Bei einer posttraumatischen Belastungsstörung treten Symptome des Wiedererlebens auf

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei einer posttraumatischen Belastungsstörung ist eins der typischen Symptome, dass Betroffene das traumatische Ereignis, das die PTBS ausgelöst hat, immer wieder in Form von Erinnerungen oder Träumen (oft Albträume) erleben.

Dabei fühlt es sich so an, als ob das traumatische Ereignis wirklich erneut stattfindet. Es kann zu Beschwerden wie Schmerzen oder Taubheitsgefühlen kommen. Betroffene sehen das Ereignis manchmal sogar wieder bildlich vor Augen, was als Flashback bezeichnet wird. Um diese Erinnerungen zu verhindern, vermeiden Betroffene oft Situationen oder Aktivitäten, die an das Trauma erinnern. Sie ziehen sich von anderen Menschen zurück.

Schlafstörungen bei posttraumatischer Belastungsstörung
Eine posttraumatische Belastungsstörung kann zu Albträumen und Schlafstörungen führen© Shutterstock
 

Körperliche Symptome der PTBS

Häufig kommt es bei einer posttraumatischen Belastungsstörung zu einer verminderten Reaktionsfähigkeit auf Reize von außen. Betroffene beschreiben beispielsweise, dass sie sich emotional wie „betäubt“ fühlen. Gleichzeitig treten oft Angst, unbegründete Schuldgefühle oder übertriebene Schreckhaftigkeit auf. Ein ständiges Gefühl der Bedrohung und ununterbrochener Stress können zu Schlafstörungen, vermehrter Reizbarkeit oder Konzentrationsstörungen führen.

 

Posttraumatische Belastungsstörung nach Jahrzehnten

Grundsätzlich können bei einer posttraumatischen Belastungsstörung die Symptome sofort nach einem belastenden Ereignis auftreten. Es kann aber auch sein, dass es erst nach Jahren zu Beschwerden kommt. Beispielsweise führen manche Kinder, die einen Krieg erlebt haben, oft jahre- oder jahrzehntelang ein anscheinend ganz normales Leben, bis plötzlich im Alter eine PTBS auftritt.

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