Basilikum - ein Gewürz, das den Magen beruhigt

Basilikum wird nicht nur zum Würzen viele Gerichte benutzt, sondern es lindert auch Appetitlosigkeit, Nervosität, Magenverstimmungen und Blähungen.

Frisches und getrocknetes Basilikum auf einem Tisch
Basilikum darf in unserer Küche nicht fehlen – und es ist ein super Heilmittel. Die ätherischen Öle (Estragol, Linalool) und Gerbstoffe in den Blättern lösen Magenkrämpfe. Tipp: Die Blätter mit den Fingern zerreiben und auf den Bauch einmassieren© Shutterstock
 

Basilikum: Anwendung und Heilwirkung

Definition Basilikum

Bezeichnung: Ocimum basilicum Familie: Lippenblütler Gattung: Basilikum (Ocimum)

Anwendungsbereiche des Basilikums sind Appetitlosigkeit, Nervosität, Magenverstimmungen und Blähungen. In diesen Fällen wird Tee aus Basilikum verabreicht. Er wirkt verdauungsfördernd, appetitanregend, blähungshemmend, krampflösend, entzündungshemmend, schleimlösend, nervenstärkend und schlaffördernd.

 

Im Basilikum enthaltene Wirkstoffe

Ätherisches Öl, Flavonoide, Lamiaceen-Gerbstoffe

 

Botanik

Basilikum im Pesto alla genovese
Die Blätter des Basilikum sind zusammen mit Pinienkernen, Knoblauch und Olivenöl Hauptbestandteil des Pesto alla genovese© Fotolia

Basilikum ist eine einjährige, krautige Pflanze, die buschig wächst. Er hat einfache, eiförmige Blätter mit glattem Rand. Die Blütezeit des Basilikums reicht von Juni bis September. Die Blüten sind klein und weiß. Die Pflanze selbst reicht in ihrem Farbspektrum von dunkelgrün bis rot.

 

Verbreitung

Ursprünglich stammt Basilikum aus dem tropischen Afrika und Asien. Die Licht und Wärme liebende Pflanze wächst heute aber auch in den Mittelmeerländern. Auch in Mitteleuropa wächst sie, dann jedoch nur einjährig, da ihr die Kälte des Winters nicht bekommt.

 

Andere Namen für Basilikum

Herrenkraut, Königskraut, Basilienkraut

Wissenswertes über Basilikum

Der Gattungsname Ocimum leitet sich vom griechischen Wort für duften »ozein« ab. Die besondere Stellung zeigt die Bezeichnung Basilikum, die als Ursprung das griechische »basilikós« (=königlich) hat. Als heilkräftig wird es in den hippokratischen Schriften erwähnt.

Speziell in der italienischen Küche ist Basilikum ein sehr beliebtes Gewürz. Als Bestandteil von Pesto Genovese ist Basilikum geradezu unersetzlich. Darüber hinaus findet sich Basilikum auch in italienischen Kräutermischungen.

Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.