandlung stimuliert das Nervensystem. Die daraufhin vom Körper freigesetzten Stoffe steigern den Speichelfluss.

 

Um die Bestrahlungsfolgen abzumildern, eignen sich Mittel aus der Naturheilkunde

Eine entzündete, wunde Mundschleimhaut und Mundtrockenheit sind bei Krebspatienten weit verbreitet. Vorbeugend können Sie kleine, runde Eiswürfel lutschen, die Sie aus Salbeitee selbst herstellen können: 5 Minuten vor der Chemotherapie und währenddessen im Mund zergehen lassen. Gurgellösungen mit Ringelblumentee fördern die Wundheilung. Achtung: Bei Ringelblumenallergie nicht anwenden!

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