Aufgedeckt: Der ekligste Gegenstand in Ihrem Haushalt

Frau putzt sich die Zähne
Wer sich mit vielen anderen Menschen ein Badezimmer teilt, muss sich um seine Zahnhygiene sorgen. Hier bleiben besonders oft Keime von anderen an der eigenen Zahnbürste hängen © Fotolia

US-Wissenschaftler untersuchten, welche Viren und Bakterien sich auf unseren Zahnbürsten tummeln – mit schockierenden Ergebnissen. Praxisvita erklärt, wie Sie sich vor Keimen im Bad schützen können.

Zahnbürsten sind Bakterienmagnete – das bestätigt eine Studie der Quinnipiac University im US-amerikanischen Connecticut. Die Forscher analysierten Zahnbürsten in Badezimmern mit neun oder mehr Nutzern. Auf 60 Prozent der Zahnbürsten fanden sie fäkale Bakterien. In früheren Studien wurden bereits Krankheitserreger wie die Bakterien Staphylococcus aureus und Herpesviren auf Zahnbürsten nachgewiesen.

 

Wie kommen die Bakterien auf die Zahnbürste?

Die unangenehmen Bewohner lassen sich nicht nur in Gemeinschaftsbadezimmern nieder. Bei jeder Toilettenspülung werden Tausende feine Spülwassertropfen in die Luft gewirbelt und schweben als „Wolke“ einige Meter durch den Raum – und mit ihnen zahlreiche Bakterien. Schließlich lassen sie sich nieder: auf Haarbürste, Handtuch und Zahnbürste. In der feuchten Luft des Badezimmers verteilen sich die Bakterien besonders gut.

 

Wie kann ich mich davor schützen?

Die oberste Regel zum Schutz vor Keimen im Bad lautet: den Toilettendeckel bei jeder Spülung schließen! Um die Zahnbürste zusätzlich regelmäßig von Keimen zu befreien, hilft ein einfacher Trick: die Zahnbürste für einige Minuten in die Mikrowelle legen – so werden Keime abgetötet und die Zahnbürste ist wieder steril.

Hamburg, 5. Juni 2015

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