Aubergine: Warum sie so gesund ist

Redaktion PraxisVITA

Auberginen sind gesund und stellen einen festen Bestandteil der mediterranen Küche dar. Doch was steckt eigentlich in der Eierpflanze? Alles Wissenswerte über das dunkle Nachtschattengewächs.

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In Auberginen stecken eine Menge gesunder Inhaltsstoffe Foto:  iStock/apomares
Inhalt
  1. Gesunde Aubergine: Die wichtigsten Eckdaten
  2. Welche Inhaltsstoffe machen die Aubergine so gesund?
  3. Was ist beim Verzehr von Auberginen zu beachten?
  4. Auberginen entwässern: Anleitung
  5. So gelingen Auberginen perfekt
 

Gesunde Aubergine: Die wichtigsten Eckdaten

Die Aubergine ist als gesunde Zutat in der mediterranen Küche besonders beliebt. Dabei stammt sie vermutlich aus Asien, wo sie bereits seit vielen tausend Jahren angebaut wird.

Die Frucht, die auch unter den Namen Eierpflanze oder Melanzani bekannt ist, zählt zu der Familie der Nachtschattengewächse. Meist weist sie die typische dunkelviolette Färbung auf. Auberginen können aber auch anders gefärbt sein: In manchen Regionen findet man eher weiße, gelbe oder helllila Exemplare vor.

 

Welche Inhaltsstoffe machen die Aubergine so gesund?

Auberginen bestehen zu 90 Prozent aus Wasser und eignen sich deshalb hervorragend zum Abnehmen. Doch sie bestechen nicht nur durch ihre geringe Kalorienzahl, sondern auch durch zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe.

In der Frucht steckt jede Menge Kalium: In 100 Gramm roher Aubergine findet man knapp 200 mg des Mineralstoffs, der wichtig für Muskulatur und Nervensystem ist. Auch die dunkle Schale ist gesund: Darin befinden sich besonders viele B- und C-Vitamine.

Nährwert pro 100 Gramm roh:

  • Kalorien: 25
  • Fett: 0,2 Gramm
  • Kohlenhydrate: 6 Gramm
  • Proteine: 1 Gramm
  • Ballaststoffe: 3 Gramm
 

Was ist beim Verzehr von Auberginen zu beachten?

Auberginen dürfen samt Schale und Kernen verzehrt werden. Roh kann man die Frucht aber nicht essen. Grund dafür sind die in der Aubergine enthaltenen Bitterstoffe und das giftige Alkaloid Solanin, das zu Übelkeit und Magenbeschwerden führen kann.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, nur reife Auberginen zu essen. Diese verfügen über eine glänzende, fleckenfreie Schale und einen grünen Stiel. Die Haut sollte bei Druck leicht nachgeben.

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Auberginen entwässern: Anleitung

Um die Bitterstoffe aus den Auberginen zu ziehen, empfiehlt es sich, laut Bundeszentrum für Ernährung, die Früchte zu entwässern. Dabei hilft eine simple Anleitung:

  1. Die Auberginen gründlich unter fließendem Wasser abwaschen und in Stücke oder Scheiben schneiden.
  2. Ein Sieb auf einem tiefen Teller abstellen und die Auberginen hineingeben.
  3. Großzügig Salz über die Auberginen geben und alles vermengen.
  4. Die Auberginen rund 30 Minuten mithilfe des Salzes entwässern.
  5. Anschließend die Stücke unter kaltem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.

Zwingend notwendig ist das Salzen aber nicht. Auberginen können auch ohne die Prozedur verzehrt werden, schmecken dann aber etwas bitterer.

 

So gelingen Auberginen perfekt

Auberginen lassen sich auf verschiedene Weise zubereiten und beliebig zu Antipasti, einer Sauce, einem Dip oder einem Auflauf weiterverarbeiten. In der Regel wird für die Zubereitung Öl benötigt.

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Durch das vorherige Salzen können Kalorien gespart werden: Entwässerte Auberginen nehmen nicht mehr so viel Fett auf. Die Schale wird bei der Zubereitung weich und kann so ohne Probleme mitgegessen werden.

  • Zubereitung in der Pfanne: Die geschnittene Aubergine kann einfach mit etwas Öl unter regelmäßigem Wenden in der Pfanne angebraten werden, um beispielsweise eine mediterrane Sauce zuzubereiten. Kleine Würfel sind schon nach zehn Minuten gar. Größere Stücke sollten rund 20 Minuten in der Pfanne bleiben. Auberginen können auch vor dem Braten paniert werden.
  • Zubereitung im Backofen: Für die Zubereitung im Ofen werden die Auberginenstücke mit Öl bestrichen und mit Salz und Pfeffer bestreut. Das Ganze wird anschließend auf einem Backblech im vorgeheizten Ofen rund 20 Minuten bei 200°C gegart.
  • Zubereitung auf dem Grill: Gegrillt eignen sich Auberginen als hervorragende Beilage zu Fleischgerichten. Hier empfiehlt sich die Zubereitung besonders in ein Zentimeter dicken Scheiben oder Streifen, die ebenfalls zunächst mit Öl, Salz und Pfeffer bestrichen werden. Anschließend werden die Auberginen direkt auf den Grillrost gelegt. Sobald die Stücke braune Streifen durch den Rost aufweisen, sind sie fertig.

Und das sind nur drei von vielen möglichen Zubereitungsweisen für die Eierpflanze. Wer gerne kocht und die gesunde Aubergine schätzt, dem sind quasi keine Grenzen gesetzt.

Quellen:

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