Bauchspeicheldrüsenkrebs verursacht meist erst spät Symptome

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bauchspeicheldrüsenkrebs ruft lange keine Symptome hervor. Meist haben Betroffene erst Beschwerden, wenn die Erkrankung bereits fortgeschritten ist und der Tumor auf umliegende Organe drückt.

Treten bei Bauchspeicheldrüsenkrebs Symptome auf, ähneln diese häufig denen einer chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung. Der Patient hat keinen Appetit und Schmerzen im Oberbauch. Übelkeit, Erbrechen und ungewollter Gewichtsverlust sind bei Bauchspeicheldrüsenkrebs weitere mögliche Symptome. Infolge des Tumors kann sich außerdem eine Bauchspeicheldrüsenentzündung entwickeln. Häufig sind Rückenschmerzen bei Bauchspeicheldrüsenkrebs die ersten Symptome. Gelegentlich ist auch ein neu aufgetretener Diabetes mellitus Typ 2 das erste Anzeichen eines Pankreaskarzinoms.

 

Gelbsucht als Folge der Erkrankung an Bauchspeicheldrüsenkrebs

Ungefähr ein Viertel der Patienten entwickelt bereits früh eine Gelbsucht (Ikterus). Dabei verfärben sich die Haut, Schleimhäute und die Bindehaut der Augen gelblich. Bei bestimmten Formen des Pankreaskarzinoms kann die Gelbsucht auch immer wieder (intermittierend) auftreten. Bei fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs leiden fast alle Patienten (90 Prozent) unter Gelbsucht.

Drückt das Pankreaskarzinom den Gallengang ab, kann die Gallenflüssigkeit nicht in den Dünndarm gelangen. Der Körper ist dann nicht in der Lage, die Fette aus der Nahrung aufzuspalten und zu verwerten. Sie werden mit dem Stuhl wieder ausgeschieden, sodass Fettstühle bei Bauchspeicheldrüsenkrebs zu den möglichen Symptomen gehören. Sie sind heller als normaler Stuhl und haben eine schmierige, glänzende Oberfläche. Außerdem sind sie sehr klebrig und riechen unangenehm.

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