Besser schlafen 5 Schlaf-Gadgets für erholsame Ruhe

Carolin Banser
Schlaf-Gadgets für einen erholsamen Schlaf
Schlaf-Gadgets können das Beste aus der Nachtruhe herausholen © istock/Tsiomashko_Denis
Inhalt
  1. Lichtsystem
  2. Schlafphasenwecker
  3. Schlafsensoren unter der Matratze
  4. ŌURA Ring
  5. Schlafmaske

Erholsame Nachtruhe ist wichtig für Körper und Geist. Diese fünf Gadgets lassen uns endlich entspannt schlafen.

Millionen Deutsche haben Probleme, sich nachts ausreichend zu erholen. Dabei ist gesunder Schlaf wichtig für die Regeneration des gesamten Körpers. Außerdem wird im Schlaf Stress abgebaut, der Entzündungen fördert und den Körper vorzeitig altern lässt. Schlaf-Gadgets lassen uns schneller einschlafen und können für eine höhere Schlafqualität sorgen. Wir stellen Ihnen fünf verschiedene Nachtgeräte vor.

 

Lichtsystem

Schlaf-Gadgets funktionieren z.B. in Form eines Lichtsystems, das entweder das Schlafhormon Melatonin oder das Wachhormon Serotonin aktiviert. Das farbige Licht macht abends müde und morgens munter. Um unseren Schlaf positiv zu beeinflussen, nutzt das Schlafsystem bestimmte Wellenlängen des Lichts. Warmes rotes Licht, das an einen Sonnenuntergang erinnert, stimuliert die Ausschüttung von Melatonin im Körper, was uns wiederum müde macht und das Einschlafen fördert. Zusätzlich spielt das Nachtgerät Wellenrauschen oder sanfte Musik aus einer Spotify-Playlist, Webradiosendern oder vorinstallierten Aufwachprogrammen. Sobald es an der Zeit ist aufzustehen, leuchtet das Schlaf-Gadget hellblau, um das Tageslicht zu symbolisieren. Das Blaulicht soll die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin hemmen und so ein sanftes Aufwachen ermöglichen. Gleichzeitig steigt die Musik in der Lautstärke an. Für jeden Tag kann eine andere Weckzeit eingestellt werden.

(Withings Aura Sleep System, 189,95 €)

 

Schlafphasenwecker

Mit einem Schlafphasenwecker sollten Sie nie wieder zu einem falschen Zeitpunkt wach werden. Das Gadget berücksichtigt die verschiedenen Schlafphasen und holt Sie sanft aus dem Schlaf. Anhand von Sensoren, die im dazugehörigen Frottier-Armband eingebaut wurden, ermittelt der Wecker in welcher Schlafphase sich der Besitzer gerade befindet. Dazu misst der Sensor in der Nacht die Bewegungen und sendet sie per Funk an den Wecker. Der Bewegungssensor erkennt den optimalen Weckzeitpunkt innerhalb der letzten 15 oder 30 Minuten vor der eingestellten Weckzeit. Wenn der Schlaf besonders leicht ist und der Benutzer sich schon in einem „Fast-Wach-Moment“ befindet, macht der Wecker Geräusche. Es kann zwischen sechs verschiedenen Aufwach-Sounds gewählt werden (z.B. Vogelgezwitscher, Salsa oder Jazzmusik).

(aXbo Schlafphasenwecker, 160,55 €)

Schlaftracker
Anhand von Bewegungssensoren, die im Armband eingebaut wurden, ermittelt der Wecker in welcher Schlafphase sich der Besitzer gerade befindet © istock/fizkes
 

Schlafsensoren unter der Matratze

Kontaktlose Schlafsensoren werden unter der Matratze platziert, wo sie die nächtlichen Bewegungen, verschiedene Schlafphasen sowie Herz- und Atemfrequenz der Benutzer mitverfolgen. In einer Leichtschlafphase wird die schlafende Person dann geweckt. Das Schlaf-Gadget funktioniert allerdings nur, wenn die Schlafsensoren per Bluetooth an die dazugehörige Smartphone-App gekoppelt sind. Einmal installiert, werden die gesammelten Daten hinsichtlich Schlafverhalten und Schlafqualität ausgewertet und in der App aufbereitet.

(Beurer SE 80 SleepExpert, 149,99 €)

 

ŌURA Ring

Der ŌURA Ring erkennt, wann sein Träger ins Bett geht und ermittelt, wie gut er sich im Schlaf von den Anstrengungen des Tages erholt. ŌURA identifiziert Tiefschlaf, REM-Schlaf, leichten Schlaf und Wachzeiten. Das Schlaf-Gadget wird Tag und Nacht getragen, damit der integrierte Sensor den Herzschlag, die Atemfrequenz, die Bewegungen und die Körpertemperatur des Benutzers aufzeichnen kann. In den Wachphasen misst der schwarz-schimmernde kleine Ring die Dauer und Intensität der Aktivitäten, inklusive der Sitzzeiten. Diese Informationen dienen dazu, nächtliche Schlafprofile zu erstellen und die Qualität des Schlafes zu messen. Über die entsprechende App können die Statistiken und Auswertungen abgerufen worden.

(ŌURA Ring, 329 €)

 

Schlafmaske

Es gibt spezielle Schlafmasken, die die Hirnströme, Muskelspannung sowie Augenbewegungen messen können. Dadurch lässt sich analysieren, wann die Tiefschlafphase (REM) war und wie lange sie gedauert hat. Sensoren in der Schlafmaske erkennen außerdem den Herzschlag, die Körperbewegungen und die Hauttemperatur. Die Schlafanalyse mittels Sensor hilft dabei, den natürlichen Biorhythmus und die Schlafgewohnheiten besser aufeinander abzustimmen. Je nach bevorzugtem Schlafmuster wird der Benutzer  zum passenden Zeitpunkt durch Vibration und Licht sanft aufgeweckt werden. Das Schlaf-Gadget kommuniziert via Bluetooth mit der dazugehörigen App.

(Neuroon Schlafmaske, 200 €)

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