Baby Leon ist das heiß geliebte Ergebnis einer Abtreibung!

Baby durch Kunstfehler
Einem Kunstfehler der Ärzte ist es zu verdanken, dass die Mutter Leon heute glücklich im Arm halten kann © Fotolia

Als die Ärzte bei Anja Bug eine Eileiterschwangerschaft diagnostizierten, entschloss sie sich zu einem Abbruch. Doch da stimmte etwas nicht.

Zärtlich streichelt Anja ihrem süßen Baby über die Wange. Wenn sie Leon anschaut, kann sie es immer noch kaum glauben. Denn der kleine Sohn ist das heiß geliebte Ergebnis einer Abtreibung.

Als die allein erziehende Mutter ungewollt schwanger wurde, wusste sie nicht, wie sie diese Herausforderung bewältigen sollte. Sie hatte doch schon vier Kinder! „Die Angst, ein fünftes Kind allein großzuziehen, erdrückte mich," schildert Anja. Schweren Herzens entschied sie sich für eine Abtreibung und Sterilisation.

 

Die Ärzte diagnostizierten eine gefährliche Eileiterschwangerschaft

Die Ärzte der Frauenklinik fanden zu ihrer Überraschung keinen Fötus in der Gebärmutter und befürchteten daher eine gefährliche Eileiterschwangerschaft. Sie entfernten bei Sonja operativ beide Eileiter und saugten die Gebärmutter ab. Als die junge Frau aus der Narkose erwachte, fühlte sie sich elend: „Ich habe geträumt, es wäre ein Bub geworden," erzählte sie der Krankenschwester – ein Traum, der sich bewahrheiten sollte.

Wenige Tage später wurde Sonja entlassen und kehrte mit der Gewissheit, dass ihre Schwangerschaft beendet war, in den Alltag zurück. „Ich wunderte mich in der nächsten Zeit nur, dass die Regel ausblieb, mir immer wieder schlecht wurde." Mehrere Male rief sie deshalb in der Frauenklinik an. Dort versicherte man ihr, alles sei normal, ihre Hormone müssten sich lediglich wieder einpendeln. Doch ihre Regel bekam sie weiter nicht.

Nach ein paar Wochen suchte Anja einen anderen Frauenarzt auf. Der sagte der erstaunten Mutter: „Sie sind hochschwanger, in der 17. Woche!“ Wie konnte das sein? Von den Klinik-Ärzten bekam Anja hierzu weder eine Erklärung noch eine Entschuldigung. Doch eins wusste sie jetzt sicher: Sie wollte ihr Baby bekommen! Heute ist sie glücklich, Leon in den Armen zu halten.

*Namen von der Redaktion geändert

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