Bei Kindern verwächst sich nicht alles von selbst

Redaktion PraxisVITA

Dr. Hans-Joachim Schwartz vom Deutschen Orthopädie Netzwerk (DON) ist ein Spezialist für Kinder-Orthopädie. Erfahren Sie hier, warum Anpassungsprobleme während des Wachstums normal sind und wann ein Kinderarzt herangezogen werden sollte.

Mit Dehnübungen Wachstumsschmerzen verringern
Um das Risiko für Wachstumsschmerzen zu verringern, sollten sich Kinder vor dem Sport ausreichend dehnen © Fotolia
 

Wann sollten Eltern oder Großeltern aufmerksam werden?

Da gibt es vier wichtige Hinweise: 1. Bei sichtbaren Auffälligkeiten. 2. Wenn Kinder belastungsabhängige Schmerzen haben. 3. Wenn sie auffällig gehen, vielleicht sogar hinken. Und 4. Wenn die Wirbelsäule verformt ist oder das Kind sich falsch hält.

 

Was sind denn typische Erkrankungen bei Babys und Kleinkindern?

Bei Säuglingen sind Hüft-Fehlstellungen und der sogenannte Sichelfuß häufig, mit dem Laufbeginn auch X- oder O-Beine. Ob und wie diese jeweils behandelt werden müssen, entscheidet der Orthopäde individuell. Nehmen Sie mit Ihren Kindern unbedingt die empfohlenen Vorsorge-Untersuchungen wahr!

 

Und bei älteren Kindern und Jugendlichen?

Jetzt können Wachstumsschmerzen und/oder -störungen auftreten. Außerdem werden Haltungsauffälligkeiten (Rückenschmerzen!) und Beinlängen-Unterschiede sichtbar.

 

Kann man irgendwie vorbeugen?

Leider nicht immer. Allerdings bewegen sich viele Kinder einfach zu wenig. Andere sind durch intensiven Sport überlastet. Hier gilt es, ein gesundes Mittelmaß zu finden.

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