Barrierefreies Wohnen Barrierefreies Wohnen wird gefördert

Redaktion PraxisVITA
Barrierefreies Wohnen
Barrierefreies Wohnen gelingt mit gut durchdachten Einrichtungskonzepten © istock/Onzeg
Inhalt
  1. Barrierefreies Wohnen – Vor dem Umbau beraten lassen
  2. Barrierefreies Wohnen: Die Rechte als Mieter
  3. Barrierefreies Wohnen: Info-Tipp

Damit die Wohnung nicht zum Hindernis wird, muss man sie oft den Bedürfnissen anpassen. Wir erklären Ihnen, wie Sie barrierefreies Wohnen möglich machen.

Die geliebte Wohnung kann mit zunehmender Einschränkung zur Falle werden, Wohnraum muss der Lebenssituation angepasst werden. „Nicht immer erfordert barrierefreies Wohnen sofort einen teuren Umbau“, weiß Karin Dieckmann, Expertin bei Barrierefrei Leben e.V. Barrierefreies Wohnen.

Barrierefreies Wohnen
Barrierefreies Wohnen ermöglicht den Menschen mit Behinderung oder aber auch älteren Menschen Bewegungsfreiheit in den eigenen vier Wänden © istock/Tatomm

Oft können technische Hilfsmittel den Alltag erleichtern – die mobile Rampe, die Türschwellen für Rollstühle überfahrbar macht, die Einstiegshilfe für die Wanne, Griffsysteme im Haus. „Für vieles gibt es Hilfsmittel, vor allem wenn ein Arzt sie verordnet.“ Reicht das nicht, muss man seine Wohnung doch barrierefrei umbauen, um weiterhin darin leben zu können (oder einen behinderten Angehörigen zu pflegen). Wer Anspruch auf barrierefreies Wohnen hat, kann finanzielle Hilfen beantragen.

 

Barrierefreies Wohnen – Vor dem Umbau beraten lassen

„Es gibt Fördermittel der KfW, Zuschüsse von der Pflegeversicherung, kommunale Hilfen, Geld vom Sozial- und Grundsicherungsamt. Umbaukosten kann man auch bei der Steuer geltend machen. Das ist sehr individuell. Alle, die sich barrierefreies Wohnen wünschen, können Rat in einer Wohnberatungsstelle suchen.“ Manchmal ist ein Umzug die bessere Lösung.

 

Barrierefreies Wohnen: Die Rechte als Mieter

  • Für jeden Umbau braucht man vom Vermieter die Erlaubnis.
  • Bei berechtigtem Interesse muss der Vermieter kleine Veränderungen wie den Einbau von Haltegriffen bis zum barrierefreien Umbau des Bads zulassen.
  • Bei größeren baulichen Veränderungen sollte man darauf achten, dass keine Rückbauverpflichtung vorliegt. Sonst muss man bei Auszug die Wohnung wieder in den Ursprungszustand versetzen.
  • Umbauten, die andere Bewohner eines Mehrfamilienhauses beeinträchtigen – wie ein Treppenlift im gemeinsamen Hausflur – kann ein Vermieter verweigern.
 

Barrierefreies Wohnen: Info-Tipp

Auf der Internetseite des Vereins „Barrierefrei Leben e.V.“ finden Sie alles Wichtige zum Thema: www.online-wohn-beratung.de

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