Behandlung einer Hausstaubmilbenallergie

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Da es bei einer Hausstaubmilbenallergie keine Medikamente zur Behandlung der Ursache gibt, zielt die Behandlung einer Hausstaubmilbenallergie darauf ab, die Beschwerden zu lindern und das auslösende Allergen so gut wie möglich zu meiden.

 

Akute Symptome einer Hausstaubmilbenallergie lindern

Um die allergischen Beschwerden wie Juckreiz, Niesen und Augentränen zu lindern, kommen verschiedene Medikamente bei der Behandlung einer Hausstaubmilbenallergie zum Einsatz, zum Beispiel sogenannte Antihistaminika oder Salben, die gegen Hautausschläge wirken.

Die Hyposensibilisierung ist eine Behandlungsmöglichkeit
Die Hyposensibilisierung ist eine Möglichkeit bei der Hausstauballergie-Behandlung. Durch die gezielte Verabreichung eines Allergens soll nach und nach zu einer Gewöhnung kommen© Fotolia
 

Behandlung einer Hausstaubmilbenallergie mittels Hyposensibilisierung

Zur langfristigen Behandlung einer Hausstaubmilbenallergie kann eine Hyposensibilisierung, auch "spezifische Immuntherapie" (SIT) genannt, durchgeführt werden. Diese zielt darauf ab, den Körper langsam an das Allergen zu gewöhnen. Das jeweilige Allergen wird den Betroffenen in steigenden Dosierungen entweder im Abstand von vier bis sechs Wochen gespritzt (sogenannte subkutane Immuntherapie, SCIT) oder täglich in Form von Tabletten oder Tropfen verabreicht (sogenannte sublinguale Immuntherapie, SLIT). Diese Form der Behandlung einer Hausstaubmilbenallergie erfordert jedoch Geduld, da sie über einen Zeitraum von drei Jahren erfolgt.

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