Bekommt mein Baby Allergien? Wie sich das Risiko vererbt

Redaktion PraxisVITA

Fachärzte schätzen, dass bereits jeder dritte Deutsche Allergiker ist – Tendenz steigend. Viele werdende Mütter stellen sich deshalb die Frage: Bekommt auch mein Baby Allergien? PraxisVITA zeigt Ihnen, wie sich das Risiko vererbt.

Kein Baby kommt mit einer Allergie zur Welt. Als sicher gilt aber, dass die Allergie-Neigung vererbbar ist. Haben beide Elternteile eine Allergie, so wird auch das Kind mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 bis 60 Prozent ein überempfindliches Immunsystem entwickeln.

 

Wann ist mein Baby allergiegefährdet?

Von einem erhöhten Allergie-Risiko des Babys spricht man dann, wenn von den nächsten Familienangehörigen – also Eltern oder Geschwister – bereits jemand unter einer allergischen Erkrankung leiden. Das können neben einer Nahrungsmittelallergie beispielsweise auch Asthma oder Neurodermitis sein.

 

Woran erkennt man eine Allergie beim Baby?

Eine Allergie beim Baby kann fast alle Organe und Gewebe betreffen. Besonders deutlich zeigen sich die Symptome an den Augen, auf der Haut, im Verdauungstrakt und hinsichtlich der Atmung.

Allergie beim Baby – häufige Symptome

Schon ein Baby kann eine Allergie bekommen. Erfahren Sie in unserer Bildergalerie, wie hoch das Allergie-Risiko ihres Babys unter welchen familiären Voraussetzungen ist.

Übrigens: Das Risiko, dass eine Allergie beim Baby ausbricht, kann während der Schwangerschaft vermindert werden. Eine Studie aus Finnland bewies jetzt: Schwangere, die regelmäßig Lactobazillen (sind in Joghurt enthalten) essen, bekommen seltener allergische Kinder. Außerdem hilft es, wenn das Baby mindestens sechs Monate lang gestillt wird, so die Experten.

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