Arthrose-Diagnose per Röntgenbild

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose

Je früher die Arthrose-Diagnose gestellt wird, desto besser kann die Krankheit behandelt werden. Oftmals kann ein Arzt die Diagnose schon nach dem Patientengespräch zur Krankheitsgeschichte und anhand der typischen Beschwerden und Symptome wie geschwollene Gelenke treffen.

Mithilfe einer körperlichen Untersuchung untersucht der Arzt die Gelenke auf Schwellungen und ihre Bewegungseinschränkungen. Die körperliche Untersuchung kombiniert der Arzt mit bildgebenden Verfahren. Standard ist bei der Arthrose-Diagnose eine Röntgenuntersuchung. Auf dem Röntgenbild sind folgende Beschwerdebilder sichtbar:

Röntgenuntersuchung zur Arthrose-Diagnose
Standard ist bei der Arthrose-Diagnose eine Röntgenuntersuchung© alamy
  • Verdichtungen im Knochen
  • Osteophyten
  • Verschmälerungen des Gelenkspalts: Je enger dieser Spalt ist, desto mehr Knorpel ist bereits zerstört
  • veränderte Gelenkstellungen
  • deformierte Gelenke
  • ungleichmäßige Gelenkflächen
 

Mit bildgebenden Verfahren zur Arthrose-Diagnose

Treten Gelenkbeschwerden auf, deren Ursachen nach der körperlichen Untersuchung und einer Röntgenuntersuchung weiter unklar sind, können zur Arthrose-Diagnose folgende bildgebende Verfahren zum Einsatz kommen:

  • Magnetresonanztomographie (MRT)
  • Computertomographie
  • Szintigraphie
  • Sonographie
 

Arthrose-Diagnose mittels Arthroskopie

Zudem kann der Arzt im Rahmen der Arthrose-Diagnose eine Gelenkspiegelung, die sogenannte Arthroskopie durchführen. Über einen kleinen Schnitt führt der Arzt Instrumente in das Gelenk. Mithilfe dieses operativen Eingriffs lässt sich der Zustand des Knorpels im Gelenk beurteilen.

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