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Aspirin verringert Krebsrisiko deutlich

Die in der Fachzeitschrift Annals of Oncology veröffentlichte Studie zeigt, dass die tägliche Einnahme von Aspirin das Auftreten von Darmkrebs um 35 Prozent senkt und das Risiko, an Krebs zu sterben, sogar um 40 Prozent verringert. Im Falle von Speiseröhren- und Magenkrebs gingen die Krankheitsfälle um 30 Prozent und die Todesfälle um bis zu 50 Prozent zurück. Damit der krebsvorbeugende Effekt von Aspirin eintreten kann, muss das Präparat mindestens über einen Zeitraum von fünf Jahren eingenommen werden. Die Dosis sollte dabei 75 Milligramm Aspirin nicht unterschreiten und 100 Milligramm nicht überschreiten. Die Forscher räumten allerdings ein, dass die Nebenwirkungen der langfristigen Einnahme von Aspirin – trotz der krebsvorbeugenden Wirkung – nicht unterschätzt oder ignoriert werden dürfen. Demnach ist unbestritten, dass das Risiko für Magen-Darm-Geschwüre oder Blutungen im Verdauungstrakt durch die längerfristige Einnahme von Aspirin ansteigt.

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