Bei Wachstumsschmerzen erfordert die Diagnose eine gründliche Untersuchung

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Wachstumsschmerzen sind grundsätzlich harmlos und verschwinden bei älteren Kindern von alleine. Allerdings gibt es einige körperliche Erkrankungen, die zu ganz ähnlichen Symptomen führen können.

Aus diesem Grund ist es bei anhaltenden Beschwerden wichtig, dass der Kinderarzt das Kind gründlich untersucht. Da es keinen Test gibt, mit dem sich Wachstumsschmerzen direkt nachweisen lassen, ist die Diagnose immer eine Ausschlussdiagnose. Das bedeutet, dass der Arzt andere körperliche Erkrankungen ausschließen muss, um bei Wachstumsschmerzen eine sichere Diagnose zu stellen.

 

Kinder können Wachstumsschmerzen nicht genau lokalisieren

Der Kinderarzt benötigt von Ihnen und Ihrem Kind zunächst genaue Informationen über die Schmerzen. Häufig sind Kinder nicht in der Lage, die Schmerzen genau zu lokalisieren und zu beschreiben. Dennoch gibt es einige typische Eigenschaften, die es dem Arzt erlauben, Wachstumsschmerzen von krankheitsbedingten Schmerzen abzugrenzen. Dazu gehört zum Beispiel, dass die Schmerzen fast ausschließlich in der Nacht auftreten, am Tag verschwinden und grundsätzlich beide Körperseiten betreffen. Außerdem treten sie selten bei sehr kleinen oder älteren Kindern auf.

 

Mit Röntgen-Untersuchung Wachsstumsschmerzen diagnostizieren

Um bei Wachstumsschmerzen die Diagnose abzusichern, wird der Arzt außerdem verschiedene Untersuchungen durchführen. Dabei wird er die schmerzenden Gliedmaßen gründlich auf Anzeichen einer Verletzung oder einer Entzündung untersuchen und vorsichtig testen, ob die Beweglichkeit der Gelenke eingeschränkt ist. Auch ein Bluttest kann unter bestimmten Umständen notwendig sein, um eine Entzündung und andere körperliche Erkrankungen auszuschließen. In manchen Fällen wird der Arzt auch zu einer Röntgen-Untersuchung raten, um bei Wachstumsschmerzen die Diagnose zu stellen.

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