Atemnot: Welche Symptome treten auf?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Atemnot ist selbst ein Symptom für verschiedene Krankheiten. Dabei kann sie sich in sehr unterschiedlicher Weise bemerkbar machen.

Bei akuten Infektionen lässt sich das intensivere Luftholen normalerweise klar zuordnen, weil es gemeinsam mit beispielsweise einer Grippe auftritt und nach deren Abklingen ebenfalls verschwunden ist. Eine plötzlich auftretende Atemnot wiederum ist in vielen Fällen ein Symptom für eine äußere Einwirkung. Das können Allergene sein, die zu anschwellenden Schleimhäuten in der Luftröhre führen, Insektenstiche, eingeatmete Gase oder halb verschluckte Fremdkörper. Unvermutete Beschwerden sind aber auch typisch für psychische Ursachen. Sie lassen sich in der Regel mit bestimmten Situationen in Verbindung bringen.

Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und vielen Problemen mit der Lunge oder den Bronchien entwickelt sich die Atemnot als Symptom oftmals langsam. In diesen Fällen tritt sie zunächst nur bei größeren Belastungen auf wie ausgiebigem Treppensteigen. Im nächsten Stadium macht sie sich bei leichteren Anstrengungen bemerkbar wie bei einem Spaziergang. Schließlich haben die Betroffenen sogar im Ruhezustand den Eindruck, nicht genug Luft zu bekommen. Aber auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann es zu einer plötzlich einsetzenden Atemnot kommen, etwa wenn ein Blutgefäß der Lunge durch ein Gerinnsel verschlossen wird (Lungenembolie). Auch bei einem Herzinfarkt ist akute Atemnot ein typisches Symptom.

Atemnot kann außerdem von weiteren Beschwerden begleitet werden. Sie geben dem Arzt teilweise schon einen Hinweis auf die Ursache. Unter anderem können es folgende Symptome sein:

  • Husten (mit oder ohne Auswurf)
  • Atemgeräusche (z. B. Pfeifen oder Rasseln)
  • Herzrasen
  • Schwindel
  • Blässe
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • Schmerzen (z. B. im Bereich des Brustraums)
  • bläulich-rote Verfärbung der Haut
  • Schweißausbrüche
  • Fieber (z. B. bei Infekten)

Für die Betroffenen ist es ein Problem, vor allem bei akuter Atemnot, dass sich die Symptome teilweise gegenseitig verstärken. Die Furcht vor dem Ersticken kann zum Beispiel den Herzschlag weiter beschleunigen, das subjektive Schmerzempfinden heraufsetzen und zu Schweißausbrüchen führen. So entsteht oftmals ein Teufelskreis, der die Panik weiter verstärkt. Da Atemnot ist eins der Symptome, das beim Menschen Todesangst auslösen kann. Daher fällt es den meisten Betroffenen schwer, Ruhe zu bewahren.

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