Aspirin Direkt

Aspirin Direkt
Aspirin Direkt kann als praktische Kautablette ohne Flüssigkeit eingenommen werden © Packshot

Aspirin Direkt enthält den Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Dieses Präparat ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nichtsteroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).

 

Aspirin Direkt

  • Hersteller: Bayer Vital GmbH
  • Wirkstoff: 500 mg Acetylsalicylsäure je Kautablette
  • Darreichungsform: Kautablette
  • Packungsgröße: 10 Stk.
  • PZN: 04356248

 

Dosierung von Aspirin Direkt

Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis von Aspirin Direkt:

Kinder ab 12 Jahren

  • Einzeldosis: 1 Kautablette
  • Tagesgesamtdosis: 1 - 2 Kautabletten

Jugendliche und Erwachsene

  • Einzeldosis: bis zu 3 Kautabletten
  • Tagesgesamtdosis: 3 – 6 Kautabletten
 

Dauer der Anwendung

Die Einzeldosis kann, falls erforderlich, in Abständen von vier – acht Stunden bis zu drei mal täglich eingenommen werden.

Die Tagesgesamtdosis darf dabei jedoch nicht überschritten werden.

Nehmen Sie das Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als drei Tage ein.

Aspirin Direkt
Bei Aspirin Direkt handelt es sich um Kautabletten, die schnell und effektiv den Schmerz lindern© Alamy
 

Einnahmeempfehlung

Zerkauen Sie die Kautabletten. Falls gewünscht, kann etwas Flüssigkeit nachgetrunken werden, dies fördert den Wirkungseintritt. Sie sollten die Kautabletten nicht auf nüchternen Magen einnehmen.

 

Wenn Sie mehr eingenommen haben als Sie sollten

Ohrensausen (Tinnitus), Hörstörungen, Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Schwindel können, insbesondere bei Kindern und älteren Patienten, Zeichen einer schweren Vergiftung sein.

Bei Verdacht auf eine Überdosierung durch Aspirin Direkt benachrichtigen Sie bitte sofort Ihren Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Überdosierung/Vergiftung über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.

 

Patientenhinweise

Besondere Vorsicht bei der Einnahme des Arzneimittels Aspirin Direkt ist erforderlich bei Überempfindlichkeit gegen andere Schmerzmittel (Analgetika)/Entzündungshemmer (Antiphlogistika)/bestimmte Arzneimittel gegen Rheuma (Antirheumatika) oder andere Allergie auslösende Stoffe.

Ebenso bei Bestehen von Allergien (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber), Asthma, Heuschnupfen, Nasenschleimhautschwellungen (Nasenpolypen) oder chronischen Atemwegserkrankungen. Vorsicht ist auch bei gleichzeitiger Behandlung mit blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln, bei Magen- oder Darmgeschwüren oder Magen-Darmblutungen in der Vorgeschichte, bei eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion und vor Operationen (auch bei kleineren Eingriffen wie z. B. Ziehen eines Zahnes) geboten, da es zur verstärkten Blutungsneigung kommen kann. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt, wenn Sie das Arzneimittel eingenommen haben.

Frau mit Kopfschmerzen
Eine dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln kann Kopfschmerzen hervorrufen© Alamy
 

Worauf müssen Sie noch achten?

Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme führen und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können.

Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen. Dieses Risiko ist besonders groß, wenn Sie mehrere verschiedene Schmerzmittel kombiniert einnehmen.

Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei entsprechend gefährdeten Patienten kann dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen.

 

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Das Arzneimittel Aspirin Direkt soll bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken.

Sollte es bei diesen Erkrankungen zu lang anhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms, einer sehr seltenen, aber lebensbedrohlichen Krankheit sein, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

 

Warnhinweise Hilfsstoffe

Enthält Phenylalanin oder Aspartam. Darf bei Patienten mit der Stoffwechselstörung Phenylketonurie nicht angewendet werden.

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