Augenringe: Was Sie über die dunklen Schatten wissen sollten

Michelle Kröger

Wer müde und gestresst ist, hat häufig mit dunklen Augenringen zu kämpfen. Der Körper will uns damit signalisierten, dass er dringend eine Pause und Erholung braucht. Doch Augenringe können sich auch bei Menschen zeigen, die nicht unter Stress und Müdigkeit leiden. Wir erklären Ihnen alles, was Sie über die dunklen Augenschatten wissen sollten – und wie Sie sie wieder loswerden können.

Junge Frau schaut in den Spiegel
Foto:  mheim3011/iStock
Inhalt
  1. Was sind Augenringe?
  2. Wodurch entstehen Augenringe?
  3. Augenringe vorbeugen – so geht’s
  4. Wie kann ich dunkle Augenringe medizinisch behandeln?
 

Was sind Augenringe?

Als Augenringe bezeichnet man eine Pigmentierung der Haut unter den Augen bzw. einen dunklen Schatten unterhalb der Augen. Da die Haut an dieser Stelle besonders dünn und empfindlich ist, können Adern leichter hindurchscheinen. Sie wirken dann wie ein dunkler Schatten. Dieser Eindruck wird auf verschiedene Weise gefördert: Zum Beispiel kann die Partie unterhalb der Augen leicht einsinken oder es kann zu einer Veränderung der Hautfarbe in diesem Bereich kommen. Einige Menschen kämpfen jedoch eher mit Schwellungen unter dem Auge, hier spricht man auch von sogenannten Tränensäcken.

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Wodurch entstehen Augenringe?

Die von uns ungeliebten Augenringe können viele Ursachen haben. Eine dunkle Pigmentierung kann genetisch veranlagt oder eine Folge von Schlafmangel und Stress sein. Außerdem senkt übermäßiger Alkohol-, Koffein- oder Nikotinkonsum den Sauerstoffgehalt im Blut. Dadurch wirkt es dunkler und kann intensiver durch die zarte Haut der Augenpartie scheinen. Auch Mangelerscheinungen wie Flüssigkeits-, Eisen- oder Vitaminmangel können Auslöser für dunkle Augenschatten sein. Genauso wie eine falsche Ernährung. Ein weiterer, begünstigender Faktor ist das Alter eines Menschen. Je älter wir werden, desto mehr verliert die Haut an Spannkraft – dann können die dunklen Adern intensiver durch die dünne Haut scheinen.

 
 

Augenringe vorbeugen – so geht’s

Wer den Augenringen vorbeugen möchte, der sollte in erster Linie auf einen gesunden Lebensstil achten, Sport treiben und sich ausgewogen ernähren.

Diese Tipps können bei Augenringen helfen und den dunklen Schatten vorbeugen:

  • Wasser und salzarme Speisen: Sie haben mit Augenringen zu kämpfen? Dann meiden Sie Salz und trinken Sie genug Wasser. Salz bindet Wasser – und das im ganzen Körper, auch im Gesicht. An Bereichen, deren Haut besonders dünn ist, werden die Wassereinlagerungen stärker sichtbar. Durch den ausreichend gedeckten Flüssigkeitsbedarf wird Ihre Haut optimal mit Feuchtigkeit versorgt. Trinken Sie täglich mindestens zwei Liter Wasser.
     
  • Die richtige Pflege: Augencremes (oder Augen-Patches) spenden Feuchtigkeit und reduzieren die Erscheinung von Augenringen. Zusätzlich können sie mit Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Koffein auch Schwellungen reduzieren. Tipp: Bewahren Sie Ihre tägliche Augenpflege im Kühlschrank auf und klopfen Sie die Creme morgens und abends vorsichtig mit dem Ringfinger in die Haut unter dem Auge ein. Je früher Sie mit Augencremes beginnen, desto höher der Anti-Aging-Effekt.
     
  • Gesunde Ernährung und Sport: Wirken Bewegung und die richtige Ernährungsweise gegen Augenringe? Aber ja! Verzichten Sie auf Entwässerndes wie Koffein und Alkohol. So können Sie Schatten vorbeugen. Außerdem erhöht Sport die Blutzirkulation, er hilft somit aktiv gegen Tränensäcke bzw. geschwollene Augen.
     
  • Ausreichend schlafen: Das wichtigste Mittel gegen Augenringe ist jedoch Schlaf. Außerdem sollten Sie auch auf das richtige Kopfkissen achten. Vor allem sollte es nicht zu hart sein, um den Lymphfluss nicht zu behindern.
     
 

Wie kann ich dunkle Augenringe medizinisch behandeln?

Eine Operation gegen Augenringe ist meist nicht nötig, heute sind weitaus schonendere Methoden möglich. Sehr beliebt ist es, das Gewebe unterhalb der Augen bei einem erfahrenen Facharzt mittels einer Hyaluronsäure- oder Eigenfett-Unterspritzung aufpolstern zu lassen. Doch auch eine Unterspritzung der Augenringe birgt mögliche Risiken und Nebenwirkungen, etwa Schwellungen oder Blutergüsse. Die Kosten müssen selbst getragen werden, denn es handelt sich um einen kosmetischen Eingriff.

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