Basenfasten – So funktioniert die Entschlackungskur

Beim Basenfasten darf sich jeder satt essen – vorwiegend an Obst und Gemüse
Beim Basenfasten darf sich jeder satt essen – vorwiegend an Obst und Gemüse © Fotolia

Basenfasten ist die Alternative für alle, die gerne fasten würden, aber auf das Essen nicht verzichten wollen. Wir haben ein paar Tipps, mit denen Sie auf unkomplizierte Weise Ihren Körper entschlacken können.

 

Basenfasten: Abspecken mit Obst, Gemüse, Kräutern und Gewürzen

Planen Sie für eine Basenfasten-Entschlackungskur am besten drei bis fünf Tage ein. In dieser Zeit sollten Sie hauptsächlich sogenannte basische Lebensmittel auf Ihren Speiseplan setzen – also viel Gemüse und Obst. Auch einige Kräuter und Gewürze wie etwa Petersilie, Koriander und Kurkuma fördern die Entgiftung, ebenso wie Zwiebeln und Lauch, deren Schwefelstoffe zur Produktion von Entgiftungsenzymen benötigt werden. Greifen Sie nur in Maßen zu Genussmitteln, die den Körper übersäuern – wie etwa Süßigkeiten oder Koffein. Auf Alkohol und Nikotin sollten Sie während des Basenfastens ganz verzichten.

 

Blutanalyse beim Umweltmediziner

Bitten Sie Ihren Hausarzt bei anhaltenden Beschwerden während des Basenfastens, Sie an einen Spezialisten zu überweisen – einen sogenannten Umweltmediziner (Kontakte über den Berufsverband der Umweltmediziner, www.dbu-online.de). Mithilfe einer Blut- und Stuhlanalyse kann er die krank machenden Reizstoffe im Organismus nachweisen. „Betroffene sollten diese Substanzen dann meiden und durch schadstofffreie Produkte ersetzen“, so der Umweltmediziner Dr. Frank Bartram.

 

Ingwer als Entgifter

Den Entgiftungsprozess können wir außerdem aktiv unterstützen. Das A und O: Sorgen Sie für eine hohe Flüssigkeitszufuhr. „Studien zeigen, dass wir täglich mindestens zwei Liter Wasser oder Kräutertee trinken müssen, damit das Lymphsystem Schlacken abtransportieren kann“, sagt der Umweltmediziner. Empfehlenswert sind entwässernd wirkende Teesorten wie etwa Brennnessel- oder Ingwer-Tee.

Mit Ingerwertee den Entgiftungsprozess unterdrücken
Den Entgiftungsprozess können wir mit entwässernd wirkenden Teesorten wie Ingwertee aktiv unterstützen© Fotolia
 

Effektives Entgiftungsmittel: Bewegung

Eines der effektivsten Entgiftungsmittel ist Bewegung. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass moderater Sport die Entgiftungsorgane aktiviert und dadurch entschlackend wirkt“, so Dr. Bartram. Ein starker Verbündeter ist darüber hinaus Entspannung. Der Grund: Je entspannter wir sind, desto besser kann unser Körper Schadstoffe ausschleusen.

 

Achtung! Diese Stoffe können krank machen

PVC: Duschvorhänge und Bodenbeläge aus PVC enthalten Phthalate, die den Hormonhaushalt stören. Besser: textile Vorhänge sowie Böden aus dem phthalatfreien Kunststoff Polyolefin.

Lösungsmittel: In vielen Farben und Lacken enthaltene Substanzen können Kopfschmerzen und Atemwegsprobleme auslösen. Greifen Sie zu schadstoffarmen Produkten mit Umweltsiegel.

Schimmel: Werden Wohnräume unzureichend belüftet, bilden sich krebserregende Schimmelsporen. Deshalb zweimal täglich Stoßlüften. Befall sofort mit Schimmelentferner (Drogerie) behandeln.

Aluminium: Viele Deos enthalten Aluminium, das im Verdacht steht, Demenz zu fördern. Tipp: Deo nicht auf frisch rasierte oder verletzte Haut auftragen – so gelangt es nicht in den Blutkreislauf.

Amalgam: Die Zahnfüllungen sind umstritten, weil sie zellschädigendes Quecksilber freisetzen können. Bessere Wahl: Keramik oder Gold.

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