Bei Keratosis pilaris treten die Symptome meist bereits in der Kindheit auf

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei der Keratosis pilaris treten die Symptome erstmals bereits im Kindesalter auf. Am häufigsten kommt die Reibeisenhaut bei Mädchen in der Pubertät vor. Insgesamt sind die Hälfte aller Kinder und Heranwachsender und etwa 40 Prozent der Erwachsenen betroffen.

Keratosis pilaris (Reibeisenhaut)
Die Außenseiten der Oberarme sind am häufigsten von der Reibeisenhaut betroffen© Fotolia

Die Keratosis pilaris ist eine Verhornungsstörung der Haarfollikel. Aufgrund der Störung sammelt sich Keratin, der Grundbaustein von Haaren und Nägeln, in den Bereichen der Follikelöffnung an. Durch die Ansammlung zeigen sich bei der Keratosis pilaris als Symptome zahlreiche kleine, meist weiße oder leicht gerötete (pickelähnliche) Erhebungen auf der Haut. Da diese Keratosen ziemlich rau sind, fühlt sich die Haut beim Darüberstreichen wie ein Reibeisen an. Schmerzen treten in der Regel nicht auf, in Ausnahmefällen jucken die Hautstellen.

 

Reibeisenhaut meist an den Oberarmen

Typischerweise sind bei der Keratosis pilaris die Außenseiten der Oberarme betroffen. Es können auch Symptome an den Seiten der Ober- und Unterschenkel, am Gesäß und in manchen Fällen an den Wangen auftreten. Wenn Symptome der Reibeisenhaut an weiteren Körperstellen auftreten, sollten andere Hautkrankheiten ausgeschlossen werden.

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