Arnika bei Insektenstichen

Redaktion PraxisVITA
Arnika bei Insektenstichen
Eine Arnika-Tinktur kann Schwellungen nach einem Insektenstich lindern © istock

Sanft, super schnell und sehr wirkungsvoll: Warum Arnika die beste natürliche Hilfe bei Insektenstichen ist.

Die meisten Insektenstiche sind nur im ersten Moment wirklich schmerzhaft – um dann längere Zeit quälend zu jucken. Werden die betroffenen Stellen aufgekratzt, kann das zu lästigen und oftmals langwierigen Entzündungen führen.

Soweit muss es nicht kommen: Wer zur Vorbeugung vor Insektenstichen auf Nummer sicher gehen will, kann auf Sprays zurückgreifen (selbst gemacht oder in der Apotheke erhältlich).

Wenn es trotzdem mal passiert, gibt es ein einfaches Mittel, das Linderung verschafft – Arnika. Produkte, die Wirkstoffe der Arnika erhalten, sind vor allem dann geeignet, wenn es nach einem Insektenstich zu einer deutlichen Schwellung der Haut kommt.

Wichtig: Vor der Behandlung sollte man sich gründlich die Hände waschen, um die Einstichstelle vor Krankheitserregern zu schützen. Stellen sie außerdem sicher, dass Sie einen möglicherweise verbliebenen Insektenstachel entfernt haben.

 

Arnika – ein natürliches Schmerzmittel

Die in Deutschland vom Aussterben bedrohte Heilpflanze ist seit dem Mittelalter als Arznei bekannt. Äußerlich lindert Arnika Zerrungen von Muskeln und Sehnen, Faserrisse und Quetschungen. Auch lässt sie Blutergüsse schneller abklingen. Arnika heilt Entzündungen im Mund- und Rachenraum, hilft bei Rheuma. Außerdem wirkt sie kräftigend bei Herzschwäche.

 

Arnika: Wirkung und Anwendung

Arnika mindert den Juckreiz, unterstützt das Abschwellen der Stelle und wirkt entzündungshemmend. Die Blüten enthalten ätherische Öle, Farb- und Bitterstoffe, welche Bakterien abtöten. Der Wirkstoff Helenalin wirkt schmerzstillend und durchblutungssteigernd.

Ideal sind Salben und Gele. Arnika-Tinkturen sollten nur verdünnt zur Behandlung von Stichen an Schleimhäuten aufgetragen werden. In der Apotheke gibt es fertige Salben, Gele und Tinkturen mit Arnika-Extrakt. Vorsichtig sollten Allergiker sein, denn Arnika zählt zu den Korbblütlern und ruft recht häufig Allergien hervor.

 

Zubereitung einer Arnika-Tinktur

Benutzt werden die getrockneten Blütenstände. Aus ihnen wird ein Sud gewonnen, der für Umschläge genutzt werden kann. Zur Herstellung des Suds werden zwei Teelöffel Blüten mit 150 ml kochendem Wasser übergossen (10 Minuten ziehen lassen, kalt verwenden).

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