Bei Sehstörungen richtet sich die Behandlung nach der Ursache

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei Sehstörungen gibt es keine einheitliche Form der Behandlung. Die Therapie hängt ganz davon ab, welche Ursachen der jeweiligen Sehstörung zugrunde liegen.

In manchen Fällen handelt es sich um harmlose Erscheinungen, die der Arzt nicht speziell behandeln muss. Sind die Sehstörungen Begleiterscheinungen einer anderen Erkrankung – zum Beispiel Migräne oder dem Orthostase-Syndrom – steht deren Behandlung zunächst im Vordergrund. Auch die verschiedenen möglichen Augenkrankheiten erfordern je nach Ausprägung und Schweregrad eine sehr unterschiedliche Therapie.

Sehstörungen mit Spaltlampe untersuchen
Mit einer Spaltlampenuntersuchung begutachtet der Augenarzt bei Sehstörungen die Hornhaut© Fotolia
 

Betablocker zur Behandlung von Sehstörungen

Ist beispielsweise ein Grüner Star (Glaukom) die Ursache für die Sehstörungen, können verschiedene Medikamente (etwa Betablocker oder Prostaglandine) hilfreich sein, die meist in Form von Augentropfen zum Einsatz kommen. Manchmal ist auch eine Operation erforderlich, für die unter anderem verschiedene Lasertechniken zur Verfügung stehen. Auch bei Sehstörungen durch einen Grauen Star (Katarakt) ist die beste Behandlung ein kleiner Eingriff an der Linse. Eine schnelle Operation erfordert beispielsweise eine Netzhautablösung – die Sehstörungen münden ohne Behandlung sonst schlimmstenfalls in eine Erblindung.

Vorbeugung
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