Corona-Ausbruch mit Delta-Variante: Gesamter Abschlussjahrgang in Quarantäne

Mona Eichler Health-Redakteurin

123 Zehntklässler in Quarantäne, über 500 anstehende Tests: Ein Corona-Ausbruch an einer Sekundarschule in NRW zeigt, wie gefährlich die Delta-Variante sein kann. Alle infos!

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+++18.06. Delta-Variante in NRW+++

Das Gesundheitsamt in Werl, Kreis Soest, hat einen bedenklichen Corona-Ausbruch bestätigt. Erste Testergebnisse belegen Ansteckungen mit der Delta-Variante. 

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Gesamter Abschlussjahrgang in Quarantäne

Wie unter anderem der „Soester Anzeiger“ berichtet, befindet sich der gesamte Abschlussjahrgang der Sekundarschule Werl in häuslicher Quarantäne. Betroffen sind 123 Schüler. 

 

Delta-Variante bestätigt

Grund der Maßnahme: Im familiären Umfeld bzw. im Freundeskreis von zwei positiv getesteten Schülern konnten „vier Corona-Infektionen mit der Delta-Mutante nachgewiesen“ werden, wie die Stadtverwaltung Werl bestätigte. Ob die beiden Schüler selbst auch mit der als wesentlich ansteckender geltenden Corona-Mutante infiziert sind, müssen genauere Untersuchungen erst noch zeigen. 

Erste Corona-Infektionen unter den Schülern waren bereits Anfang der Woche entdeckt worden. Die positiven Delta-Sequenzierungen führten dann zu einer schnelleren Quarantäneanordnung. 

 

Weitere Infektionen wahrscheinlich

Die Schüler:innen der zehnten Klassen hatten ihren Abschluss im privaten Rahmen gefeiert, heißt es weiter. Eine eindeutige Kontaktpersonenverfolgung sei in diesem Fall nicht möglich. „Vor diesem Hintergrund schließt das Gesundheitsamt weitere Infektionen nicht aus“, teilte der Kreis mit.

 

Schule geschlossen, 500 Tests stehen aus

Auf „Anraten des Gesundheitsamtes“ hatten sich die Verantwortlichen zusätzlich zur Quarantäneanordnung dazu entschieden, die Sekundarschule Werl am Donnerstag komplett zu schließen. Am Freitag dürfen die Klassen 5 bis 9 zum Unterricht zurückkehren, nicht aber die Abschlussklassen. 

In der bevorstehenden Woche sollen alle verbleibenden Schüler:innen – rund 500 – auf Corona getestet werden. 

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+++Lauterbach befürchtet Delta-Welle im Herbst+++

Noch ist der Anteil der Infektionen mit der Delta-Variante, die zunächst in Indien nachgewiesen werden konnte, in Deutschland sehr gering. Allerdings nehmen die Ansteckungen deutlich zu. In KW 20 lag der Delta-Anteil unter den Gesamtinfektionen noch bei 3,2%. In KW 21 stieg er minimal auf 3,7%, nur um sich danach in KW 22 auf 6,7% fast zu verdoppeln. Das vermerkt das RKI im aktuellen Bericht zu den Virusvarianten.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach kommentiert die Ausbreitung der Corona-Mutante in der TV-Sendung „rbb Spezial“: „Ich bin ganz sicher, dass wir in Deutschland auch noch die Delta-Variante bekommen werden.“
Er rechne mit einer größeren Welle im Herbst, wenn viele Menschen aus dem Sommerurlaub zurückkommen.  

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+++Corona-Zahlen: 9 Bundesländer mit einstelliger Inzidenz+++

Das RKI meldet für den 18. Juni eine bundesweite Inzidenz von 10,3 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Gestern hatte der Wert noch bei 11,6 gelegen. 

Von 16 Bundesländern weisen inzwischen neun eine Inzidenz unter 10 auf: 

  • Thüringen 9,6
  • Berlin 8,4
  • Bremen 8,4
  • Sachsen 6,1
  • Niedersachsen 5,8
  • Schleswig-Holstein 5,5 
  • Brandenburg 4,9
  • Sachsen-Anhalt 4,6
  • Mecklenburg-Vorpommern 3,2
 

Neuinfektionen sinken weiter

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI 1.076 Corona-Neuinfektionen und 91 Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet. Vergangene Woche waren es 2.440 neue COVID-19-Infektionen und 102 Tote gewesen. 
Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 3.720.031 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert, 90.270 Personen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben. 

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+++17.06. Landkreis wird zum Delta-Hotspot – Quarantäne kann Ausbreitung nicht stoppen+++

Ein Blick nach Großbritannien zeigt, was uns auch in Deutschland blühen könnte: die Ausbreitung der indischen Corona-Variante, jetzt Delta-Variante genannt. Im Landkreis Heidenheim in Baden-Württemberg hat ein Ausbruch mit der Delta-Variante die Zahlen so in die Höhe steigen lassen, dass der Landkreis nun zum Hotspot der indischen Variante geworden ist.

Wie unter anderem die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet, habe sich die Zahl der Infizierten mit der Delta-Variante in kürzester Zeit von 57 Personen auf aktuell 86 Personen im Landkreis erhöht. Das Problem: Auch die angeordnete Quarantäne konnte die Ausbreitung nicht verhindern. 

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Trotz Quarantäne keine Eindämmung: Wie gefährlich ist die Delta-Variante?

Laut Angaben des Landkreises handelt es sich bei den 29 Neu-Infizierten allerdings nicht um Kontaktpersonen der ursprünglichen Betroffenen, was das Infektionsgeschehen besonders gefährlich macht. Es sei besorgniserregend, weil in der vergangenen Woche umfangreiche Quarantänemaßnahmen für die Kontaktpersonen der 57 mit Delta Infizierten angeordnet worden waren, die offenbar keine Wirkung gezeigt haben.

Ein diffuses Infektionsgeschehen birgt immer ein hohes Risiko. Sind die Kontakte nicht mehr nachverfolgbar, können die Infektionszahlen in kürzester Zeit in die Höhe schnellen. 

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Ausbruch in Kita in Waiblingen – Fast 200 Betroffene in Quarantäne

Ein weiterer Fall in einer Kita im Rems-Murr-Kreis bereitet zudem Sorge (PraxisVITA berichtete). Seit Dienstag befinden sich aufgrund eines Ausbruchs in einer Kita in Waiblingen 150 Kita-Kinder sowie 45 Mitarbeiter in Quarantäne. Auch hier wurde die Delta-Variante festgestellt.

In Baden-Württemberg macht laut dem Landesgesundheitsamt die Delta-Variante aktuell circa 4 Prozent aller Infektionen aus. Das Robert Koch-Institut meldet im aktuellen Lagebericht ebenfalls einen Anstieg der Delta-Variante in Deutschland. 

Quelle:

Lagebericht COVID-19 Baden-Württemberg, in: gesundheitsamt-bw.de 

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+++RKI meldet deutlichen Anstieg der Delta-Variante in Deutschland+++

Nachdem in der vergangenen Woche der Anteil der Infizierten mit der Delta-Variante in Deutschland bei 3,7 Prozent lag, stieg der Anteil aktuell auf 6,3 Prozent. Im Verhältnis sei dies jedoch immer noch ein sehr geringer Wert und die Variante in Deutschland immer noch sehr selten, dennoch verdoppelte sich der Wert fast - und das innerhalb sieben Tage. Bei den bundesweiten Corona-Neuinfektionen gibt es hingegen weiterhin positive Nachrichten.

Quelle:

Bericht zu Virusvarianten von SARS-CoV-2 in Deutschland (Stand 16. Juni), in rki.de

 

+++Corona-Zahlen vom 17. Juni: Erneut deutlich weniger Neuinfektionen+++

Vom 16. auf den 17. Juni verzeichnete das Robert Koch-Institut 1.330 Neuinfektionen binnen eines Tages. Vor einer Woche lag dieser Wert rund 2,5 mal so hoch (3.187). Seit Beginn der Pandemie haben sich demnach 3.718.955 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich im Wochenvergleich von 94 am 10. Juni auf aktuell 105. Insgesamt hat Deutschland 90.179 Corona-Tote zu beklagen.

Als genesen gelten rund 3.594.700 Menschen in Deutschland, etwa 3.800 mehr als gestern. Die Zahl der aktiven COVID-19-Fälle reduziert sich um 2.600 auf knapp 34.000. 

Bundesweite Inzidenz geht gegen 10

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz geht weiter zurück und liegt aktuell bei 11,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Am 10. Juni hatte der Wert noch bei 19,3 gelegen.

In keinem Bundesland liegt die Inzidenz derzeit über 16,5. Die niedrigsten Neuinfektionen weist Mecklenburg-Vorpommern mit einer Inzidenz von 4,0 auf; am höchsten liegt Baden-Württemberg mit 16,7. Der frühere deutsche Hotspot Thüringen – das letzte Bundesland, das die Marke von 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche unterschritten hatte – weist Stand 17. Juni einen Wert von 11,1 auf. 

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Landkreise mit Inzidenz 0

Die Zahl der Corona-freien Land- bzw. Stadtkreise in Deutschland verringert sich indes von gestern 10 auf heute sechs. Ohne Neuansteckungen sind aktuell:

 

+++16.06. Delta-Variante in Kitas und Schulen+++

Aktuell melden ein Gymnasium, eine Oberschule, eine Grundschule und zwei Kitas in Deutschland Corona-Ausbrüche, an denen die Delta-Variante B.1.617 beteiligt ist. 
Die Corona-Mutante, die zunächst in Indien nachgewiesen werden konnte, gilt als hochansteckend. 

 

Drei Jahrgänge an Gymnasium betroffen

Das Gymnasium Himmelsthür in Hildesheim, Niedersachsen, bestätigt mindestens 15 positive Corona-Fälle unter den Schüler:innen. Einige davon sollen mit der Delta-Variante infiziert sein. Wie viele genau wurde nicht bekannt gegeben

Ingesamt sind drei Jahrgänge von dem Corona-Ausbruch betroffen, wobei die meisten Infizierten eine Klasse besuchen. Alle Betroffenen sind in Quarantäne, das Gymnasium hat seine Hygienemaßnahmen bis auf weiteres verschärft. 

 

Kita in Niederbayern wird geschlossen

Am Montag waren in einer Kita in Waibling, Niederbayern, erste Corona-Fälle entdeckt worden. In der Einrichtung werden insgesamt 150 Kinder von rund 45 Beschäftigen betreut. Nachdem am Dienstag weitere Corona-Fälle nachgewiesen werden konnten, entschieden die Verantwortlichen, die Kita zu schließen.  

Sämtliche Kinder müssen in Quarantäne, wie der Waiblinger Oberbürgermeister Andreas Hesky (parteilos) im SWR-Interview erklärte. Es bestünde der Verdacht auf Ansteckungen mit der Delta-Variante, so Hesky weiter:

"Unser gemeinsames Ziel heißt natürlich, dass das Kinderhaus Mitte und die Stadt Waiblingen nicht zu einem Hotspot zur Verbreitung der Delta-Variante werden möchten und wir alles tun, um die Ausbreitung dieses Virus' zu verhindern."

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Dresden: Drei Bildungseinrichtung von Delta-Ausbrüchen betroffen

In Dresden melden eine Grundschule, eine Oberschule und eine Kita Corona-Ausbrüche mit Delta-Varianten-Beteiligung. Das bestätigte die Stadt laut "mdr"

Ursprung der Ausbrüche soll eine Familie sein, deren Kinder die jeweiligen Bildungseinrichtungen besuchen. Durch PCR-Tests konnte die Delta-Variante nachgewiesen werden. 

Betroffen sind die Kita Spatzenvilla in der Südvorstadt, die 113. Grundschule in der Johanstadt und die 35. Oberschule in Löbtau. Ingesamt mussten 64 Personen – Kinder und Mitarbeitende – in Quarantäne.  

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+++Corona-Zahlen: 10 Landkreise bei Inzidenz 0+++

Am 16. Juni meldet das RKI auf seinem Dashboard für insgesamt 10 Land- bzw. Stadtkreise in Deutschland eine 7-Tage-Inzidenz von 0. Folgende Regionen sind Stand heute also corona-frei: 

  • SK Flensburg
  • LK Helmstedt
  • LK Lüchow-Dannenberg
  • LK Ammerland
  • LK Friesland
  • LK Wesermarsch
  • SK Neustadt an der Weinstraße
  • SK Pirmasens
  • LK Donnersbergkreis
  • SK Bayreuth

Auf Platz 11 folgt der Landkreis Rostock mit einer Inzidenz von 0,5. 

 

Bundesweite Inzidenz sinkt, R-Wert stagniert

Für das ganze Land errechnet das RKI aktuell eine Inzidenz von 13,2. Das bedeutet, dass innerhalb einer Woche 13,2 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gerechnet gemeldet wurden. 
Vor genau einer Woche hatte die bundesweite Inzidenz noch bei 20,8 gelegen. 

Der 7-Tage-R-Wert bewegt sich weiterhin deutlich unter 1. Im aktuellen Situationsbericht des RKI wird er mit 0,72 angegeben. Vor einer Woche hatte die 7-Tage-R bei 0,71 gelegen. 
Der R-Wert bezeichnet die Reproduktionszahl des Coronavirus' und gibt an, wie viele Mitmenschen ein COVID-19-Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Liegt dieser Wert über einen längeren Zeitraum unter 1, flacht das Infektionsgeschehen ab. 

 

Weniger Neuinfektionen, mehr Todesfälle

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI in den zurückliegenden 24 Stunden 1.455 Neuinfektionen und 137 neue Todesfälle in Zusammenhang mit COVID-19 gemeldet. Das sind deutlich weniger Neuinfektionen (3.254 Fälle), aber auch 30 Todesfälle mehr (107 Tote) als vor einer Woche. 
Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 3.717.625 Personen in Deutschland nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert. 90.074 Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. 

Aktuell gelten rund 3.590.900 Personen als genesen – ein Plus von 5.000 im Vergleich zum Vortag. Die aktiven Fälle im Land bewegen sich um die 36.600. Das sind rund 3.600 aktive Infektionen weniger als tags zuvor. 

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+++15.06 Delta-Variante breitet sich in deutscher Großstadt aus+++

Die Delta-Variante, ehemals indische Variante genannt, konnte sich in Deutschland noch nicht durchsetzen – das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt ihren Anteil an der Gesamtzahl der Neuinfektionen derzeit auf rund drei Prozent ein. Trotzdem warnen Experten immer wieder davor, dass sich die deutlich ansteckendere Corona-Mutation weiter ausbreiten könnte. In einer deutschen Großstadt ist es nun erstmals dazu gekommen.

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Delta-Variante: 45 Fälle innerhalb von zwei Wochen

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 15,8 (Stand 14,6), rund die Hälfte der Bevölkerung hat eine Erstimpfung erhalten – und trotzdem vermeldet München derzeit einen Anstieg der B.1.617-Fälle: Innerhalb von nur zwei Wochen sind in der bayerischen Hauptstadt 45 Neuinfektionen aufgetreten, der Anteil der Delta-Variante an den Gesamtinfektionen liegt dort nun bei 81,6 Prozent.

Ministerpräsident Markus Söder (CSU) betonte am Freitag in Nürnberg im Hinblick auf die aktuellen Entwicklungen, dass in Deutschland mit „ungehindertem Tempo“ geimpft werden müsse, denn dies sei die einzige „Langzeitstrategie gegen Corona“.

Eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen ist trotz der Verbreitung der Delta-Variante nicht angedacht. Seit dem 7. Juni ist in Bayern der Katastrophenfall aufgehoben. Seitdem gelten weitreichende Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen, in der Gastronomie und bei Veranstaltungen.

  

Aktuelle Corona-Zahlen in Deutschland

Das Infektionsgeschehen flacht in Deutschland immer weiter ab: Das Robert Koch-Institut vermeldet 652 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages – vor einer Woche waren es noch 1204 neue Fälle. Entsprechend sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz bundesweit auf 15,5 (Vorwoche: 22,9). Der R-Wert liegt aktuell bei 0,77 (Vortag: 0,82). Somit stecken 100 Corona-Infizierte 77 weitere Menschen an. Innerhalb von 24 Stunden sind zudem 93 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben, in der vergangenen Woche lag die Zahl der Todesfälle bei 140.

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+++14.06. Erstmals seit September 2020: Corona-Neuinfektionen unter 1.000+++

Erstmals seit acht Monaten melden die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut am Montagmorgen weniger als 1.000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Das Robert Koch-Institut registrierte demnach 549 Neuinfektionen. Das letzte Mal, als die Corona-Zahl bei den Neuinfektionen unter 1.000 lag, war am 21. September 2020 (922 Neuinfektionen).

Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt ebenfalls weiter auf einen aktuellen Wert von 16,6 (Vortag: 17,3). Zudem wurden in Deutschland innerhalb 24 Stunden 10 weitere Todesfälle verzeichnet.

Natürlich können auch hier noch Nachmeldungen erfolgen, dennoch ist der positive Trend nicht mehr zu leugnen. Immer mehr Regionen in Deutschland sind aktuell sogar komplett corona-frei. 

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+++8 Regionen laut RKI sogar corona-frei+++

Diese Land- und Stadtkreise haben eine Corona-Inzidenz von 0:

  • Landkreis Tischenreuth
  • Wesermarsch
  • Prignitz
  • Pirmasens
  • Bayreuth
  • Neustadt an der Weinstraße
  • Flensburg
  • Neumünster

Besonders bemerkenswert: Der Landkreis Tischenreuth galt ehemals als einer der größten Corona-Hotspot in Deutschland mit einem Inzidenz-Wert von 380 (Februar 2021).

 

Niedrige Inzidenz-Zahlen: Ende der harten Corona-Maßnahmen?

Aber was bedeuten die niedrigen Corona-Zahlen für Maßnahmen wie zum Beispiel der Maskenpflicht? In NRW wurde zumindest die FFP2-Maskenpflicht in Bussen und Bahnen aufgehoben.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat sich ebenfalls für ein Ende der Maskenpflicht ausgesprochen – allerdings will er dabei stufenweise vorgehen. "Bei den fallenden Inzidenzen sollten wir gestuft vorgehen: In einem ersten Schritt kann die Maskenpflicht draußen grundsätzlich entfallen", erklärt der Gesundheitsminister gegenüber der Funke Mediengruppe.

In Regionen mit sehr niedriger Inzidenz und einer hohen Impfquote könne die Maskenpflicht auch nach und nach drinnen wegfallen. Eine vollständige Sicherheit gebe es jedoch nur, wenn alle geimpft oder regelmäßig getestet seien. Daher sei das Tragen von Masken als Vorsichtsmaßnahme auch weiterhin zu empfehlen – etwa bei Reisen oder Treffen in Innenräumen.

In den vergangenen Tagen wird die Masken-Debatte in den Medien wild geführt - so etwa FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki, der sich gegenüber der „Bild“-Zeitung für ein vollständiges Ende der Maskenpflicht aussprach. 

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+++11.06. Corona-Ausbruch mit Delta-Variante in Hildesheim+++

Es ist die „Delta-Variante“, die Bundeskanzlerin Angela Merkel Sorgen bereitet. Das erklärte die Kanzlerin bei der gestrigen Pressekonferenz im Anschluss der Ministerpräsidentenkonferenz in Berlin. Man befinde sich im Wettlauf mit dem Impfen, da sich die Delta-Variante noch schneller ausbreite als die Variante B.1.1.7 aus England, sie noch gefährlicher sei und möglicherweise immun gegen einige Impfstoffe.

Eine Ausbreitung der Delta-Mutation, die ihren Ursprung in Indien hat, gilt es also in Deutschland unbedingt zu verhindern. Und dennoch ist es an einem Gymnasium im niedersächsischen Hildesheim zu einem besorgniserregenden Ausbruch gekommen. 

Wie die „Hildesheimer Allgemeine“ berichtet, kam es an dem Gymnasium Himmelsthür zu einem der bislang heftigsten Ausbrüche in der Region. Und nun erklärt sich auch, warum. Das Ausbruchsgeschehen geht auf die indische Corona-Variante zurück. Das bestätigte das zuständige Gesundheitsamt auf Nachfrage.

Insgesamt haben sich innerhalb kürzester Zeit 14 Schüler:innen mit dem Coronavirus infiziert. Bei sechs von ihnen wurde die Delta-Variante aus Indien nachgewiesen. Von den 14 Infizierten gingen allein 13 von ihnen in eine Klasse.

Das Infektionsgeschehen im Landkreis erstarkte deshalb innerhalb von zwei Tagen, die Zahl der Neuinfektionen stieg auf insgesamt 26 an. 

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Gesundheitsamt mit verschärften Maßnahmen wegen Delta-Variante

Das Gesundheitsamt reagierte sofort und schickte sowohl die betroffene Klasse als auch drei weitere teilweise in Quarantäne. Insgesamt befinden sich 92 Schüler:innen in Quarantäne. Zudem mussten sich vier weitere Lehrkräfte in häusliche Isolation begeben.

Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr ergriff das Gesundheitsamt zudem weitere Maßnahmen für die nächsten zwei Wochen:

  • FFP2-Maskenpflicht (oder OP-Masken) im Unterricht, Schulgebäude und Pausenhof.
  • Alle 15 Minuten muss für zehn Minuten gelüftet werden.
  • Schüler:innen und Lehrkräfte müssen dreimal die Woche getestet werden.
 

+++RKI meldet weniger Neuinfektionen – Inzidenz sinkt weiter +++

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RK)) am heutigen Freitag binnen 24 Stunden 2.440 Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: In der Vorwoche lag der Wert noch bei 3.165. Auch die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 18,6 (Vortag: 19,3). In den vergangenen 24 Stunden wurden dem RKI zudem 102 weitere Todesfälle gemeldet. Im Vergleich zur Vorwoche ein leichter Anstieg. In der vergangenen Woche waren es 86 Tote. Der bundeweite Sieben-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,79

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+++10.06. Corona-Ausbruch in Arztpraxis+++

17.000 Zevener würden sich lieber heute als morgen gegen SARS-CoV-2 impfen lassen und stehen deshalb auf der Wartliste des Impfzentrums. Da erstaunt es viele, dass sich andere, die den ersehnten Piks nach der Prioritätenliste schon längst hätten haben können, gar nicht impfen lassen wollen. So wie das Personal einer Arztpraxis in der niedersächsischen Stadt, wo es nun zu einem Corona-Ausbruch gekommen ist: Fünf von sieben Mitarbeitenden haben sich mit dem Coronavirus infiziert – eine Angestellte musste sogar im Krankenhaus behandelt werden. Dies hatte zuerst die Bremervörder Zeitung berichtet.

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Personal nicht geimpft – zehn Patienten angesteckt

Obwohl die Praxis natürlich geschlossen worden war, hatten die Infektionen auch Folgen für Patienten: Laut dem örtlichen Gesundheitsamt gibt es zehn weitere Fälle, die im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch im Team stehen. Wie außerdem herauskam, war das Personal nicht geimpft – obwohl es schon längst berechtigt war. Wie der Chef der Praxis der Zeitung sagte, habe man anderen den Vortritt lassen wollen: „Wir sind keine erklärten Impfgegner, aber wir sind auch nicht überzeugt gewesen“, erklärte der Arzt. Er selbst war auch an COVID-19 erkrankt, ist nun aber wieder genesen.

 

Praxis soll wieder öffnen

Die Quarantäne des Allgemeinmediziners war gestern zu Ende, heute will er die Praxis wieder öffnen. „Mir geht es prima“, wird er zitiert. Durch wen genau der Corona-Ausbruch in der Praxis ausgelöst wurde, weiß man nicht. Das Team habe sich an alle geltenden Hygienemaßnahmen gehalten, will nun aber noch stärker darauf achten. Ob sich die Mitarbeitenden nun irgendwann doch impfen lassen wollen? Dazu hat sich der Arzt nicht geäußert.

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+++Weniger Neuinfektionen – Sieben-Tage-Inzidenz unter 20+++

3187 neu Infizierte und 94 Todesfälle: Dies sind die aktuell gemeldeten Corona-Daten vom Robert-Koch-Institut. Die Zahl der Neuinfektionen ist zum Vortag um 67 gesunken, eine Woche vorher waren es mit 4640 noch 1453 mehr. 

Der Inzidenzwert sinkt damit weiter und liegt mit 19,3 nun unter der 20er-Marke. Am Mittwoch lag er mit 20,8 knapp darüber, am Donnerstag letzter Woche betrug er 34,1.

 

+++09.06. Mini-Gemeinde Schwaigen in Bayern mit Inzidenz von über 2.000+++

Es ist zwar die kleinste Gemeinde im Landkreis Garmisch-Partenkirchen und dennoch führt sie aktuell einen traurigen Rekord mit dem höchsten Inzidenz-Wert an. In der kleinen 600-Seelen-Gemeinde Schwaigen in Bayern wurde nun eine Inzidenz von über 2.000 geknackt – und das mit gerade einmal 13 positiven Corona-Fällen. Allein diese aktiven Fälle reichen jedoch aus, um die kleinste Kommune im Kreis innerhalb einer Woche zum Corona-Hotspot zu machen, wie unter anderem „Merkur.de“ berichtet. 

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13 Infizierte innerhalb einer Woche: Wie kam es dazu?

Wie kam es jedoch dazu, dass es in dieser kleinen Gemeinde so viele Neuinfektionen innerhalb kürzester Zeit gibt? Der Ursprung des Infektionsgeschehens sei auf ein Cluster innerhalb zwei Familien zurückzuführen, die laut Landratsamtssprecher Stephan Scharf gemeinsam Feldarbeit verrichteten.

 

Hohe Inzidenz ins Verhältnis setzen

Der Bürgermeister der Gemeinde, Hubert Mangold, äußerte sich gegenüber den Medien zum Corona-Geschehen in seiner Gemeinde: „Man muss das im Verhältnis betrachten: Ein kleiner Ort ist gleich sehr stark betroffen und sticht heraus, da machen zwei Familien viel aus.“
Und recht hat er vermutlich, ist es doch allein die hohe Inzidenz-Zahl, nicht die hohe Infektionszahl, die für Aufmerksamkeit sorgt.

Man habe viel getestet und die Zahl der Infizierten lag zuvor in Schwaigen wochenlang bei null, betont Mangold gegenüber „Merkur.de“. 

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13 Infizierte in Schwaigen: Auch Kinder und Jugendliche betroffen

Die 13 Infizierten, darunter auch Kinder und Jugendliche, befinden sich derzeit in Isolation. Bisher zeigen alle Infizierten nur leichte Symptome. Die weiteren Kontaktermittlungen seien jedoch schwierig, so Bürgermeister Mangold. Die örtliche Kita schloss bereits für einen Tag, eine Betreuerin und 13 Kinder befinden sich aktuell noch in Quarantäne.

Während Schwaigen gegen die hohe Inzidenz kämpft, sinken die bundesweiten Zahlen weiter. 

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+++Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz knapp über 20+++

Das Robert Koch-Institut meldet heute, am 9. Juni, eine bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz von 20,8. Innerhalb eines Tages wurden dem RKI insgesamt 3.254 Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche noch lag der Wert bei 4917. Zudem wurden innerhalb 24 Stunden 107 neue Todesfälle gemeldet.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt bei 0,71 (Stand: Dienstagnachmittag). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rein rechnerisch 71 weitere Menschen mit Sars-COV-2 anstecken. 

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+++08.06. Corona-Ausbruch in Bäckerei-Kette auf Sylt+++

Kaum hatte Sylt die Türen für Urlaubsgäste geöffnet, gab es die ersten Corona-Infektionen in mehreren Restaurants. Nun kam es zu einem Corona-Ausbruch bei der Bäckerei-Kette Raffelhüschen.

 

Bäckerei Raffelhüschen: Mehrere positive Corona-Fälle

Auf Facebook teilte das Unternehmen mit, dass zunächst drei Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurden: im Verkauf und in der Produktion. Daraufhin mussten mehrere Angestellte in Quarantäne. Dann gab es jedoch einen neuen Fall, in unmittelbarer Nähe zur Produktion, woraufhin sich alle Mitarbeiter in der Produktion in Quarantäne begeben mussten. Die Bäckereikette zeigt sich auf Facebook bestürzt: „Bis vor Kurzem schien das Coronavirus von Sylt sehr weit entfernt. Doch nun sind wir direkt getroffen".

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Schließung aller 10 Geschäfte 

Der Corona-Ausbruch ist für das Unternehmen folgenreich: Seit dem 4. Juni sind alle zehn Filialen in Westerland, Wenningstedt und List dicht. „Ab wann wir wieder produzieren können, ist im Moment noch nicht geklärt“, schreibt das Unternehmen. Mittlerweile sind bereits zehn Mitarbeiter positiv getestet worden.

 

+++Aktuelle Corona-Zahlen: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter+++

Das Robert Koch-Institut hat am Dienstag 1204 neue Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet – 581 Fälle weniger als vor einer Woche. Damit setzt der 7-Tage-Inzidenz ihren Abwärtstrend fort. Am letzten Dienstag lag sie bei 35,2, am Vortag bei 24,3 und aktuell meldet das RKI einen bundesweiten Wert von 22,9.  Binnen 24 Stunden sind zudem 140 Menschen an oder mit Corona verstorben. Eine Woche zuvor waren es 153 Tote.

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+++07.06 Corona-Ausbruch in Gefängnis mit 1.400 Insassen+++

Während in ganz Deutschland die Zahl der Corona-Neuinfektionen zurückgeht, kommt es noch immer zu größeren Ausbrüchen. So aktuell auch in einem Gefängnis in Werl (Nordrhein-Westfalen) mit mehr als 1.400 Häftlingen.

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Ein Sprecher des Justizministeriums in NRW habe erklärt, dass bisher 37 der rund 1.400 Inhaftierten positiv auf Corona getestet worden sind, wie der „Soester Anzeiger“ berichtet.. Zehn Test-Ergebnisse würden noch ausstehen. Die Betroffenen befänden sich nun auf einer Quarantänestation auf dem Gelände. Die Kapazitätsgrenzen seien laut Angaben der Anstaltssprecherin noch nicht erreicht – nur eine von drei Ebenen der Station seien bisher besetzt. Erst Ende Mai ist es zu einem Corona-Ausbruch in einem Gefängnis in Münster gekommen, bei dem sich insgesamt 17 Häftlinge infiziert hatten.

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Aktuelle Corona-Zahlen in Deutschland

Trotz vereinzelter Corona-Ausbrüche nimmt die Zahl der Neuinfektionen stetig ab. Das Robert Koch-Institut (RKI) hat heute 1117 neue Fälle binnen eines Tages gemeldet – das sind mehr als 800 Fälle weniger als noch vor einer Woche (1978 Neuinfektionen). Zudem wurden 22 neue Todesfälle gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt im Vergleich zur Vorwoche von 35,1auf 24,3. Ebenso sinkt der R-Wert weiter ab. Aktuell liegt er bei 0,81 (Vortag: 0,84). Das heißt, dass 100 Corona-Infizierte 81 Personen anstecken.

Das RKI weist in seinem aktuellen Lagebericht darauf hin, dass die Zahlen durch den Feiertag Fronleichnam verzerrt sein könnten: „Bei der Interpretation der Fallzahlen ist zu beachten, dass an Feiertagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“

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+++Bayern erlaubt Fußball-EM, weitere Lockerungen ab Montag+++

Ab Montag gelten in Bayern gelockerte Corona-Maßnahmen – das verkündete der bayerische Ministerpräsident Markus Söder in einer Pressekonferenz am Freitag. „Impfen führt zu mehr Freiheiten“, erklärt Söder zu Beginn. Und da bereits 50 Prozent der Bayern geimpft sind, sei es nun an der Zeit, „zügig mehr Normalität zu schaffen“, so Söder.

Derzeit liegt die Inzidenz in Bayern bei 29. Für die zukünftigen Corona-Maßnahmen orientiert sich der Freistaat an zwei Werten: „50 bis 100“ und „unter 50“. Die Bundesnotbremse gilt jedoch weiterhin bis einschließlich dem 30. Juni und greift bei einer Inzidenz von über 100.

Ab Montag wird der Katastrophenfall aufgehoben. Dann gelten folgende Regelungen:

  • Testpflicht: Bei einer Inzidenz von unter 50 entfällt die Testpflicht (auch beim Shoppen). Ausgenommen sind Schulen und Hochschulen, hier besteht die Testpflicht auch weiterhin.
  • Kontaktbeschränkungen: Bei einer Inzidenz von 50 bis 100: Maximal 10 Personen aus 3 Haushalten. Unter 50: 10 Personen unabhängig der Haushalte.
  • Private Feiern, Hochzeiten, Taufen Beerdigungen:  Inzidenz 50 bis 100: 50 Personen außen, 25 Personen innen; beides mit Tests. Inzidenz unter 50: 100 Personen außen, 50 Personen innen; beides ohne Tests. (Genesene und Geimpfte zählen nicht dazu) 

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  • Schule, Kita und Hochschule

Schulbetrieb in Bayern:

2 Stufen-Plan bis 21. Juni: Bei einer Inzidenz von unter 50 gilt Präsenz-Unterricht, darüber Wechselunterricht.
Planung ab dem 21. Juni: Bei einer Inzidenz von unter 100 gilt Präsenz-Unterricht, darüber Wechsel- oder Distanz-Unterricht. Maskenpflicht beim Schulsport entfällt.

Kita-Betrieb in Bayern:
Planung ab dem 21. Juni: Bei einer Inzidenz von unter 100 gilt die normale Betreuung, ab einer Inzidenz von 100 herrscht ein eingeschränkter Regelbetrieb.

Planung der Hochschulen in Bayern:
Präsenz-Unterricht nach Raumgröße mit Masken- und Testpflicht.

  • Einzelhandel: „Kein Klick-and-Meet-Konzept“ mehr. Einkaufen ohne Termin möglich. Die Maskenpflicht und die Quadratmeter-Einschränkungen bleiben erhalten.
  • Gastronomie: Bei einer Inzidenz von 100 ist Außen- und Innengastronomie erlaubt. Innengastronomie ist bis 24 Uhr möglich mit Hygiene-Konzept. Auch hier bleibt die Testpflicht bei einer Inzidenz von über 50 bis 100 erhalten.
  • Freizeit und Kultur: Solarien, Saunen, Thermen und Freizeitparks dürfen öffnen bei einer Inzidenz von unter 50 ohne Tests, darüber mit Tests. Kulturveranstaltungen sind draußen mit maximal 500 Personen möglich (Testpflicht und sitzend). In Gottesdiensten darf mit Maske bei einer Inzidenz von unter 100 wieder gesungen werden.
  • Großveranstaltungen: Pilotprojekt Fußball-EM: Die Fußball-EM darf in München ausgetragen werden. Dabei werden rund 20 Prozent der Zuschauer im Rahmen eines Pilotprojekts zugelassen – das entspricht circa 14.000 Zuschauern. Natürlich müssen die Zuschauer getestet werden, Maske tragen und die Zu- und Abgänge im Stadion müssen kontrolliert werden.

Man gebe den Menschen „Freiheiten zurück“, die man sich verdient habe, sagte Söder abschließend. Auch wenn die Infektionszahlen steigen sollten, gehe man nicht davon aus, dass es zu einem exponentiellen Wachstum kommt. [inlineteaser:18688.:teaser_inln_content]

 

+++04.06. Tragischer Tod eines Reiserückkehrers+++

Wie die Stadt Dresden am Donnerstag (3. Juni) mitteilte, ist ein junger Mann an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Er war nur wenige Tage zuvor von einer Indien-Reise zurückgekehrt.

 

Heftiger Krankheitsverlauf 

Laut Dresdner Gesundheitsamt hatte der junge Mann, dessen Alter laut "dpa" nicht bekanntgegeben wurde, keine erkennbaren Vorerkrankungen. Nach zunächst gutem Allgemeinbefinden habe sich der Zustand des Mannes extrem schnell verschlechtert. Letztendlich starb er an den Folgen der Corona-Infektion. 

 

Verdacht auf Mutante

Der dramatische Krankheitsverlauf lässt die Behörden davon ausgehen, dass der Reiserückkehrer mit einer Virusvariante infiziert gewesen sein könnte. Ob tatsächlich die indische Mutante zu dessen Tod geführt hat, ist derzeit noch nicht bestätigt. 

 

Hochhaus unter Quarantäne

Laut Angaben der Stadt Dresden lebte der Verstorbene in einem Studentenwohnheim. Das 14-stöckige Hochhaus steht aktuell komplett unter Quarantäne. 

Um mögliche Infektionsketten zu erkennen und zu unterbrechen, werden am heutigen Freitag sämtliche Bewohner verpflichtend auf Corona – und eventuelle Mutationen – getestet. Wie viele Menschen von der Quarantäne betroffen sind, ist nicht bekannt. 

Hochhaus unter Quarantäne
Service Massiver Ausbruch mit indischer Mutante: 200 Betroffene in Hochhaussiedlung

 

+++Corona-Zahlen vom 4. Juni: Inzidenz unter 30+++

Das Robert Koch-Institut meldet erstmals seit Mitte Oktober 2020 eine bundesweite 7-Tage-Inzidenz unter 30. Diesen Freitag liegt der Wert bei 29,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche. Gestern hatte die Inzidenz noch 34,1 betragen, in der Vorwoche 40,0. 
Unter der Schwelle von 30 lag die bundesweite Inzidenz zuletzt am 13. Oktober (29,6). 

 

Infektionsgeschehen flacht weiter ab

Innerhalb eines Tages gingen beim RKI Meldungen über 3.165 Corona-Neuinfektionen und 86 Todesfälle ein. Das sind 4.215 neue Fälle und 106 Todesfälle weniger als vergangene Woche. 

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 3.695.633 Personen mit COVID-19 infiziert, 89.026 Menschen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben. 

Stoffhase mit Corona-Maske im Kindergarten
Service Corona in Kitas: 87 Fälle nach Lolli-Test aufgedeckt!

 

+++03.06. Infektionsherd in Bonner Großfamilie+++

Wie die nordrhein-westfälische Stadt Bonn bestätigt, liegen zahlreiche positive Corona-Fälle innerhalb einer Großfamilie aus dem Stadtbezirk Bad Godesberg vor. Während immer noch Testergebnisse ausstehen, konnte die britische Virusmutation B.1.1.7 unter den Infektionen bereits nachgewiesen werden. 

Illustration des mutierten Coronavirus
Service Britische Corona-Mutante: So tödlich ist B.1.1.7!

 

Schul-Test deckte Corona-Ausbruch auf

Der Corona-Ausbruch war zunächst durch einen positiven Test in einer Schule aufgefallen. Das berichtet unter anderem "rheinische-anzeigenblaetter.de". Bei den nachfolgenden Ermittlungen identifizierte das zuständige Gesundheitsamt mehrere Mitglieder der Großfamilie. 

 

25 bestätigte Fälle – B.1.1.7 dabei

Laut aktuellem Stand sind ingesamt 25 Personen nachweislich mit Corona infiziert. In einem dieser Fälle wurde die britische Mutante B.1.1.7 nachgewiesen. Ingesamt acht Testergebnisse stehen noch aus. 

Erschwert werden die Ermittlungen und Maßnahmen durch die Tatsache, dass die Großfamilie auf insgesamt sechs Wohnorte verteilt ist. 

Stoffhase mit Corona-Maske im Kindergarten
Service Corona in Kitas: 87 Fälle nach Lolli-Test aufgedeckt!

 

+++Corona-Zahlen vom 3. Juni: Neuinfektionen gehen weiter zurück+++

In den vergangenen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 4.640 Corona-Neuinfektionen und 166 Todesfälle an das Robert Koch-Institut. In der Woche zuvor waren es noch 6.313 neue COVID-19-Fälle und 269 Tote gewesen. 
Ingesamt haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 3.692.468 Personen nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert, 88.940 Menschen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben. 

 

Inzidenz sinkt, Impfquote steigt

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz – die angibt, wie viele Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gerechnet das RKI innerhalb einer Woche registriert – sinkt von 36,8 am Vortag auf aktuell 34,1. 

Den Stand der Erst- und Zweitimpfungen dokumentiert das RKI im Impfmonitoring. Demnach haben bisher 35.936.861 Personen (43,2%) die erste Immunisierung erhalten, 15.604.092 (18,8%) die zweite. Das entspricht einem Plus von 394.790 Erst- und 552.408 Zweitimpfungen im Vergleich zum Vortag. 

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+++02.06. Inzidenz steigt – Sylt meldet weitere Corona-Fälle+++

Zum zweiten Tag infolge verschärft sich das Infektionsgeschehen in Deutschland minimal. Das RKI meldet allerdings nicht nur höhere Zahlen, sondern liefert auch mögliche Gründe für den Anstieg. 

Zeitgleich bestätigt der Kreis Nordfriesland weitere Krankheitsfälle nach mehreren Corona-Ausbrüchen in zwei Restaurants auf Sylt. Ende Mai hatte der Corona-Ausbruch auf der Nordseeinsel für viel Empörung gesorgt. 

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Service RKI stuft Gefahrenlage herunter: Wann fallen weitere Corona-Maßnahmen?
 

 

Gestiegene Corona-Zahlen am 2. Juni

Am Mittwochmorgen gibt das RKI die landesweite Inzidenz mit 36,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche an. Gestern hatte der Wert noch bei 35,2 gelegen, in der Vorwoche bei 46,8. 
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen beträgt 4.917 und liegt damit deutlich höher als in der Vorwoche, wo 2.626 Neuansteckung registriert worden waren. Die Zahl der Corona-Todesfälle ist indes rückläufig: von 270 Toten in der Vorwoche auf aktuell 179.

 

Gründe für den Anstieg der Corona-Zahlen

Angesichts der steigenden Corona-Zahlen betonte RKI-Chef Lothar Wieler bereits am Dienstag, der leichte Anstieg sei zu erwarten gewesen. Zum einen würden die aktuellen Öffnungsschritte, beispielsweise in der Gastronomie, für eine leichte Zunahme der Infektionen sorgen. Ein exponentielles Wachstum werde allerdings nicht erwartet, so Wieler. 

Zum anderen sind die aktuellen Zahlen dem so genannten Pfingstecho unterworfen. Um die Feiertage zu Pfingsten herum wurde weniger getestet und gemeldet, deswegen lagen die Zahlen niedriger. Nun, da die Dokumentation der Corona-Lage wieder ihren normalen Gang geht, werden wieder mehr Infektionen registriert. 

 

Aktive Fälle auf Rekordtief

Wie "Welt.de" in einer Bewertung der aktuellen Corona-Zahlen verdeutlicht, ist der Anstieg der Corona-Zahlen kein Grund zur Panik. Mit Blick auf die Zahl der aktiven COVID-19-Fälle in Deutschland lässt sich beispielsweise feststellen: Im Vorwochenvergleich liegt ein Rückgang um rund 31 Prozent vor. Aktuell meldet das RKI knapp 89.400 aktive Corona-Fälle – das ist der niedrigste Wert seit dem 22. Oktober 2020. Zum Vergleich: Am 20. Mai hatte das RKI noch 181.500 aktive COVID-19-Fälle gezählt.  

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+++Weitere Corona-Fälle auf Sylt+++

Am Montag bestätigte der Landkreis Nordfriesland weitere Corona-Fälle in Zusammenhang mit dem Massenausbruch in zwei Restaurants auf der Urlaubsinsel Sylt gegenüber dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland" (RND). Ingesamt sind nun elf Beschäftigte aus den beiden Lokalen betroffen. Am Freitag (28. Mai) waren es noch sieben gewesen.

 

Mehr Menschen in Quarantäne

Mit den zusätzlichen positiven Fällen steigt auch die Zahl der engen Kontaktpersonen, die nun in Quarantäne müssen. Hatte es zunächst geheißen, es müssten 29 Beschäftigte in häusliche Isolation, sind es jetzt 52 Mitarbeitende und 55 Gäste aus Nordfriesland. 

Rund 1030 Personen hatten die beiden Restaurants zum Zeitbruch der Corona-Ausbrüche besucht und konnten identifiziert werden. „Wir gehen davon aus, dass sie von dort aus in Quarantäne versetzt worden sind“, teilt eine Sprecherin des Kreises Nordfriesland mit. „Rückmeldungen an uns sieht das Gesetz nicht vor.“

 

Gastronom erhebt schwere Vorwürfe

Der Inhaber eines der betroffenen Lokale, Gastronom Gerhard Diehm, äußerte sich indes kritisch über den Skandal. Dem "RND" sagte er mit Blick auf das Modellprojekt, demzufolge Urlauber seit dem 1. Mai wieder nach Sylt reisen dürfen: „Bei dem unkontrollierten Ansturm auf die Insel war doch nichts anderes zu erwarten. So gut wie jeder kann ohne Einschränkungen hierherkommen, die negativen Testergebnisse müssen erst in den Hotels vorgezeigt werden. Warum werden die Leute nicht direkt bei der Ankunft oder vor der Abfahrt getestet?“

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+++1.06. Hamburg öffnet Innengastronomie – und verschärft woanders+++

In Hamburg können ab dem kommenden Wochenende die Menschen wieder in die Innengastronomie. Das erklärte Bürgermeister Tschentscher am Dienstagvormittag. So dürfe aufgrund der niedrigen Infektionszahlen die Innengastronomie in Hamburg bereits ab dem kommenden Wochenende geöffnet werden, man müsse sich jedoch an die Auflagen halten. Die Bedingungen:

 

Strengere Regeln in Hotspots nach Massenversammlungen am Wochenende

Am vergangenen Wochenende kam es in den Ausgeh-Vierteln in Hamburg zu Massenversammlungen. Daher gelten hier nun strengere Regeln. An den Wochenenden werde es daher in den Kernbereichen des Schanzenviertels sowie in Teilen von St. Pauli ein Alkoholverkaufsverbot geben. Zudem darf kein Alkohol mitgeführt werden

Weitere Öffnungsschritte habe der Hamburger Senat bei günstiger Entwicklung ab den 10. Juni geplant. 

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+++Rätselhafter Corona-Ausbruch in Kreis Dithmarschen+++

Es ist nicht der erste Fall dieser Art und dennoch wirft der Corona-Ausbruch in einem Pflegeheim in Stelle Wittenwurth (Kreis Dithmarschen) Fragen auf. Denn obwohl fast die komplette Einrichtung, sowohl Bewohner:innen als auch Mitarbeiter:innen, bereits im Februar und März komplett mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer durchgeimpft wurden, kam es zu einem vermehrten Corona-Ausbruch mit insgesamt 25 positiven Fällen, berichtet u.a. der „NDR“

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Robert Koch-Institut untersucht Ausbruch nach Biontech-Impfung

Der Ausbruch sei ein großes Rätsel, erklärt Einrichtungsleiter Horst-Dieter Tödter gegenüber dem NDR Schleswig-Holstein. Über die Universität Kiel stehe man bereits in Kontakt mit dem Robert Koch-Institut (RKI), um die möglichen Ursachen zu eruieren. 

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Herbe Corona-Bilanz: 18 Erkrankte, zwei Bewohner im Krankenhaus

Vor mehreren Tagen seien die ersten Bewohner:innen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Laut Angaben des Heimleiters sind aktuell 18 Bewohner:innen erkrankt, zwei davon mussten sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden und zwei weitere sind bereits wieder genesen, so heißt es. Zudem haben sich fünf Mitarbeiter:innen mit Sars-COV-2 infiziert

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Arbeitsquarantäne für alle nach Ausbruch in Wittenwurth

Die rund 50 Mitarbeiter:innen befinden sich aktuell in der sogenannten „Arbeitsquarantäne“. Das heißt, dass sie sich lediglich in vordefinierten Bereichen aufhalten dürfen – darunter fallen zum Beispiel der Arbeitsplatz, der Arbeitsweg oder das eigene Zuhause. Die insgesamt 55 Bewohner:innen des Heims sind komplett isoliert.

 

Corona-Ausbruch trotz Impfung: Wie kann das sein?

Der Fall aus Schleswig-Holstein ist vor allem deshalb so interessant, weil die Bewohner sich trotz doppelter Corona-Schutzimpfung mit Sars-COV-2 infizierten. Etwaige Fälle sind in der Vergangenheit zwar bereits aufgetreten, allerdings erfolgte in diesen Fällen meist nur eine erstmalige Impfung, sodass bei den Betroffenen noch kein vollständiger Impfschutz aufgebaut werden konnte. 

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Mögliche weitere Gründe für eine Ansteckung trotz Impfung könnten sein, dass die Immunantwort der älteren Bewohner:innen nicht ausreichend war, um genügend Antikörper zu bilden. Da sich allerdings auch Mitarbeiter:innen des Heims mit dem Coronavirus ansteckten, reiche diese Erklärung hier vielleicht nicht aus.

Das Robert Koch-Institut arbeitet daran, diesem Rätsel auf die Spur zu kommen. 

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Service Trotz Corona entwickeln fast 50 Prozent keine Antikörper

 

Leichte Verläufe nach Corona-Impfung

Eine positive Erkenntnis haben alle Corona-Ausbrüche nach bereits erfolgter Impfung jedoch gemeinsam: In der Regel kommt es bei bereits immunisierten Betroffenen eher zu leichten Verläufen, häufig bemerken die Betroffenen gar nicht, dass sie trotz Impfung an Corona erkrankten.

 

+++Corona-Zahlen am 1. Juni: Erstmals wieder leichter Anstieg+++

Erstmals seit längerer Zeit steigt die Sieben-Tage-Inzidenz leicht von 35,1 auf 35,2. Das berichtet das Robert Koch-Institut am 1. Juni. Demnach wurden von den Gesundheitsämtern zuletzt 35,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tage gemeldet.

Innerhalb eines Tages wurden dem RKI zudem 1.785 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet sowie weitere 153 Todesfälle. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert, also der Reproduktionswert, liegt laut dem RKI aktuell bei 0,76 (Vortag: 0,75). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rein rechnerisch 76 weitere Personen mit Sars-CoV-2 anstecken.

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+++Long COVID: 350.000 Deutsche betroffen+++

In einer Pressekonferenz warnt der Bund vor einer neuen Herausforderung: dem noch recht unerforschten „Post-COVID-Syndrom". Kommt nach dem Brechen der 3. Welle nun die nächste große Herausforderung?

„Es gibt eine Zahl, die uns Sorgen macht“, läutet Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, die heutige (31.05.) Bundespressekonferenz ein. Gemeint ist die Zahl der Long-COVID-Patienten:innen. „Jeder Zehnte kämpft mit Spätfolgen von COVID-19. Mittlerweile seien rund 350.000 Menschen in Deutschland betroffen. Dabei treten die Long-COVID-Beschwerden unabhängig vom Krankheitsverlauf auf. „Nicht selten trifft es Menschen, die noch voll im Leben stehen", erklärt die Bundesministerin. 

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Bund fördert Long-COVID-Forschung mit 5 Millionen

Daher werde man die bestehende Forschung zum bisher noch recht unerforschten Long-COVID-Syndrom mit 5 Millionen Euro fördern. Bundesweit haben ganz unterschiedliche Institutionen bereits begonnen, Kenntnisse über Long COVID zu sammeln. Dies soll jetzt weiter ausgebaut werden. „Wir stehen in der Gesellschaft vor einer großen Herausforderung und auch vor einem ernst zu nehmenden Kostenpunkt.“ 

Frau hält sich den schmerzenden Kopf
Krankheiten & Behandlung Long COVID: Diese Gruppe ist zunehmend betroffen

 

Welche Erkenntnisse gibt es bereits über Long COVID?

Beim Post-COVID-Syndrom leiden die Betroffenen nicht etwa nur sechs bis zehn Monate länger nach der Infektion an nennenswerten Symptomen, sondern es handle sich um ein eigenständiges Krankheitsbild, erklärte auch Prof. Dr. Stefan Schreiber, Direktor der Klinik für Innere Medizin I und des Instituts für Klinische Molekularbiologie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.

Ministerin Anja Karliczek spricht von rund 50 verschiedenen „sehr individuellen“ Symptomen wie etwa wiederkehrende Kopfschmerzen, extreme Erschöpfung oder Konzentrationsschwierigkeiten, die unter dem Begriff Post-COVID-Syndrom geführt werden. 

Mann mit Maske sitzt auf dem Sofa, ein Kissen im Arm, und hält sich den Kopf
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Mit der Förderung von 5 Millionen Euro ist sicherlich nur ein kleiner Schritt in der Forschung von Corona-Langzeitfolgen getan. Wie groß das Ausmaß von COVID-Spätfolgen wirklich ist, werden die nächsten Monate, wenn nicht gar Jahre zeigen.

 

+++31.05. Falsche Corona-Inzidenzzahlen in Rheinland-Pfalz+++

Die Landkreise Birkenfeld und Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz wehren sich gegen die aktuellen Corona-Inzidenzzahlen. Momentan liegt der Landkreis Birkenfeld laut Angaben des RKI bei einer Inzidenz von 25,9, der Stadtkreis Kaiserslautern bei 52,0. Lokalpolitiker gehen allerdings davon aus, dass die Zahlen in Wahrheit viel niedriger liegen. 

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Ausländische Streitkräfte treiben die Statistik nach oben

Die Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche wieder. Um sie weltweit vergleichbar und aussagekräftig zu machen, wird der Wert auf 100.000 Einwohner berechnet. 

Grund für die „falschen Inzidenzzahlen“ in Rheinland-Pfalz ist die Tatsache, dass in beiden Kreisen ausländische Streitkräfte stationiert sind. Diese werden zwar bei den Corona-Ansteckungen mitgezählt, aber nicht in den Einwohnerzahlen berücksichtigt. Mehr Ansteckungen bei einer geringeren Einwohnerzahl treibt die Inzidenz nach oben. 

 

Tausende Menschen nicht mitgezählt

Sowohl in Birkenfeld als auch in Kaiserslautern sind US-Streitkräfte stationiert. Sie sind aufgrund ihres Nato-Truppenstatuts nicht meldepflichtig. Allein in Birkenfeld sind es rund 8.500 Amerikaner bei einer Einwohnerzahl von ca. 80.000. Landrat Matthias Schneider schlussfolgert deswegen, dass „etwa zehn Prozent der tatsächlichen Kreisbevölkerung unter den Tisch fallen“. 

 

Frühe Einschränkungen, späte Lockerungen

Kaiserslauterns Landrat Leßmeister betonte gegenüber der „dpa“:

„Wird das Infektionsgeschehen an falschen Inzidenzwerten festgemacht, müssen alle die Folgen tragen und viel früher als notwendig die entsprechenden Einschränkungen ertragen beziehungsweise erst viel später von Lockerungen profitieren. Das ist nicht gerecht.“

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Verfassungsbeschwerde und Gespräche mit Spahn

Bereits Anfang Mai hatten fünf Personen aus Rheinland-Pfalz Verfassungsbeschwerde am Bundesverfassungsgericht Karlsruhe eingelegt, darunter der Bürgermeister von Ramstein-Miesenbach, Ralf Hechler (CDU). Er spricht laut „dpa“ von rund 50.000 Stationierungskräften im gesamten Kreis, die „in der Inzidenz gut und gerne 25 Punkte“ ausmachen.

Am morgigen Dienstag wird sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit den Lokalpolitikern treffen, um die Situation zu besprechen. 

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+++Corona-Zahlen: Inzidenz bei 35,1+++

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI in den vergangenen 24 Stunden 1.978 Corona-Neuinfektionen und 36 Todesfälle gemeldet. Vor einer Woche waren es 2.682 Neuinfektionen und 43 Corona-Tote gewesen. 
Seit Beginn der Pandemie haben sich 3.681.126 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert, insgesamt 88.442 Menschen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben.  

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 35,1. Vor einer Woche hatte der Wert noch 63 betragen, gestern 35,2. 

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+++28.05. Corona-Ausbruch bei der Deutschen Bahn in Fulda: 60 Mitarbeiter positiv+++

In Fulda kam es an einem Standort der Deutschen Bahn zu einem größeren Corona-Ausbruch. Von den 600 Mitarbeiter: innen wurden bisher 60 Arbeitskräfte positiv auf das Coronavirus getestet. Betroffen sei laut Medieninformationen das „DB Fahrzeuginstandhaltungswerk Fulda“, in dem vor allem Bremsteile repariert werden. Der Ausbruch habe sich in den vergangenen 14 Tagen ereignet. 

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Deutsche Bahn bestätigt Auffälligkeiten im Fulda-Werk

Laut Informationen von „BuzzFeed News“ habe die Deutsche Bahn bestätigt, dass es im Werk in Fulda zu einem Anstieg von positiv getesteten Mitarbeiter: innen kam. Die Betroffenen seien jedoch schnell identifiziert und in häusliche Isolation geschickt worden. Mehr als die Hälfte der Infizierten sei mittlerweile wieder genesen.

Eine Sprecherin der Bahn wird bei „BuzzFeed News“ zitiert: „Seit der Häufung an positiv getesteten Mitarbeitenden befindet sich die DB im Austausch mit den zuständigen Behörden. Die DB hat in Fulda ihre Hygienemaßnahmen noch einmal zusätzlich verstärkt, u.a. durch weitere Sperrungen von Besprechungsräumen sowie eine permanente Sensibilisierung für die Einhaltung der Hygienemaßnahmen.“ 

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Fulda: Hohe Fallzahlen im Landkreis in weiteren Unternehmen

In den vergangenen Wochen gab es laut Pressebericht des Landkreises Fulda insgesamt vier Unternehmen, die mit höheren Corona-Fallzahlen zu tun hatten. Die Hygienemaßnahmen seien jedoch bei allen Unternehmen gut gewesen. Die Infektionen sind vermutlich in den Pausen oder durch Fahrgemeinschaften entstanden, mutmaßt das Gesundheitsamt. 

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+++Corona-Eskalation auf Sylt: Gut 1100 Betroffene!+++

Wieder ist es auf Sylt zu einem Corona-Ausbruch gekommen: Sieben Mitarbeiter in zwei Restaurants sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies berichtet unter anderem die Süddeutsche Zeitung in ihrer Online-Ausgabe. Die Folgen sind dramatisch: Der zuständige Kreis Nordfriesland hat mehr als 1100 Kontaktpersonen ausfindig gemacht.

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84 Nordfriesen in Quarantäne

Ein Sprecher des Kreises erklärte am Donnerstag, dass sich 29 Mitarbeiter und 55 Gäste aus Nordfriesland in Quarantäne begeben müssen. Die weiteren 1036 Betroffenen stammen aus anderen Regionen, ihre Kontaktdaten seien an die zuständigen Gesundheitsämter weitergeleitet worden.

 

Erneuter Ausbruch auf Sylt

Bereist am 19. Mai mussten mehr als 250 Menschen in Quarantäne, nachdem ein Urlauberpaar auf der Insel positiv auf das Virus getestet worden war. Dies hatte auch Auswirkungen auf mehrere Restaurants. In einem weiteren Fall musste ein größeres Einzelhandelsunternehmen den Betrieb einstellen – zuvor gab es drei positive Corona-Fälle. Wichtigste Maßnahme zur Eindämmung der Ausbrüche ist immer die Kontaktnachverfolgung: Nur dadurch konnte auch im aktuellen Fall schnell und angemessen reagiert werden.

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+++RKI: Sieben-Tage-Inzidenz unter 40+++

Das Robert Koch-Institut meldet am Freitag 7380 neue Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden. Das sind 1389 Fälle weniger als vor einer Woche: Da lag der Wert noch bei 8769. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank unter die 40er-Marke und liegt nun bei 39,8. Donnerstag hatte das RKI noch einen Wert von 41 gemeldet, am vergangenen Freitag lag der Inzidenz bei 67. Allerdings könnte sich auch das Pfingstwochenende noch immer auf die Zahlen auswirken – generell wird an Feiertagen weniger getestet, wodurch auch weniger Neuinfektionen gemeldet werden.

 

+++27.05. Impfpanne in Bayreuth: Vakzin zu stark verdünnt+++

Erneut ist es zu einer heftigen Impfpanne gekommen, die rund 600 Impflinge betrifft. In einem Impfzentrum in Bayreuth kam es laut Medieninformationen zu massenhaft fehlerhaften Impfungen. Schuld sei der Impfstoff von Biontech/Pfizer, der möglicherweise zu stark verdünnt wurde. Die Normabweichung sei bei einer Nachkontrolle festgestellt worden, teilte ein Sprecher des Landratsamtes Bayreuth am Donnerstag (27.05.) mit. 

Ärztin mit Schutzmaske und Schutzhandschuhen hält Tablettenblister iin die Kamera
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Bayern: 600 Betroffene müssen zur Blutabnahme

Man gehe davon aus, dass rund 600 Menschen von der Impfpanne betroffen sind. Man könne nicht sicher ausschließen, wen genau es betrifft, daher sind alle Personen, die sich am Freitag, 14. Mai, in der Johannes-Keppler-Realschule impfen ließen, zu einer Blutabnahme geladen.

Nachdem das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sowie das Paul-Ehrlich-Institut sich berieten, habe man entschieden, dass eine Messung der Antikörper durch eine Blutabnahme der einfachste Weg ist, um zu eruieren, wer möglicherweise den stark verdünnten Impfstoff erhielt.

Gesundheitliche Folgen sind durch die Impfpanne jedoch nicht zu erwarten. 

Eine in dünnen Scheiben geschnittene Salami
Service Rückruf von Salami: Gesundheitsgefahr! Bundesamt gibt Warnung aus

 

+++Schleswig-Holstein beschließt weitere Corona-Lockerungen+++

Die Landesregierung von Schleswig-Holstein hat weitere Lockerungen beschlossen. Das Bundesland hat derzeit eine Inzidenz von 21,8 und kann daher erneut große Schritte machen in Richtung Normalität. Ab Montag, 31. Mai, werden daher unter anderem die Kontaktregeln im Innen- und Außenbereich gelockert, auch Sport- und Freizeitangebote werden erweitert. Die Lockerungen im Detail:

Kontaktbeschränkungen: Im Innenraum dürfen sich maximal 10 Personen treffen, unabhängig von der Anzahl der Haushalte.

Maskenpflicht: Die Maskenpflicht für Schüler: innen im Außenbereich auf dem Schulhof wird aufgehoben. Die Maskenpflicht im Unterricht besteht jedoch weiterhin.

Sport-Aktivitäten: Sport im Innen- und Außenbereich ist erlaubt. Alle Sportanlagen werden wieder geöffnet. Bei Gruppen, die größer als 10 Personen sind, gilt eine Testpflicht, ausgenommen Kinder und Jugendliche in Gruppen mit bis zu 25 Teilnehmern. Es gilt eine Testpflicht in Fitnessstudios und Schwimmhallen.

Kultur: Kulturveranstaltungen, Kino- und Theaterbesuche sind wieder möglich. Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze können drinnen mit bis zu 25 Teilnehmern und draußen mit bis zu 50 Teilnehmern stattfinden. Dies gilt auch für private Veranstaltungen.

Wenn es Veranstaltungen mit „Sitzungscharakter“ sind, dürfen ab Montag sogar im Innenbereich 125 Personen zusammenkommen, im Außenbereich bis zu 250 Personen

Ärztin mit Schutzmaske und Schutzhandschuhen hält Tablettenblister iin die Kamera
Service Neue Anti-Corona-Pille von Pfizer als „Game Changer“?

Flohmärkte und Messen: Flohmärkte sowie Messen dürfen mit maximal 250 Personen im Außen- und 125 Personen im Innenbereich stattfinden.

Sauna-Besuche: Saunen und Whirlpools können ab Montag unter Auflagen ebenfalls wieder genutzt werden. Dies jedoch entweder nur allein oder mit dem eigenen Haushalt. Freizeit- und Kultureinrichtungen dürfen wieder öffnen, sind jedoch an eine Testpflicht gekoppelt.

Mit den weitreichenden Lockerungen bleibt Schleswig-Holstein der bisherigen Linie treu - Lockerungen, wo es möglich ist und so früh wie möglich.

Quelle:

Corona-Lockerungen: Landesregierung beschließt weitere Öffnungsschritte, in: ndr.de 

Wald in Rheinland-Pfalz
Service Inzidenz 0,0: Hier gab es noch nie Corona!

 

+++Düsseldorf verhängt Alkohol- und Verweilverbot – Angst vor indischer Mutante+++

Endlich war es so weit – die Außengastronomie öffnete nach monatelangem Verzicht auch in Düsseldorf wieder und Hunderte strömten in die Altstadt, um die neuen Freiheiten zu genießen. Doch damit ist nun schon wieder Schluss – zumindest fast. Am Mittwochabend kam der Krisenstab in Düsseldorf zusammen, um nach den Ausschweifungen der vergangenen Tage ein Alkohol- und Verweilverbot für die nächsten zwei Wochen zu beschließen

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Alkohol- und Verweilverbot in Altstadt und Rheinuferpromenaden

Ab dem kommenden Wochenende ist der Alkoholkonsum in den Abend- und Nachtstunden im öffentlichen Raum in der Altstadt und den Rheinuferpromenaden verboten.

Auch ein Verweilverbot wurde nach Beratung der Düsseldorfer Polizei gemeinsam mit dem Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Nordrhein beschlossen. Das bedeutet: Die Menschen können sich mit Maske in den oben genannten Gebieten zwar fortbewegen, Verweilen ist allerdings nicht erlaubt.

Es gilt ab dem 28. Mai an Freitagen, Samstagen, Sonntagen und vor Feiertagen von 20 Uhr bis 5 Uhr des Folgetages sowie an den sonstigen Wochentagen von 20 Uhr bis 1 Uhr des Folgetages. Ausgenommen vom Verweilverbot sind natürlich Warteschlangen vor Geschäften, Gastrobetrieben und anderen geöffneten Einrichtungen. 

Eine Ärztin mit Schutzhandschuhen zieht eine Impfspritze auf, im Hintergrund wartet eine Patientin
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Chaos nach Lockerungen in Düsseldorf

„Die alkoholisierte, aufgeheizte Stimmung jenseits der Terrassen der Außengastronomie, in der konsequent Abstands- und Maskenregeln verletzt werden und mit zunehmendem Alkoholkonsum jeglicher Respekt vor anderen sowie den Ordnungskräften fehlt, können wir nicht tolerieren“, erklärt der Ordnungsdezernent und Krisenstableiter Christian Zaum. Die Landeshauptstadt von NRW dürfe nicht zum Anziehungspunkt für Besucher werden, die „einfach nur stören wollen“, so das Statement des Krisenstableiters gegenüber den Medien.

 

Besorgnis vor indischer Virus-Variante wächst

Eine weitere Sorge der Verantwortlichen: die indische Virus-Variante. Elf Fälle verzeichnete Düsseldorf in den vergangenen Tagen. Da sei es umso wichtiger, sich an Abstands- und Hygiene-Regeln zu halten. 

Frau mit medizinischer Maske
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+++RKI: Bundesweite Inzidenz sinkt auf 41+++

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter. Am Donnerstag, 27. Mai, meldete das Robert Koch-Institut einen Wert von 41 (Vortag: 46,8). Zudem wurden dem RKI 6.313 Corona-Neuinfektionen gemeldet. In der Vorwoche waren es noch rund 12.298 Neuinfektionen. Außerdem wurden von den Gesundheitsämtern 269 Todesfälle gemeldet. Auch heute weist das RKI darauf hin, dass es aufgrund der Pfingstfeiertage zu einer Meldeverzögerung bei den Neuinfektionen kommen kann. 

Coronavirus-Graphik in blau
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+++Nicht genügend Biontech-Impfstoff für Arztpraxen in Hamburg+++

Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, Walter Plassmann, schaut dem Wegfall der Impfpriorisierung keineswegs mit Freuden entgegen. Gegenüber dem Sender „NDR 90,3“ kritisierte er vor allem die Impfstoff-Verteilung in Hamburg, die zum jetzigen Zeitpunkt das Voranschreiten der Impfaktivitäten extrem behindere. Niedergelassenen Ärzten: innen sei versprochen worden, dass man bald richtig loslegen könne. Jedoch ist das momentan gar nicht möglich, da den Arztpraxen viel zu wenig Biontech-Impfstoff (pro Woche 24 Dosen für Erstimpfungen pro Praxis) zur Verfügung stehe. Plassmann vermutet: Das Vakzin der Firma Biontech/Pfizer werde offenbar vom Bund angespart – unter anderem für die geplanten Impfungen von Schüler: innen im Sommer.

Sollte die Impfstoffverteilung in Hamburg so weiter gehen, werden die niedergelassenen Ärzte: innen unter diesen Voraussetzungen bald ganz aufhören zu impfen, da der Aufwand für so wenig Dosen einfach zu groß sei, prophezeit Plassmann. 

Lothar H. Wieler vom RKI und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei der Bundespressekonferenz
Service Spahn und RKI: Was bringen diese 3 Maßnahmen?

Quelle:

Wenig Biontech-Impfstoff für Arztpraxen - Kritik an Verteilung, in: ndr.de

 

+++Rheinland-Pfalz: Tausende aus Prio-Gruppe 1,2 und 3 ohne Impf-Termin+++

Auch in Rheinland-Pfalz warten immer noch Tausende aus den Priorisierungsgruppen 1, 2 und 3 auf die Erstimpfung. Laut Regierungsangaben benötigen hier circa 6.850 priorisierte Impflinge einen Ersttermin. Um jedoch auch hier zügiger voranzukommen, fehle der Impfstoff. Die Hausärzte: innen klagen laut „SWR“ über eklatanten Impfstoffmangel. Man gehe daher nicht davon aus, dass es demnächst zu einer „Impfflut“ in den Arztpraxen komme, so Barbara Römer, Landesvorsitzende des Hausärzteverbands gegenüber dem „SWR“. Der Frust in den Praxen sei groß. "Die Praxen wollen impfen, die Patienten wollen geimpft werden, aber es kommen im Schnitt derzeit nur ein bis zwei Flaschen Biontech, Astrazeneca oder Johnson & Johnson pro Woche in die Praxen", macht Barbara Römer vom Hausärzteverband ihren Frust lautstark bemerkbar.

Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz berate in den kommenden Tagen, ob es überhaupt zu einer Aufhebung der Impfpriorisierung komme. „Ob, in welchem Umfang und für welche Gruppen Rheinland-Pfalz davon Gebrauch machen wird, wird in den kommenden Tagen beraten, sobald die genauen Pläne und Liefermengen des Bundes bekannt sind“, so heißt es. Zuvor hatte bereits Hamburg angekündigt, die Impfpriorisierung zumindest in den Impfzentren auch über den 7. Juni hinaus beibehalten zu wollen.

Quelle:

Tausende aus Priogruppe 1 und 2 noch ohne Impf-Termin, in: swr.de 

Wartende Menschen vor einem Impfzentrum
Service Impfpriorisierung aufgehoben: Das gilt jetzt in den Bundesländern

 

+++26.05. Inzidenz auf Rekordtief+++

Das Robert Koch-Institut gibt die bundesweite 7-Tage-Inzidenz am 26. Mai 2021 mit 46,8 an. Die Zahl der auf 100.000 Einwohner berechneten Neuinfektionen sinkt damit erstmals seit Oktober 2020 unter die Schwelle von 50. Gestern hatte der Wert noch bei 58,4 gelegen, in der Vorwoche bei 72,8. Kurz vor der dritten Welle im Februar hatte die bundesweite Inzidenz schon einmal knapp 50 betragen. Danach aber schnellten die Zahlen in die Höhe. 

Angesichts des abflachenden Infektionsgeschehens setzen mehrere Bundesländer großzügige Lockerungen um. 

 

Lockerungen in Mecklenburg-Vorpommern

Die bundeslandweite Inzidenz von Mecklenburg-Vorpommern beträgt aktuell 23,5. Ab dem 28. Mai sollen Hotels und Pensionen erste Gäste empfangen dürfen. Das gab Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) am Dienstagabend in Schwerin bekannt. Zunächst dürfen Bürger aus MV Übernachtungen buchen, in der Folgewoche dann auch Touristinnen und Touristen. Bereits Ende März hatte das Bundesland über Lockerungen in der Tourismusbranche nachgedacht. 
Ab 1. Juni können Kultureinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern schrittweise öffnen. Kinos sollen ab dem 21. Juni folgen. 

Negative Corona-Tests, AHA-Regeln sowie individuelle Hygienekonzepte werden vorausgesetzt. 

 

Niedersachsen: Testpflicht für Einzelhandel entfällt

Mit einer Inzidenz von 34,0 hat sich Niedersachsen dazu entschieden, die Testpflicht für den Einzelhandel zu streichen. Das gilt ausschließlich in Regionen, die an fünf aufeinanderfolgenden Tagen eine Inzidenz von 50 unterschreiten. 

Die Testpflicht für die Außengastronomie bleibt bestehen und auch die jüngst diskutierte Aufhebung der Maskenpflicht im Handel bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 wird nicht umgesetzt. 

 

Baden-Württemberg: Lockerungen ab Donnerstag

Viele Kreise in Baden-Württemberg liegen aktuell unter einer Inzidenz von 100, wo die Bundes-Notbremse entfällt. Ab diesem Donnerstag ist es nun auch in der Landeshauptstadt Stuttgart und im Landkreis Göppingen soweit. Am Freitag folgt aller Wahrscheinlichkeit nach der Landkreis Esslingen. 

Zu den umgesetzten Lockerungen zählen weichere Kontaktbeschränkungen (max. 5 Personen aus zwei Haushalten) und das Wegfallen der nächtlichen Ausgangssperre. Die Gastronomie darf wieder öffnen, touristische Übernachtungen sowie Kulturveranstaltungen im Freien sind möglich. Veranstaltungen zur Religionsausübung sind zudem ohne vorherige Anmeldung gestattet. 

Die 7-Tage-Inzidenz des Bundeslandes Baden-Württemberg liegt derzeit bei 59,3. 

 

+++Corona-Neuinfektionen sinken weiter+++

Nicht nur die bundesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt. Auch die Zahl der Neuinfektionen ist im Wochenvergleich geringer. Das RKI meldet heute 2.626 neue Corona-Fälle. Vor einer Woche waren es noch 11.040 gewesen. Die Zahl der Corona-Toten blieb mit 270 neuen Todesfällen im Vergleich zu 284 Toten in der Woche zuvor nahezu konstant.

Online macht das Robert Koch-Institut auf mögliche Meldeverzögerungen wegen des zurückliegenden Feiertags aufmerksam. 

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+++25.05. Empfindliche Impfpanne in Sachsen+++

Vergangene Woche kam es im Impfzentrum Chemnitz zu einer folgenschweren Verwechslung: Mehreren Personen wurde statt Moderna der Impfstoff von AstraZeneca verabreicht. Unter den Betroffenen sollen auch Menschen unter 40 Jahre gewesen sein.

Wie genau es zu der Impfpanne kommen konnte, ist nicht geklärt. „Leider konnte dies trotz höchster Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollmechanismen nicht verhindert werden“, hieß es in einer Stellungnahme  der Kassenärztlichen Vereinigung am Samstag (22. Mai). Die Ampullen beider Vakzine haben das gleiche Volumen und die gleiche farbliche Abdeckung.

 

Falscher Impfstoff: 17 Betroffene in Chemnitz

Wie die Kassenärztliche Vereinigung bestätigte, sind an der betroffenen Impfstraße vergangenen Dienstag ingesamt 69 Personen geimpft worden. Davon erhielten 17 Menschen den falschen Impfstoff. Acht von ihnen sollen jünger als 40 Jahre sein. 

 

AstraZeneca: Angst vor den Nebenwirkungen

Sachsen bietet seit Kurzem AstraZeneca-Impfungen für Personen ab 40 Jahren an. Der Impfstoff des Herstellers AstraZeneca ist stark umstritten, nachdem bei einigen Geimpften Sinusvenenthrombosen auftraten. Seitdem empfiehlt die Ständige Impfkommission den Impfstoff nur noch für Personen ab 60 Jahren. Jüngere erhalten Vaxzevria auf Wunsch nach vorheriger ärztlicher Aufklärung und Einwilligung.  

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Impfpanne: Das folgt jetzt

Der Vorstandsvorsitzende Klaus Heckemann bestätigte gegenüber der „dpa“, dass im Impfzentrum Chemnitz personelle Konsequenzen gezogen worden seien. 

Da man leider nicht zu 100 Prozent eingrenzen könne, wer genau den falschen Impfstoff erhalten habe, wurden alle 69 Betroffenen inzwischen schriftlich über die Impfpanne informiert. Sie seien angewiesen, aufmerksam auf Anzeichen eventueller Nebenwirkungen zu achten und sich gegebenenfalls direkt an einen Arzt zu wenden. 

 

Kopfschmerzen und punktförmige Hautblutungen

Bereits nach dem ersten Impfstopp im März hatte das Bundesgesundheitsministerium angegeben, worauf Menschen, die mit AstraZeneca geimpft wurden, achten sollten: 
 

„Wer 4 bis 14 Tage nach einer Impfung mit AstraZeneca anhaltende Kopfschmerzen entwickelt oder punktförmige Hautblutungen bei sich entdeckt, sollte sich dringend in ärztliche Behandlung begeben.“

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+++Zahlen: Neuinfektionen sinken, RKI warnt vor Interpretation+++

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut in den vergangenen 24 Stunden 1.911 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor genau einer Woche waren es noch 4.209 neue Krankheitsfälle gewesen. 

Auf dem Dashboard weist die Leitforschungseinrichtung allerdings darauf hin, dass die aktuellen Zahlen nur bedingt aussagekräftig sind: „Aufgrund des Feiertags am 24.05.2021 ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass an Feier- und Brückentagen weniger Personen einen Arzt aufsuchen, wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“

Die Zahl der COVID-19-Todesfälle stieg um 33 Menschen auf insgesamt 87.456. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz, die die innerhalb einer Woche gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner benennt, liegt aktuell bei 58,4. In der Vorwoche hatte der Wert bei 79 gelegen. 

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+++21.05. Impfskandal aufgeflogen+++

Ein Arzt aus Essen, NRW, soll einen Patienten gegen Corona geimpft und im Gegenzug 200 Euro in bar genommen haben. Der Impfskandal flog auf, als die beiden Tage später in einen Streit um den Impfnachweis gerieten. 

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200 Euro für eine Corona-Impfung

Wie unter anderem der „WRD“ berichtet, wird dem Arzt vorgeworfen, seinen Patienten geimpft und dafür 200 Euro kassiert zu haben. Der Verstoß fand angeblich bereits Anfang Mai statt.

 

Streit um Impfnachweis eskaliert

Die eigentliche Impfung lief den Berichten zufolge ohne Komplikationen ab und wäre wahrscheinlich nicht aufgeflogen. Allerdings hatte der Patient am Impftag seinen Impfausweis vergessen. Erst vergangenen Mittwoch (19. Mai) reichte der Mann seinen Impfausweis nach, um die Immunisierung eintragen zu lassen. Dabei gerieten die beiden in einen Streit, der derart eskalierte, dass die Polizei gerufen werden musste.

 

Kriminalpolizei ermittelt

Beim Eintreffen der Beamten flog der mutmaßliche Impfskandal auf. Der Patient kann die Impfung zwar nicht per Impfausweis nachweisen. Allerdings besitzt er einen Blanko-Aufkleber, dessen Chargenummer dem betroffenen Arzt zugewiesen werden konnte. 

Der Mediziner bestreitet die Vorwürfe. Die Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen und klärt neben dem vorliegenden Fall auch die Frage, ob weitere Patienten in der Praxis gegen Geld geimpft worden sein könnten.  

 

+++Corona-Zahlen: Weiteres Bundesland unter 50er Inzidenz+++

Nach Niedersachen (47,1), Mecklenburg-Vorpommern (42,3), Hamburg (35,3) und Schleswig-Holstein (30,3) rutschte heute auch Brandenburg unter eine Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Das Bundesland weist laut RKI aktuell einen Wert von 49,1 auf. Einzig Thüringen mit 106,4 liegt noch über einer Inzidenz von 100. 

Die bundesweite Inzidenz liegt am heutigen Freitag bei 67,3 und damit etwas niedriger als gestern (68,0). 

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Neuinfektionen gehen weiter zurück

In den vergangenen 24 Stunden wurden dem RKI 8.769 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind 2.567 weniger als in der Woche zuvor. Die Zahl der Corona-Toten stieg indes von 190 Menschen in der Vorwoche auf aktuell 226. 
Seit Beginn der Pandemie in Deutschland haben sich damit 3.635.162 Personen mit COVID-19 infiziert und 87.128 sind an oder mit dem Virus gestorben. 

 

+++20.05. Unterdosierung bei Corona-Impfung+++

Dieser Fall sorgt für Aufsehen: Ein Arzt im niedersächsischen Gartow, Landkreis Lüchow-Dannenberg, hat rund 40 Patienten lediglich die Hälfte der vorgeschriebenen Corona-Impfstoffdosis verabreicht. Wie der „NDR“ berichtet, kann der Mediziner sein Vorgehen allerdings begründen. 

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Halbe Dosis gespritzt: Das sagt der Arzt 

Laut „NDR“ erklärt der Mediziner sein Handeln damit, seine Patienten vor möglichen Nebenwirkungen geschützt haben zu wollen. Er verweist zusätzlich auf eine Studie, die belege, dass der Impfstoff von AstraZeneca bei niedriger Dosierung eine höhere Wirksamkeit aufweise. Die Studie erschien Anfang des Jahres in der medizinischen Fachzeitschrift „The Lancet“ und ging auch durch die deutsche Berichterstattung

 

Ermittlungen aufgenommen

Trotz der Rechtfertigungen des Arztes prüft die niedersächsische Ärztekammer, ob berufsrechtliche Verstöße vorliegen. Die Dosierungsangaben der Hersteller sowie die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) seien grundlegend bindend. Eine Unterdosierung sei nicht zulässig, hieß es dazu. 

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+++Corona-Zahlen: Weniger Neuinfektionen, Todesfälle nahezu gleich+++

In den vergangenen 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert-Koch-Institut 12.298 Corona-Neuinfektionen und 237 neue Todesfälle gemeldet. Das sind 5.121 Infektionsfälle weniger als in der Woche zuvor, wo 17.419 Neuinfektionen gezählt worden waren. Die Zahl der Todesopfer reduzierte sind allerdings nur um 41 – von 278 in der Vorwoche auf aktuell 237.

Seit Beginn der Pandemie in Deutschland haben sich 3.626.393 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert. 86.902 Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. Als genesen gelten rund 3.358.000 Personen. Das sind etwa 17.500 mehr als am Vortag. Die Zahl der aktiven COVID-19-Fälle reduzierte sich um 5.500 auf 181.500. 

 

Bundesweite Inzidenz bei 68

Die Zahl der labortechnisch bestätigten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche berechnet das RKI aktuell auf 68. Gestern hatte die 7-Tage-Inzidenz noch bei 72,8 gelegen. 

Nach Niedersachen (46,4), Hamburg (35,1) und Schleswig-Holstein (31,4) weist nun auch Mecklenburg-Vorpommern (47,1) eine Inzidenz von unter 50 auf. 

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+++19.05. Paar sorgt für Massenquarantäne auf Sylt+++

Gerade erst öffnen die Tourismus-Regionen für Urlauber aus Deutschland, schon ist es geschehen – auf Sylt kam es zu einem größeren Corona-Infektionsgeschehen, welches das Gesundheitsamt vor Ort vor eine Herausforderung stellt.

Ein Urlauber-Pärchen hatte in der vergangenen Woche auf der Insel den lang ersehnten Urlaub verbracht und wurde nach der Rückkehr positiv auf das Coronavirus getestet. Das hat weitreichende Folgen für die Urlaubs-Destination. 

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Corona auf Sylt: 250 Menschen in Quarantäne

Unter anderem berichtet die „Sylter Rundschau“, dass im Rahmen der Personennachverfolgung über 250 Kontaktpersonen ermittelt wurden, die sich nun in Quarantäne begeben müssen. Das Fatale: Das Urlauber-Paar war in einigen Restaurants auf der Insel unterwegs.

Gleich vier der örtlichen Restaurants mussten ihre Mitarbeiter und auch weitere Gäste, die ermittelt werden konnten, in Quarantäne schicken.

 

3 positive Corona-Fälle: Einzelhandelsbetrieb auf Sylt geschlossen

Und auch ein größerer Einzelhandelsbetrieb sei aktuell von mehreren Corona-Fällen betroffen. In diesem konnte man bereits drei positive Testergebnisse vorweisen, sodass der komplette Betrieb nun eingestellt werden muss.

Eigentlich haben die in Deutschland nun wieder in Betrieb gehenden Urlaubsregionen ein sehr strenges Sicherheitskonzept. Dennoch kann es trotz regelmäßiger Testung nicht ausgeschlossen werden, dass es zu Corona-Ausbrüchen kommt. Ein wichtiger Punkt jedoch ist und bleibt die Kontaktnachverfolgung. So konnte auch bei dem Urlauber-Paar schnell und angemessen reagiert werden. 

Detailaufnahme eines Coronavirus mit Spike-Proteinen
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+++Keine Erstimpfungen mehr in Bayern?+++

Die Verwirrung war groß, als die Landratsämter in Bayreuth und Bamberg am Dienstagabend bekannt gaben, ab dem Folgetag keine Erstimpfungen mit den Vakzinen Biontech und Moderna mehr durchführen zu dürfen. 

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Verwirrung um Impfstopp in Bayreuth und Bamberg

Stattdessen habe man von den Leitern der bayerischen Impfzentren die Anweisung erhalten, die vorhandenen Impfdosen ausschließlich für Zweitimpfungen zu verwenden. Grund für den Stopp der Ersttermine sei die Tatsache, dass Impfstoff-Kontingent von Biontech und Moderna schwinde und man bayernweite Reserven aufbauen müsse, hieß es aus Bamberg. 

 

Ministerium schaltet sich ein

Das bayerische Gesundheitsministerium reagierte laut „ovb-online“ umgehend auf die Berichte. Noch am Dienstagabend wurde mitgeteilt, man habe keineswegs einen Impfstopp angeordnet. 

Wie ein Ministeriumssprecher betonte, seien die Impfzentren lediglich über die hohe Anzahl der nun nötigen Zweitimpfungen informiert worden. Diese Zahl sei unter anderem dadurch gestiegen, dass Personen unter 60 Jahren, die eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, die Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten sollen. Diese Empfehlung hatte die Ständige Impfkommission Anfang Mai ausgesprochen. 

Der Fall ist kein Einzelfall. Bereits in Niedersachsen kam es in den vergangenen Tagen zu einem Aussetzen der Erstimpfungen aufgrund von Impfstoff-Mangel.

Impfstofflaschen von vier verschiedenen Herstellern in einer Reihe
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+++Corona-Zahlen: Infektionsgeschehen weiter rückläufig+++

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut in den vergangenen 24 Stunden 11.040 Neuinfektionen und 284 neue Todesfälle gemeldet. Das sind 3.869 Infektionen und 16 Todesfälle weniger als in der Woche zuvor. 
Damit haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie in Deutschland 3.614.095 Personen mit SARS-CoV-2 angesteckt. 86.665 Menschen sind in Verbindung mit dem Virus gestorben. Als genesen gelten aktuell rund 3.340.400 Menschen – etwa 20.100 mehr als am Vortag. Die Zahl der aktiven Fälle beläuft sich damit auf rund 187.000. Das sind 9.400 weniger als tags zuvor. 

 

Inzidenz sinkt weiter

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner sinkt ebenfalls weiter. Heute vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz noch bei 107,8, aktuell berechnet das RKI einen Wert von 72,8. 
Drei Bundesländer weisen eine Inzidenz von unter 50 auf: 

  • Niedersachsen 49,9
  • Hamburg 35,3 
  • Schleswig-Holstein 32,4

Nur Thüringen liegt mit einem Inzidenzwert von 115,3 über der Schwelle von 100. 

Christian Drosten
Service Drosten: Das droht Impfverweigerern!

 

+++18.05. RKI-Dashboard nicht abrufbar+++

Vonseiten des Robert Koch-Instituts ist heute Morgen keine detaillierte Darstellung der übermittelten COVID-19-Fälle in Deutschland nach Landkreis und Bundesland möglich. Das Dashboard der selbstständigen Bundesbehörde wird derzeit aktualisiert. 

Eine Gruppe sitzt im Park zusammen
Service Freiheiten für Geimpfte und Genesene: Das alles ist bald wieder möglich

 

Erste Zahlen trotz Datenpanne

Abseits der detaillierten Aufstellung im Dashboard gibt das RKI online auch reine Fallzahlen in Deutschland an. Daraus ist für heute zu lesen, dass die Zahl der elektronisch übermittelten Corona-Fälle bundesweit um 4.209 auf insgesamt 3.603.055 gestiegen ist. Die Gesamtzahl der Todesfälle gibt das RKI aktuell mit 86.381 Menschen an – das wären 221 mehr als am Vortag. Auch hier wird es jedoch vermutlich zu Nachmeldungen kommen. Es fehlen bereits jetzt die Fallzahlen aus Brandenburg.

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist laut RKI von 83,1 am Vortag auf jetzt 79 gesunken. 

 

+++17.05. Erneuter Corona-Ausbruch trotz Impfung+++

Das EVIM-Seniorenzentrum in Hattersheim bei Frankfurt kämpft schon zum zweiten Mal gegen das Coronavirus. Der erste Corona-Ausbruch hat im Oktober 2020 stattgefunden, nun sind erneut Bewohner:innen und Pflegekräfte infiziert. Wie es dazu kommen konnte, ist bisher nicht geklärt.  

Christian Drosten
Service Drosten: Das droht Impfverweigerern!

 

Bewohner:innen und Mitarbeitende infiziert

Der Leiter der EVIM-Pflegeeinrichtungen, Frank Kadereit, bestätigte laut „Frankfurter Neue Presse“ ingesamt fünf COVID-19-Infektionen. Im Wohnbereich für Demenzkranke sind zwei Personen erkrankt. Drei Pflegekräfte, bei denen das Virus ebenfalls nachgewiesen werden konnte, befinden sich bis zum 23. Mai in häuslicher Quarantäne. 

Um die Versorgung aller Patienten:innen im Haus trotz der Quarantäne-Ausfälle zu gewährleisten, heuert das Seniorenzentrum unter anderem Fachkräfte von einer Arbeitsvermittlung an.

 

Ausbruch trotz Impfung: „Das wird es auch weiterhin geben“  

Bisher ist nicht geklärt, wie das Virus erneut ins Haus gelangen konnte. Besucher werden vor Eintritt auf Station auf Corona getestet, zudem gibt es umfassende Hygienekonzepte, betonte Kadereit. 

Sämtliche Mitarbeitende und Bewohner:innen des betroffenen Bereichs waren vollständig geimpft. Der Ausbruch beweise, dass kein hundertprozentiger Schutz vor einer COVID-19-Ansteckung bestünde. „Das wird es auch weiterhin geben“, machte Kadereit deutlich. 

Dennoch ist man im EVIM-Seniorenzentrum froh über die gemachten Corona-Impfungen: Bei sämtlichen Infizierten verlaufe die Infektion mild.

 

+++Corona-Zahlen: Inzidenz stagniert+++

Zum ersten Mal seit etwa zwei Wochen sinkt die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag nicht mehr, sondern stagniert. Das RKI meldet heute 83,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Schon gestern hatte der Wert bei 83,1 gelegen. Am Montag vor einer Woche betrug die bundesweite Inzidenz noch 119,1. 

Die Zahl der Gesamtinfektionen im Land steigt um 5.412 neue Corona-Fälle auf ingesamt 3.598.846 seit Beginn der Pandemie. An oder mit dem Virus gestorben sind bisher 86.160 Menschen. Das sind 64 mehr als tags zuvor. 

Illustration der Entwicklung der Corona-Infektionszahlen
Service Sieben-Tage-Inzidenz: Was sagt der Wert aus und wie verlässlich ist er?

 

+++14.05. Köln: Fast 2.000 Menschen corona-positiv trotz Impfung+++

In Köln haben sich laut Medienberichten 1.789 Menschen trotz Corona-Schutzimpfung dennoch mit Sars-COV-2 infiziert. Das berichtet unter anderem „Merkur.de“. Eine solch auffällig hohe Zahl sei schon ungewöhnlich, man könne die Situation in der Domstadt aufgrund der jetzigen Datenlage allerdings noch nicht abschließend beurteilen, so heißt es. Laut Informationen der „Bild“-Zeitung sind unter den Infizierten 1.335 Personen gewesen, die bereits eine Erstdosis erhalten haben. Insgesamt 454 Betroffene hätten sogar bereits eine zweite Dosis erhalten. Dass man trotz Impfung infiziert wird, ist nicht der Normalfall.

„Diese Zahlen machen mir Sorgen“, sagt der Chef des Kölner Gesundheitsamtes, Johannes Nießen, gegenüber der „Bild“-Zeitung. „Solange es so wenige sind, ist das Geschehen händelbar. Wir beobachten die Lage weiter, Auswirkungen auf unseren Impf-Plan haben diese Fälle aber bislang nicht“, erläutert Nießen weiter. 

Ein Mann mit einem Beatmungsgerät
Service Corona-Obduktionen: „Inneres Ersticken“ als Todesursache

 

Warum kommt es trotz Impfungen überhaupt zu positiven Testergebnissen?

Gründe, warum es trotz Impfung noch zu einem positiven Corona-Test kommt, gibt es in der Tat mehrere. So erläuterte Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts, vergangene Woche bei der Bundespressekonferenz: „Zu einer Erkrankung kann es auch dann kommen, wenn die Infektion kurz vor der Impfung stattgefunden hat – wenn also in der Inkubationszeit geimpft wurde, die mittlere Inkubationszeit bei Covid-19 beträgt 5-6 Tage – oder wenn eine Infektion in den ersten Tagen nach der Impfung erfolgt ist, bevor der Impfschutz vollständig ausgebildet werden konnte.“

In den meisten Fällen kommt es bei einer Infektion mit dem Coronavirus nach einer Impfung jedoch zu weitaus milderen Verläufen. Häufig merken die Betroffenen nicht einmal, dass sie infiziert sind. Erst im Zuge weiterer Kontrollen wird dann das Ausmaß sichtbar. So auch bei einem Corona-Ausbruch in Niedersachsen.

 

+++ Ausbruch trotz Impfung in Senioreneinrichtung in Niedersachsen+++

In einer Senioreneinrichtung in der Gemeinde Friesoythe (Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen) haben sich in den vergangenen Tagen 22 Bewohner: innen sowie drei Mitarbeiter: innen mit dem Coronavirus infiziert, obwohl die Bewohner: innen bereits geimpft waren. Zwar seien überwiegend milde Verläufe die Folge gewesen, zwei der Bewohner: innen sind jedoch im Zuge der Corona-Erkrankung verstorben. Ob Corona jedoch auch die Todesursache war, ist noch unklar, berichtet der „NDR“. Die Behörden wollen den Ausbruch nun prüfen. Im Fokus der Untersuchung die Frage, welcher Impfstoff und welche Charge verwendet wurde. 

Frau mit Maske in der Bahn hustet
Service Immunität nach Corona: Forscher warnen vor dieser Folge

 

+++Niedersachsen kündigt Aussetzen der Erstimpfungen mit mRNA-Vakzinen an+++

Wer in Niedersachsen auf eine Impfung mit Biontech oder Moderna hofft, muss sich wohl noch eine Weile gedulden: Das Sozialministerium des Landes hat jetzt in einem Schreiben an die Impfzentren angekündigt, dass Erstimpfungen mit diesen Vakzinen in den nächsten Wochen aller Voraussicht nach nicht stattfinden können. Dies berichten verschiedene Medien. Der Grund: Die Impfstoffmengen, die der Bund liefert, kommen derzeit zu unregelmäßig an. Es drohen sogar Terminabsagen. 

 

Zweitimpfungen haben Vorrang

In dem Schreiben heißt es auch, dass nach jetzigem Stand vorläufig nur Zweitimpfungen mit den mRNA-Vakzinen durchgeführt werden können. Zunächst müssten die Impf-Kontingente wieder hergestellt werden, um auch im Juni die dann anstehenden Zweitimpfungen gewährleisten zu können.

Person bekommt Impfung
Krankheiten & Behandlung Corona-Impfung: EMA prüft 4 seltene Nebenwirkungen

 

Neuer Impfrekord in Deutschland

Obwohl in einigen Bundesländern ein Impfstoffmangel herrscht, nimmt die bundesweite Impfkampagne in Deutschland weiter Fahrt auf. Am vergangenen Mittwoch (12.05.) sind in Deutschland so viele Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden wie noch nie zuvor.  1.353.453 Impfspritzen wurden nach Angaben des Robert Koch-Instituts verabreicht.

Aktuell haben in Deutschland bereits 35,9 Prozent eine Erstimpfung erhalten. 10,6 Prozent sind laut Angaben des RKI bereits doppelt geimpft. Die höchste Impfquote hat das Saarland mit rund 40,4 Prozent.

 

+++14.05. Corona-Ausbruch bei der Müllabfuhr fordert zwei Todesopfer+++

Große Trauer unter den Kollegen der „Servicebetriebs Bau- und Stadtgrün“ in Schweinfurt in Bayern: Nachdem bei der zugehörigen städtischen Müllabfuhr 27 Mitarbeiter positiv auf Corona getestet wurden, sind zwei Mitarbeiter laut Medienberichten von ihnen an der Krankheit gestorben. 

Obwohl in dem Betrieb seit längerem Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen gelten – wie verschobene Arbeits- und Pausenzeiten, Umkleiden im Schichtsystem, Schließung der Kantine und regelmäßige Testungen – hat sich das Virus eingeschlichen. Woher genau es kam, ist unklar.

Lothar H. Wieler und Jens Spahn
Service Spahn und Wieler: Brauchen Medikamente gegen COVID

 

Auswirkungen auch auf die Müllabfuhr

Neben dem Schock hat der Corona-Ausbruch auch Folgen für die Müllabfuhr der Stadt: Kollegen aus anderen Bereichen müssen aushelfen. Zudem fahren statt vier nur noch drei Mitarbeiter in einem Fahrzeug. Und auch die Bürger wurden um Mithilfe gebeten – sie sollen bitte ihre Tonnen selbst vor raus- und wieder zurückstellen. 

Christian Drosten
Service Drosten: Das droht Impfverweigerern!

 

Schweinfurt hat höchsten Inzidenzwert

Im Gegensatz zum Rest der Region steigen die Coronazhalen in Schweinfurt an: Während der 7-Tage-Inzidenz in Unterfranken stetig sinkt, ist er in der Stadt am Mittwoch um 33 auf 286,4 gestiegen. Damit meldet Schweinfurt den höchsten Wert in ganz Deutschland. 

Eine Frau hält eine Tablette auf der Handfläche, in der anderen Hand ein Wasserglas
Medikamente & Wirkstoffe Schmerzmittel bei Corona-Impfung? Das empfiehlt das RKI

 

+++Aktuelle Corona-Zahlen: Inzidenz jetzt unter 100+++

Heute meldet das Robert Koch-Institut (RKI) 11.336 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages und 190 Todesfälle. Die Zahl der Neuinfektionen ist um 7.149 im Vergleich zum vergangenen Freitag gesunken – und das spiegelt sich auch im 7-Tage-Inzidenz wider: Laut RKI beträgt er 96,5. Das erste Mal seit dem 20. März liegt der Wert für ganz Deutschland damit wieder unter 100. Am Vortag lag er noch bei 103,6 und letzten Freitag bei 125,7. 

Die positive Entwicklung setzt sich also fort, auch der R-Wert liegt mit 0,87 weiterhin unter der Marke von 1 – ein weiteres Indiz dafür, dass das Infektionsgeschehen zurückgeht. Bundesweit gibt es allerdings große Unterschiede: In Thüringen ist der Inzidenz mit 148,5 am höchsten, während Schleswig-Holstein mit 42,8 den niedrigsten Wert meldet.

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+++12.05. Impfprozess wird beschleunigt+++

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat gegenüber dem „SWR“ bestätigt, dass sich ab kommendem Montag (17. Mai) alle Personen über 16 beziehungsweise 18 Jahren in Hausarztpraxen impfen lassen können. Als Voraussetzung gilt, dass genügend Impfstoff vorrätig ist. 

 

Impfpriorisierung fällt

Die Priorisierung wird für alle aktuell verwendeten Impfstoffe aufgehoben. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Prioritätsgruppe ist dann nicht mehr notwendig. Der Beschluss wurde vom Sozialministerium in Absprache mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg gefällt. 

 

Regelung für Impfzentren

Anders als in Hausarztpraxen fällt die Impfpriorisierung in den Impfzentren Baden-Württembergs nicht weg. Trotzdem geht es auch dort voran: Ab Montag werden Impfungen für die Prioritätsgruppe 3 geöffnet. Dazu gehören unter anderem Personen, die aus beruflichen Gründen geimpft werden müssen bzw. wollen. 

 

+++Aktuelle Corona-Zahlen: Inzidenz nähert sich 100+++

In den vergangenen 24 Stunden hat das Robert Koch-Institut deutschlandweit 14.909 Corona-Neuinfektionen und 268 Todesfälle registriert. Das sind erkennbar weniger als noch vor einer Woche. Am 5. Mai hatte das RKI 18.034 Corona-Neuinfektionen und 285 Tote innerhalb eines Tages verzeichnet.

Seit Beginn der Pandemie haben sich 3.548.285 Personen mit COVID-19 infiziert, 85.380 Menschen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Als genesen gelten insgesamt 3.220.300 Menschen – rund 23.400 mehr als tags zuvor. Die Zahl der aktiven Fälle sank um ca. 8.700 auf aktuell 242.600. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz geht indes weiter zurück. Gestern lag der Wert bei 115,4, am Montag (10. Mai) hatte er noch 119,1 betragen. Heute verzeichnet das RKI 107,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. 

 

+++11.05. Polizei Soest sucht Impfstoffdieb+++

Am Wochenende soll ein bisher nicht identifizierter Mann Impfstoff aus dem Impfzentrum Soest, NRW, entwendet haben. Die Polizei veröffentlichte eine Pressemitteilung zu dem Fall, in der sie um Hinweise auf die Identität des Gesuchten bittet. 

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Unbekannter stiehlt Impfstoffspritzen

Laut Angaben der Beamten fand der Diebstahl am Samstag (8. Mai) zwischen 10.45 Uhr und 11 Uhr statt. Der noch unbekannte Mann soll zunächst zu einer gewöhnlichen Impfung erschienen und mit einer Mitarbeiterin des Impfzentrums in einer Kabine gewesen sein. Im Anschluss habe er nicht die erforderliche Wartezeit eingehalten, sondern das Gebäude direkt verlassen. Als der Diebstahl wenige Augenblicke später auffiel, war der Mann bereits aus dem Impfzentrum am Senator-Schwarz-Ring geflohen. 

Ingesamt fehlen sechs vorgefertigte Impfspritzen der Firma Moderna und 12 dazugehörige Aufkleber.

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Polizei bitte um Hinweise

Um den Impfstoffdiebstahl schnellstmöglich aufzuklären, bittet die Polizei Soest um sachdienliche Hinweise. Als Täterbeschreibung geben die Beamten folgende Eckpunkte zum Aussehen des möglichen Täters an: 

  • 190 cm bis 195 cm groß
  • athletische Figur 
  • mitteleuropäischer/deutscher Phänotyp 
  • sprach hochdeutsch 
  • trug eine blaue Basecap mit rotem Streifen, ein dunkelblaues Sweatshirt und eine blaue Jeans 

Hinweise auf die Identität des Mannes nimmt die Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 02921-91000 entgegen.

 

+++Corona-Zahlen: Weniger Neuinfektionen im Wochenvergleich+++

Das RKI meldet heute 6.125 Corona-Neuinfektionen und 283 neue Todesfälle. Am Dienstag vor einer Woche waren es 7.534 Corona-Neuinfektionen und 315 Tote gewesen. 
Die Zahl der Gesamtinfektionen im Land steigt damit auf 3.533.376; die Zahl der Todesfälle auf 85.112 Menschen. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt von 119,1 am Vortag auf heute 115,4. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 141 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz sagt aus, wie viele Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gerechnet das RKI innerhalb einer Woche verzeichnet. 

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Service Corona-Hotspots: Nur noch ein Bundesland über 100er-Inzidenz
 

 

+++10.05. Dritter Corona-Ausbruch in Reha-Klinik in Aatalklinik +++

Erneut ist es in der Aatalklinik in Bad Wünneberg zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen: Laut Medienberichten sind 53 Patienten:innen und sieben Mitarbeiter:innen betroffen. Das Brisante: Es handelt sich bereits um den dritten Ausbruch in der Klinik. Offenbar kam das Virus durch einen neuen Patienten in die Einrichtung.

Der zuständige Kreis Paderborn verhängt diesmal nicht nur einen Aufnahmestopp und ein strenges Besuchsverbot, sondern forderte von der Klinikleitung auch die Prüfung des Lüftungssystems. "Aufgrund der aktuellen Pandemielage sind bis auf weiteres keine Patientenbesuche möglich. Gern unterstützen wir Sie bei der telefonischen Kontaktaufnahme mit Ihren Angehörigen", heißt es auf der Homepage der Klinik

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Betroffene keine Symptome

Die meisten betroffenen Patienten:innen weisen aktuell keine Symptome auf. Es ist bereits der dritte Ausbruch in der Klinik innerhalb von vier Monaten. Erst im März konnten in der Klinik durch Reihentestungen bei 82 Personen Sars-COV-2 nachgewiesen werden. Darunter befanden sich 59 Patienten:innen und 23 Mitarbeiter:innen.

 

+++Corona-Impfstoff: Johnson & Johnson nur für Ü60-Jährige +++

Nach der Änderung der Impfempfehlung für AstraZeneca folgt nun der nächste Impfstoff, der nur für Personen über 60 Jahren empfohlen wird. Laut Informationen der Deutschen Presseagentur soll auch Johnson & Johnson in Deutschland nur für Ältere Personen empfohlen werden. Das haben Bund und der Gesundheitsminister am Montag beschlossen. 

Frau hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Kopf
Service Thrombose-Ursache bei AstraZeneca-Impfstoff entdeckt!

„Wir erwarten über 10 Millionen Dosen Johnson & Johnson“, erklärt Gesundheitsminister Jens Spahn am Montag gegenüber der Presse. Und diese sollen nun nur für Ü60-Jährige verwendet werden. Es gibt allerdings Ausnahmen!

 

Johnson & Johnson für Jüngere nach ärztlicher Aufklärung

Die Verwendung des Impfstoffs für Unter-60-Jährige mit Johnson & Johnson soll dann möglich sein, wenn zuvor eine ärztliche Aufklärung stattgefunden hat. Man orientiert sich an dem Vorgehen von AstraZeneca, erläutert Jens Spahn.

 

Impfpriorisierung für Johnson & Johnson aufgehoben

Außerdem soll genau wie bei AstraZeneca auch bei Johnson & Johnson die Impfpriorisierung in Arztpraxen und bei Betriebsärzten aufgehoben werden. „Es ist sehr wichtig für die Einschätzung, dass wir von sehr, sehr seltenen Nebenwirkungen sprechen, aber eben auch von sehr ernsthaften“, so Spahn.

Nahaufnahme von Fläschchen und Spritze - Covid-19 Impfstoff
Service Thrombose-Fälle auch bei Biontech: So reagiert der Hersteller

 

Neue Empfehlung für Johnson & Johnson: Warum nur für Ü60-Jährige?

Bei dem Vakzin von Johnson & Johnson kam es ähnlich wie bei AstraZeneca vermehrt zu Thrombose-Fällen nach einer Immunisierung. Die USA hatte deshalb bereits die Impfung mit dem Vakzin ausgesetzt. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) prüfte den Impfstoff aufgrund der Vorfälle und der neuen Datenlage nun noch einmal. Auch hier stellte die EMA genau wie bei AstraZeneca eine Verbindung zwischen Impfstoff und den seltenen Thrombosen her, dennoch würden die Vorteile einer Impfung die Risiken überwiegen.

Das Vakzin von Johnson & Johnson hat gegenüber Biontech/Pfizer oder AstraZeneca einen entscheidenden Vorteil: Man braucht für einen vollständigen Schutz nur eine einmalige Impfung

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+++Knapp 7.000 Corona-Neuinfektionen am Montag+++

Die aktuellen Zahlen de Robert Koch-Instituts: Am Montag, 10.05.2021, werden 6.922 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das liegt zwar deutlich unter dem Wert von letztem Montag, trotzdem steigt der 7-Tage-Inzidenz leicht auf 119,1 – am Sonntag betrug er noch 118,6. Laut dem RKI wurden außerdem insgesamt 54 weitere Todesfälle registriert. Nach dem aktuellen Lageberichtliegt liegt der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert mit  0,90 weiterhin unter null . 

 

+++06.05. Corona-Ausbruch in Düsseldorfer Kita – B.1.1.7 festgestellt+++

In der katholischen Kindertagesstätte „Mariensäule“ in Carlsstadt in Düsseldorf kam es zu einem größeren Corona-Ausbruch, der Fragen aufwirft. Denn nach Informationen der „Westdeutschen Zeitung“ waren die dortigen Angestellten bereits gegen das Coronavirus geimpft. Dennoch konnte bisher bei 10 Kindern und drei Beschäftigten das Coronavirus nachgewiesen werden. Bei sieben von ihnen wurde auch die britische Virus-Variante B1.1.7 festgestellt. 

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Fast 40 Kinder in Quarantäne

Nachdem die Stadt umgehend eine Kontaktnachverfolgung eingeleitet hat, wurden neben den 13 Betroffenen noch 28 weitere Kinder und sechs Beschäftigte ermittelt, für die eine Quarantäne angeordnet werden musste. Als Kontaktperson der Kategorie eins standen sie alle im direkten Kontakt mit den positiv getesteten Mitarbeitern und Kindern.

 

Warum waren die Kinder überhaupt in der Kita?

Im Gegensatz zu anderen Städten in NRW sind in Düsseldorf die Kindertagesstätten nicht im Notbetrieb, sondern haben regulär geöffnet. Da ein eingeschränkter Betrieb für Kitas erst ab einer Inzidenz von 165 laut Bundesnotbremse vorgesehen ist, dürfe man hier den normalen Betrieb noch aufrecht erhalten. 

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+++Knapp 22.000 Corona-Neuinfektionen am Donnerstag+++

Das Robert Koch-Institut meldet am Donnerstag, 06.05.2021, insgesamt 21.953 Corona-Neuinfektionen. Zudem wurden dem RKI insgesamt 250 weitere Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Sieben-Tage-Inzidenz fällt weiter und liegt aktuell bei 129,1 (Vortag 132,8.) Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt laut aktueller Datenlage weiterhin mit 0,83 konstant unter null. 

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+++Corona-Ausbruch in Reha-Klinik Selenter See +++

Die Reha-Klinik „Selenter See“ in Schleswig-Holstein muss bis einschließlich 25. Mai schließen und schickt bis Ende der Woche alle Patienten und Patientinnen nach Hause. Der Grund: ein größerer Corona-Ausbruch. Bei insgesamt fünf Familienmitgliedern und einer Mitarbeiterin sei bisher nach PCR-Testung Sars-COV-2 nachgewiesen worden. „Das zuständige Gesundheitsamt hat daraufhin präventiv auch die Abreise der anwesenden Patientengruppen angeordnet“, erklärt der Pressesprecher der Reha-Klinik, Bastian Bammert, gegenüber den „Kieler Nachrichten“

 

Nach Schließung: Weitere Konsequenzen?

Weitere Konsequenzen drohen der Reha-Leitung aktuell keine. Es gibt ein ausgefeiltes Hygiene-Konzept. Mitarbeiter würden regelmäßig getestet werden, zudem gelte ein absolutes Besuchsverbot. Man habe eine Maskenpflicht in allen Bereichen und die Therapie-Betreuung sei in Kohorten aufgeteilt. Sämtliche Schritte habe man in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt getroffen, betont die Klinik noch einmal gegenüber den Medien.

 

Neue Patienten-Aufnahme erst Ende Mai

Aktuell ist die Klinik bis zum 25. Mai geschlossen. Ab dem 26. Mai können dann wieder neue Patienten aufgenommen werden. Betroffene, deren Reha-Termine abgesagt werden mussten, sollen schnellstmöglich Ersatztermine erhalten.

 

+++05.05. Erste Bundesländer stellen Pfingsturlaub in Aussicht+++

Zu Pfingsten 2021 wollen Bayern und Niedersachen touristische Reisen wieder möglich machen. Andere Bundesländer könnten nachziehen. Entscheidend bei den Lockerungen ist eine 7-Tage-Inzidenz von unter 100. 

 

Pfingsturlaub in Bayern

Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte nach einer Kabinettssitzung an, touristische Reisen und Übernachtungen zu Beginn der Pfingstferien am 21. Mai wieder zu ermöglichen. Erlaubt sein soll dies in Regionen, deren Inzidenzwert unter 100 liegt. Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze dürfen dann wieder öffnen. Das berichtet unter anderem die „Tagesschau“.

Bereits am 10. Mai setzt Bayern die ersten Lockerungen um: In inzidenzniedrigen Regionen dürfen Außengastronomie, Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos öffnen. Dabei gelten Hygienekonzepte sowie Masken- und Testpflicht.

 

Niedersachen: Touristen zu Pfingsten

Auch Niedersachsen lockert in zwei Schritten. Ab dem 10. Mai sind erste Öffnungen – darunter Einzelhandel und Gastronomie – geplant. Hotels, Ferienwohnungen & Co. dürfen zwar auch wieder Gäste empfangen, zunächst allerdings nur Einwohner aus Niedersachsen. In rund drei Wochen und damit pünktlich zu Pfingsten 2021 sollen dann auch Touristen wieder Übernachtungsmöglichkeiten buchen können. Kontaktnachverfolgungen, Zugangsbeschränkungen und Hygienekonzepte sind Voraussetzung für die geplanten Lockerungen. 

 

+++Corona in Deutschland: Die Zahlen sinken weiter+++

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut in den zurückliegenden 24 Stunden 18.034 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind rund 4.200 Infektionen weniger als vor genau einer Woche. Die Zahl der Todesfälle sank im Wochenvergleich von 312 auf 285. 
Seit Beginn der Pandemie haben sich hierzulande 3.451.550 Personen mit SARS-CoV-2 angesteckt, ingesamt 83.876 Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt ebenfalls weiterhin. Am Montag hatte der Wert noch bei 146,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche gelegen. Heute gibt das RKI ihn mit 132,8 an. 

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+++04.05. Spargelhof wird Corona-Hotspot+++

Niedersachsen größter Spargelhof ist Zentrum eines schweren Corona-Ausbruchs. Die Folgen betreffen nicht nur die Mitarbeitenden, sondern auch die Bewohner des Landkreises Diepholz, wo der Betrieb ansässig ist. 

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101 positive Corona-Fälle, Zahl könnte steigen

Am Wochenende hatte es erste Meldungen über den Corona-Ausbruch gegeben. Bis Sonntag hatten sich 87 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert. Aktuell ist die Zahl auf 101 gestiegen. Die Ergebnisse der PCR-Reihentestung von Montag (3. Mai) stehen noch aus. 

Wie unter anderem der „NDR“ berichtet, wurden ingesamt 1.011 Menschen auf das Coronavirus getestet. 

 

Arbeitsquarantäne für negativ Getestete

Die Produktion auf dem Spargelhof ist laut Betriebsleitung „zurückgefahren“, auch weil sich die positiv getesteten Mitarbeitenden in häuslicher Quarantäne befinden. Wer negativ auf COVID-19 getestet wurde, muss indes eine sogenannte Arbeitsquarantäne einhalten. Das bedeutet, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin auf dem Spargelhof arbeiten, in der übrigen Zeit ihre Wohnungen aber nicht verlassen dürfen. 

Sollten die Gegenmaßnahmen nicht zeitnah greifen, schließt der Diepholzer Landrat Cord Bockhop (CDU) nicht aus, den Betrieb vorübergehend zu schließen.  

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Landkreis zieht die Bundes-Notbremse

Der Corona-Ausbruch auf dem Spargelhof, auf dem auch Heidelbeeren, Erdbeeren und Bohnen angebaut werden, betrifft nicht nur den Betrieb selbst. Durch die zahlreichen Ansteckungsfälle schnellt die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Diepholz nach oben. Am Montag lag sie bei 132,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche und damit den dritten Tag infolge über der kritischen Marke von 100. Heute gibt das RKI den Wert von 143,3 an

Damit greift die von der Politik beschlossene Bundes-Notbremse. Strengere Corona-Auflagen – wie Kontaktbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangsperre von 22 Uhr bis 5 Uhr – treten in Kraft. Die Auflagen gelten ab Mittwoch, den 5. Mai. 

 

+++Corona-Zahlen: 3.000 weniger Neuinfektionen im Wochenvergleich++++

Das Robert Koch-Institut verzeichnet heute 7.534 Neuinfektionen und 315 Todesfälle. Vor genau einer Woche hatten sich noch 3.442 Personen mehr – also 10.976 – neu mit Corona infiziert. 344 Menschen waren in Zusammenhang mit dem Virus verstorben. 

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt von 146,9 am Vortag auf 141,4. 

Im Impfmonitoring gibt das RKI an, dass inzwischen 23.492.053 Menschen in Deutschland (28,2%) die Erstimpfung erhalten haben. Zum zweiten Mal geimpft sind bisher 6.655.866 (8,0%). 

 

+++03.05. Söder plant Öffnung in Gastronomie- und Schulbereich ab nächster Woche+++

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder verkündete in einer heutigen Pressekonferenz, dass möglicherweise schon ab kommender Woche in Bayern die Außengastronomie, Kinos und Grundschulen wieder öffnen könnten. Auch Theater und Kinos sollen von den Lockerungen profitieren , wenn die Sieben-Tage-Inzidenz stabil einige Tage unter 100 liegt und man ausreichend Testungen sowie Terminbuchungen durchführen würde.

Ebenso deutete Söder an, dass bereits in den Pfingstferien auch wieder Hotels mit entsprechendem Hygiene-Konzept öffnen könnten. Weitere Details nannte der bayerische Ministerpräsident jedoch nicht.

Während in Bayern lediglich geplant wird, gibt es in Niedersachsen schon handfeste Pläne für Lockerungen. 

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+++ Erstes Bundesland plant weitreichende Lockerungen+++

Am 9. Mai läuft die geltende Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen aus. Die Landesregierung berät deshalb darüber, welche Lockerungen in welchem Bereich angemessen sind. Bereits ab dem 10. Mai könnten neue Corona-Bestimmungen in Kraft treten. Maßstab für den Stufenplan zu mehr Öffnungen sollen die Erfahrungen im Lebensmitteleinzelhandel sein.

 

Voraussetzung für Öffnungen: Inzidenz unter 100

Wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet, strebt die niedersächsische Landesregierung großzügige Öffnungen für jene Kreise, deren Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt, an. Die Corona-Verordnung des Landes soll dementsprechend angepasst werden.

Ab einer Inzidenz von 100 hat das Bundesland selbst keine Handhabe mehr. Es gilt die Bundes-Notbremse.

 

Öffnung von Einzelhandel & Co.

Wichtig für den Einzelhandel: ein mögliches Einkaufen ohne Termin. Hygienekonzepte sowie die Regelungen zur Kontaktnachverfolgung und Zugangsbegrenzung (pro Kunde 20 qm) bleiben dabei bestehen. Ein Test- oder Impfnachweis könnte allerdings entfallen.

Mit Blick auf die Gastronomie ist ebenfalls ein Hand-in-Hand zwischen Lockerungen und der weitergehenden Einhaltung von Corona-Maßnahmen geplant – laut „HAZ“ etwa das Beschränken von Plätzen im Innenbereich oder auch ein Negativ-Test-Nachweis für Restaurants

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Vorsichtiger Tourismus in Niedersachsen

Nicht nur das Shoppen und Essen in Restaurants soll in Niedersachsen wieder möglich gemacht werden. Den Berichten zufolge sollen auch Hotels, Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Campingplätze wieder Gäste empfangen dürfen. Genauere Auflagen in diesem Bereich sind nicht bekannt. Veranstaltungen könnten in Zukunft von lokalen Gesundheitsbehörden in Absprache mit dem Sozialministerium genehmigt werden.

 

Vorbild Lebensmitteleinzelhandel

Bereits am Dienstag (4. Mai) tagt das Kabinett über den neuen Stufenplan in Niedersachsen.

Laut „HAZ“ legen die Politiker*Innen ihren Vorstoß den Erfahrungen und Beobachtungen im Lebensmitteleinzelhandel zugrunde. Seit Beginn der Pandemie in Deutschland gebe es in diesem Bereich weder eine Testpflicht noch rigorose Schließungen. Trotzdem zählen Supermärkte & Co. nicht zu den Corona-Hotspots mit größeren Ausbruchsgeschehen.

 

+++Corona-Skandal in Schwerin+++

Eine Schweriner Chirurgie-Praxis soll Ausgangspunkt eines heftigen Corona-Ausbruchs sein, bei dem sich knapp 240 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert haben könnten. Die Testergebnisse stehen noch aus. Die Polizei hat ihre Ermittlungen allerdings bereits aufgenommen. 
 

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Praxisteam arbeitet trotz Corona-Symptomen

Ingesamt drei Personen des Praxisteams, darunter der Arzt, wurden den Berichten zufolge positiv auf Corona getestet. Zuvor sollen sie trotz Krankheitssymptomen gearbeitet und Patienten behandelt haben. Möglicherweise könnte es sogar eine Anweisung, auf einen Mund-Nasen-Schutz zu verzichten, gegeben haben, wie der Sozialdezernent der Stadt, Andreas Ruhl (SPD), gegenüber dem „NDR“ erklärte. 

 

Körperverletzung und Entschädigung stehen im Raum

Sollte sich dieser Verdacht bestätigen, könnte die Staatsanwaltschaft den Skandal wegen vermeintlicher Körperverletzung untersuchen. In diesem Fall hätten die Patienten „einen Rechtsanspruch auf Entschädigung“, wie Dr. Andreas Crusius, Präsident der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern, verdeutlichte. 

 

Corona-Verstöße länger bekannt

Der Corona-Ausbruch war ans Licht gekommen, nachdem eine Mitarbeiterin der Praxis in Schwerin positiv auf COVID-19 getestet worden war und bei der Kontaktermittlungen auffiel, dass sie noch „symptomatisch in der Praxis tätig war“. Bereits zuvor habe die Stadt Schwerin Hinweise darauf bekommen, dass die geltenden Corona-Regeln innerhalb der Praxis nicht eingehalten werden. In der Folge hätten eine sogenannte Gefährderansprache sowie Kontrollen des Ordnungsamtes stattgefunden. 

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Quarantäne-Aufforderung für 237 Patienten

Von dem Corona-Skandal betroffen sind alle Patienten, die sich zwischen dem 21. und 28. April länger als zehn Minuten in der Praxis in der Johannes-Brahms-Straße 59 aufgehalten haben. Die Stadt veröffentlichte online eine Quarantäne-Aufforderung, die eine zusätzliche Testpflicht beinhaltet. Rund 150 Personen sind der Aufforderung inzwischen nachgekommen. Die Ergebnisse der PCR-Tests werden für Anfang der Woche erwartet. 

Bisher konnten 237 Betroffene ermittelt werden. 175 Personen stammen aus Schwerin, der Rest aus den umliegenden Landkreisen. 

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+++Aktuelle Corona-Zahlen: 7-Tage-R weiter unter 0 +++

Dem RKI wurden in den vergangenen 24 Stunden 9.160 neue COVID-19-Infektionen und 84 Todesfälle gemeldet. Eine Woche zuvor waren es 11.907 Neuinfektionen und 60 Todesfälle gewesen. 
Die Zahl der Corona-Fälle seit Beginn der Pandemie in Deutschland steigt damit auf ingesamt 3.425.982. Mit oder an dem Virus gestorben sind 83.276 Menschen. 

Der bundesweite Inzidenzwert liegt zum Wochenstart bei 146,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Tags zuvor hatte der Wert 146,5 betragen. 

Im aktuellen Lagebericht gibt das RKI außerdem zwei R-Werte an, die aussagen, wie viele Mitmenschen ein Corona-Infizierter im Mittel ansteckt. Die 4-Tage-R, die sich auf Das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor bezieht, liegt demnach bei 1,01. Die stabilere 7-Tage-R, die das Infektionsgeschehen etwa acht bis 16 Tage zuvor abbildet und deswegen weniger tagesaktuellen Schwankungen unterworfen ist, liegt aktuell bei 0,92. Das bedeutet, dass 100 Infizierte im Mittel 92 Mitmenschen mit Corona anstecken. 

Person zieht Impfampulle auf
Service Corona-Impfung für 80 Euro? Arzt soll in Scheune geimpft haben

 

+++30.04. Corona-Impf-Chaos in Brandenburg und Schwerin+++

In Brandenburg mussten wegen einer Impfpanne 15.000 Impftermine wieder abgesagt werden, die bereits mit den Patienten vereinbart worden waren. Das teilte der Hausärzteverband am Mittwoch mit. Wie kam es dazu? 

 

15.000 Impftermine bei Hausärzten entfallen

Insgesamt 150 Arztpraxen wurden zuvor angehalten, kurzfristig neue Impftermine zu vergeben. Es stünden 15.000 zusätzliche Impfdosen der Vakzine von Biontech/Pfizer und Moderna zur Verfügung. Doch nachdem bereits alle Termine vereinbart waren, wurden die Lieferungen an die Arztpraxen kurzfristig wieder storniert. Der Grund: „Die Kassenärztliche Vereinigung hat einzelnen Hausarztpraxen kurzfristig Impfstoffkontingente zur Bestellung angeboten, die gar nicht zur Verfügung standen", erläutert Ministeriumssprecher Martin Burmeister auf Anfrage von „RTL.de“.

Die vermeintliche Fehlerkette ist lang – über die Impfzentren bis hin zu den einzelnen Landkreisen und an letzter Stelle die Hausärzte – alle sollten zusätzliche Impfstoffe erhalten. Und am Ende war keiner mehr da. So wurden die 15.000 Impfdosen schlussendlich nicht an die Arztpraxen, sondern anderweitig eingeplant.

Eine Frau sitzt im Dunkeln und schaut aus dem Fenster
Service Corona-Spätfolgen: Jeder Dritte leidet an psychiatrischen oder neurologischen Störungen

 

+++Zwischenfall in Schwerin: Mann bekommt 5-fach-Dosis Corona-Impfstoff+++

In einem Impfzentrum in Schwerin kam es zu einem „bedauerlichen Zwischenfall“, wie ein Impfmanager gegenüber den Medien erklärte. Dort hatte ein Mann aus Versehen die 5-fache Dosis des Corona-Impfstoffs Biontech/Pfizer erhalten. Der Grund: Die Behälter mit verdünntem und unverdünntem Impfstoff wurden verwechselt. Der Betroffene wurde anschließend zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht. Er habe nach Angaben der Stadtverwaltung keine Beschwerden.

 

+++Corona-Ausbrüche trotz Impfung in 13 Fällen allein in Stuttgart+++

Corona-Ausbruch trotz Impfung – diese Meldung hört man mit fortschreitender Durchimpfung in letzter Zeit immer häufiger. Allein in Stuttgart kam es in den letzten Wochen zu 13 Corona-Ausbrüchen in Pflegeheimen und Generationenzentren, wie unter anderem die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet. Die meisten der Infizierten hätten jedoch nur schwache Symptome gezeigt, so ein Sprecher der „Stuttgarter Nachrichten“.

 

41 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet

Laut Medienberichten haben sich bei den insgesamt 13 Ausbrüchen in unterschiedlichen Einrichtungen insgesamt 41 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Darunter 28 Bewohner sowie 13 Mitarbeiter der Einrichtungen. Einer der Betroffenen ist in Folge der Corona-Erkrankung verstorben, er sei jedoch vorerkrankt gewesen.

 

Immer mal wieder Vorfälle von Ausbrüchen trotz Impfung

Ein Sprecher des Sozialministeriums erklärte gegenüber den Medien, dass es immer mal wieder trotz Impfung Corona-Fälle gebe. Das Wichtigste sei jedoch, dass schwere Verläufe verhindert werden. 

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Herz & Kreislauf Studie: Bluthochdruck begünstigt schweren Corona-Verlauf

Auch der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar H. Wieler, äußerte sich am Donnerstag in einer Pressekonferenz zu derartigen Fällen. „Wir wissen, dass die Impfungen uns eine Grundimmunität geben. Das bedeutet, dass unser Körper das Virus effizient bekämpfen kann und wir gar nicht oder weniger krank werden. Aber sie verhindern nicht immer eine Infektion mit Sars-CoV-2. Das heißt, auch bei Geimpften besteht ein Restrisiko, dass sie sich infizieren und andere anstecken können.“

Weitere mögliche Gründe dafür, dass es trotz Impfung zu einer Ansteckung kommt:

  • Die Betroffenen haben nur eine Erstimpfung erhalten.
  • Der vollständige Immunschutz (nach circa 14 Tagen nach Zweitimpfung) ist noch nicht aktiviert.
  • Das Immunreaktion bei Älteren ist nicht stark genug, um ausreichend Antikörper zu bilden.
  • Die Betroffenen haben sich mit einer anderen Virus-Variante angesteckt, gegen die der Impfstoff nicht so gut wirkt.

Ein anderer Fall spielte sich in Sachsen-Anhalt hab – hier kam es zu einem Ausbruch mit Todesfolge, auch weil sich ein Großteil der Mitarbeiter nicht hat impfen lassen.

 

+++Sachsen-Anhalt: Corona-Ausbruch in Heim: 21 Infizierte und zwei Tote+++

In einem Seniorenheim in Lützen (Sachsen-Anhalt) ist es laut Informationen der „Bild“-Zeitung zu einem tragischen Corona-Ausbruch gekommen. In der Senioreneinrichtung „Drei Villen“ in Lützen sind in Folge eines Corona-Ausbruchs zwei Bewohner verstorben. 19 weitere Personen haben sich mit dem Coronavirus infiziert.  

 

Ungeimpfte Mitarbeiter schleppten das Virus ein

Offenbar hatten mehrere Mitarbeiter das Virus in die Einrichtung geschleppt. Das Tragische: 75 Prozent der Mitarbeiter waren nicht gegen das Coronavirus geimpft. Darunter befanden sich laut Medieninformationen auch sieben infizierte Pflegekräfte, die ein Impfangebot nicht angenommen haben.

 

+++Inzidenz-Wert sinkt weiter+++

Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut innerhalb eines Tages 24.329 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden dem RKI 306 Todesfälle gemeldet. Der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert liegt aktuell bei 153,4 und sinkt somit weiter (Vortag: 154,9) Der Sieben-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,92

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+++Corona-Ausbruch in Fahrzeugwerk in Mecklenburg-Vorpommern+++

In Lübtheen in Mecklenburg-Vorpommern (Kreis Ludwigslust-Parchim) ist es zu einem massiven Corona-Ausbruch in einem Fahrzeugwerk gekommen, wie unter anderem die „Ostsee-Zeitung“ berichtet. Der Ausbruch gilt als einer der größten in der Region, der auch massive Folgen für die Wirtschaft hat. 

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Lübtheen: Jeder Zehnte betroffen

Insgesamt haben sich fast 200 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. 500 weitere Betroffene befinden sich derzeit in Quarantäne. Mit einer Einwohnerzahl von 4.900 ist somit jeder zehnte Bürger von Lübtheen betroffen.

Ute Lindenau (SPD), Bürgermeisterin von Lübtheen, richtete ihr Wort an die Bewohner vor Ort. Sie sind dazu angehalten, sich nun so streng wie möglich an die Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen zu halten. Das sei „dringend nötig“, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

„Es zeigt sich, dass die bisherigen Maßnahmen in der Fläche wirksam sind, aber hier haben wir es mit einem beträchtlichen alleinstehenden Ausbruchsgeschehen zu tun“, erklärt Landrat Stefan Sternberg (SPD) gegenüber der „Ostsee-Zeitung“. 

Altenheim in Quarantäne
Service Corona-Ausbruch trotz Impfung: Ein Todesopfer, zahlreiche Infizierte

 

Wirtschaftliche Einbußen: Produktion in Fahrzeugweg vorerst gestoppt

Inzwischen ist die Produktion in dem Werk vorerst für 14 Tage unterbrochen. Als Ausbruchsursache wird vermutet, dass Arbeiter, die über die Osterfeiertage ihre Familie in Osteuropa besuchten, das Virus mitgebracht haben. Zwar seien alle Rückkehrer vor Arbeitsantritt getestet worden, dafür sei es aber möglicherweise zu früh gewesen. Die Inkubationszeit beträgt bei Corona laut Medizinern durchschnittlich fünf bis sechs Tage, unter Umständen sogar bis zu 14 Tagen.

 

Wie konnten sich so viele Werksarbeiter so schnell anstecken?

Wie sich gleich so viele Arbeiter mit dem Coronavirus anstecken konnten? Dafür sei vermutlich die besonders ansteckende britische Virusvariante B1.1.7 verantwortlich.

Quelle:

Corona-Ausbruch in Fahrzeugwerk in Lübtheen: Schon 500 Menschen in Quarantäne, in: ostsee-zeitung.de 

COVID-19-Intensivpflege im Krankenhaus
Service Corona-Ausbruch in Dortmunder Klinik – trotz negativem Schnelltest!

 

+++29.04. Heftige Impfpanne in Bayern: Dosis zu stark verdünnt+++

Im bayerischen Wertingen ist es zu einer Impfpanne gekommen, die für die Betroffenen unangenehme Konsequenzen hat. Im schwäbischen Impfzentrum in Wertingen sind die Corona-Impfstoffe zu stark verdünnt worden, wie ein Sprecher des Landratsamtes in Dillingen gegenüber den Medien erklärte. Der Fehler sei bei einer routinemäßigen Nachkontrolle aufgefallen. 

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Service Gesetzesänderungen im Mai 2021: Corona-Bonus & mehr

 

Bürger müssen erneut geimpft werden

Weil man im Nachhinein festgestellt habe, dass in einigen Fällen zu wenig Wirkstoff in den Spritzen war, konnte man anschließend den Kreis von möglichen Betroffenen auf 42 Menschen eingrenzen. Die betroffenen Bürger müssen nun erneut geimpft werden. Anfang Juni sollen die Patienten zudem eine dritte Impfung erhalten. Im Falle, dass man trotz verdünnten Impfstoffs bei der Erstimpfung nach der Zweitimpfung dennoch genügend Antikörper gebildet habe, könne man die vorgesehene Drittimpfung auch auslassen, erklärten die Verantwortlichen.

 

Wie kam es überhaupt zu der Impfpanne in Bayern?

Bevor die Impfung durchgeführt werden kann, müssen die Wirkstoffe der unterschiedlichen Hersteller jeweils mit einer vorgegebenen Kochsalzlösung verdünnt werden. Erst dann werde das Serum durch die Impfspritze aufgezogen. In diesem Fall wurde das Vakzin zu stark verdünnt. Wie der Betreiber des Impfzentrums erklärte, sollen nun weitere Sicherheitsmaßnahmen erfolgen, die einen solchen Vorfall zukünftig verhindern sollen.

Erst in den vergangenen Tagen wurde von einem ähnlichen Vorfall berichtet. In diesem Fall habe jedoch eine Mitarbeiterin wissentlich den Impfstoff mit Kochsalz-Lösung ausgetauscht, da diese das Vakzin im Vorfeld fallengelassen habe. Auch hier müssen die Betroffenen nun noch einmal geimpft werden.

Quelle:

Dutzende erhielten zu stark verdünnten Impfstoff, in: t-online.de

 

+++Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf unter 160+++

Das Robert Koch-Institut meldet am heutigen Donnerstag insgesamt 24.736 Corona-Neuinfektionen. Außerdem wurden dem RKI innerhalb 24 Stunden 264 neue Todesfälle gemeldet. Die Zahl der Sieben-Tage-Inzidenz sinkt erstmals wieder unter 160 und liegt mit 154,9 deutlich unter dem Wert der vergangenen Woche. Auch der bundesweite R-Wert sinkt auf 0,90. 

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+++27.04. Zu wenig Impfstoff in Potsdam+++

Potsdam meldet eine Verzögerung bei den Impfstofflieferungen, die sich auf die Vergabe der Impftermine in der Landeshauptstadt auswirkt. So müssten Personen, die sich für spontan verfügbar werdende Impfstoffdosen auf der Impfwarteliste der Stadt eingetragen haben, mit einem Impfstopp für mehrere Wochen rechnen. 

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Impfstopp in Potsdam

„Leider wird die kommunale Impfstelle in den kommenden, voraussichtlich vier Wochen keinen Impfstoff für Erstimpfungen erhalten, sodass derzeit keine neuen Termine für Personen aus der Impfwarteliste gemacht werden können“, erklärte der Pressesprecher der Landeshauptstadt, Jan Brunzlow, auf Anfrage der „MAZ“.

Wie es nach Ablauf der angesetzten vier Wochen Impfstopp mit der Warteliste in Potsdam weitergeht, muss sich noch zeigen. Wer in der Liste eingetragen ist, hat aber weiterhin die Chance, an das Impfzentrum der KVBB in der Metropolishalle vermittelt zu werden. Dort werden täglich Restimpfstoffe an Freiwillige verimpft. 

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+++AstraZeneca-Impfung ohne Termin+++

Das Impfzentrum Greifswald im Landkreis Vorpommern-Greifswald hingegen nutzt die Möglichkeit, übrig gebliebene Impfstoffdosen zu verimpfen. Eingeladen sind Personen über 18 Jahre. Ein Termin wird nicht benötigt, die eigentliche Priorisierung vernachlässigt

Impfdosen sind begrenzt

Rund 100 Dosen des immer noch umstrittenen Impfstoffs (LINK Wirksamkeit von AstraZeneca: Experten äußern Zweifel an neuen Daten) können an Impfwillige verteilt werden. Das Kontingent stammt aus dem Deputat des Ärzteverbundes HaffNet, dem vom Landkreis für eine eigene Impfaktion ursprünglich 5.000 Dosen zur Verfügung gestellt worden war. 

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+++27.04. Corona-Ausbruch in Ausbildungsinternat+++

Im Ausbildungsinternat des Thüringer Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) in Erfurt kam es zu einem größeren Corona-Ausbruch, der knapp 100 Azubis dazu zwingt, ihre Quarantäne im Wohnheim zu verbringen. 

Am geplanten Termin für die Abschlussprüfungen – zwei Tage nach Beendigung der Quarantäne – will man allerdings festhalten. 

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Service Nach Impfgipfel: Mehr Freiheiten für Geimpfte?

 

Quarantäne in Mehrbettzimmern

Vor knapp einer Woche wurden 28 Azubis des Dehoga-Kompetenzzentrums positiv auf Corona getestet und das Zentrum daraufhin geschlossen. Inklusive der Kontaktpersonen sind aktuell 90 Auszubildende in 14-tägiger Quarantäne. Diese müssen sie auf den Mehrbettzimmern ihres Wohnheims verbringen, wie „MDR Thüringen“ berichtet.  

Genauere Details zu Krankheits- und Quarantäneverläufen sind derzeit nicht bekannt. 

 

Verlegung gescheitert

Man habe versucht, den Azubis eine Quarantäne in naheliegenden Hotels und Pensionen zu ermöglichen, wo sie mehr Platz und Ruhe gehabt hätten. Die Betreiber der Unterkünfte hätten dem aber nicht zugestimmt, heißt es vonseiten des Dehoga. 

 

Abschlussprüfungen nach Quarantäne?

Bis zum 3. Mai müssen die jungen Leute in der Mehrbettzimmer-Quarantäne ausharren. Die Zeit sollten sie zum intensiven Lernen nutzen: Der Hotel- und Gaststättenverband will an dem Termin für die geplanten Abschlussprüfungen am 5. Mai festhalten.  

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Service Wo jetzt Schulschließungen wegen der Bundes-Notbremse drohen

 

+++Corona in Deutschland: Knapp 11.000 Neuinfektionen+++

In den zurückliegenden 24 Stunden wurden dem Robert Koch-Institut 10.976 Corona-Neuinfektionen und 344 Todesfälle gemeldet. Vor einer Woche waren es 9.609 Neuinfektionen und 297 Tote gewesen. 
Die Zahl der COVID-19-Infektionen steigt damit auf 3.310.301 Fälle ingesamt. Als genesen gelten aktuell 2.931.400 Personen – rund 21.200 mehr als am Vortag. Daraus ergeben sich rund 297.000 aktive COVID-19-Fälle. 81.968 Menschen sind seit Beginn der Pandemie an oder mit dem Virus gestorben. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt minimal von 169,3 am Vortag auf 167,6. 

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Service Giftige Inhaltsstoffe in Schnelltests an Schulen?

 

+++26.04. Krankenschwester sorgt für Impfskandal+++

200 Personen wurden im Impfzentrum Friesland am 21. April bis 13.00 Uhr geimpft. Sechs von ihnen erhielten allerdings keinen Impfstoff, sondern lediglich eine Kochsalzlösung. Der Fall aus Niedersachsen schlägt hohe Wellen. 

 

Ampulle fallengelassen

Einer etwa 40-jährigen Krankenschwester war vergangene Woche in der Frühschicht beim Vorbereiten der Impfspritzen eine Ampulle Biontech heruntergefallen. Statt das Missgeschick zu melden, vertuschte die Frau es und zog reine Kochsalzlösung in sechs Impfspritzen. Sie selbst impfte nicht, sondern bereitete die Spritzen lediglich vor.

Drei Tage später, am Samstag (24. April) erzählte die Krankenschwester einer Kollegin von dem Vorfall, die daraufhin unverzüglich ihren Vorgesetzten informierte. 

 

Ermittlungen wegen möglicher Körperverletzung

Die Beschuldigte machte eine umfassende Aussage und ist den Behörden zufolge „sehr betroffen“, wie unter anderem „Focus“ berichtet.   

Die Frau war beim DRK-Kreisverband Jeverland angestellt, der die Kündigung bereits ausgesprochen hat. Zusätzlich wurden Ermittlungen wegen eines möglichen Körperverletzungsdelikts eingeleitet. 

Das Impfzentrum Friesland hat außerdem das Vier-Augen-Prinzip eingeführt. „Niemand wird mehr mit einem Impfstoff allein gelassen, damit solche Vertuschungen nicht mehr möglich sind“, betonte Frieslands Landrat Sven Ambrosy bei einer Online-Pressekonferenz am Sonntag.

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Service Thrombose-Fälle auch bei Biontech: So reagiert der Hersteller

 

200 Menschen müssen zum Antikörpertest

Nach Aussagen des Präsident des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes, Matthias Pulz, bestünde durch die Kochsalz-Impfungen keine Gesundheitsgefahr. Die Kochsalzlösung wird zum Verdünnen des Impfstoffs verwendet und ist auch unverdünnt unschädlich. 

Nichtsdestotrotz muss festgestellt werden, wer von den 200 vermeintlich geimpften Personen nun keinen Impfschutz hat. Am 5. Mai wird deswegen ein Antikörpertest bei allen infrage kommenden Patienten durchgeführt. Dieser wird offenlegen, wer den Biontech-Impfstoff und wer die Kochsalzlösung erhalten hat. 

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+++Corona in Deutschland: Inzidenz kurz vor 170+++

Zu Wochenbeginn verzeichnet das RKI 11.907 Corona-Neuinfektionen und 60 neue Todesfälle innerhalb eines Tages. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 3.299.325 Personen mit COVID-19 infiziert, 81.624 Menschen sind mit oder an dem Virus gestorben. 

Die 7-Tage-Inzidenz, die angibt wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche registriert werden, steigt von 165,6 am Sonntag auf aktuell 169,3. 

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+++23.04. Ermittlungen wegen Totschlags gegen Oberarzt an Uni-Klinik Essen+++

Es sind schwerwiegende Vorwürfe, die gegen einen Oberarzt der Essener Uni-Klinik erhoben werden. Wie unter anderem die „Halterner Zeitung“ berichtet, muss sich der Mediziner in drei Fällen wegen Totschlags vor Gericht verantworten. Er habe insgesamt drei schwerkranken Corona-Patienten ein tödliches Medikament verabreicht, heißt es seitens der Staatsanwaltschaft. Der 45-Jährige nennt seine Beweggründe. 

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Arzt an Uni-Klinikum Essen angeklagt: „Leiden beenden“

Bereits im November soll der Mediziner drei Patienten aus Essen, Gelsenkirchen und den Niederlanden „unmittelbar lebensbeendende Arzneimittel“ verabreicht haben, erklärte die ermittelnde Staatsanwaltschaft. Nach der Festnahme des Arztes soll dieser gegenüber der Polizei ausgesagt haben, dass er dadurch das Leiden der Corona-Patienten beenden wollte. Es wird aktuell in drei Fällen ermittelt – ein 47-Jähriger, der bereits im November verstarb, ein 50-jähriger Mann und ein weiterer 65-jähriger Patient verstarben wohl als Folge der tödlichen Medikamenten-Einnahme. 

 

Weitere Ermittlungen gegen Oberarzt

Die Uniklinik Essen erklärte in einer Mitteilung, dass sich die Patienten bereits im „Sterbeprozess“ befunden hätten. Ob es noch weitere Fälle gab, dazu werde man wohl noch eine „lange Zeit ermitteln müssen“, erklärt Oberstaatsanwältin Birgit Jürgens gegenüber den Medien.

Der mutmaßliche Täter hat erst im Februar an der Uni-Klinik in Essen angefangen zu arbeiten und war seit Juli 2020 auf der Intensiv-Station tätig. Er sitzt nun seit November in Untersuchungshaft. Eine weitere Stellungnahme zu den Vorwürfen habe der Angeklagte seit Verhaftung nicht mehr gemacht.

Quelle:

Anklage: Oberarzt verabreicht drei Corona-Patienten tödliches Medikament, in: halternerzeitung.de

 

Person zieht Impfampulle auf
Service Corona-Impfung für 80 Euro? Arzt soll in Scheune geimpft haben

 

+++Corona-Ausbruch trotz Durchimpfung mit Todesfolge+++

Erneut ist es in einem Pflegeheim zu einem Corona-Ausbruch gekommen – obwohl die Bewohner und Mitarbeiter bereits gegen das Virus geimpft waren. Wie unter anderem „infranken.de“ berichtet, ereignete sich der Ausbruch bereits in den vergangenen Tagen im Helene-Schultheiß-Altenheim im bayerischen Zirndorf. Insgesamt haben sich dort 24 Senioren mit dem Coronavirus infiziert, die überwiegend zuvor mit dem Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer geimpft worden waren. 

Nahaufnahme von Fläschchen und Spritze - Covid-19 Impfstoff
Service Thrombose-Fälle auch bei Biontech: So reagiert der Hersteller

 

Zirndorf: Verantwortliche rätseln über Ursache des Ausbruchs

„Wir haben keine Erkenntnis darüber, wie Corona in unser Haus gekommen ist", erklärt der Leiter der Einrichtung, Frank Bauer, gegenüber „infranken.de“. Die Anzahl der betroffenen Bewohner sei „derzeit fließend“, die Fälle gingen aber insgesamt aktuell wieder zurück. Von den zuvor 24 positiv getesteten Personen sind aktuell noch 12 Senioren corona-positiv.

Infizierte Senioren sind isoliert

Die betroffenen Bewohner seien in zwei Flügeln der Einrichtung isoliert worden. „Die Menschen sind da abgeriegelt“, so Einrichtungsleiter Bauer gegenüber „infranken.de“.

 

Infizierte Bewohner vollständig geimpft?

Warum es zu dem Ausbruch gekommen ist, darüber rätseln auch die Verantwortlichen. Denn der Großteil der Infizierten war bereits doppelt geimpft. Unter den 24 positiv getesteten gab es Bewohner, die gar nichts von der Infektion gemerkt haben, aber auch weitaus tragischere Fälle.

 

5 Todesfälle nach Ausbruch in bayerischer Pflegeeinrichtung

So seien auch insgesamt 5 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch verzeichnet worden. Darunter seien auch einige wenige Bewohner gewesen, die sich nicht haben impfen lassen. Ein Bewohner sei zwar geimpft, brachte aber zahlreiche Vorerkrankungen mit – auch er verstarb im Zuge der Corona-Erkrankung. 

Mann mit Maske sitzt auf dem Sofa, ein Kissen im Arm, und hält sich den Kopf
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Warum infizieren sich trotz Impfung dennoch Personen mit Corona?

Es ist nicht der erste Corona-Ausbruch in einer Pflegeeinrichtung, der trotz Impfung zahlreiche Infizierte und Todesopfer fordert. Dafür gibt es verschiedene Erklärungen. Zum einen sei die Immunantwort bei Älteren einfach schwächer, sodass in einigen Fällen kein vollständiger Impfschutz gewährleistet ist.

Zudem kommt es auch darauf an, ob die Bewohner bereits eine doppelte Impfdosis erhalten haben und wie viel Zeit bis zum Ausbruch verstrichen ist. Denn in der Regel bedarf es circa 14 Tage, bis der Körper ausreichend Antikörper gebildet hat. Ein weiterer Faktor könnte eine andere Virus-Variante sein, gegen die der Impfstoff nicht gut wirkt. 

Illustration des Mutationsprozesses des Coronavirus
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Fest steht, dass es wohl auch in Zukunft noch häufiger zu Corona-Ausbrüchen trotz Impfung kommen wird. Unter anderem zeigen jedoch die sinkenden Todeszahlen und Berichte von Betroffenen, dass diese weitaus weniger tödlich und häufig eher mit einem milden Corona-Verlauf einhergehen.

Quelle:

Corona-Ausbruch in Altenheim: Viele geimpfte Bewohner infiziert, in: infranken.de

 

+++Robert Koch-Institut meldet wieder mehr Neuinfektionen+++

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat am heutigen Freitag, 23. April, erneut einen Anstieg der Neuinfektionen gemeldet. Innerhalb eines Tages haben sich 27.543 Personen mit dem Coronavirus infiziert und worden von den Gesundheitsämtern gemeldet. 265 Menschen sind verstorben. Sie Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 161,1 auf 164. Der bundesweite R-Wert liegt derzeit bei 1,01. 

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+++22.04. Mecklenburg-Vorpommern will Bundes-Notbremse nicht umsetzen+++

An der Änderung der Infektionsschutzgesetzes wird herbe Kritik geübt, darunter auch von Manuela Schwesig (SPD), Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns. Im ZDF-Morgenmagazin erklärte sie, dass das Infektionsschutzgesetz nicht weit genug gehe. Weil es den „Menschen nicht hilft“, werde sie die Bundes-Notbremse nicht umsetzen – obwohl diese ab einer Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 innerhalb einer Woche für alle Städte und Landkreise verpflichtend gelten soll.

Frau hält sich den schmerzenden Kopf
Krankheiten & Behandlung Long COVID: Diese Gruppe ist zunehmend betroffen

Schwesig will strengere Regeln und kritisiert, dass das Bundesgesetz für Schulschließungen einen Grenzwert von 165 vorsieht. Auf der Ministerpräsidentenkonferenz wurde hierfür hingegen eine Sieben-Tage-Inzidenz von 150 festgelegt. Anstatt dass sich die Infektionszahlen auf „hohem Niveau einpendeln“, sollen sie in Mecklenburg-Vorpommern „streng, konsequent [und] schnell“ gesenkt werden, so Schwesig.

Außerdem halte es die Landesregierung in Bezug auf die Sieben-Tage-Inzidenz für problematisch, „dass sich schon nach drei Tagen über 100 und nach fünf Tagen unter dieser Grenze die Regeln ändern“. Trotzdem würden etwa die Ausgangssperre ab 22 Uhr und die Testpflicht an Schulen, die mit dem neuen Infektionsschutzgesetz bundeseinheitlich eingeführt werden sollen, umgesetzt.

Unmut über die hohen Grenzwerte äußert auch der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther (CDU). So werden in dem Bundesland die Schulen bereits ab einem Inzidenzwert von 100 geschlossen. Man müsse daher nun darüber nachdenken, strengere Regelungen an das Infektionsschutzgesetz „anzupassen“.

 

+++22.04. Bundesländer heben Impfpriorisierung für AstraZeneca auf+++

In drei Bundesländern können sich Freiwillige nun auch unabhängig von der vorgegebenen Impfpriorisierung mit dem Vakzin von AstraZeneca impfen lassen. In Sachsen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern ist der Impfstoff für alle Altersgruppen freigegeben. 

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Eine Voraussetzung gibt es aber dennoch: Bei Menschen unter 60 Jahren muss im Vorfeld eine ausführliche Beratung durch den Arzt erfolgen, der die Impfung durchführt.

Harry Glawe, Gesundheitsminister von Mecklenburg-Vorpommern, erklärte gegenüber der „Tagesschau“: "Die Freigabe ist ein Angebot, dass diejenigen, die keine oder wenige Vorbehalte gegen den Impfstoff haben, die Möglichkeit nutzen können, sich gegen das Coronavirus auch impfen zu lassen.“ In den Impfzentren sind in den vergangenen Tagen immer mehr Impfstoffe von AstraZeneca liegen geblieben. So habe man die Möglichkeit, das Vakzin einer breiteren Masse anbieten zu können.

Das Vakzin von AstraZeneca wird in Deutschland wegen des Auftretens von seltenen „Hirnvenen-Thrombosen vor allem bei Jüngeren für die Altersgruppe über 60 Jahren empfohlen. Nach ärztlicher Absprache kann und darf der Impfstoff aber auch an jüngere Personen verimpft werden.

 

+++59 Hirnvenenthrombosen seit Impfstart in Deutschland gemeldet+++

In Deutschland sind seit Impfstart bis Mitte April insgesamt 59 Fälle von Sinus- und Hirnvenenthrombosen nach einer Impfung mit dem Vakzin AstraZeneca dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) gemeldet worden. 12 Personen seien in Folge verstorben, darunter sechs Männer und sechs Frauen. Das RKI meldet, dass bisher (einschließlich 15. April) rund 4,2 Millionen Erstdosen AstraZeneca verimpft worden. 

Frau hält sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Kopf
Service Thrombose-Ursache bei AstraZeneca-Impfstoff entdeckt!

 

+++ RKI meldet steigende Inzidenz+++

Das Robert Koch-Institut meldet heute insgesamt 29.518 Neuinfektionen. 259 Menschen sind in Folge einer Corona-Erkrankung verstorben. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht von 160,1 auf 161,1. Laut Informationen des Robert Koch-Instituts ist bei mehr als 90 Prozent der Corona-Fälle die britische Corona-Variante B.1.1.7 nachgewiesen worden.

 

+++21.04 Bundesweite Corona-Notbremse beschlossen+++

342 Abgeordnete stimmten für die Änderung des Infektionsschutzgesetzes, 250 votierten dagegen, 64 Abgeordnete enthielten sich. Damit ist die bundesweite Corona-Notbremse beschlossen. Anders als bisher muss nun in den Kreisen und Städten ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 die Notbremse verpflichtend eingesetzt werden.

Corona-Intensivpatient in einem Krankenhausbett, umgeben von Ärzten in Schutzkleidung
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Unter anderem greifen dann nächtliche Ausgangsbeschränkungen, die nach Beratungen der CDU und SPD entschärft werden und so erst ab 22 Uhr gelten sollen. Der Weg zur Arbeit und zum Arzt sind von der Ausgangsbeschränkung ausgenommen. Auch Spaziergänge und Joggen sollen alleine bis Mitternacht möglich sein.

Zudem soll trotz Notbremse "Click & Collect", also das Abholen bestellter Ware im Einzelhandel, weiterhin erlaubt sein. Für Schulen wurde ein Inzidenzwert von 165 festgelegt. Ab diesem Wert ist der Distanzunterricht verpflichtend. Außerdem dürfen Kinder unter 14 auch bei hohen Inzidenzen Sport in Gruppen betreiben.

Das neue Infektionsschutzgesetz soll spätestens nächste Woche inkrafttreten. Die Maßnahmen werden zunächst bis zum 30. Juni befristet.

 

+++21.04. Bundesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt+++

Das RKI zählt aktuell 160,1 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz ist damit ein weiteres Mal gesunken. Am Sonntag (18. April) lag der Wert noch bei 165, am Montag und Dienstag bewegte er sich um 162. 
Ingesamt wurden dem RKI in den vergangenen 24 Stunden 24.884 Corona-Neuinfektionen und 331 neue Todesfälle gemeldet. Vor einer Woche waren es 21.693 neue COVID-19-Infektionen und 342 Tote gewesen. 

Die aktuellen Zahlen sind allerdings nur schwer interpretierbar. Schuld daran sind erhebliche Meldeverzögerungen aus Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland. 

 

Unvollständige Zahlen aus NRW

Bereits gestern räumte eine Sprecherin des Landeszentrum Gesundheit (LZG.NRW) in Bochum ein, dass Nordrhein-Westfalen derzeit keine verlässlichen Corona-Zahlen liefern könne:
„Seit gestern Abend bestehen erhebliche Störungen im Landesverwaltungsnetz. Die angegebenen Werte sind daher leider unvollständig, wir bitten um Verständnis.“

Große NRW-Städte wie Köln, Duisburg oder Düsseldorf konnten demnach keinen einzigen neuen Corona-Fall melden. Der Grund für die Störung ist nicht bekannt, Techniker der LZG arbeiten allerdings bereits an der Behebung. 

Frau hält sich den schmerzenden Kopf
Krankheiten & Behandlung Long COVID: Diese Gruppe ist zunehmend betroffen

 

+++Impfmonitoring: Knapp 400.000 Impfungen an einem Tag+++

Seit Beginn der Pandemie in Deutschland haben sich laut RKI 3.188.192 Menschen nachweislich mit COVID-19 infiziert. Rund 2.824.100 Personen gelten als genesen. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle steigt um 4.100 auf 283.500. Mit oder an dem Virus gestorben sind 80.634 Menschen. 

Im täglichen Impfmonitoring gibt das RKI an, dass inzwischen 16.795.784 Menschen in Deutschland (20,2%) die Erstimpfung erhalten haben. In den vergangenen 24 Stunden wurden 323.200 Personen zum ersten Mal geimpft. Die Anzahl der Zweitimpfungen stieg um 57.895 auf 5.582.992 Personen (6,7%).

 

+++20.04. Einreiseverbote in Mecklenburg-Vorpommern+++

Die Mecklenburgische Seenplatte und die Insel Usedom dürfen nicht mehr ohne triftigen Grund besucht werden. Bis voraussichtlich zum 11. Mai gelten Einreiseverbote, die nicht nur Tagestouristen, sondern auch Menschen mit einem Zweitwohnsitz in den betroffenen Regionen fernhalten sollen. Grund hierfür sind die steigenden Infektionszahlen. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald hatte die Inzidenz vergangene Woche an mehreren Tagen die 200er-Marke überschritten. Aktuell liegt sie laut RKI bei 193,1. 
 

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Usedom empfiehlt Dringlichkeitsnachweise mitzuführen

Auf Usedom, Deutschlands zweitgrößter Insel, gilt das Einreiseverbot seit vergangener Woche. Konkret untersagt sind Urlaubsreisen und Tagesausflüge. Auch Personen mit Zweitwohnsitz auf Usedom dürfen nicht einfach übersetzen. Online informiert die Kreisverwaltung des Landkreises Vorpommern-Greifswald über die Berechtigungen für eine Anreise: 
 

„Die Einreise nach Mecklenburg-Vorpommern und auf die Insel Usedom aus anderen Bundesländern ist nur aus triftigem Grund erlaubt. Es empfiehlt sich einen Nachweis über den dringlichen Grund der Anreise mitzuführen. Besitzer einer Zweitwohnung dürfen sich nicht auf Usedom aufhalten.“

Zu triftigen Gründen für eine Einreise zählen berufliche Tätigkeiten sowie der Besuch der Kernfamilie. 

 

Mecklenburgische Seenplatte: Einreiseverbote und Ausgangssperre

Ebenfalls bis zum 11. Mai gilt das Einreiseverbot im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Online fasst die Verwaltung zusammen:
 

„Die Einreise in das Gebiet des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte ist ohne triftigen Grund untersagt. Triftige Gründe sind die Ausübung der beruflichen Tätigkeit, der Besuch bei der Kernfamilie, hilfsbedürftigen Menschen, Kranken oder Menschen mit Einschränkungen und die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts. Außerdem ist die Inanspruchnahme von Pflegeeinrichtungen, medizinischen, psychosozialen und veterinärmedizinische Einrichtungen zulässig. Der Besuch der Zweitwohnung aus nichtberuflichen Gründen sowie tagestouristische Ausflüge sind explizit keine triftigen Gründe.“

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Service Corona-Selbsttest kaufen: Hier online und im Markt verfügbar
 

 

Aktuelle Corona-Zahlen: Inzidenz sinkt minimal 

Dem RKI wurden in den vergangenen 24 Stunden 9.609 Corona-Neuinfektionen und 297 neue Todesfälle gemeldet. Vor einer Woche waren es 10.810 Neuinfektionen und 294 Todesfälle gewesen. 
Damit haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 3.163.308 Personen mit SRS-CoV-2 infiziert. 80.303 Menschen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz sinkt im Vergleich zum Vortag minimal von 165,3 auf 162,4. Der Wert spiegelt wieder, wie viele Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche registriert werden. 

Im aktuellen Impfmonitoring gibt das RKI an, dass inzwischen 16.428.425 Menschen in Deutschland (19,8%) die Erstimpfung erhalten haben. Das sind 218.490 mehr als am Tag zuvor. Zum zweiten Mal geimpft sind 5.517.282 Personen (6,6%) – 37.593 mehr als gestern. 

Hände einer Frau beim Ausfüllen von Steuerformularen mit Stift und Taschenrechner
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+++19.04. Corona-Party unter Medizinern in Köln aufgelöst+++

Das Ordnungsamt und die Polizei haben am Wochenende eine Corona-Party der besonderen Art aufgelöst. Rund 35 angehende Mediziner haben sich trotz Corona-Beschränkungen und Ausgangssperre zu einer illegalen Techno-Party verabredet. Wie unter anderem der Kölner Express berichtet, habe die Party in einer Barackensiedlung in Westhoven nahe der Rodenkirchener Brücke stattgefunden. Die Polizei griff gegen ein Uhr in der Nacht zu Sonntag, dem 18. April, ein.  

Als die Beamten eintrafen, habe man feststellen können, dass es sich in einer der Lauben dort um eine Examens-Abschiedsparty gehandelt habe. Einige Party-Gäste versuchten, die Flucht zu ergreifen. Nachdem das Ordnungsamt zunächst alleine vor Ort war, wurde anschließend die Polizei zur Unterstützung gerufen.

 

Ordnungsamt erhielt Hinweis auf Party

Man habe im Vorfeld Hinweise zu der Party bekommen, heißt es aus Kreisen des Ordnungsamtes. Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker zeigte sich bestürzt über ein derartiges Verhalten: „In unserer jetzigen Situation in der Pandemie eine Party mit vielen Menschen zu feiern ist unverantwortlich – besonders, weil die Feiernden, bei denen es sich angeblich um angehende Mediziner*innen gehandelt hat, es hätten besser wissen müssen“, so Reker gegenüber den Medien. Auf die Partygäste kommt nun eine Ordnungsstrafe zu.

 

+++Kirner Land kämpft mit dem Infektionsgeschehen+++

Die Verbandsgemeinde Kirner Land im Landkreis Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) verzeichnet in den vergangenen Tagen einen drastischen Anstieg von Corona-Neuinfektionen. Ende letzter Woche lag der Inzidenzwert bei 511, wie Bürgermeister Thomas Jung (parteilos) und die Corona-Stabstelle des Landkreises bestätigten. 

 

Schulschließungen nach Corona-Ausbrüchen

Von den zahlreichen Ansteckungen in der 8.500-Seelen-Gemeinde betroffen sind unter anderem eine baptistische Religionsgemeinschaft sowie mehrere Großfamilien. Auch ein Corona-Ausbruch in einer Kita wurde gemeldet. Ingesamt befinden sich rund 1.000 (Kontakt-)Personen in Quarantäne.  

In der Folge schließen ab Dienstag (20. April) zwei Schulen und zwei Kindertagesstätten für zunächst vier Tage. Eine Notbetreuung ist zwar gewährleistet. Die Eltern werden dennoch gebeten, ihre Kinder nur im äußersten Notfall in die Schulen bzw. Kitas zu schicken. 

 

+++Politiker fordern Maßnahme gegen Schulschließungen+++

Der Fall im Kirner Land zeigt, dass Schulen und Kitas zu den Corona-Hotspots gehören. In Innenräumen ist das Ansteckungsrisiko höher als im Freien. 

Auch deswegen fordern Politiker unterschiedlicher Fraktionen nun eine spezielle Maßnahme, die das Infektionsrisiko in Schulen mindern soll: Unterricht im Freien. 

 

Unterricht im Freien

Laut bundesweiter Corona-Notbremse sollen Schulen und Kitas ab einer Inzidenz von 200 an drei aufeinanderfolgenden Tagen geschlossen werden. Es gebe allerdings auch andere Möglichkeiten, wie unter anderem Marcus Weinberg, der familienpolitische Sprecher der Unions-Fraktion im Bundestag, in einem Interview mit der „Bild“-Zeitung betonte:
„Unterricht im Freien oder die weitere Reduzierung der Lerngruppengrößen sind zu durchdenken, bevor Schulen geschlossen werden.“

Auch die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Bärbel Bas sieht Unterricht im Freien als Option. Sie sagte der Zeitung:

„Durch die Wissenschaft ist belegt, dass Aktivitäten unter freiem Himmel sicherer sind als in geschlossenen Räumen. Daher klingt die Möglichkeit, Schulunterricht im Freien möglich zu machen, erstmal gut und wird von manchen Schulen bei gutem Wetter auch spontan genutzt.“

 

+++Corona-Zahlen: Erstmals über 80.000 Tote+++

In der Nacht von Sonntag auf Montag hat Deutschland die Marke von 80.000 Corona-Toten überschritten. Dem RKI wurden in den vergangenen 24 Stunden 92 neue Todesfälle gemeldet. Damit sind insgesamt 80.006 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. 

Die Zahl der Neuinfektionen beläuft sich auf 11.437 Fälle. Seit Beginn der Pandemie haben sich nachweislich 3.153.699 Personen mit COVID-19 infiziert. 2.787.200 Menschen gelten als genesen. Das sind in etwa 12.000 mehr als am Vortag. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle sank um 600 auf 286.500. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz steigt indes weiter. Am Montagmorgen schätzte das RKI den Wert auf 165,3. Am Sonntag hatte die Inzidenz noch bei 162,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gelegen. 

Kleinunternehmerin desinfiziert Plexiglaswand
Service Corona-Notbremse: 289 Kreise überschreiten kritischen Inzidenzwert von 100

 

+++Corona-Ausbruch bei Rewe in Bayreuth: Filialschließung und Quarantäne+++

In Bayreuth kam es in einem Rewe-Supermarkt zu einem größeren Corona-Ausbruch, wie unter anderem „BR24“ berichtet. Wie das Landratsamt mitteilte, haben sich insgesamt 18 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Die Belegschaft befindet sich aktuell in Quarantäne. Der Markt in der Spinnereistraße wurde geschlossen.

 

Rewe-Markt in Bayreuth wegen Corona geschlossen

Bisher sei noch unklar, ob zu den bisher 18 bestätigten Fällen unter den Rewe-Mitarbeitern noch weitere Infizierte hinzukommen. Zudem sei ebenfalls noch ungewiss, wann der Markt wieder öffnen kann. Die Filiale sei gereinigt und desinfiziert worden, zitiert „BR24“ ein Statement der Unternehmenszentrale in Köln.

 

Kunden wurden nicht über Ausbruch informiert

Kurios wird es allerdings, wenn es darum geht, wie man die Kunden über den Ausbruch informiert hat. Denn diese wurden angeblich nicht über den Corona-Ausbruch in Kenntnis gesetzt. Lediglich am Eingang der betroffenen Filiale wurde laut Medienberichten auf ein Schild verwiesen, welches mit dem Hinweis „Wegen eines Systemfehlers bis auf Weiteres geschlossen“ versehen war. Der Filial-Betreiber wolle sich auf Nachfrage nicht zu dem „Systemfehler“ äußern, heißt es bei „br24“. 

Grafische Darstellung von Coronaviren.
Service Corona-Hotspots: Nur noch ein Bundesland über 100er-Inzidenz

 

Keine Informationspflicht bei Corona

Warum der Rewe-Markt seine Kunden nicht informierte? Es besteht wohl keine Pflicht, im Falle eines Corona-Ausbruchs darüber zu informieren, so das Landratsamt. Der Grund für eine Schließung müsse demnach nicht publik gemacht werden.

Ob sich auch Kunden mit dem Coronavirus angesteckt haben, ist indes nicht bekannt. Man gehe aber davon aus, dass aufgrund der Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen kein erhöhtes Risiko bestehe.

Quelle:

Rewe-Supermarkt in Bayreuth nach Corona-Ausbruch geschlossen, in: br.de

 

+++16.04. Corona-Urlaub an der Ostsee in Eckernförde wieder möglich+++

Corona-Urlaub an der Ostsee rückt für viele zum Greifen nahe. Denn nach einem halben Jahr Lockdown sehnen sich viele nach Erholung und Normalität – den Kaffee draußen beim Bäcker, oder einen entspannten Spaziergang am Strand. Das kann hier in Eckernförde an der Ostsee ab Montag wahr werden. Dann nämlich macht Eckernförde endlich wieder auf. Was heißt das im Detail?

  • Hotels werden wieder geöffnet.
  • Ferienhäuser und Campingplätze können besucht werden.
  • Restaurants im Außen- und sogar im Innenbereich dürfen den Betrieb wieder aufnehmen.
 

Negativer Corona-Test und Öffnung in der Nebensaison

Die Lockerungen in Eckernförde haben jedoch eine Bedingung: Urlauber dürfen nur anreisen, wenn sie einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen können.

„Da wir ja außerhalb der eigentlichen Ferienzeit diese ersten Öffnungsschritte machen, glauben wir, dass wir jetzt Stück für Stück die ersten Schritte behutsam machen können, bevor dann im Sommer wirklich der hoffentlich große Öffnungsschritt erfolgen kann“, erklärt Thilo Rohlfs, Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums Schleswig-Holstein gegenüber „RTL“

 

Modellregionen machen es möglich

Wie es zu den Lockerungen hier am Küstenort kam, obwohl doch die bundesweite Tagesinzidenz immer noch beunruhigend hoch ist? Eckernförde gehört zu den sogenannten Modell-Regionen. In diesen können Lockerungen der Corona-Maßnahmen vorgenommen werden, wenn es ausreichend Testkapazitäten gibt und sich die Inzidenz vor Ort in einem niedrigen Bereich befindet.

So auch in Eckernförde. Sollte die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 steigen, muss in Eckernförde jedoch wieder geschlossen werden.

 

Urlaubsregion mit Inzidenz von unter 50

Aktuell liegt die Inzidenz in Eckernförde noch unter 50 (47,8). In gesamten Bundesland Schleswig-Holstein beträgt die Sieben-Tage-Inzidenz 76,2. Also noch unter 100, der Wert, der als richtungsweisend für die Rücknahme von Corona-Lockerungen (Notbremse) gilt. Die Öffnung für den Tourismus in Eckernförde ist bis einschließlich 15. Mai genehmigt. Wenn die Infektionszahlen konstant niedrig bleiben, kann das Modellprojekt jedoch verlängert werden.

Auch weitere Regionen im Norden wollen für den Tourismus öffnen. So haben auch Sylt, Nordfriesland, Büsum und die Lübecker Bucht Interesse an den sogenannten Modell-System gezeigt.

 

+++Corona-Zahlen am Freitag, 16. April: Inzidenz weiterhin konstant hoch+++

Auch am Freitag, 16. April, bleiben die Corona-Zahlen konstant hoch. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut 25.831 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Zudem wurden dem RKI 247 Todesfälle gemeldet. Der Inzidenz-Wert liegt bundesweit bei 160,1. Und auch der bundesweite R-Wert steigt weiter an von 1,11 auf aktuell 1,18. 

 

+++15.04. Corona-Ausbruch trotz Impfung in Altenheim: Mediziner alarmiert+++

In einem Altenheim in Leichlingen in Nordrhein-Westfalen kam es zu einem größeren Corona-Ausbruch in einem Altenheim. Nach Angaben des Geschäftsführers haben sich insgesamt 17 Bewohner sowie Pflegekräfte mit dem Corona-Virus infiziert. Das Rätselhafte: Sie waren bereits im Januar doppelt durchgeimpft worden.

 

Positiv getestet, aber nur leichte Symptome

Der Geschäftsführer des Heims, Joachim Noß erklärte gegenüber den Medien, dass die positiv getesteten Bewohner und Mitarbeiter derzeit nur schwache Symptome aufweisen würden. „Es muss bisher niemand ins Krankenhaus, die Bewohner befinden sich auf ihren Zimmern“, so Noß gegenüber der „Bild“-Zeitung. Aber wie kam es überhaupt dazu, dass man die Infektionen feststellte?

Zunächst wurden im Haus flächendeckend Schnelltests durchgeführt, erläutert Geschäftsführer Noß. Das Ergebnis: 17 positive Fälle. Anschließende PCR-Tests bestätigten bereits einige der Ergebnisse – einige stehen noch aus.

Mediziner sind alarmiert. Auch zuvor hat es bereits häufiger Corona-Ausbrüche unter Geimpften gegeben. In diesen Fällen waren die Betroffenen jedoch in der Regel nur teilimmunisiert, hatten erst eine Impfdosis erhalten oder kurz nach der Impfung noch keinen vollständigen Schutz erreicht. In diesem Fall liegt die Durchimpfung jedoch schon Monate zurück. 

 

Mediziner: Alter könnte ein Faktor sein

Virologen der Uni-Klinik in Düsseldorf untersuchen den Sonderfall jetzt. Es sei wichtig, dass man das aufarbeitet, erklärt Professor Ortwin Adams der Universitätsklinik in Düsseldorf. Einzelne Impfdurchbrüche wären bekannt. Ein größerer Ausbruch sei jedoch ungewöhnlich, so der Experte.

Ein entscheidender Faktor könnte hier das Alter der Betroffenen sein. Ältere Menschen zeigen häufiger eine schwächere Immunantwort, auch bei Impfungen. Zudem müsse nun untersucht werden, ob es sich bei dem Virus möglicherweise um eine Variante handeln könnte, bei der bestimmte Impfstoffe weniger wirksam sind.

Quellen:

Sie wurden bereits vor Monaten geimpft: 14 Bewohner und Pfleger eines Altenheims positiv auf Corona getestet, in: merkur.de 

Brasilianische Virus-Mutation
Service Brasilianische Variante erstmals in Dortmund! Weitere Risikogebiete

 

 +++Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter an – 29.426 Neuinfektionen++++

Die Corona-Zahlen in Deutschland steigen weiter an. Am Donnerstag, 15. April, melden die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut insgesamt 29.426 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Innerhalb 24 Stunden wurden zudem 294 Neuinfektionen dem RKI bestätigt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt ebenfalls an auf 160,1 (Vortag 153,2). Vor vier Wochen noch lag sie bei 90,4. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert liegt bei 1,11 und bestätigt somit ein exponentielles Wachstum. 

Kleinunternehmerin desinfiziert Plexiglaswand
Service Corona-Notbremse: 289 Kreise überschreiten kritischen Inzidenzwert von 100

 

+++14.04. Corona-Ausbruch bei McDonald’s+++

In einer McDonald’s-Filiale in Franken wurden mehrere Mitarbeiter positiv auf Corona getestet. Das Unternehmen reagierte umgehend. Betroffen ist die Geschäftsstelle in der Emil-Kemmer-Straße im fränkischen Hallstadt (Landkreis Bamberg). 

 

Mitarbeiter in Quarantäne

„In dem Restaurant in Hallstadt gab es vergangene Woche Mitarbeiter, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden“, bestätigte eine Sprecherin am McDonald's-Hauptsitz in München gegenüber „inFranken.de“, ohne eine genaue Zahl zu nennen. 

Das Unternehmen ordnete umgehend eine Quarantäne sowohl für die Infizierten selbst auch für deren Kontaktpersonen an. „Von dieser Maßnahme sind hier aktuell insgesamt 21 Mitarbeiter betroffen“, so die Sprecherin. 

 

Filiale vorübergehend geschlossen

Vorsorglich wurde die McDonald’s-Filiale in der Emil-Kemmer-Straße geschlossen. „Unsere internen Vorgaben sehen in solch einem Fall vor, dass wir kurzzeitig das Restaurant schließen, um eine Desinfektion und umfangreiche Reinigung durchzuführen“, erklärte die Sprecherin diesen Schritt. 

Öffnen darf die Geschäftsstelle erst wieder, wenn sämtliche Mitarbeiter getestet wurden und die Ergebnisse vorliegen. Da dies aktuell nicht der Fall ist, werden im Laufe dieser Woche weitere Reihentestungen durchgeführt.  

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+++Corona in Deutschland: Inzidenz überschreitet 150+++

Das RKI meldet heute eine 7-Tage-Inzidenz von 153,2 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit macht der Wert im Vergleich zum Vortag, wo er bei 140,9 gelegen hatte, einen Riesensprung. 

Laut Datenlage haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 3.044.016 Personen mit COVID-19 infiziert – 21.693 Fälle kamen in den vergangenen 24 Stunden dazu. Die Zahl der Todesopfer steigt um 342 neue Fälle auf insgesamt 79.088 Menschen. 
Das RKI macht online allerdings immer noch darauf aufmerksam, dass die aktuellen Zahlen aufgrund der verzögerten Meldungen und Testungen an den Osterfeiertagen nicht interpretierbar seien. Erst Ende dieser Woche sollen sich die Verzögerungen ausgeglichen haben. 

 

+++13.04. Sonderrechte für Geimpfte+++

Die ersten Bundesländer folgen der aktuellen Empfehlung des Robert Koch-Instituts und lockern die Corona-Regelungen für Menschen mit vollständigem Impfschutz. Zu den Sonderrechten für Geimpfte gehört das Entfallen der Quarantänepflicht unter bestimmten Voraussetzungen.

 

Baden-Württemberg: Sonderrechte ab 19. April

Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) bestätigte den Beschluss von Corona-Erleichterungen für vollständig Geimpfte in Baden-Württemberg. Demnach entfällt ab 19. April die Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte, selbst wenn Kontakt zu einer coronapositiven Person bestand sowie bei der Einreise aus sämtlichen Risikogebieten im Ausland.

Damit die Sonderrechte greifen, müssen die Geimpften zwei Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie müssen symptomfrei sein
  • Die letzte vorgeschriebene Impfdosis muss mindestens 14 Tage zurückliegen

Mit welchem Impfstoff die Personen geimpft wurden, spielt keine Rolle. Auch für Menschen, die eine COVID-19-Infektionen überstanden und bereits ihre erste Impfung erhalten haben, gelten die Sonderrechte in Baden-Württemberg.

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Rheinland-Pfalz: Es muss nicht allen „gleich schlecht“ gehen

Rheinland-Pfalz hat ebenfalls beschlossen, Einschränkungen für vollständig Geimpfte zurückzunehmen. Zunächst gilt dies bis zum 10. Mai. Die neuen Regelungen sind denen in Baden-Württemberg ähnlich. So entfällt die Quarantänepflicht für Einreisende aus Risikogebieten und für Erstkontakt-Personen, sofern diese symptomfrei sind und ihre letzte Pflichtimpfung mindesten 14 Tage zuvor erhalten haben. „Ich halte es für richtig“, kommentierte der rheinland-pfälzische Justizminister Herbert Mertin (FDP) die Entscheidung in seinem Bundesland gegenüber dem „SWR“ (https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/corona-quarantaene-geimpfte-100.html). „Es besteht kein Grundrecht darauf, dass es allen gleich schlecht geht.“ Für Einreisen aus Gebieten, in denen die aktuell grassierenden Corona-Mutante (LINK) vorherrschen, gelten die Sonderrechte allerdings nicht.

Bereits am Sonntag (11. April) war die Testpflicht für vollständig Geimpfte in Rheinland-Pfalz entfallen. Wer beispielsweise zum Friseur gehen will, kann seinen Impfpass statt eines negativen Corona-Tests vorlegen.

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Quellen:

Täglicher Lagebericht des RKIzur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)  12.04.2021, in: rki.de
Für Geimpfte Ausnahmen von Test- und Absonderungspflicht, in: corona.rlp.de
Nach Kontakt oder Einreise: Keine Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte in Baden-Württemberg, in: swr.de

 

+++13.04. Bundesweite Corona-Notbremse beschlossen+++

Das Bundeskabinett gibt grünes Licht für die bundesweite Corona-Notbremse. Ab einer Inzidenz von 100 gelten dann einheitliche Corona-Maßnahmen, darunter nächtliche Ausgangssperren und teilweise Schließungen des Einzelhandels, der Gastronomie und Kultureinrichtungen. Auch die Möglichkeiten, Sport zu treiben, werden durch die Corona-Notbremse eingeschränkt. 

 

+++Corona in Deutschland: Inzidenz steigt auf über 140+++

Das RKI meldet heute eine bundesweite Inzidenz von 140,9 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Der Wert steigt stetig in den vergangenen Tagen und lag gestern noch bei 136,4. Vor genau einer Woche hatte die 7-Tage-Inzidenz 123 betragen.

Die Zahl der COVID-19-Infektionen stieg in den vergangenen 24 Stunden um 10.810 neue Fälle auf ingesamt 3.022.323. Zusätzlich wurden dem RKI 294 Todesopfer gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 78.746 Menschen an oder mit dem Virus gestorben. 

 

+++12.04. Bildungsministerium zweifelt Urteil von Weimar an+++

Ein am Sonntag bekannt gewordener Urteilsbeschluss sorgt derzeit für erhitzte Gemüter. Am Amtsgericht Weimar hatte ein Familienrichter eine einstweilige Anordnung erlassen, die Maskenpflicht, Abstandsregeln und Schnelltests an zwei Schulen in Thüringen untersagt. Ausgangspunkt der Entscheidung ist die Klage einer Mutter (Az.: 9 F 148/21), deren zwei Kinder die betreffenden Schulen besuchen. Angeführt wurde die Kindeswohlgefährdung.  

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Beschluss hat keine Auswirkungen

Kurz nach Bekanntwerden reagiert das Bildungsministerium Thüringen und kritisiert das Urteil von Weimar in aller Schärfe. „Beschluss des Familiengerichts Weimar hat keine Auswirkungen für Thüringen“ heißt es unmissverständlich in einer Erklärung des Ministeriums, die online eingesehen werden kann.

Im Nachfolgenden werden mehrere Punkte des Urteils beanstandet, allen voran die fehlende „ordnungsgemäße Bekanntgabe“. Des weiteren weist das Bildungsministerium Thüringen darauf hin, dass ein Urteil nur für an der Klage beteiligten Personen gefällt werden kann. „Vorliegend sind das zwei Schüler. Der Beschluss hat keine Auswirkungen auf die Infektionsschutzmaßnahmen, die für die Thüringer Schulen insgesamt angeordneten wurden. Sie bleiben rechtmäßig in Kraft.“

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„Gravierende verfahrensrechtliche Zweifel“

Ob das Urteil von Weimar überhaupt eine rechtliche Wirkung habe könne, zweifelt das Bildungsministerium an. Schließlich seien die Familiengerichte im Fall von Infektionsschutzmaßnahmen und Rechtsverordnungen der Landesregierung nicht zuständig.
 

„Der Beschluss wirft gravierende verfahrensrechtliche Zweifel auf. So beschränkt sich die Zuständigkeit des Familiengerichts in Sorgerechtsverfahren auf Fragen des Sorgerechts; die Überprüfung von Infektionsschutzmaßnahmen oder Rechtsverordnungen der Landesregierung obliegt dagegen den Verwaltungsgerichten.“

Eine obergerichtliche Prüfung solle „schnellstens“ durchgeführt werden. 

 

+++Corona in Deutschland: Inzidenz steigt weiter+++

Das RKI meldet am Montag 13.245 Corona-Neuinfektionen und 99 Todesfälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Eine Woche zuvor hatte die Zahl der Neuinfektionen 8.497 betragen und 50 Menschen waren mit oder an dem Virus gestorben. 
Damit sind seit Beginn der Pandemie in Deutschland 3.011.513 Menschen an COVID-19 erkrankt. 78.452 Personen sind in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. 

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz steigt weiter: von 129,2 am Vortag auf aktuell 136,4. Am vergangenen Montag hatte der Wert bei 128 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche gelegen. 

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+++Corona-Ausbruch in Bahn auf den Weg nach Hamburg+++

Auf dem Weg von Sylt nach Hamburg kam es für Fahrgäste der Deutschen Bahn zu einem heftigen Zwischenfall. Der Zug, der in Westerland startete und über Sylt zurück in Richtung Hamburg unterwegs war, musste aufgrund einer Person, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, gesperrt und evakuiert werden. 

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Fahrgast in Klinik gebracht und positiv gestestet

Bei der positiv getesteten Person handelt es sich laut Medienberichten um einen 42-jährigen Mann aus Itzehoe, der im Zuge der Zugkontrolle als „Schwarzfahrer“ ertappt wurde. Als der Mann sich auf dem Bahnsteig übergab, alarmierten die Beamten vor Ort die Rettungskräfte. Der 42-Jährige wurde laut Medienberichten umgehend in eine Klinik gebracht. Dort fand man auch heraus, dass der Fahrgast sich mit dem Coronavirus infiziert hatte.

Der Zug, der indes in Richtung Sylt weiter gefahren war, wurde anschließend gestoppt. Weitere Reisende des Zuges mussten evakuiert werden. Wie viele von dem Vorfall betroffen waren, ist aktuell nicht bekannt.

Der leere Zug wurde anschließend nach Husum zur Reinigung und Desinfektion gebracht, erklärte ein Sprecher der Deutschen Bahn gegenüber den Medien. 

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+++09.04. Corona-Gipfel wird wohl verschoben+++

Nachdem beim letzten Bund-Länder-Treffen nach stundenlanger Debatte am Ende ein Ergebnis stand, welches am nächsten Tag direkt wieder zurückgenommen wurde, warten nun viele sehnsüchtig auf das nächste Gipfeltreffen, welches ursprünglich für den kommenden Montag angedacht war - vergebens! Denn der kommende Bund-Länder-Gipfel ist nun abgesagt, wie unter anderem die Nachrichten-Agentur Reuters und die ARD berichten.

Dass der Termin am Montag nicht stattfindet, hatten bereits mehrere Minister gegenüber den Medien angedeutet. So erklärte Tobias Hans, Ministerpräsident des Saarlandes, in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“: „Das wird nicht am Montag sein. Im Moment spricht viel dafür, das nicht am Montag zu machen. Ich halte die Ministerpräsidentenkonferenz aber generell für sehr sinnvoll“, so der CDU-Politiker. 

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Neuer Gesetzesentwurf: Einheitliche Regeln für Ausgangssperren und Distanzunterricht

Aber warum soll das Gipfeltreffen überhaupt abgesagt werden? Der Grund dafür wurde im Laufe des Tages bekannt. Schon am kommenden Dienstag soll ein neuer Gesetzesentwurf verabschiedet werden, der eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes nach sich zieht. 

So sollen dem Bund künftig mehr Kompetenzen verleiht, um zum Beispiel einen bundesweit einheitlichen Lockdown oder weitere Corona-Regeln zu erlassen. Nach Reuters-Informationen soll schon in der kommenden Woche ein Gesetzesentwurf aud den Weg gebracht werden, "der eine direkt verbindliche und umfassende Notbremse für Kreise ab einer Inzidenz von 100 vorsieht". Unterhalb einer Inzidenz von 100 sollen die Beschlüsse der Ministerkonferenzen fortgelten und die Länder dahingehend ihre Zuständigkeit behalten. 

Ebenfalls in dem Gesetzesentwurf geregelt: Der Schulunterricht. So sollen ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200 alle Schüler bundesweit in den Distanzunterricht wechseln. Bund und Ländern müssen sich nun darum bemühen, die anvisierte Neuregelung „so schnell wie möglich umzusetzen“, heißt es seitens der Regierung.

Quellen:

Corona-Gipfel am Montag steht auf der Kippe, in: ntv.de
Paukenschlag! Corona-Gipfel offenbar tatsächlich abgesagt - Neues mögliches Datum durchgesickert, in: merkur.de
Lockdown-Streit eskaliert: Bund-Länder-Gipfel für neue Corona-Regeln am Montag geplatzt, in: businessinsider.de
Streit um neuen Lockdown, in: sueddeutsche.de

 

+++09.04. Zahl der Neuinfektionen steigt wieder an+++

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen steigt wieder an. Das Robert Koch-Institut meldet am Freitag 25.464 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Zudem wurden 296 Todesfälle dem RKI gemeldet. Der Inzidenz-Wert steigt erneut auf 110,4. Der Sieben-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,80 (Vortag 0,76)

 

+++08.04. Corona-Ausbruch mit südafrikanischer Variante in Kita+++

Es ist ein alarmierender Corona-Ausbruch, der sich in Reutti, einem Stadtteil von Neu-Ulm im bayerischen Bezirk Schwaben ereignet hat. Insgesamt acht Kinder des Kinderhauses „Unterm Himmelszelt“ wurden positiv auf die hochansteckende Corona-Mutation aus Südafrika B.1.351 getestet

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Corona-Mutation aus Südafrika: Keine Immunität?

Das verheerende daran: Bisher ist die Mutante verhältnismäßig selten in Deutschland vorgekommen. Sie zählt zu den sogenannten „Escape Varianten“ des Corona-Virus, die noch ansteckender sein sollen als die hierzulande dominante Variante aus England B.1.1.7. Das größere Problem: Die südafrikanische Virus-Variante führt vermehrt zu Reinfektionen, sodass eine Immunität nach einer einmal durchgemachten Corona-Erkrankung nicht mehr gewährleistet ist.

Wie das Universitätsklinikum in Ulm bereits im März mitteilte, seien in dieser Region mehrere Fälle der südafrikanischen Variante nachgewiesen worden. Das bestätigt auch das Landratsamt.

Drei der vier Kita-Gruppen der betroffenen Kindertagesstätte befinden sich bereits in einer 14-tägigen Quarantäne. Kinder, die seit dem 30. März nicht mehr in der Einrichtung waren, sind von der Isolation ausgenommen, so heißt es gegenüber den Medien. Die Einrichtungsleitung hat noch keine Entscheidung darüber getroffen, ob die Kita vollständig geschlossen werden muss.

 

+++RKI meldet über 20.000 Neuinfektionen +++

Das Robert Koch-Institut meldet am heutigen Donnerstag 20.407 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Zudem wurden dem RKI 306 Todesfälle gemeldet. Da über die Osterfeiertage jedoch weniger getestet wurde, geht man davon aus, dass die Zahlen immer noch leicht verzerrt sind.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bundesweit derzeit bei 105,7. Der aktuelle R-Wert sinkt von 0,81 auf aktuell 0,76. 

 

+++06.04. Corona-Ausbrüche in Altenheimen, Rückgang der Corona-Zahlen+++

Sowohl das Altenpflegeheim Nodus Vitalis in Dessau, Sachsen-Anhalt, als auch das Caritas-Pflegeheim im niedersächsischen Bohmte-Hunteburg (Landkreis Osnabrück) kämpfen aktuell mit Ausbrüchen des Coronavirus. Insgesamt liegen 31 bestätigte Fälle vor. Es besteht der Verdacht auf B.1.1.7-Infektionen. 

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Corona-Ausbruch in Dessau: 17 Infektionen

Das Gesundheitsamt Dessau-Roßlaus bestätigte den Corona-Ausbruch im Altenpflegeheim Nodus Vitalis. Wie unter anderem die „Mitteldeutsche Zeitung“ berichtet, sind bis Ostermontag 17 Bewohner der Pflegeeinrichtung im Stadtteil Alten positiv auf das Coronavirus getestet worden. 

 

Verdacht auf britische Corona-Mutante

Die erkrankten Männer und Frauen sind zwischen 67 bis 94 Jahre alt. Bei zwei Fällen besteht der Verdacht auf eine Infektion mit der britischen Corona-Mutante B.1.1.7.  Bereits am Karfreitag hatte es zehn bestätigte Krankheitsfälle im Altenpflegeheim Nodus Vitalis gegeben. Weitere Corona-Tests sollen helfen, die Situation unter Kontrolle zu bekommen. 

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Corona-Ausbruch im Kreis Osnabrück: Auch Mitarbeitende infiziert

In einem Pflegeheim der Caritas in Bohmte-Hunteburg (Landkreis Osnabrück) sind sowohl Bewohner als auch Mitarbeitende von dem Corona-Ausbruch betroffen. Wie der „NDR“ berichtet, wurden bei Schnelltests zunächst elf Bewohner*Innen und drei Mitarbeiter*Innen positiv auf das Coronavirus getestet. 

 

Weitere Test stehen an

Um die Befunde der Schnelltests zu verifizieren, wurden umgehend PCR-Tests durchgeführt. Deren Ergebnisse stehen in einigen Fällen noch aus. Trotzdem sind für den heutigen Dienstag bereits weitere Tests anberaumt. 

Die Heimleitung informierte darüber, dass sämtliche Krankheitsverläufe bisher milde ausfallen. 

 

+++Corona in Deutschland: Meldeverzögerungen an Ostern+++

Das Robert Koch-Institut meldet am 6. April 6.885 Neuinfektionen und 90 Todesfälle binnen 24 Stunden. Vor einer Woche waren es noch 9.549 Neuinfektionen und 180 neue Todesfälle gewesen. Berücksichtigt werden müssen allerdings die Meldeverzögerungen, die über die Osterfeiertage entstanden sind. Auf dem RKI-Dashboard informiert die Behörde: 

„Rund um die Osterfeiertage ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.“


Stand heute haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 2.900.768 Menschen mit SARS-CoV-2 infiziert und 77.103 sind mit oder an dem Virus gestorben. Rund 2.597.100 Personen haben COVID-19 bereits überstanden – etwa 15.500 mehr als tags zuvor. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle im Land sank um circa 8.700 auf 226.600. 

Die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag etwas gesunken: von 128 auf 123 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. 

Grafische Darstellung des Gehirns.
Symptome & Beschwerden Neuro-COVID: Was Corona im Gehirn anrichtet

 

+++01.04. Schuhgeschäfte in Bayern dürfen geöffnet bleiben+++

Der Einzelhandel ist bundesweit stark heruntergefahren. Nur in Regionen, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt, darf der Einzelhandel weitere Öffnungen vornehmen. Dies ist in weiten Teilen Bayerns aktuell nicht der Fall. Dennoch hat das Verwaltungsgericht im Freistaat nun im Eilverfahren eine Kursänderung vorgenommen. Ab sofort dürfen Schuhgeschäfte in Bayern wieder öffnen.

Ein Händler aus Schweinfurt hatte bereits im Februar gegen die bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie geklagt und beantragt, dass sie für die Schuhbranche außer "Vollzug" gesetzt wird, wie unter anderem der "Spiegel" berichtet.

Zwar lehnten die Richter diesen Antrag ab, jedoch: Schuhgeschäfte fallen laut dem Urteil unter die Kategorie "unverzichtbares Ladengeschäft für die tägliche Versorung" und dürfen folglich nun wieder öffnen. Zudem fügten die zuständigen Richter an, dass mitllerweile in Bayern auch Bau- und Gartenmärkte geöffnet seien, die ebenfalls unter die Kategorie "unverzichtbar" fallen. Die Versorung mit Schuhen sei ein "Grundbedürfnis", welches Voraussetzung für das Ausüben zahlreicher Berufe oder sportliche Betätigungen im Freien sei. 

Obwohl die Begründung der Richter mit dem Urteil durchaus plausibel erscheint, betrifft die neue Regelung in Bayern nur den Schuh-Handel. Ob es zu weiteren Öffnungen in anderen Bundesland kommt, ist nicht abzusehen.

 

+++Corona-Zahlen steigen weiter: RKI meldet über 24.000 Neuinfektionen+++

Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet am Donnerstagmorgen erneut hohe Zahlen bei den gemeldeten Corona-Neuinfektionen. Innerhalb eines Tages wurden dem Institut 24.300 neue Corona-Fälle in Deutschland gemeldet. Vor einer Woche waren es noch 22.657 Fälle. Zudem wurden dem RKI 201 Todesfälle gemeldet.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bundesweit aktuell bereits bei 134,2 und steigt damit erneut etwas an (Vortag: 132,3). Nach Ansicht des RKI werden sich die Zahlen in den kommenden Tagen sogar noch verschlechtern. 

Ärzte beatmen Corona-Patienten
Service Nach Corona-Ausbruch in Klinik: Chefarzt liegt auf der Intensivstation

 

+++Horror-Szenario: RKI rechnet mit Inzidenz von über 300 nach Ostern+++

In einem Bericht des RKI, der sich mit dem Mutationsgeschehen in Deutschland beschäftigt, stellt das Robert Koch-Institut eine düstere Prognose an. Man rechne in der Woche nach Ostern bundesweit bereits mit einer Inzidenz von über 300! Man gehe davon aus, dass nach den Osterfeiertagen ein deutlich höheres Niveau der Corona-Zahlen erreicht sei als zur Weihnachtszeit.

Der Grund für die hohen Zahlen sei die zunehmende Verbreitung von Mutationen in Deutschland. Die britische Corona-Variante habe derzeit in Deutschland bereits einen Anteil von über 70 Prozent aller gemeldeten Neuinfektionen erreicht.

 

+++Zu hohe Zahlen: Norden verschärft Corona-Maßnahmen+++

Im nördlichsten Bundesland in Deutschland, Schleswig-Holstein, werden derweil die Corona-Maßnahmen aufgrund der hohen Infektionszahlen weiter verschärft. Der Landkreis Pinneberg und Segeberg ziehen aufgrund des zu hohen Infektionsgeschehens die Notbremse. Auch die Stadt Flensburg muss verschärfen.

Notbremse im Landkreis Pinneberg

Der Landkreis Pinneberg liegt mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 114,8 deutlich über der 100. Ab Donnerstag werden daher hier die Corona-Schutzmaßnahmen verschärft.

Notbremse auch in Flensburg und Landkreis Segeberg

Auch der Landkreis Segeberg mit einer aktuellen Inzidenz von 132,0 verschärft die Corona-Regeln wieder. Auch hier wird ab Donnerstag (1.04.) die Notbremse gezogen sowie in der Stadt Flensburg, bei der das Infektionsgeschehen schwankend über 100 liegt. 

Münchner Marienplatz menschenleer
Service Ausgangssperren und Notbremsen: Diese Regionen in Deutschland sind betroffen

Folgende Maßnahmen werden ergriffen:

  • Kontaktbeschränkungen auf einen Haushalt und eine weitere Person sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich. Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen.
  • Kitas müssen zurück in die Notbetreuung.
  • Der Einzelhandel muss zurück zum „Click-and-Collect“, ausgenommen Läden des täglichen Bedarfs, Wochenmärkte und Baumärkte.
  • Bei Dienstleistungen mit Körperkontakt, etwa Friseur- und Kosmetik-Studios muss ein negativer Corona-Test vorliegen.

Am Tag zuvor hatte bereits Hamburg die aktuellen Corona-Maßnahmen drastisch verschärft und sogar eine Ausgangssperre verhängt. 

Polizisten gehen durch leere Straßen
Service Ausgangssperre mit Ausnahmen: Hamburger Senat greift durch

 

+++Corona-Verschärfungen in Dresden: Geschäfte müssen wieder schließen+++

Nicht nur der Norden, sondern auch der Osten verschärft die Corona-Maßnahmen. In Dresden wurden ebenfalls Lockerungen wieder rückgängig gemacht. Wie unter anderem „RTL“ berichtet, gelten ab sofort folgende Regeln:

  • Angehörige des Hausstands dürfen sich nur noch mit einer weiteren Person treffen.
  • Das Verlassen der eigenen Unterkunft ist nur aus einem triftigen Grund erlaubt (Einkäufe, Arbeitswege).
  • Im Einzelhandel muss alles, was über den Grundbedarf hinausgeht, wieder schließen.
  • Friseure, Fußpflege, Blumenläden, Bücherläden, Bibliotheken und Fahrschulen bleiben geöffnet.
  • Es gilt ein Alkoholverbot in Teilen der Innenstadt
  • Individualsport zu zweit oder in Gruppen mit 20 Teilnehmern draußen ist ebenfalls untersagt.

Immer wieder wird Deutschland von heftigen Corona-Ausbrüchen erschüttert. In Nordrhein-Westfalen kam es nun zu einem besonders schweren Ausbruch. 

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+++29.03. Corona-Ausbruch bei dm: 800 Mitarbeiter in Quarantäne+++

Im Verteilerzentrum Weilerstwist im Kreis Euskirchen in Nordrhein-Westfalen ist es zu einem größeren Corona-Ausbruch gekommen. 800 Mitarbeiter wurden nach zahlreichen positiven Testungen in Quarantäne geschickt, wie unter anderem der „Generalanzeiger“ berichtet.

Bereits am vergangenen Mittwoch wurden im Drogeriemarkt-Zentrum unter den Mitarbeitern insgesamt 94 positive Corona-Fälle gegenüber der Presse bestätigt. Bei allen positiven Fällen wurde die britische Corona-Variante festgestellt.

800 Mitarbeiter in Quarantäne

Nachdem zunächst 200 Mitarbeiter für 14 Tage in Quarantäne geschickt wurden, hat sich die Anzahl der Mitarbeiter, die sich in Isolation begeben müssen, noch einmal erhöht. Nach einer „Neubewertung der Lage“ sei entschieden worden, dass 600 weitere Mitarbeiter in Quarantäne müssen.

 

Corona-Ausbruch bei dm: Was bedeutet das für die Drogerie-Mäkte?

Christian Bodi, dm-Geschäftsführer im Bereich Logistik, erklärte gegenüber der Presse: „Wir haben sofort reagiert und Maßnahmen ergriffen, um die Verfügbarkeit von Produkten in unseren dm-Märkten sicherzustellen.“ Eine Versorgung der Drogerie-Märkte bundesweit sei also gesichert.

Die Behörden haben das Ausbruchsgeschehen untersucht und bestätigten, dass das Unternehmen alle Hygienestandards vorbildlich eingehalten habe.

Quelle:

Wieder Quarantäne für dm-Drogeriemarkt in Weilerswist, in: wdr.de

 

+++26.03. Virusmutation bei Corona-Ausbruch nachgewiesen+++

In Freiburg im Breisgau (Baden-Württemberg) wurde erstmals die südafrikanischen Virusvariante B.1.351 bei einem größeren Corona-Ausbruch nachgewiesen. Das bestätigten Stadtverwaltung und Gesundheitsamt am späten Donnerstagnachmittag, wie die „Badische Zeitung“ berichtet.

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Infektionen in Jugendhilfeeinrichtung

Betroffen ist eine Jugendhilfeeinrichtung eines freien Trägers. Zum Schutz der überwiegend jungen Betroffenen wurde nicht bekanntgegeben, um welche Einrichtung genau es sich handelt

 

111 Personen in Quarantäne

Nachweislich infiziert sind 19 Personen – Erzieher*innen und Kinder. Um den Ausbruch mit der seltenen südafrikanischen Mutante so schnell wie möglich unter Kontrolle zu bringen, verhängte das Gesundheitsamt Quarantäne-Anordnungen für ingesamt 111 Menschen. Die infizierten Kinder hatten eine Kita, einen Hort sowie eine Grundschule mit Hort besucht. 

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+++Corona in Deutschland: Neuinfektionen steigen, Todesfälle sinken+++

In den vergangenen 24 Stunden meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut 21.573 Corona-Neuinfektionen sowie 183 Todesfälle. Im Vergleich zur Vorwoche steigt die Zahl der neuen Fälle damit einmal mehr, während die Todesfälle sinken. Am 19. März waren dem RKI binnen eines Tages 17.482 Neuinfektionen und 226 Todesfälle bestätigt worden. 

Ingesamt haben sich seit Beginn der Pandemie in Deutschland 2.734.753 Personen mit COVID-19 infiziert, 75.623 Menschen sind daran gestorben. Als genesen gelten aktuell rund 2.467.600 Personen. Das sind 11.400 mehr als tags zuvor. Das RKI schätzt die Zahl der aktiven Corona-Infektionen auf 191.500 Fälle.

Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz, die angibt, wie viele Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gerechnet in einer Woche verzeichnet werden, liegt aktuell bei 119,1. Der Wert steigt seit Tagen stetig an. Mitte der Woche hatte die Inzidenz noch bei 108,1 gelegen, gestern dann bei 113,3.

Im Impfmonitoring gibt das RKI zudem an, dass bisher 8.150.256 Menschen in Deutschland (9,8%) die Erstimpfung erhalten haben. 3.603.639 (4,3%) wurden bereits das zweite Mal geimpft.

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